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Langzeiturlaub verlockt viele Rentner. Vorsicht, nicht nur auf den Kanaren.

Bildbeschreibung: Foto auf Morro Jable, Kanarische Inseln, Fuerteventura

Kaum ist Winter, kommt wieder die Zeit für Langzeiturlauber. Ein beliebtes Urlaubsziel, sind dabei die kanarischen Inseln. Gerade für Rentner ist dabei der Langzeiturlaub eine attraktive Sache. Flucht vor dem heimischen Klima macht gerade die Kanarischen Inseln immer wieder zu einem beliebten Ziel. Doch leider macht auch hier der Klimawandel keinen Halt. Die Zeiten der Inseln mit den "ewigen Frühling" sind schon lange vorbei. Aber auch der kleine Geldbeutel wird auf den Kanaren nicht mehr glücklich und das selbst wenn man auf Einkaufsmöglichkeiten jenseits des Massentourismus zurückgreifen will.

Massentourismus? Auch den gibt es auf den Kanaren nicht mehr wirklich. Strände sind im Verhältnis zu früheren Zeiten eher leer, was gerade jenen auffällt, die von der Tourismusbranche abhängig sind. Zwar sind die Hotels teilweise noch gut ausgebucht, aber das ist eher der "All Inclusive" Tourismus.

Wer über einen Langzeiturlaub nachdenkt, sollte sich aber noch mit ganz anderen Problemstellungen befassen, denn die medizinische Versorgung ist nicht mit der in Deutschland vergleichbar. Vieles muss aus eigener Tasche bezahlt werden und die deutsche Krankenkasse übernimmt nach der Rückreise nur das an Kosten, was auch eine gleichwertige Behandlung in Deutschland kosten würde. Somit ist ein guter Auslandskrankenschutz, eigentlich zwingend erforderlich. Wer dazu auch noch pflegebedürftig ist, sollte schon vor der Reise prüfen, ob alle Pflegeberatungstermine rechtzeitig geführt wurden, denn ein versäumter Beratungstermin, der bspw. wegen des Urlaubs nicht zu Stande kommt, kann eine Kürzung des Pflegegeldes mit sich bringen. Auf einigen kanarischen Inseln, gibt es aber auch Pflegeberater/In, die durchaus eine in Deutschland anerkannte Pflegeberatung durchführen kann.

Für Menschen mit Behinderung gilt zudem zu bedenken, dass es ggf. Einschränkungen beim ÖPNV (öffentlichen Personennahverkehr) kommen kann. Zwar sind auf vielen Inseln die Busse bereits so modern, dass ein behindertengerechter Transport möglich ist, aber nicht in jeder Ortschaft kann dieses sicher gestellt werden. Genauso wenig gibt es für Langzeiturlauber keine Ermäßigungen auf den Schwerbehindertenausweis, denn der deutsche Schwerbehindertenausweis muss grundsätzlich außerhalb Deutschlands nicht anerkannt werden. Zwar bieten die Versorgungsämter in vielen Landessprachen entsprechende Übersetzungen an, aber die Anerkennung dieser, obliegt allein der Hoheit des Ziellandes.

Wer also in den Wintermonaten einen Langzeiturlaub auf den Kanaren plant, sollte genaustens prüfen, ob sich dieser überhaupt noch lohnt. Denn sowohl das zunehmend schlechtere Wetter, als auch die steigenden Preise auf den Kanaren, könnten den einen oder Anderen Urlauber/In den spaß deutlich vermiesen.

 

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