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Kostenlose Beratung und Schulung für Familien pflegebedürftiger Menschen

Bildbeschreibung: Eine Frau die eine ältere Frau auf die Schulter fässt.
Foto: © katemangostar

Erfahrene Pflegeberater*innen privater Pflegedienste in Schleswig-Holstein bauen in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und der AOK Nordwest ihr flächendeckendes Netz zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen aus. Die fast 250 speziell qualifizierten Berater*innen setzen genau da an, wo Hilfe benötigt wird: mit Wissen und praktischer Anleitung, gemeinsamem Üben in Kursen, bei der Überleitung aus dem Krankenhaus und direkt zu Hause.

"Mitglieder der AOK Nordwest in Schleswig-Holstein können jetzt kostenlos die 'individuelle häusliche Schulung' oder 'Pflegekurse' in Anspruch nehmen", erklärt der schleswig-holsteinische bpa-Landesvorsitzende Mathias Steinbuck: "Sie können diese Leistungen mit einem privaten Pflegedienst vor Ort vereinbaren, der dann direkt mit der Kasse abrechnet." Der bpa hat dazu einen entsprechenden Vertrag mit der AOK Nordwest geschlossen.

"Über 70 Prozent aller Pflegebedürftigen werden von ihren Familien oder nahestehenden Personen gepflegt. Häufig gehen diese bis an die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit. Sie mit Beratung und Fachwissen zu unterstützen, durch das Dickicht der Ansprüche, Leistungen und Möglichkeiten zu lotsen und konkrete Hilfestellung zu geben, ist immer schon eine wichtige Aufgabe unserer Mitgliedspflegedienste gewesen", ergänzt Steinbuck.

"Pflegende Angehörige fühlen sich nicht selten überfordert, müssen sich mit diversen neuen Herausforderungen befassen und brauchen Unterstützung zur Bewältigung ihres Alltags. Deshalb schulen unsere Pflegeberater*innen zum Beispiel zum Umgang mit Demenzerkrankungen oder bei der Pflege von Schlaganfallpatienten."

Neben den Ersatzkassen hat der bpa bundesweit mit vielen Orts- und Betriebskrankenkassen für seine Mitgliedseinrichtungen bereits ähnliche Vereinbarungen abgeschlossen. Mitgliedsdienste mit ausgebildeten Pflegeberater*innen können ab sofort dem neuen Rahmenabkommen beitreten und die Beratungen gegenüber der AOK abrechnen.

Autor: bpa / © EU-Schwerbehinderung

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