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Auf dem ersten Arbeitsmarkt will der Bundesarbeitsminister Heil mehr Stellen für Menschen mit Behinderung

Bildinhalt: Ein Mann der am Laptop arbeitet

Mehr Stellen hat Hubertus Heil, der Bundesarbeitsminister von der SPD für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt gefordert. So hatte Heil am 11 Dezember 2018 in Berlin gesagt, das die Arbeit eine soziale Funktion habe und nicht nur eine ökonomische. Darum sei eine mit berücksichtigt Arbeitsgesellschaft nötig, an der alle mitteilhaben können.

Beim Jahresempfang von Jürgen Dusel, dem Behindertenbeauftragten hatte sich Heil geäußert. Heil sagt, das besonders die Arbeitgeber in der Pflicht seien. So hatte Bundesarbeitsminister angekündigt die Verbände der Menschen mit Behinderung, die Sozialpartner und die Praktiken aus den Betrieben an einem Tisch zuführen. Auch in Sachsen ist es für Menschen mit Behinderung immer noch schwer Arbeitsplätze zu finden.

Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit hat am 17 April 2018 in Chemnitz mitgeteilt, das 2016 von fast 43 000 Pflichtarbeitsplätzen nur gut 37 000 besetzt waren. Das sind 86 Prozent und ist fast unverändert gegenüber 2015, von 41 800 Pflichtarbeitsplätzen waren 36 300 vergeben. Es erfüllen nur 3 211 Betriebe von 8 224 die Beschäftigungspflicht laut der Arbeitsagentur. Der Rest zahlte eine monatliche Ausgleichsabgabe oder beauftragten Behindertenwerkstätten, anstatt Schwerbehinderte oder gleichgestellte im Unternehmen zu beschäftigen.

Der Abgabenquote ist je nach Beschäftigungsquote und von der Arbeitsplatzzahl abhängig. Dieses liegt bei jedem nicht besetzten Pflichtarbeitsplatz zwischen 125 und 320 Euro im Monat. Ab einer Anzahl von 20 oder mehr Arbeitnehmern, sind Betriebe in Deutschland dazu verpflichtet fünf Prozent der Arbeitsplätze an Menschen mit Behinderung zu vermitteln. Wenn dieses nicht eingehalten wird, muss eine finanzielle Ausgleichsabgabe als Strafe für die Nichterfüllung erbracht werden. So beträgt in Sachsen die Quote 4,1 von den vorgeschriebenen fünf Prozent.

Es erfüllen nach Angaben der sächsischen Regionaldirektion nur Berlin 5,4 Prozent, Nordrhein-Westfalen 5,2 Prozent, Hessen 5,2 Prozent und Mecklenburg-Vorpommern 5,2 Prozent die Beschäftigungsquote. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 4,7 Prozent. Laut der Beschäftigungsstatistik vom 17 April 2018 waren 2017 im Freistaat 8 575 schwerbehinderte Frauen und Männer als arbeitslos gemeldet.

Trotz des guten Arbeitsmarktes und einer guten Ausbildung haben Sie es in Sachsen schwer eine Arbeitsstelle zu finden. Die Arbeitslosigkeit ist zwischen 2010 und 2017 um mehr als 44 Prozent gesunken, doch die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen sank nur um knapp ein Viertel. Der Agenturchef Klaus-Peter Hansen sagte: “Vorurteile gegenüber Menschen mit einem Handicap können wir uns nicht leisten".

Denn meistens seien Sie nach seiner Erfahrung hochmotiviert und meist leistungsfähig. 2017 hatten fast 80 Prozent der arbeitslosen Schwerbehinderten einen Berufsabschluss oder eine akademische Ausbildung laut der Arbeitsagentur. Dies sind im Durchschnitt aller Arbeitslosen 73,6 Prozent. Zudem sagte Hansen: “Es darf nicht darum gehen, wer alles kann, sondern wer worin besonders gut ist."

So fordert er von den Betrieben die Personalauswahl stärkeorientiert zu treffen. “Das ist mit dem Blick auf die hohen Fachkräftebedarfe der richtige Ansatz." Rund 390 000 Schwerbehinderte Menschen leben in Sachsen, zu ihnen zählen Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent. Quelle: DPA

Auf ein erhöhtes Armutsrisiko bei Menschen mit Behinderung hatte Dusel beim Empfang aufmerksam gemacht. Denn Sie sein öfters bedroht von der Armut als andere, so Dusel. Damit ist auch gemeint „arm zu sein an sozialen Kontakten, an gesellschaftlicher Teilhabe, an Wertschätzung und Anerkennung“. Außerdem hatte Dusel in seiner Rede gefordert, zu mehr Barrierefreiheit. Beispielseise von Ärzten und Kinobetreibern den barrierefreien Zugang.

Quelle: aerzteblatt.de

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