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Gemeinsamer Bundesausschuss: Offener Brief zum Bluttest auf Trisomien

Bildbeschreibung: Eine Schwangere Frau.
Foto: © mvorocha

Ein Bündnis aus Elternvereinen, Selbstvertretungen behinderte Menschen, die Lebenshilfe und viele weitere wie unter anderem die LIGA Selbst-Vertretung, ILS und BeB fordern den Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Prof. Josef Hecken, in einem Offenen Brief (219 kb) auf, den Beschluss über die Kassenzulassung des ersten vorgeburtlichen Bluttests auf eine Behinderung zurückzustellen.

So hätte der vorgeburtliche Bluttest auf Trisomien (NIPT) viele falsch-positiver Ergebnisse. Zudem würde er die Situation eher verschlechtern als verbessern, auch bei der Schwangerschaftsvorsorge, da er nicht Aussagekräfte genug ist und somit eher Beunruhigung bei den Schwangeren verursachen würde, anstatt zu Beruhigen.

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Außerdem sei in dem geplanten Beschluss, keine wirksame Eingrenzung des kassenfinanzierten Tests, sondern er würde allen Schwangeren auf Kassenleistung zu Verfügung stehen. Mit dem NIPT würden alle Schwangeren mit dem Gedanken einer möglichen Trisomie beschäftigen.

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In dem offenen Brief wird bemängelt, dass die Ärzte die Schwangeren nur unzureichende aufklären würden, da es nicht realistisch sei, dass die Ärzte/innen genügend Zeit hätten, um eine umfangreiche Diagnostik zu erstellen. Auf der anderen Seite würde auch mit der geplanten Kassenzulassung des NIPT eine vorgeburtliche Selektion von Kindern mit Behinderung geschaffen.

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Die Verbände fordern: „eine grundlegende breite Diskussion sowie politische Verantwortungsübernahme seitens des Bundestags.“ Der offene Brief wurde bereits von ca. 20 Erstunterzeichner*innen veröffentlicht.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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