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Coronavirus – Atemschutzmasken, Brillen, Kittel es fehlt alles

Bildbeschreibung: Eine Atemschutzmaske ist auf dem Bild.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Das Coronavirus breitet sich immer mehr in Deutschland aus. Das Gesundheitssystem leidet nicht nur unter dem Virus, sondern auch darunter das es nicht genügend Schutzausrüstung gibt. In den Krankenhäusern, Praxen, in den Pflegeheimen und vielen weiteren Gesundheitsbranchen fehlt die Schutzausrüstung. Die Ärzte beklagen sich das Sie keine Tests machen können, sogar ihre Praxen schließen müssen.

In Berlin ist am Montag nur eine Minimallieferung angekommen, die von der Bundesregierung bestellt wurde, sagte Dilek Kalayci die Gesundheitssenatorin von der SPD im Abgeordnetenhaus, so gebe es in Berlin kaum Reserven.

Viele aus der Gesundheitsbranche beklagen sich das es an Desinfektionsmittel und Schutzutensilien fehlt. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) teilt mit das nur 8000 Mundschutzmasken eingetroffen sein in Berlin. Dieses wäre eine Maske pro Berliner und ist viel zu wenig. Weiter heißt das Stand Sonntagmorgen nur 300 Masken in Saarland geliefert wurden und 2000 an Hessen. So laut KV-Kreisen.

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Seit Wochen ist der Markt Weltweit leer, wann neues Schutzmaterial kommt ist unklar. Kalayci teilte mit es liegen ihr „keine weiteren Informationen vor“, wann die vom Bund zentral bestellten Lieferungen ankämen: „Genaue Gründe“ für Verzögerungen seien nicht bekannt.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Donnerstag letzte Woche den 19. März 2020 mitgeteilt, dass 10 Millionen Atemschutzmasken an, die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) und Bundesländer verteilt werden sollen. Wie die KV mitteilte, soll die Lieferung an Praxen, Bereitschaftsdienste und Stellen für Testabstriche verteilt werden.

Die KV schreibt: „Vielleicht haben wir es noch nicht deutlich genug gesagt.“ „Auf Grund der fehlenden Schutzausrüstung müssen die Praxen ihren Betrieb einstellen.“ Es werde, so der Vorwurf, zu oft nur über die Kliniken gesprochen, dabei müsse klar sein, dass die medizinische Versorgung in einer solchen Krise „nur in ihrer Gesamtheit“ betrachtet werden könne – leider stünden die Praxen allein da.

Nach eigenen Angaben hat die Diakonie Deutschland Engpässe bei Schutzkleidung für Personal im Gesundheitsbereich, in Behinderteneinrichtungen und für die häusliche Pflege.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie teilt dazu in einer Pressemitteilung mit: "Ich appelliere an alle Industrie- und Handwerksunternehmen, derzeit nicht benötigte Reserven von Atemschutzmasken und standardisierter Schutzkleidung für die Wohlfahrtspflege zur Verfügung zu stellen. Bedarf besteht nicht nur im Gesundheitsbereich, sondern auch in Behinderteneinrichtungen oder in der häuslichen Pflege. An manchen Orten werden unsere ungeschützten Pflegekräfte nicht mehr zu den Patienten eingelassen", sagte Lilie.

"Das ist ein unerträglicher Zustand," so der Diakonie-Präsident. Weiter fügte er hinzu: "Diese Patienten und unsere Pflegekräfte können nicht auf die versprochenen Lieferungen aus dem Ausland warten, die sich noch lange hinziehen können."

Die italienische Mode Marke Prada hat wegen der Corona-Krise seine Produktion umgestellt auf Atemschutzmasken. Prada hat begonnen mit der Herstellung von 80.000 Arztkitteln und 110.000 Masken. Ab 6. April 2020 soll das Material in einer Fabrik nahe Perugia hergestellt werden.

So berichtet die Polizei das Atemschutzmasken fehlen. Ralf Kusterer, der baden-württembergische Landeschef, teilte am Montag mit, dass die Schutzausrüstung völlig unzureichend sei. Kusterer sagte: „Kollegen sind bei Kontrollen immer nah am Menschen“ „Man kann nicht zwei Meter Abstand halten, wenn man einen Personalausweis kontrolliert.“ Für die Krise sein die Kollegen schlecht ausgerüstet, vor allem die zu wenigen Atemschutzmasken. So wirft Kusterer der Landesregierung Versäumnisse vor. Zu Beginn der Krise in China habe man nicht frühzeitig erkannt, dass man für die Polizei hätte Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Handschuhe besorgen müssen.

Viele Ärzte behandeln kaum noch Patienten mit Atemwegserkrankungen, da Sie keine Schutzausrüstung haben. Die Uniklinik Essen näht jetzt selber Atemschutzmasken, auch Behindertenwerkstätte nähen Masken. (wir berichteten)

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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