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Corona-Krise Behindertenwerkstätte brauchen Hilfe

Bildbeschreibung: Jemand näht ein Stoff mit einer weißen Nähmaschine.
Foto: © Volha Flaxeco

Das Coronavirus (Covid-19) hat dafür gesorgt das viele Behindertenwerkstätte geschlossen haben, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Letzten Mittwoch hatten wir bereits darüber berichtet, das die Schließung der Behindertenwerkstätten Ländersache ist. So heißt es bei vielen Einrichtungen es seien Notbetreuung vorhanden.

Für Menschen mit Behinderung, deren Angehörigen ein Beruf ausüben, der für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens im Bereich der Gesundheit, Pflege, Versorgung und der öffentlichen Sicherheit erforderlich ist.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM) appelliert in einer Pressemitteilung an die Bundesregierung die Leistungserbringer im Bereich der Eingliederungshilfe nicht im Stich zu lassen. So solle auch die Versorgung für die Menschen mit Behinderung in den unterschiedlichen Wohnformen weiterhin sichergestellt werden. Zusätzlich fordert die BAG WfbM von der Bundesregierung, die unterschiedlichen Träger der Eingliederungshilfe, weiterhin die Vergütungen für die Leistungserbringer zu bezahlen.

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Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Linke hat sich in den Sozialen Medien am Samstag den 21.03.2020 dazu geäußert:

Werkstätten für Menschen mit Behinderung muss geholfen werden

Von den jetzigen Schließungen öffentlicher und privater Einrichtungen sind auch Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) mit ihren Angeboten und Einrichtungen betroffen. Es besteht die Gefahr von enormen Einnahmeausfällen, wenn Träger der Eingliederungshilfe ihre Zahlungen an die Werkstätten einstellen, aber natürlich auch für den Arbeitsbereich der Werkstätten, der derzeit entweder aufgrund von Schließung und/oder wegbrechender Aufträge von Unternehmen keine oder kaum Einnahmen erwirtschaften kann.

In den Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten hunderttausende Menschen, mit und ohne Behinderung. Darüber hinaus erfüllen sie wichtige Betreuungsaufgaben. Die Werkstätten sind kein Randbereich der Gesellschaft. Es muss unbedingt verhindert werden, dass Werkstätten für Menschen mit Behinderung in existenzbedrohende Situationen geraten, dies würde vor allem auch zu Lasten der Menschen mit Behinderung gehen, die jetzt in ganz besonderem Maße von der Krise betroffen sind und zu schützen sind. Werkstätten berichten mir von einer unwirklichen Situation, die schwer zu verstehen ist. An die Bundesregierung, aber auch an die Landes- und kommunale Ebene appelliere ich, die Werkstätten für Menschen mit Behinderung nicht im Stich zu lassen und laufende Zahlungen nicht zu kürzen. Wenn es notwendig wird, muss ein spezielles Hilfspaket vom Bund geschnürt werden.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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