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Jens Spahns TSVG dient nicht um Kosten zu sparen

Bildbeschreibung: Pressebild von Jens Spahn.

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz soll eine schnellere psychotherapeutische Behandlung für betroffene erreicht werden. (nachzulesen in der Drucksache 19/6337 - PDF Download) Worum es dabei im Detail geht, können sie hier nachlesen: https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/allgemeines/827-beitrag-20181210-01

Gegen diese Neuregelung gab es eine Petition von der Psychotherapeutin Ariadne Sartorius vom Bundesverband der Vertragstherapeuten. Diese Petition fand mehr als 200.000 Unterstützer/Innen. Die Petentin kritisierte dabei, das ausgesuchte Ärzte und Psychotherapeuten, deren Qualifikation noch durch den gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) definiert werden muss, dabei eine Art Selektion durchführen, bevor die Patientinnen und Patienten einer Behandlung zugeführt werden können. Das hebe den freien Zugang zum ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten aus, so die Petentin in ihrer Kritik.

Weiter heißt es in der Kritik der Petentin: Für psychisch kranke Menschen entstehen dadurch zusätzlich schambesetzte seelische Belastungen, da sie sich gegenüber Behandlern darstellen müssen, die sie danach in der Regel nicht wieder sehen und nicht nach Vertrauensgesichtspunkten wählen konnten. Dadurch entstehe ein neues Nadelöhr vor der eigentlichen Behandlung. Laut der Petentin ist darin eine Diskriminierung der psychotherapeutischen Ärzte und psychologischen Psychotherapeuten zu sehen. 

Gesundheitsminister Spahn sieht die Erstanlaufstellen hingegen als notwendig um eine bessere Vernetzung zu erreichen. Spahn ist der Meinung, dass ein "Lotse", also jener Arzt der die Erstbewertung durchführt, dem Patientinnen und Patienten dabei unterstützen kann, situations- und bedarfsangemessen schnell zu helfen. Nach Auffassung des Ministers muss die Erstanlaufstelle auch nicht unbedingt eine zusätzliche Instanz sein. Wie aber die Lösung am Ende aussieht, wird nicht das Ministerium erarbeiten, sondern der G-BA. Laut Auffassung von Spahn, wird alleine die Erhöhung der Zahl an Therapeuten das Problem nicht lösen, sondern es ist eine Form der Steuerung erforderlich.

 

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