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Weihnachten im Pflegeheim



Das Fest der Liebe ist für viele gerade Ältere Menschen sehr wichtig. Denn viele haben mit Weihnachten Kindheitserinnerungen. Zusammen sein mit der Familie, gutes Essen, Weihnachtsmusik und die Bescherung.

In den meisten Pflegeheimen wird in der Weihnachtszeit gemeinsam gebastelt und Plätzchen gebacken. Viele haben eine wahre Freude daran, es werden Kindheitserinnerungen wieder wach und die Augen haben den Glanz wie in der Kindheit zur Weihnachtszeit. Es riecht überall nach Weihnachtsplätzchen und dabei läuft schöne Weihnachtsmusik.

Die Mitarbeiter des Pflegeheims Dekorieren das Heim weihnachtlich. Doch auf dem Tisch darf nur essbares Weihnachtsdeko stehen, wegen den schwer Demenzkranken Pflegebedürftigen, die leicht mal etwas in den Mund nehmen.

Nicht nur Weihnachtsmusik wird gehört, sondern es wird auch gesungen, nachmittags zur Kaffee und Kuchen. Viele Angehörige holen zum Heiligabend ihrer Angehörigen zu sich nach Hause. Doch jeder sechste Bewohner im Alter über 70 Jahre feiert im Altersheim, weil es entweder keine Verwandten mehr gibt, die Entfernung zu weit ist oder aus anderen Gründen.

Doch langweilig wird es nicht im Pflegeheim. Die Frauen legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres und gehen vorher zum Friseur oder dieser kommt ins Pflegeheim. Alle machen sich für die Festtage besonders schick.

In vielen Pflegeheimen findet ein Gottesdienst statt, darauf legen die meisten Bewohner sehr viel wert. Dann wird gesungen und Gedichte werden aufgesagt. Zum Festessen wird besonders auf die Bewohner eingegangen, es gibt in den meisten Pflegeheimen Traditionell Kartoffelsalat mit Würstchen.

Nachdem Essen bekommt jeder ein Geschenk. Doch einige fühlen sich dann gerade einsam, wenn die Weihnachtszeit ist und wünschen sich dann die Familie zu sich. Die Mitarbeiter trösten die Bewohner und sorgen dafür das sich jeder wieder wohlfühlt. Für viele ist das Pflegeheim, wie eine große Familie.

Bayern: Angehörige bekommen Hilfe bei der Pflege



Viele ältere Menschen brauchen Hilfe und müssen gepflegt werden. Dabei wollen viele nicht aus ihrem gewohnten Umfeld weg. Da dieses nicht immer so leicht umzusetzen ist, merken viele Angehörige. Die Sozialstation St. Peter in Bad Königshofen biete Hilfe den Pflegenden Angehörigen und unterstützt, damit die Pflege zu Hause gelingen kann.

Viele Angehörige brauchen auch mal eine Auszeit von der Pflege. Deshalb bietet die Sozialstation eine Betreuung an. Morgens werden die Pflegebedürftigen gebracht und den ganzen Tag betreut. Abends wieder abgeholt, so können die Angehörigen mal Entspannen oder andere wichtige Dinge erledigen.

Mehr finden Sie dazu hier:sozialstation-badkoenigshofen.de/

München: Azubi schlägt Rentner im Pflegeheim



Karin O 88 Jahre hat ihren Mann Otto 92 Jahre täglich im Pflegeheim besucht. Sie sind seit 65 Jahren verheiratet. Am zweiten November 2016 fiel ihr auf wie ängstlich ihr Mann war.

Er hätte geweint und hat schrecklich ausgesehen. Weil ihm ein Pfleger ins Gesicht geschlagen hatte. Der ehemaliger Pflege-Azubi Martin.L 30 Jahre hat die Tat gestanden am 13.12.2017 vor dem Amtsgericht. Es würde ihm alles sehr leidtun.

Er wäre überlastet gewesen. sagte er. Die Tat passierte als ihr Mann geduscht werden sollte, er versuchte den damaligen Azubi wegzudrücken. Martin L. hat darauf hin den damals 91. Jährigen Mann mehrmals ins Gesicht geschlagen mit der Faust.

