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Mehr Ausbildungsgeld für Menschen mit Behinderung

Bildinhalt: Jemand hält zwei 20 Euroscheine in der Hand.

Ab 1 August 2019 tritt das Gesetz zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes in Kraft für Menschen mit Behinderung. Von dem neuen Gesetz profitieren Menschen mit Behinderung im Berufsbildungsbereich einer Behinderten Werkstatt oder eines Leistungsanbieters (§60 SGB IX).

Das Ausbildungsgeld wird ab 1 August 2019 erhöht, sowie bei der Berufsausbildungshilfe. Zum 1 August 2019, um fünf Prozent 80 Euro. Ab 1 Januar 2020 um zwei Prozent 89 Euro. Ab 1 Januar 2021, 99 Euro. Ab 1 Januar 2022 mindestens 109 Euro.

Rund 62 000 Auszubildende wurden im Jahr 2017 mit Ausbildungsgeld gefördert. Werkstätte die leistungsfähiger sind können auch einen höheren Grundbetrag bezahlen. Außerdem wird der Bedarfssatz erhöht. Arbeitgeber/innen die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung unterstützen erhalten ab 1 August 2019 ein Zuschuss zur Vergütung von bis zu 243 Euro monatlich statt 231 Euro.

In den Werkstätten im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich waren zum 1 Januar 2018, 29.348 Menschen beschäftigt, laut der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. Darunter mit geistiger Behinderung 75,55 %, psychische Behinderung 20,97 % und körperliche Behinderung 3,48 %.

Quelle: bundesregierung.de, bagwfbm.de

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