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Heute ist Weltgesundheitstag im Zeichen der Pflegenden und Hebammen

Bildbeschreibung: Eine Pflegerin die eine Patientin behandelt.
Foto: © Zach Vessels

Heute am 7 April ist der Weltgesundheitstag, dieses Jahr steht der Tag im Zeichen der Pflegekräfte und Hebammen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf hat das Jahr 2020 als weltweites Jahr der professionell Pflegenden und Hebammen ausgerufen.

„Die WHO ist stolz darauf, 2020 als das Jahr der Pflegenden und Hebammen zu nominieren. Diese beiden Gesundheitsberufe sind unschätzbar wertvoll für die Gesundheit der Bevölkerung. Ohne sie werden wir die Nachhaltigen Entwicklungsziele und eine universelle Gesundheitsversorgung nicht erreichen können. 2020 wird sich darauf fokussieren, die enormen Leistungen von Pflegefachpersonen und Hebammen hervorzuheben und sicherzustellen, dass wir den Mangel an diesen lebenswichtigen Berufen addressieren.“

Gerade in solchen Zeiten mit der Corona-Krise sollten wir den Pflegekräften und Hebammen, aber auch alle anderen die jetzt in dieser Zeit großartiges Leisten gedankt werden nicht nur mit Applaus, sondern auch mit einer entsprechenden Vergütung nicht nur eine Bonus oder eine einmalige Zahlung, sondern dauerhaft auch nach der Krise.

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Der Sozialverband Deutschland hat sich heute zum Weltgesundheitstag in einer Pressemitteilung geäußert:

"Zum heutigen Weltgesundheitstag, der in diesem Jahr den Pflegenden und den Hebammen gewidmet ist, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

Pflegende und Hebamme gehören zu den entscheidenden Leistungsträgern unserer Gesellschaft. Das wissen wir nicht erst seit der Coronakrise. Doch jetzt hat sich die ohnehin angespannte Personal- und Versorgungssituation bei Pflegenden und Hebammen nochmals erheblich verschärft. Arbeitskräfte in Krankenhäusern, in Pflegeheimen und in der häuslichen Versorgung erbringen derzeit maximale Leistungen, oftmals in ungezählten Zusatzschichten. Dabei setzen sie nicht zuletzt ihre eigene Gesundheit aufs Spiel, um anderen Menschen zu helfen. Oberstes Gebot muss deshalb sein, sie zu unterstützen und zu entlasten. Das gilt während der Krise und erst recht danach.

Unser Verband setzt sich seit Langem für eine bessere finanzielle Absicherung von Hebammen ein. Ziel ist es dabei auch, landesweit eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Geburtshilfe sowie Versorgung von Schwangeren und jungen Müttern zu gewährleisten.

Wir fordern darüber hinaus eine bessere Unterstützung professioneller Pflegekräfte sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf arbeitsrechtlicher Ebene. Einrichtungen, Dienste, Tarifpartner*innen und die Politik sind aufgefordert, für gute Arbeitsbedingungen - insbesondere eine bedarfsgerechte Personalausstattung - zu sorgen. Unabhängig von der nun vorgesehenen Einmalprämie müssen Pflegekräfte endlich angemessene Löhne erhalten, die ihrer großen Verantwortung gerecht werden."

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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