Es ist nur ans Licht gekommen durch seine Ehefrau. Das Pflegeheim „Casa Reha“ in Giesing hat nichts gemeldet bei der Polizei. Otto O konnte vor Gericht nicht aussagen da er zur Zeit zu krank ist. Seine Frau hatte für ihn ausgesagt. Martin.L hat acht Monate Haft auf Bewährung und zweieinhalb Jahre Berufsverbot bekommen.

Namen geändert*

Quelle: Merkur.de

Bremen: Wissenschaftler der Universität Bremen wollen die stationäre Pflege verbessern



Mit einem idealen Personal-Mix in der stationären Pflege, soll die Pflege verbessert werden. Aufgrund des Personalmangels für die Pflege der kaum noch tragbar ist. Das große Ziel ist es eine hohe qualitative Pflege zu gewährleisten und diese sogar noch zu verbessern. Dieses wird gefördert vom Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen.

Bereits wird verlangt vom Gesetzgeber bei der stationären Langzeitpflege, dass die Hälfte des Pflegepersonals mindestens eine dreijährige Pflegeausbildung vorweist.

Das Personal in der Pflege das gut ausgebildet ist wird immer weniger und die Pflegebedürftigen Menschen immer mehr. Deshalb soll durch eine Studie, insgesamt 40 Pflegeheime mit 2000 Bewohnern in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein verglichen werden.

Es geht um die Zusammensetzung Beispielsweise: für das Pflegepersonal, die Bewohner und die einzelnen Pflegeheime und deren Strukturen wie Sie organisiert sind.

Karlsruhe: Junge Menschen und stationäre Pflege



Es kann auch die jungen Menschen treffen. Auch wenn meisten mit Pflege die älteren Menschen in Verbindung gebracht werden. Beispielsweise durch einen Unfall oder einer Krankheit sind die jüngeren Menschen auf eine vollstationäre Betreuung angewiesen.

Laut einer Umfrage in Karlsruhe sind von den 49 stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis von den rund 4000 Bewohnerinnen und Bewohnern 108 jünger als 60 Jahre. Dazu auch ein Blog Artikel von uns: Es kann jeden treffen

Berlin: mehr Geld für die Pflege



Gesundheitssenatorin Dilek Kolat von der SPD hat am Montag in Berlin Arbeitnehmer und Arbeitgeber und andere zu einem „Pakt für Pflege“ aufgerufen. Der Berliner Senat ist für einen Flächentarifvertrag in der Altenpflege. Das Ziel müsse es sein den Pflegenotstand entgegenzuwirken.

Es gab bereits erste Gespräche im November mit allen Beteiligten. Die Arbeitgeber erkennen bereits die Missstände in der Branche. Um den Angestellten eine bessere Verhandlungsposition zu geben, soll eine unabhängige Stelle, den ortsüblichen Durchschnittsverdienst für die Branche ermitteln und bereitstellen.

Ein wichtiges Ziel ist auch eine bessere Bezahlung und eine bessere Personalausstattung um die Pflege attraktiver zu gestalten.

Beispielsweise verdient in Berlin eine Altenpflege im durchschnitt Monatlich rund 2400 Euro brutto, wobei wenn man dieses mit dem Metallgewerbe vergleicht mit rund 4300 Euro Monatlich. Ist dieses fast die hälfte weniger, dass eine Pflegefachkraft verdient. Auch wird die Zahl der Pflegenden immer mehr ansteigen, bereits jetzt sind rund 116.500 Menschen in Berlin pflegebedürftig und bis 2030 soll die Zahl etwa auf 170.000 ansteigen. Es werden dann rund 8000 zusätzliche Pflegefachkräfte in Berlin benötigt.

Ein erster Schritt ist schon getan im Tarifpartnervertrag. Hat ein Arbeitgeber einen Tarifvertrag abgeschlossen, müssen die Kostenträger (Pflegekassen), diesen anerkennen und dürfen diesen nicht zurückweisen, mit der Begründung dieses sei unwirtschaftlich. Dies hat Berlin als Vertragspartner der Rahmenverträge zur Pflege durchgesetzt.

