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Keine Riesenpartys und Familientreffen - Einsamkeit in Pflegeeinrichtungen?

Bildbeschreibung: Sylvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin
Foto: kk | © 2020 EU-Schwerbehinderung

Mit der am Mittwoch geplanten Ministerkonferenz erhoffen sich viele Menschen, dass es wieder zu Lockerungen kommt, jedoch zeigen die ersten politischen Reaktionen, dass es wohl anders kommen könnte. Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz sagte Merz dem Berliner „Tagesspiegel“ (Sonntag): „Man kann doch wohl Mitte November schon sagen, dass Weihnachten in den Familien stattfinden kann“.

„Das sollte nicht in Frage gestellt werden. Ich persönlich sage: Es geht den Staat auch nichts an, wie ich mit meiner Familie Weihnachten feiere.“, so Merz weiter. Laut einem Bericht in "DIE WELT" redet Armin Laschet vom härtesten Weihnachten, das die Nachkriegsgenerationen je erlebt haben.

Nicht nur für Familien, kann es zu einem Weihnachten werden, dass einsamer gefeiert werden muss, sondern auch in Pflegeeinrichtungen könnten die Einschränkungen dazu führen, dass die gewohnte Weihnachtsfeier ausfällt und selbst Besuche der Familie nicht so ausfallen werden, wie gewohnt. Nun bleibt die Hoffnung, dass am Mittwoch keine Entscheidungen gefällt werden, die gerade für Menschen in Einrichtungen ein einsames Weihnachten zur Folge haben.

Ähnlich kann es Sylvester aussehen. Ob die große Silvesterparty am Brandenburger Tor ein reines TV-Event ohne Publikum wird, scheint noch nicht festzustehen. Die Veranstalter machen bisher noch keine konkrete Aussage dazu. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sagte der Berliner Zeitung: „Es wird keine Riesenpartys und Familientreffen geben können. Sonst droht uns die nächste Infektionswelle im Februar. Es wird auch in Berlin am Brandenburger Tor zu keiner Party eingeladen.“ Merz hat hierzu eine klare Erwartung: "Auch was den Jahreswechsel betrifft, kann man doch jetzt auch einmal schon einen Ausblick geben: Silvesterpartys können wohl nicht stattfinden. Auch das könnte man Mitte November schon einmal sagen, so viel wird sich bis Ende des Jahres nicht ändern.“

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Der Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sowie Bayerns Ministerpräsident, Markus Söder (CSU) haben eine Verlängerung des Teil-Lockdowns gefordert. Olaf Scholz gegenüber der "Bild am Sonntag": "Alles spricht dafür, dass die aktuellen Beschränkungen über den 30. November hinaus noch eine Zeit lang fortgesetzt werden müssen."

Ein wenig Optimismus verbreitet Söder gegenüber der Bild am Sonntag: "Um ein schönes Weihnachten verbringen zu können, müssen wir den Lockdown verlängern und sicher auch vertiefen." Söder weiter: "Auf jeden Fall zwei oder besser drei Wochen. Mindestens so lange, bis wir wieder den Inzidenzwert von 50 erreicht haben."

"Jeder zweite an Depression Erkrankte hat im ersten Lockdown massive Einschränkungen in der Behandlung seiner Erkrankung erlebt." heißt es in einer Studie „Deutschland-Barometer Depression“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Tendenziell wird es wohl zu einer Verlängerung des jetzigen Lockdowns geben, glaubt man den Äußerungen die bereits heute aus der Politik kommen. Laut NTV soll die Beschlussvorlage zur Ministerkonferenz eine Regelung für Weihnachten vorsehen: "Mit dieser Regelung soll Weihnachten auch in diesem besonderen Jahr als Fest im Kreise von Familie und Freunden, wenn auch im kleineren Rahmen, möglich sein. Denn diese Tage sind für den familiären und gesellschaftlichen Zusammenhalt besonders wichtig." Weiterhin soll die Vorlage vorsehen, dass die "Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen" erweitert werden sollen und sich dann, so NTV, "ein Haushalt mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Personen bis maximal 5 Personen insgesamt" treffen dürfen.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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