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Corona-Krise: TV-Tipp "Menschen - das Magazin" im ZDF

Bildbeschreibung: Sina Wolf ist 19 Jahre alt und gehört zur Risikogruppe. Die junge Frau hat eine eingeschränkte Lungenfunktion. Für "Menschen - das Magazin" hat sie ihren Alltag mit einer Videokamera dokumentiert.
Foto: © ZDF/Jan Sindel

Menschen mit Behinderungen gehören zur Risikogruppe. Das ZDF hat sich mit den Thema beschäftigt. Sie haben Angst vor Ansteckung mit dem Corona-Virus und einem schweren Verlauf, vor der Einsamkeit in Isolation und einem Assistenz- und Pflegekräftemangel. In drei Folgen befasst sich das ZDF-Magazin "Menschen - das Magazin" mit den besonderen Lebensumständen von Menschen mit Einschränkungen und von sozial Schwachen in der Corona-Krise. In der Not rücken viele Menschen zusammen und helfen einander, auch das zeigt "Menschen - das Magazin". Das ZDF strahlt die Folgen an drei aufeinanderfolgenden Samstagen aus, am 18. April 2020, jeweils um 12.05 Uhr.

Die Veränderung für Tausende Mitarbeiter in den Werkstätten von Bethel ist nach deren Schließung enorm. Für viele ist ein geordneter Alltag, eine Tagesstruktur wichtig. Die Mitarbeiter einer Werkstatt in Dortmund haben sich überlegt, welchen Beitrag sie dennoch gerade jetzt und unter den aktuellen Arbeitsbedingungen für die Gesellschaft leisten können. Sie produzieren unter Anleitung Atemschutzmasken.

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Viele karitative Einrichtungen haben in den letzten Wochen ihre Türen schließen müssen. Aus Angst vor Ansteckung, und weil soziale Distanz das Gebot der Stunde ist. Viele ehrenamtliche Leistungen für Menschen mit Behinderung und für sozial Schwache sind nicht mehr möglich. Nathalie Böhm vom Verein "Wohnsitzlos in Mainz e.V." sorgt sich um die Menschen ohne festen Wohnsitz, bietet ihnen eine warme Mahlzeit und versucht dort zu unterstützen, wo seit der Corona-Krise viele offizielle Hilfsangebote geschlossen wurden.

Bildbeschreibung: "Wie stellen wir eigentlich sicher, dass die Schwächsten unserer Gesellschaft auch überleben?", fragt Inklusionsaktivist Raul Krauthausen im Videotelefonat. Unter #Risikogruppe appellieren Krauthausen und Mitstreiter an jeden Einzelnen, soziale Kontakte zu meiden, um besonders gefährdete Menschen zu schützen.Foto: © ZDF/Frank Vieltorf

Die Aktion Mensch hat angesichts der zunehmend dramatischen Lage ein Corona-Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Organisationen in Höhe von 20 Millionen Euro gestartet. Damit sollen Assistenzleistungen für Menschen mit Einschränkungen sowie die Versorgung sichergestellt werden. Wie das funktioniert, erklärt Christina Marx von der Aktion Mensch.

Raul Krauthausen, Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit, appelliert an jeden Einzelnen, die sozialen Kontakte einzuschränken. Petra Strack, die einen Assistenzdienst betreibt, schildert die Sorgen ihrer Kunden. Und Sebastian Urbanski vom Vorstand der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. bittet alle um Nachbarschaftshilfe, damit sich niemand einsam fühlt.

Das ZDF-Magazin beleuchtet auch den Alltag einer Risikopatientin, deren Geschichte stellvertretend für viele steht, die aufgrund ihrer Einschränkungen Angst vor der Erkrankung COVID-19 haben. Sina Wolf ist 19 Jahre alt und hat eine eingeschränkte Lungenfunktion. Für "Menschen - das Magazin" hat sie ihren Alltag mit einer Videokamera dokumentiert.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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