In Berlin ist trotz des großen Fachkräfte Mangels, die Umsetzung mit der Tarifbindung sehr gering. Auch neben den Arbeitsvertragsrichtlinien in der Kirche, haben nur die Vivantes und einige freie Träger und ein paar private Träger bereits Tarifverträge abgeschlossen.

Eine Studie zufolge hoffen die meisten Pfleger auf Hilfe aus der Politik, doch dieses muss stärker organisiert werden, damit besser verhandelt werden kann mit den Arbeitgebern.

Quelle: rbb24.de

Berlin: Altenpflegeschule im Widerstand



Bei der Altenpflege ist der Personalmangel ein großes Problem, vor allem in den größeren Städten steigt der Bedarf immer mehr. Deswegen ist es wichtig, dass der Pflegeberuf attraktiv ist, umso möglichst viele Menschen für den Beruf zu begeistern.

In Berlin muss die Senatskanzlei eine Entscheidung treffen die große Tragweite für die Altenpflege hat.

Ob weiterhin die Bildungsverwaltung für die Altenpflege-Berufsfachschulen zuständig sind, oder sollen diese in die Aufsicht der Verwaltung für die Gesundheit und Pflege wechseln?

Viele sind besorgt und warnen vor einem Wechsel, den dadurch könnte die Ausbildung noch unattraktiver werden und der Personalmangel wird noch größer. Durch das neue Pflegeberufsgesetz das zum 1. Januar 2020 in Kraft treten soll, wird die generalistische Ausbildung in der Pflege eingeführt.

Diese führt dazu das die Ausbildungen für Kinder,- Kranken- und Altenpfleger zusammengebracht werden, die bisher getrennt waren. Das neue Gesetz ist ein enormes Risiko, denn die Strukturen müssen erhalten bleiben und bewältigt werden. Von den Fachschulen haben 24 der 32 Schulen dem Gesetz nur zugestimmt.

Die SPD hatte im November auf dem Landesparteitag die „zwölf Punkte für einen Neustart in der Pflege" beschlossen. Darin werden die Durchlässigkeit des Ausbildungssystems und die Möglichkeit zum Erwerb von Schulabschlüssen und die Überführung in die duale Ausbildung gefordert.

Nachdienst: 50 bis 60 Bewohner für eine Pflegefachkraft ist zu viel



Der Evangelische Pressedienst (epd) meldet, dass jetzt das Verwaltungsgericht Cottbus (Brandenburg) entschieden hat, dass der Einsatz von nur einer Pflegefachkraft in der Nacht für 50 bis 60 Bewohner nicht abgedeckt werden kann. (Az.: VG 5 L 294/17).

Laut der Entscheidung vom 24. November 2017, darf das brandenburgische Landesamt für Soziales und Versorgung einen Heimbetreiber nun auffordern, etwas in der Praxis zu verändern.

Somit müssen nun Betreiber eines Pflegeheims Vorschläge für Verbesserungen machen.

Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig und kann mit der Beschwerde vor dem OVG Berlin-Brandenburg angefochten werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:Az.: VG 5 L 294/17

Quelle: Pressemitteilung des VG Cottbus v. 24.11.2017

Pflegekongress in Berlin



Im Januar 2018 findet der Kongress zur Pflege statt. Am 19 und 20 Januar ist es wieder soweit, im Berliner Maritim proArt Hotel. Seit zwei Jahrzehnten ist der Kongress ein wichtiger Termin für das Pflegemanagement.

Es werden wieder rund 1500 Kongressteilnehmer/innen erwartet. Beispielsweise: Pflegedienst-, Pflegedirektor/innen, Abteilungs- und Stationsleitungen, Qualitätsmanager/inne, Pflegefachkräfte aller Versorgungsbereiche, Schulleitungen und Lehrende in der Pflege.

Einige Wichtige Themen sind etwa: Wie kann der Fachkräftemangel gelöst werden? Wie kann es verhindert werden das Mitarbeiter abwandern und wie kann neues Personal gewonnen werden?

