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Über eine Million Haushalte fallen durch Miete unter Hartz-IV-Niveau

Bildbeschreibung: Ein Haus mit Mietwohnungen von außen

Das ist das Ergebnis eines Gutachtens, dass der SoVD in Berlin vorgestellt hat. Gerade der Wohnraummangel, insbesondere in Großstädten, mag einer der Ursachen sein. Mehr Details in diesem PDF (Download: hier klicken)

Anm. Redaktion: So eine Entwicklung ist aus unserer Sicht sehr problematisch.  Gerade Personen, die in Rente gehen, stehen nicht selten vor dem Problem, mit dem Renteneintritt ihre bewohnte Wohnung nicht mehr finanzieren zu können. Doch an alternativen günstigen Wohnraum fehlt es in vielen Städten, so dass selbst ein Umzug die Situation der Mietbelastung nicht ändert. Somit steigt die Gefahr mit Renteneintritt, unter den Sozialsatz zu gelangen. Der Gang zum Sozialamt wird erforderlich. Aber auch das stellt nicht immer die Rettung da, denn dort findet eine Prüfung statt, ob der Wohnraum angemessen ist. Trifft das nicht zu, ist die Wohnung bspw. zu groß, wird der Umzug unvermeidbar. Die Frage, ob dann betroffene diesen überhaupt noch leisten können, wird nicht selten ignoriert. 

Für Menschen mit Behinderung kann die derzeitige Entwicklung noch problematischer werden, denn ein Umzug für Menschen mit Behinderung in günstigeren Wohnraum, insofern überhaupt vorhanden, ist oft nicht möglich. Gerade wenn Wohnraum benötigt wird, die den individuellen Bedürfnissen des behinderten Menschen gerecht werden muss.

Doch wo liegen die Ursachen? Zunehmende Privatisierung mag sicherlich eines der Ursachen sein. Aber auch die steigenden Baukosten für neuen Wohnraum, dürfen als Ursache nicht vernachlässigt werden, denn schließlich muss jeder Neubau refinanziert werden. Das sich das unweigerlich auf den Mietpreis auswirkt, ist sicherlich verständlich. Aber auch Modernisierungen, von älterer Bausubstanz, ist mit als Ursache zu betrachten. Ein dritter Aspekt, sind die mittlerweile häufig auslaufenden Förderungen von älteren Sozialbauobjekten, die dann durch Privatinvestoren saniert und eine Anpassung des Mietspiegels erfahren.

Hier müsste der Staat noch wesentlich mehr tun, um eine zunehmende Verarmung der Bevölkerung durch Mieten, zu verhindern.

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Wohnungsnot in Deutschland, Wohnungsmieten die in die Höhe steigen, so dass viele Familien unter H4 leben?
Keiner wagt sich an eine Quotenregelung für Vermieter ran.

Was meint das: Vermieter können "fast" alles machen, so lange die Miete im...

Wohnungsnot in Deutschland, Wohnungsmieten die in die Höhe steigen, so dass viele Familien unter H4 leben?
Keiner wagt sich an eine Quotenregelung für Vermieter ran.

Was meint das: Vermieter können "fast" alles machen, so lange die Miete im Rahmen des allgemeinen Mietspiegels bleiben.
Dieser kann aber weit über den allgemeinen Satz für Sozialwohnungen liegen. Hier könnte ein Gesetz Abhilfe schatten. Die Quotenregelung für Vermieter.
Als Beispiel:

Größe Wohneinheit
ab 10 Wohneinheiten - Mindestens eine Wohnung als Sozialwohnung
ab 50 Wohneinheiten - Mindestens fünf Wohnungen als Sozialwohnung
ab 100 Wohneinheiten - Mindestens 20 Wohnungen als Sozialwohnung

Dazu noch eine Regelung für Rentner:
Als Beispiel könnte man für Rentner ein Maximal- Mietzins festlegen, der nicht höher alw 5% über den Ortsmietspiegel liegen darf.

Für Menschen mit Behinderung:
Auch hier könnte man Vermieter gesetzlich dazu verpflichten, dass Wohnungen vorzugsweise immer an Menschen mit Behinderung zu vermieten sind und für diese Menschen der ortsübliche qm Preis für Wohnraum, nicht über den einer Sozialwohnung liegen darf.

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