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Aktionsprogramm Sport „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ startet

Bildbeschreibung: Ein Mädchen in einem Schwimmbecken.
Foto: © Jan Haerer

Kinder und Jugendliche schauen auf eine lange Zeit mit teils harten Einschränkungen während der Pandemie zurück. Davon betroffen sind in besonderer Weise auch der Sport und die körperliche Aktivität. Die Folgen von mehreren Monaten Bewegungsmangel sind bereits jetzt unübersehbar und durch Studien belegt. Die Sozialministerin, Stefanie Drese von Mecklenburg-Vorpommern teilt mit:

Entsprechend den vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf vorgestellten Studienergebnissen (COPSY-Studie) habe sich das Gesundheitsverhalten bei Kindern und Jugendlichen im Laufe der Pandemie zunehmend verschlechtert, sagte Sportministerin Stefanie Drese am Mittwoch in Schwerin. „Unter anderem machen zehnmal mehr Kinder als vor der Pandemie und doppelt so viele wie im Sommer 2020 keinen Sport mehr. Das kann und darf nicht so bleiben. Es sind deutliche Alarmsignale, denen wir nun entgegentreten.“

Mit Hilfe des Aktionsprogrammes "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" plant das Sportministerium konkret zwei Landesprogramme für 2021/2022.

Das Kooperationsprogramm „KinderBewegungsLand“ beinhaltet unter anderem die Zusammenarbeit von Sportvereinen/Sportverbänden mit Tageseinrichtungen für Kinder. Zielgruppe sind Kinder im Altersbereich bis zum Schuleintritt mit wöchentlichen qualifizierten Bewegungsangeboten. Das Land fördert diese Maßnahme mit jährlich 120.000 Euro. Der Bund stellt für neue Angebote zusätzlich 30.000 Euro jährlich bereit.

Das Kooperationsprogramm „Gemeinsam Sport in Schule und Verein“ setzt ebenso auf die Zusammenarbeit von Sportvereinen/Sportverbänden mit Schulen. Zielgruppe hierbei sind Kinder und Jugendliche im Altersbereich ab Schuleintritt. Als außerschulisches Angebot sind qualifizierte Sport- und Bewegungsangebote für Schülerinnen und Schülern am Nachmittag geplant.

Dieses Programm wird durch das Land mit 255.600 Euro pro Jahr unterstützt. Auch hier fördert der Bund mit weiteren Mitteln in Höhe von 60.000 Euro jährlich.

Das Sozialministerium und der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern mit seiner Sportjugend streben in partnerschaftlicher Zusammenarbeit an, dass die Bundeshilfen möglichst schnell gemeinsam auf den Weg gebracht werden.

„Es ist ein gutes Signal von der Politik nach den Monaten mit eingeschränktem Sporttreiben in der Pandemie auch den organisierten Sport mit zusätzlichen finanziellen Mitteln zu fördern. Die Vereine können auf der Grundlage der beiden bestehenden Programme die Förderung beantragen“ sagte der Präsident des LSB, Andreas Bluhm.

Bereits im September 2021 sollen die neuen Angebote der Sportvereine und -verbände starten können.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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