Auch eine Auszeichnung wird verliehen der Pflegemanagement-Adwards. Jeder ist eingeladen nach Berlin zu kommen und den Kongress als Fachfortbildung zu nutzen.

Nähere Informationen finden Sie hier: gesundheitskongresse.de

Wien: Mehr Geld für die Pflege fordern die Gemeinden



Der Bund hat 100 Millionen als Abgeltung zugesagt. Dieses ist zu wenig nach der Ansicht der Gemeindevertreter. Denn im kommenden Jahr wird das Privatvermögen von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen nicht mehr für die Abdeckung der Pflegekosten herangezogen.

Dieses verursacht Mehrkosten von 500 Millionen Euro im Jahr. Auch weil es immer mehr Pflegebedürftige geben wird. Für die offenen 400 Millionen Euro wollen die Gemeinden in Verhandlung treten, mit der neuen Regierung sobald diese sich gebildet hat.

Falls der Bund nicht eingeht auf die Forderungen kann im Rahmen des Maastricht-Vertrags nicht mehr auf die Verpflichtungen eingegangen werden. Finanzierungsprobleme sehen die Gemeinden Vertreter nicht nur in der Pflege, sondern auch bei dem geplanten zweiten Kindergartenjahr.

Die Gemeinden sind zufrieden mit dem wirtschaftlichen Ergebnis von einem Maastricht-Überschuss von 31 Millionen Euro.

Quelle: diepresse.com

Dortmund: 1300 Pflegefachkräfte gesucht



Es werden über 1300 Pflegefachkräfte in Dortmund gesucht. Der Mangel ist zurzeit sehr hoch. Es werden Stellen gesucht für Altenheime, Krankenhäuser und bei den Rettungsdiensten.

Am 16. November war laut der Agentur für Arbeit in Dortmund 1042 Stellen frei in den Bereichen Rettungsdienst, Krankenpflege, Geburtshilfe und 267 Stellen bei der Altenpflege. Dieses ist ein sehr gravierender Zustand. Besonders wird die Belastung in der Pflege immer mehr bemerkbar, wenn eine Pflegefachkraft sich um 20-40 Bewohner nachts kümmern muss.

Auch muss man bedenken das die Menschen immer älter werden, deshalb werden Pflegefachkräfte händeringend gesucht. Eine Studie hat auf gezeigt was passieren würde, wenn die Pflegekräfte alles genau nach Vorschrift umsetzen würden. Das Ergebnis war das nur noch die Hälfte der Bewohner versorgt werden konnte.

In den Altenheimen haben Sich die Pflegefachkräfte schon vermehrt vor gut zehn Jahren waren es 3438 im Jahr 2016 4770 somit sieht man den Trend. Doch es muss noch viel getan werden, um das Problem mit dem Pflegefachpersonal Mangel zu lösen.

Hessen: Pflegeheime geschützt



Die Betreiber von Pflegeheimen haben wieder Sicherheit. Eine neue Verordnung soll die Vorgaben für Pflegeheime neu regeln. Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner von der CDU erklärt das eine neue Satzung keine bestehenden Einrichtungen bedroht.

Eine klare Aussage hat Herr Grüttner gemacht: Wer momentan eine Betriebserlaubnis habe oder bis 31. November einen Bauantrag stelle, genieße „uneingeschränkten Bestandschutz“.

Die Worte hat der Bundesverband privater Anbieter (bpa) zitiert auf einem Fankongress in Bad Homburg. „Mit dem vollständigen Bestandsschutz für alle Pflegeheime in Hessen beginnt eine umsichtige Neuaufstellung der Pflegelandschaft, ohne bestehende Strukturen zu schädigen“, sagte der hessische bpa-Landesvorsitzende Jochen Rindfleisch-Jantzon gutheißend.

Seit Oktober ist bekannt, dass das Land die Vorgaben für Pflegeheime neu regeln möchte. Zur neuen Vorschrift gehört, die Wohnfläche der Einzelzimmer von 12 auf mindestens 14 Quadratmeter zu erhöhen. Zudem soll jeder Wohnbereich ein eigenes Badzimmer mit Toilette bekommen.

