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Für Behinderte Menschen ist oft kein Platz in Bus und Bahn

Bildinhalt: Schwerbehindertensitzplatz im Bus

Behinderte Menschen haben es nicht leicht im Alltag und brauchen besondere Rücksicht, gerade in den öffentlichen Verkehrsmitteln, da diese sehr häufig genutzt werden um mobil sein zu können.

In den Bussen und Bahnen gibt es für Menschen mit Behinderung extra Ausgewiesene Sitzplätze. In den Bussen sind Beispielsweise über den Sitzplätzen Schilder mit Rollstuhlfahrer oder einer Figur mit Gehstock. Diese Sitzplätze sind leider oft von Menschen belegt, die keine Behinderung haben. Im Bus ist mir aufgefallen, dass dort oft jüngere Menschen sitzen oder Personen, die nicht auf einen Behindertensitzplatz angewiesen sind.

Wenn dann ein Fahrgast einsteigt, der offensichtlich körperlich eingeschränkt ist wird kein Platz gemacht. Oft muss dann der Fahrgast sein Behindertenausweis vorzeigen und dann wird unter Protest Platz gemacht.

Im ICE sind auch sehr oft die Sitzplätze für Schwerbehinderte von Fahrgästen belegt, die keine Behinderung haben. Auf der Webseite des Mobilitätportal für behinderte Reisende wird auch geschrieben, dass Fahrgäste keinen Anspruch auf einen Sitzplatz haben. Jedoch werden Sie angehalten für Behinderte, ältere, gebrechliche und werdende Mütter und Fahrgästen mit kleinen Kindern den Platz freizumachen. 

Mir ist auch sehr oft aufgefallen, wenn ich mit dem Bus unterwegs bin und Rollstuhlfahrer/in einsteigen wollen, bleibt der Busfahrer/in sitzen und die Fahrgäste helfen dann. Doch dort muss erst die Rampe runtergelassen werden und es besteht eine Verletzungsgefahr für Fahrgäste und den Rollstuhlfahrer/in. Haftet dann im Zweifelsfall der Fahrgast, der die Rampe runterlässt oder der Busfahrer/in?

Oft wird dann dem Rollstuhlfahrer/in im Bus kaum Platz gemacht, obwohl extra bestimmte Bereiche dafür vorgesehen sind. Hier müsste noch mehr getan werden, wie Beispielsweise, dass der Busfahrer/in durch die Lautsprecher ansagen macht. „Bitte Achten Sie darauf die Ausgeschilderten Sitzplätze für Behinderte und Rollstuhlfahrer bei Bedarf frei zu machen“. Dieses könnte man auch auf Band aufnehmen und bei jeder Station mit ansagen lassen.

In Berlin wird Beispielsweise im Bus der Linie 100 vom Band gesagt. „Bitte halten Sie sich fest“, da auf der Linie 100 Schlaglöcher sind. In manchen Bussen sind die Plätze für die Rollstuhlfahrer/in sehr eng, denn oft müssen diese geteilt werden mit Kinderwagen. Wenn nicht gerade dort andere Fahrgäste stehen.

Hier müsste sich ein besseres Konzept ausgedacht werden. Die Fahrgäste mit einem Rollator haben, dass Problem den Rollstuhlfahrer/in den Platz wegzunehmen. Denn oft gibt es Klappplätze im Bus für die Rollator Fahrgäste, diese liegen jedoch häufig bei den Plätzen für Rollstuhlfahrer/in oder bei den Kinderwagen.

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