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Carolina Trautner: Kabinettsausschuss "Bayern barrierefrei" - für die Belange der Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

Bildbeschreibung: Eine Frau die im Rollstuhl sitzt.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sind täglich mit beträchtlichen Barrieren konfrontiert: oft stoßen sie auf Unverständnis oder Vorurteile in ihrem sozialen Umfeld, zudem sind ihre Beeinträchtigungen häufig nicht auf Anhieb zu erkennen. Das begünstigt gesellschaftliche Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und soziale Ausgrenzung von Betroffenen, die es umso schwerer haben, offen mit ihrer Krankheit umzugehen und rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Corona-Pandemie hat viele Problemlagen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen verstärkt. Durch Kontaktbeschränkung und Homeoffice hat sich der Alltag vieler Menschen extrem verändert. Die aktuelle Situation kann Stress und Unsicherheit verursachen und macht den schmalen Grat zwischen Belastung und Überlastung noch enger.

Der Kabinettsauschuss „Bayern barrierefrei“ hat sich daher schwerpunktmäßig mit diesem Tabu-Thema befasst und so eine Sensibilisierung auf höchster Ebene in allen Bereichen angestoßen.

Carolina Trautner, die Sozialminister von Bayern die den Kabinettsausschuss leitet teilt mit:

„Ich wünsche mir eine wertschätzende Haltung und einen achtsameren Umgang mit den Menschen mit psychischen Erkrankungen. An erster Stelle steht die Bewusstseinsbildung, sowohl in der Bevölkerung als auch bei allen Verantwortungsträgern. Bei diesem Querschnittsthema besteht Handlungsbedarf für uns alle“.

„Der Bayerischen Staatsregierung ist es seit Jahren ein zentrales Anliegen, psychische Erkrankungen aus der Tabuzone zu holen und Betroffenen und ihren Angehörigen frühe und wirksame Hilfe zukommen zu lassen. Wichtig ist dabei die landesweite Einführung von Krisendiensten für Menschen in psychischen Notlagen, die im Rahmen des Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes vorgesehen sind. Die psychische Gesundheit ist für die Lebensqualität ebenso bedeutsam wie die körperliche Gesundheit – das ist uns auch in der Pandemie sehr bewusst. Jeder Einzelne kann aktiv dazu beitragen, Menschen in psychischer Not beizustehen – indem wir genauer hinsehen und sie nicht alleine lassen“, ergänzt Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek.

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Der regelmäßig tagende Kabinettsausschuss „Bayern barrierefrei“ steht unter dem Motto „12 Ministerien, 1 Ziel: barrierefrei zum Miteinander!“. Gemeinsam arbeiten darin alle Ministerien für ein barrierefreies Bayern. Ausführliche Informationen zum Thema Barrierefreiheit und zum Programm „Bayern barrierefrei“ bietet das Web-Portal www.barrierefrei.bayern.de.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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