Quelle: fr.de

Krankenpflegeschule Rohrbacher: Neue Ausbildung in der Pflege



Am 2 März stellt die Rohrbacher Schule beim Infotag die neue Berufsausbildung vor. Es finden jetzt schon probe Tage statt. „Berufsbilder der Gesundheits- und Krankenpflege sind aufgrund ihrer Komplexität und den spezifischen Anforderungen, die wir an unsere Auszubildenden stellen, schwer in Kürze zu vermitteln.

Wir werden daher dieses und nächstes Jahr besonders intensiv informieren und auch die neuen Ausbildungen an Schulen, Gemeinden und Institutionen präsentieren“, begründet Christian Peinbauer, Direktor der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege (GuKPS) in Rohrbach sowie Freistadt und Schärding die Info-Kampagne.

Das Diplom in zwei Jahren zu den neuen Berufsbildern zählen die Pflegefachassistenz und die Pflegeassistenz. Das Diplom zum Pflegefachassistenz erwirbt man nach zwei Jahre Ausbildung.

In der Ausbildung werden unterschiedliche Pflegemaßnahmen im Bereich der Therapie und Diagnostik, wie das Verabreichen von Arzneimitteln oder Beispielsweise das Legen einer Magensonde erlernt. Im Anschluss kann eine Weiterqualifikation erworben werden zum Gesundheits- und Krankenpfleger über die Fachhochschule.

Die Pflegeassistenzarbeit mit und am Patienten. Die Pflegeassistenz ist eine einjährige Ausbildung im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege. Die Pflegeassistenten unterstützen die Pflegebedürftigen und das Fachpersonal.

Am 2. März findet von 13 bis 16 Uhr eine Info Veranstaltung an der GuKPS Rohbach statt.

Genauere Informationen bekommen Sie gerne hier: gespag.at

Quelle: tips.at

Düsseldorf: 86-jähriger auf Bank ausgeruht soll strafen bezahlen



Ein 86-Jähriger Rentner hat sich auf einer Bank der Bushaltestelle ausgeruht und ihm wurde eine Strafe aufgedrückt. Das zuständige Ordnungsamt hat sich Mittlerweile entschuldigt. Der Vorfall war folgender: Der 86-Jährige hat sich in Düsseldorfer am Hauptbahnhof, an de Friedrich-Ebert-Straße acht Minuten lang auf einer Bank der Bushaltstelle ausgeruht.

Mit der Folge das er ein Ordnungsbußgeld von 35 Euro bezahlen sollte. Dieser Fall hat ganz Deutschland aufgebracht. In den sozialen Medien wurden am Sonntag Diskutiert darüber und der Verwarngeld Bescheid wurde gepostet. In dem Bescheid steht auch das der Rentner herzkrank ist und an einer Demenz leidet, das die Haltestelle als „Ruheplatz“ benutzt wurde, sei der Grund für die Strafe. "Sie benutzten die Anlage des ÖPNV an der vorgenannten Örtlichkeit nicht ihrer Zweckbestimmung entsprechend und nutzten diese als Ruheplatz", heißt es in dem Bescheid.

Diesen Montag 27.11.2017 hat sich die Stadt Düsseldorf jedoch entschuldigt für den Vorfall. Der 86-Jährige Rentner muss die Strafe nicht zahlen. "Ich hätte mir im konkreten Fall mehr Fingerspitzengefühl gewünscht", sagte Christian Zaum, Ordnungsdezernent der Stadt Düsseldorf, gegenüber der Zeitung.

Zaum sagte: "Allerdings halte ich viel vom Opportunitätsprinzip, das heißt von einer gründlichen Abwägung, welcher Schritt in einer konkreten Situation tatsächlich angewendet werden muss." Die Mitarbeiter nimmt er zum teil in Schutz, denn Sie konnten nicht erkennen das der Mann eine Demenz hat und Sie hätten ihn schon in jüngster Vergangenheit oft an der Haltestelle angesprochen, ohne eine Bußgeld zu fordern.

Es sei auch die Ausnahme :"Ich halte es sogar für denkbar, dass zum ersten Mal deswegen ein Bußgeld verhängt wurde. In der Regel reicht in solchen Fällen ein Gespräch."

