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Digitale Lernmittelfreiheit für alle – damit es jedes Kind in der Schule packt

Bildbeschreibung: Ein Mädchen am Laptop.
Foto: © Annie Spratt

Der Schulbetrieb wird wegen Corona auch nach den Sommerferien nicht wie früher sein. Die Verzahnung von Online- und Präsenzunterricht ist deshalb ein entscheidender Faktor in den kommenden Monaten. Hierfür hat die SPD-Bundestagsfraktion politische Impulse erarbeitet. Die Unterstützung von Lehrkräften, die Verbesserung des DigitalPakt Schule und der Ausbau von Open Educational Resources sind aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion zentrale Stellschrauben im Positionspapier „Digitale Lernmittelfreiheit für alle – damit es jedes Kind in der Schule packt“ zur Stärkung des Schulbetriebs in Corona-Zeiten.

„Das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion ist die digitale Lernmittelfreiheit für alle. Der Schulalltag wird nicht mehr so aussehen können wie vor Corona. Die SPD-Bundestagsfraktion will Kindern und Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften helfen, diese Mammutaufgabe zu stemmen.

Deshalb streben wir an, alle Lehrerinnen und Lehrern bei technischen und medienpädagogischen Fragen bessere Unterstützung zu ermöglichen und an jeder Schule einen ‚Bildungstechnologen‘ zu etablieren. Mit gezielten Förderprogrammen in den Schulen wollen wir all denen helfen, die in Zeiten von Schulschließungen kaum erreicht werden konnten, Verpasstes nachzuholen.

Wir fordern das Bundesbildungsministerium zudem auf, die angekündigte ‚Open Educational Resources- Strategie‘ nicht weiter zu verschleppen. Wir brauchen dringend fächerübergreifend mehr offene und barrierefreie Unterrichtsbausteine wie Lernpodcasts und digitale Simulationen, die von Schülerinnen und Schülern wie auch Lehrkräften rechtssicher genutzt und weiterverarbeitet werden können.“

Die FDP-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, den Digitalpakt Schule zu beschleunigen und dabei auf weniger Bürokratie zu setzen. In einem Antrag Drucksache: 19/20582 treten die Abgeordneten dafür ein, Vorschriften in der Bund-Länder-Vereinbarung "DigitalPakt Schule" zu bestimmen, die bis Ende des Jahres 2021 vorübergehend nicht angewendet werden müssen.

Zudem solle eine zentrale nutzerfreundliche Plattform in Auftrag gegeben werden und so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt werden. Die Antragstellung solle wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden. Kurzfristig solle ein Digitalpakt 2.0 beschlossen werden, damit neben Technik und Infrastruktur auch digitale Lehr- und Lernmethoden dauerhaft und nachhaltig Einzug in Deutschlands Schulen halten.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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