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Engpass in der Medikamentenversorgung nach einem Brexit

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind Tabletten als Symbolik für Medikamente zu sehen.

Schon heute warnt der Bundesverband der Arzneimittelhersteller auf mögliche Versorgungsengpässe bei der Medikamentenversorgung bei einem No Deal Brexit hin. Mit dem No-Deal Brexit, der nach dem Scheitern von Theresa May im britischem Unterhaus immer wahrscheinlicher wird, müssen wir nicht nur mit einer Verteuerung vieler Produkte rechnen, sondern es kann auch zu Lieferengpässen kommen. Glaubt man den Aussagen der EU, kann man nach heutigen Stand auch nicht damit rechnen, dass seitens der EU es zu einer Nachverhandlung mit May kommen wird. Umso spannender wird der angekündigte Plan- B von May werden. 

Wodurch die Lieferengpässe entstehen können, ist eigentlich recht simpel zu erklären: Innerhalb der EU findet ein freier Warenhandel statt. Eine wichtige Verbindung ist hier der Eurotunnel, der Frankreich und das britische Königreich miteinander verbinden. Der "No-Deal", oder auch "Harte Brexit" würde dazu führen, dass mit dem Brexit auf dieser Strecke sofort aufwändige Zollkontrollen stattfinden müssten. Dieses würde zu erheblichen Lieferverzögerungen führen. Ob die EU hierfür Notfalllösungen parat hat, indem eine Priorisierung bestimmter Güter stattfindet, ist nicht bekannt. Umso erstaunlicher, dass Bundesverband der Arzneimittelhersteller (Quelle: BAH - Hier nachzulesen) bereits vom schlimmsten Fall ausgeht. Zwar ist Vorsorge sicherlich besser, zum Beispiel durch das Anlegen von Vorräten, doch eine falsche Panikmache wird die sowieso schon schwierige Situation nicht verbessern. Wird diese Situation von den Arzneimittelherstellern am Ende dazu genutzt werden um die Medikamentenpreise noch weiter zu erhöhen und somit die Finanzierbarkeit für Menschen die auf Sozialleistungen angewiesen, erschweren? Gerade für chronisch kranke Menschen könnte ein weiterer Preisanstieg fatale Folgen haben.

Man muss sich eh fragen, warum in einem Sozial- und Rechtsstaat wie Deutschland, Medikamente oft ein vielfaches kosten, wie in anderen EU- Staaten (bspw. Spanien).

Es wird also spannend werden, was der Brexit für Folgen hat. Positive Folgen wird es dabei kaum welche geben, denn am Ende sind es die EU- Bürger und jene in Großbritannien, die für die Folgen zahlen dürfen.

 

 

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