EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenmagazin.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik, Behinderung, Schwerbehinderung, Nachrichten

Teilhabe trotz Krise: Unterstützungsprogramm für Inklusionsbetriebe und Einrichtungen der Behindertenhilfe gestartet

Bildbeschreibung: Jemand der in einer Werkstatt an einem blauen Schraubstock arbeitet.
Foto: © Rene Asmussen

Die Bundesregierung hat ein Hilfsprogramm für Inklusionsbetriebe und Einrichtungen der Behindertenhilfe aufgelegt und dafür insgesamt 100 Millionen Euro bereitgestellt. Der Landschaftsverbandes Rheinland teilt mit: Für das Rheinland stehen aus dem Corona-Teilhabe-Fonds rund 12,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Werbung
Ziel ist es, Liquiditätsengpässe in den durch die COVID-19-Pandemie betroffenen Bereichen abzumildern. Viele Inklusionsbetriebe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen konnten bisher nur eingeschränkt oder gar nicht von Corona-Hilfen profitieren. Unternehmen, deren Hauptsitz im Rheinland liegt, können nun ihren Antrag beim Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) stellen.

Christoph Beyer, Leiter des LVR-Inklusionsamtes: „Die Sicherung von Arbeitsplätzen von Menschen mit einer Schwerbehinderung ist ureigene Aufgabe und Anliegen des LVR-Inklusionsamtes. Wir freuen uns daher, das Programm mit unserem Knowhow und unserer Erfahrung umsetzen zu können.“

Die Zuschüsse aus dem Corona-Teilhabe-Fonds bestehen aus einer Liquiditätsbeihilfe in Höhe von 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten, die nicht durch Einnahmen gedeckt sind. Sie sind nicht von der Anzahl der Beschäftigten oder der Betriebsgröße abhängig und können im Einzelfall bis zu 800.000 Euro betragen.

Innerhalb des Förderzeitraums September 2020 bis März 2021 kann die Liquiditätsbeihilfe für mindestens einen und höchstens sieben Monate beantragt werden. Erstattungsfähig sind auch Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld oder anderweitig gedeckt sind. Voraussetzung ist jedoch, dass der Liquiditätsengpass nicht bereits durch eine andere staatliche Förderung ausgeglichen ist.

Abonnieren Sie unseren Newsletter*

* Mit den Abonnoment des Newsletters, akzeptieren Sie unsere Datenschutzrichtlinie

Bis zum 30. Juni 2021 müssen Antragstellende in einer Schlussabrechnung die tatsächlichen Einnahmen, Kosten und gegebenenfalls andere Unterstützungsleistungen nachweisen. Sollte der Liquiditätsengpass geringer ausfallen als anfangs angenommen, sind zu viel geleistete Zahlungen zurückzuzahlen.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



Werbung

Coronavirus

Aktuelle Nachrichten

weitere Nachrichten

Kurznachrichten

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen



0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank