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Bundesarbeitsminister erhöht Druck auf Unternehmen zur Anstellung von Behinderten

Bildbeschreibung: Der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Mit einer Erhöhung der Ausgleichsabgabe will Hubertus Heil, der Bundesarbeitsminister (SPD) den Druck auf die Unternehmen zur Anstellung von Menschen mit Behinderung erhöhen.

Es sei eine der wichtigsten Säulen des Schwerbehindertenrechts die Beschäftigungspflicht für Unternehmen, sagte der Minister am Donnerstag auf einer Konferenz des Deutschen Behindertenrates.

Dieses hätten viele Unternehmen erkannt. „Doch genauso gibt es nach wie vor auch Unternehmen, die sich wegducken vor ihrer Verantwortung oder die Potenziale von Menschen mit Behinderungen für ihr Unternehmen noch nicht erkannt haben", sagte Heil.

Ab 2022 sollen Unternehmen ohne Mitarbeiter mit Schwerbehinderung 720 Euro pro unbesetzten Platz bezahlen. In Deutschland sind Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeiter/innen dazu verpflichtet, fünf Prozent der Stellen mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Firmen, die diesem nicht nachkommen müssen, 320 Euro zahlen.

"Es ist jetzt ein Punkt erreicht, wo wir sagen müssen: Es reicht. Für die "Nullbeschäftiger" habe ich wirklich auch null Verständnis", sagte Heil. Der Schritt sei längst überfällig. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung dürfe keine Frage der Wirtschaftlichkeit sein.

VdK-Präsidentin und DBR-Sprecherratsvorsitzende Verena Bentele dazu:

„Der VdK begrüßt, dass die Bundesregierung die langjährigen Forderungen des VdK aufgreift und die Ausgleichsabgaben erhöht. Das ist ein mutiger Schritt und stellt die Weichen für eine bessere Zukunft. Es darf nicht sein, dass sich Unternehmen aus der Verantwortung stehlen und sich freikaufen, anstatt Menschen mit Behinderung einzustellen. Teilhabe ist ein Menschenrecht. Freiwillige Verpflichtung der Wirtschaft hilft nicht – die Erhöhung der Ausgleichsabgaben ist der richtige Weg.

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Menschen mit Behinderungen waren auf Grund der fehlenden Barrierefreiheit bereits vor der Pandemie stärker von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen. Dass die Zahlen durch die Pandemie weiter steigen, ist zu befürchten. Die Erhöhung der Ausgleichsabgaben ist damit eine Investition in eine behindertengerechte Zukunft, die allen Menschen nützt. Hier ist ein Umdenken auf staatlicher und gesellschaftlicher Ebene mehr als überfällig“, lobt Bentele.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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es gibtg auch schwerbehinderte die nicht mehr arbeiten können,weil sich kaputt geschaft haben,wie mich,die werden absichtlich abgelehnt,in allen bereichen was soziale sicherheit gibt,seies in Ewerbsminderungsrenten oder Grad der...

es gibtg auch schwerbehinderte die nicht mehr arbeiten können,weil sich kaputt geschaft haben,wie mich,die werden absichtlich abgelehnt,in allen bereichen was soziale sicherheit gibt,seies in Ewerbsminderungsrenten oder Grad der Schwerbehinderungen,ich sage solche Politik braucht kein Bürger mehr,chronische Krankheiten kommen von den jahrzehnten belastungen,und verdammten unfällen die andre dazu beigtragen haben,keiner war da von diesen Politikern oder Gutachtern da,aber benachteiligen einen mit 6 stunden und mehr des können sie,weil selber des alles nicht in körper und psyche tragen,kein wunder das amokläufer gibt.

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  theo
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