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Saarland: Eltern profitieren von Corona-Sonderregelungen beim Elterngeld

Bildbeschreibung: Mutter und Vater mit ihrem Kind.
Foto: © Andrea Piacquadio

Um pandemiebedingte Nachteile für Eltern zu vermeiden, wurde mit Zustimmung des Saarlandes eine Sonderregelung für das Elterngeld getroffen. Demnach wirken sich Einkommensminderungen durch Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld I nicht auf die Höhe des Elterngeldes aus.

„Jeder vierte Antrag auf Elterngeld zeigt unverschuldete Einkommensminderungen durch die Corona-Pandemie. Das zeigt, welche Tragweite unsere Sonderregelung im Saarland hat: Alle Betroffenen erhalten das Elterngeld in der gleichen Höhe wie ohne diese Verdienstausfälle. So können wir die finanziellen Folgen der Krise für viele Familien mit Kleinkindern abfedern“, so Familienministerin Monika Bachmann.

Das Elterngeld fängt fehlendes Einkommen auf, wenn Eltern nach der Geburt für ihr Kind da sein wollen und deshalb ihre berufliche Arbeit unterbrechen oder einschränken. Die Höhe des Elterngeldes hängt grundsätzlich davon ab, wie viel Einkommen der betreuende Elternteil vor der Geburt des Kindes hatte und ob nach der Geburt Einkommen wegfällt. Im August 2020 bezogen 8.758 Antragsteller Elterngeld im Saarland.

Neben der Sonderregelung, die zunächst bis zum Jahresende gilt, nehmen viele Eltern auch die Möglichkeit zur digitalen Antragstellung in Anspruch. Der Online-Antrag kann bereits ab sechs Wochen vor der Geburt eines Kindes vorbereitet und gespeichert werden. Die Quote der gestellten Onlineanaträge im Elterngeld hat sich zuletzt um circa zehn Prozent erhöht und liegt in der Gesamtbetrachtung bei gut 40 Prozent der gestellten Anträge.

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„Die Onlineanträge vereinfachen das Verfahren für Eltern erheblich. Es ist also kein Wunder, dass die Quote dieser Anträge zuletzt um circa zehn Prozent gestiegen ist und sie mittlerweile 40 Prozent aller gestellten Anträge ausmachen. Besonders erfreut bin ich darüber, dass die saarländischen Eltern ihre Bescheide sehr schnell erhalten: Die Bearbeitungszeit der Anträge liegt nach wie vor bei unter zwei Wochen“, bemerkt Monika Bachmann abschließend.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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