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100 Millionen Euro für berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Bildbeschreibung: Eine Frau im Rollstuhl die am Laptop arbeitet.
Foto: © Marcus Aurelius

Der Bundestag hat mit dem zweiten Nachtragshaushalt 2020 hat den Corona-Teilhabe-Fonds bereitgestellt. Darin werden mit 100 Millionen Euro Inklusionsunternehmen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen unterstützt, die durch die Corona-Pandemie einen finanziellen Schaden erlitten haben.

Dabei waren viele Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen in den vergangenen Monaten hart von den Folgen der Pandemie betroffen. So sind auch rund 900 Inklusionsbetriebe, in denen Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten, leiden unter den Schließungen und Umsatzausfällen.

Der Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil, teilte bereits Mitte Dezember zu den Corona-Teilhabe-Fonds mit:

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„In der Corona-Krise dürfen wir insbesondere auch die Menschen nicht aus den Augen verlieren, deren berufliche und gesellschaftliche Teilhabe von Einrichtungen wie Inklusionsunternehmen, Behinderteneinrichtungen und Sozialunternehmen abhängt. Dort drohen Menschen durch die Krise doppelt ins Hintertreffen zu geraten. Mit der Gewährung von Leistungen aus dem Corona-Teilhabe-Fonds zeigen wir Solidarität und schließen eine Lücke im Netz der bereits beschlossenen Corona-Hilfsmaßnahmen. So erhalten auch diese Institutionen und die dort arbeitenden Menschen die erforderliche Unterstützung.“

Kerstin Tack, die arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin, der SPD begrüßt den Corona-Teilhabe-Fonds:

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Der Corona-Teilhabe-Fonds schließt eine Lücke in den Pandemiehilfen für Unternehmen. Denn auch rund 900 Inklusionsunternehmen, gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen der Behindertenhilfe waren von Schließungen betroffen und haben Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.

Die Zuschüsse umfassen 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten, wenn diese nicht durch Einnahmen gedeckt sind. Eine Förderung ist von September 2020 bis März 2021 möglich und kann rückwirkend beantragt werden. Bis Ende März können die Hilfen bei den jeweiligen Integrationsämtern beantragt werden.

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Es ist ganz wichtig, dass wir diese Lücke nun schließen und den betroffenen Unternehmen mit 100 Millionen Euro aus dem vom SPD-geführten Bundesarbeitsministerium neu eingerichteten Corona-Teilhabe-Fonds unter die Arme greifen. Denn für einen inklusiven Arbeitsmarkt spielen Inklusionsunternehmen eine wichtige Rolle. Viele schwerbehinderte Menschen werden durch die Unterstützung aus dem Corona-Teilhabe-Fonds auch in der Krise weiter am Arbeitsleben teilhaben können.“

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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Und warum werden bei den Beschäftigten der WfMB die Löhne ab 11.01.2021 gekürzt?

  Sieglinde Brandes
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