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Menschen mit Behinderungen endlich bei Corona Impfung priorisieren

Bildbeschreibung: Jens Beeck, der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Fraktion.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern haben gestern ihrer gemeinsamen Forderung vorgestellt, für ein besseres Schutzkonzept für Menschen mit Behinderung in der Corona-Pandemie. "Bei vielen Menschen mit Behinderungen gibt es Verunsicherung, wie sie in der Impfpriorisierung berücksichtigt werden", teilte Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz, am Dienstag mit. "Hier muss die Impfverordnung des Bundes nachgebessert werden, um mehr Sicherheit für die Menschen mit Behinderungen zu erreichen."

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, forderte zudem zusätzlich zur Corona-Impfstrategie einen besseren Schutz der "vulnerablen Gruppen." (wir berichteten)

Jens Beeck, der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Fraktion begrüßt diesen Vorstoß das endlich Menschen mit Behinderung bei den Impfungen priorisiert werden sollen:

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"Viele Menschen mit Behinderungen sind in besonderer Weise durch das Corona-Virus gefährdet und isolieren sich daher bereits seit Beginn der Pandemie. Wir müssen ihnen daher schnellstmöglich den Zugang zur Schutzimpfung ermöglichen. Gesundheitsminister Spahn hat bei seiner Impf-Verordnung alle Hinweise ignoriert und übergeht Menschen mit Behinderungen damit leichtfertig. Für mich ist klar: Menschen mit Behinderungen müssen beim Zugang zur Corona-Impfung endlich priorisiert werden. Dem trägt die FDP-Fraktion mit ihrem Gesetzentwurf für den Zugang zur Corona-Impfung Rechnung."

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Raul Krauthausen, der Menschenrechtsaktivist hat in einem Interview im Deutschlandfunk (Dlf) Mitte Januar kritisiert ebenfalls, dass Menschen mit Behinderung, die nicht in einem Pflegeheim leben, bei der Impfstrategie missachtet würden. So gebe es innerhalb dieser Gruppen große Unsicherheiten, ob man überhaupt zur Hochrisikogruppe zähle und Anspruch auf eine schnelle Impfung gegen das Coronavirus habe.

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Dabei lebe ein Großteil der Menschen seit März in Selbstisolation zu Hause und werde die ganze Zeit vergessen, wenn es um passiven oder aktiven Schutz gehe, sagte Krauthausen im Dlf. So solle das Land in einem solidarischen Shutdown gehen, sagte er im Deutschlandfunk. Dabei verlange er eine Verpflichtung für Unternehmen, Homeoffice dabei möglichst weitgehend anzubieten. (wir berichteten)

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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