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Spahn „Gefahr einer zweiten Corona-Welle ist real“

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat heute am Montag den 13 Juli in Berlin zur Situation in Urlaubszeiten Stellung genommen. Lothar Wieler, der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat seine Einschätzung mitgeteilt.

Spahn hat die Bürger im Umgang mit der Corona-Pandemie gewarnt. „Die Gefahr einer zweiten Welle ist real“, so Spahn.

Die Bevölkerung rief er auf wachsam zu bleiben und nicht übermütig zu werden. „Bitte, halten Sie Abstand. Bitte, halten Sie sich an die empfohlenen Hygienemaßnahmen. Und bitte, tragen Sie überall dort, wo es in geschlossenen Räumen empfohlen ist, die Alltagsmasken.“

"Wir sollten uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Diese Pandemie ist noch nicht vorbei." Wir sind noch mitten in der Pandemie. Das gilt vor allem mit Blick auf die Welt. Die Infektionszahlen Weltweit sind so hoch wie noch nie zuvor. Das gilt besonders für die USA und Südamerika. Aber das gilt auch für Regionen, die bisher gut dar standen. Wie etwa Israel, Japan oder Südkorea. Deswegen müssen wir sehen die Gefahr der Zweiten Welle ist real“, so der Minister.

"Wir sollten uns nicht in falscher Sicherheit fühlen", mahnte der Bundesgesundheitsminister. Auch haben Lokale und regionale Ausbrüche des Coronavirus in Deutschland gezeigt, wie leicht sich das Virus unter bestimmten Bedingungen in Deutschland ausbreiten konnte.

Spahn nannte die Lage in Deutschland als „Grundsätzlich erfreulich“. Die Infektionszahlen befinden sich auch stand heute Morgen weiterhin auf niedrigem Niveau, wir haben knapp 5000 Akute Infektionen in Deutschland.", so Spahn.

"Wir haben unser Land bis hier hin gut durch diese Krise geführt. Die Bürger und Bürgerinnen haben einen großen Anteil daran und ich kann allen Bürger und Bürgerinnen nur ein großes Dankeschön sagen, dass auch unter Stress aufeinander geachtet haben und einander geachtet haben.“ so der Minister.

Vom Wochenende die Bilder von Mallorca „“des Deutschen liebster Insel” haben den Bundesgesundheitsminister besorgt. „Wir müssen sehr aufpassen, dass der Ballermann nicht ein zweites Ischgl wird. Ich bin wirklich kein Spielverderber oder Feierverächter. Aber es ist gerade einfach nicht die Zeit dafür.” Da wo gemeinsam gefeiert wird ist, das Infektionsrisiko besonders hoch, erklärte Spahn. Auch bei der Rückreise im Flugzeug bestehe das Risiko und auch in der Heimat. So müsse den „die sich nicht an Regeln halten wollen”, sehr klar gemacht werden, dass sie die Erfolge der Corona-Bekämpfung gefährden, so Spahn. Zuerst setze Spahn auf die Vernunft der Bürger und nicht in erster Linie auf Verbote. „Die meisten wissen, dass Gruppenreisen zum Ballermann oder Großveranstaltungen im Moment keine gute Idee sind.”

"Wenn wir dem Virus die Chance geben, sich zu vermehren, tut es das", sagte der RKI Chef Wieler. Die Pandemie sei insgesamt nicht vorbei, diese machen die rasant steigenden Zahlen von Corona-Neuinfektionen weltweit deutlich. Mehr als eine Millionen neue Fälle sei innerhalb von nur fünf Tagen gemeldet worden. "Die AHA-Regeln bleiben daher weiterhin gültig - Abstand, Hygiene, Alltagsmasken.", so Wieler.

Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, teilt anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler zur Corona-Situation in Urlaubszeiten mit:

„Die Auswirkungen der Urlaubszeit und der Lockerungen der Maßnahmen gegen die Pandemie können nur schwer vorhergesagt werden. Es ist Aufgabe der Bundesregierung, jetzt Vorkehrungen für eine mögliche zweite Infektionswelle zu treffen. Ich fordere die Bundesregierung auf, sämtliche Planungen und Überlegungen für eine zweite Infektionswelle jetzt öffentlich zu machen.“

„Alle Menschen haben sich nach den Anstrengungen der letzten Monate einen Urlaub mehr als verdient – ob in Deutschland oder in der Ferne. Urlaubszeiten sind aber auch Reisezeiten, in denen sich Kontakte kaum vermeiden lassen. Hier müssen Reiseveranstalter, Flugunternehmen und die Deutsche Bahn die Einhaltung der Abstandsregeln gewährleisten. Überfüllte Züge und Sitzplatzreservierungen direkt nebeneinander bei Bahnreisen widersprechen dem Ziel der Eindämmung der Infektionsrate. Hier muss die Bundesregierung als Eigner der Deutschen Bahn dringend nachsteuern.“

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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