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Spahn räumt Versäumnisse in der Corona-Pandemie ein

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der Pandemiebekämpfung Versäumnisse eingeräumt, aber eine persönliche Verantwortung wies er zurück. "Hätten wir schon früher beginnen sollen, Schutzmasken zu kaufen? Ja, natürlich." "Habe ich mich damals bewusst dagegen entschieden? Nein. Es ist im Januar oder vor einem Jahr auch niemand zu mir gekommen und hat gesagt, wir sollten jetzt Schutzmasken kaufen, sagte Spahn gegenüber dem „Spiegel“ am Freitag. Eine bessere Vorsorge des Staats für Gesundheitsrisken fordert der Minister. Es reiche nicht Pläne zu haben. “Wir müssen sie auch regelmäßig üben – so wie beim Brandschutz. Das fängt schon damit an, dass das Robert-Koch-Institut und die Gesundheitsämter vor Ort die Zusammenarbeit künftig so verstetigen, dass im Ernstfall sofort alles reibungslos klappt”, so Spahn gegenüber dem “Spiegel”.

Zufolge Spahn müssten hierfür neue Strukturen und Mechanismen müssten geschaffen werden – ähnlich wie bei Finanz- oder Sicherheitsrisiken. Dabei mahnte Spahn an, sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten. „Experten warnen zunehmend auch vor Bakterien. Wenn die Resistenzen gegen Medikamenten zunehmen, sind diese Szenarien mindestens so erschreckend wie die zu neuen Viren”, so der Minister zum „Spiegel“.

700 Millionen Masken hat das Bundesgesundheitsministerium bisher nach Deutschland geholt und davon wurden 400 Millionen verteilt. Jedoch seien viele davon aber von schlechter Qualität gewesen, der Ausfall war im Schnitt über 20 Prozent. „Es gab sogar Lieferungen, die waren gar nicht zu gebrauchen. Ich kann nicht verantworten, viel Steuergeld für diese Produkte zu überweisen, ohne sie überprüft zu haben, so Spahn.“

Besonders die Corona-Warn-App betont, der Minister und sieht die Entwicklung der Pandemie in Deutschland überwiegend positiv. Über 14 Millionen Mal wurde bereits die App heruntergeladen. Spahn geht davon aus das bisher rund 300 Covid-19-Infektionen über die Corona-Warn-App gemeldet wurden, dies berichtet Spahn dem „Spiegel“. Danach beziehe sich der Minister auf „die Zahl der Verschlüsselungscodes“, die von der zugehörigen Telefon-Hotline ausgegeben wurden. „Mehr wissen wir aus Datenschutzgründen nicht“, so Spahn.

Nicht nur von Menschen in Deutschland kann die App installiert werden, sondern auch in allen 27 EU-Mitgliedstaaten, sowie auch in UK und Norwegen. Die App ist in den Stores von Google und Apple erhältlich.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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