Quelle: Focus.de

Bayern Prozess zu Pflege-WG in Nüdlingen



Schlimme Zustände waren es in der Pflegeheimeinrichtung in Nüdlingen im Landkreis Bad Kissingen. Es wurden keine Notärzte geholt und es gab wundgelegene Patienten. Der Betreiber der Pflegeeinrichtung steht nun vor dem Amtsgericht Bad Kissingen.

Ehemalige Pflegekräfte sagen es war sehr schlimm in der Pflegeeinrichtung. Der Pflegeheimbetreiber steht ab dem 30.11.2017 vor dem Amtsgericht Bad Kissinger. Der 30-Jährige wird angeklagt wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen an zwei Patienten in drei Fällen.

Im Jahr 2015 gab es einen Vorfall auf den sich ein Punkt in der Anklage bezieht. Der Angeklagte sollte die Pflegekräfte angewiesen haben, den Notarzt nicht zu rufen, obwohl ersichtlich war das notärztliche Hilfe nötig war. Dieses hat eine damalige Pflegekraft schriftlich festgehalten und diese liegt dem BR vor.

Im Fall ging es um einen 63-Jährigen Mann der im Wachkoma nach einem Motorradunfall lag. Die damalige Pflegekraft hat festgehalten das der Mann 41 grad Fieber mit einem Puls von 220 Schlägen pro Minute gehabt hat und der Pflegebetreiber gab die Anweisung kein Notarzt zu rufen. Es wurde angewiesen stattdessen „Beine hochlagern, über eine Sonde Kaffee spritzen, Wadenwickel und nicht verrückt machen."

Es sind 15 Zeugen die für eine Umfangreiche Beweisaufnahme vor dem Amtsgericht Bad Kissinger aussagen. Auch der Bruder vom verstorbenen Patienten hat ausgesagt das die Zustände „verheerend“ gewesen seien. Er hatte von seinem Bruder Fotos von den wundgelegenen Stellen gemacht. Zudem waren zu wenig Pflegekräfte in der WG.

Der Angeklagte streitet jegliche Vorwürfe ab. Es sind für den Prozess drei Verhandlungstage angesetzt.

Der Prozess sollte eigentlich im Sommer 2017 beginnen, doch der Anwalt des Angeklagten hatte keine Ladung damals erhalten, so wurde der Prozess neu aufgesetzt mit 30.11.2017. Die Pflegeeinrichtung in Nüdlingen soll es nun nicht mehr geben nach den Angaben der Heimaufsicht.

Quelle: br.de

Pflege: immer mehr betroffen



Es fehlt an allem. Besonders ein Bundeseinheitlicher Qualitätsstandard und das Personal. Der Beruf Pflege muss attraktiver werden. Die Caritas und etliche Unterstützer sind dafür das die Ausgaben steigen um eine würdevolle Betreuung im Alter gewährleisten zu können.

In dem das Bruttoninlandsprodukt von 1,3 Prozent (4,3 Milliarden Euro pro Jahr) um 0,2 Prozent erhöht wird.

Ansonsten meinen Experten, das in fünf Jahren der Pflegebedarf nicht mehr abgedeckt werden kann.

Rheinland Pfalz: Flüchtlinge in der Pflege



In der Pflege sollen Flüchtlinge helfen. Da immer mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln gepflegt werden, sollen die Flüchtlinge Kulturtraditionen wahren.

Denn es gelte auf diese heutzutage auch einzugehen. Es ist eine einmalige Chance, umso die Flüchtlinge zu Intergieren für die Gesundheits- und Pflegeberufe. Außerdem kann damit der Fachkräftemangel in der Pflege entgegengewirkt werden.

Potsdam- Pflege und ihre Sorgen



Nach der Aussage des Sozialministeriums Brandenburg wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2040 um 70 000 auf circa 173 000 steigen. Die Sozialministerin Diana Golze von den Linken sagte: "Darauf müssen wir uns jetzt einstellen." Die Pflegeoffensive in Brandenburg hat jetzt Angefangen und die Maßnahmen angestoßen.

In den Kommunen müssten zudem Wohnquartiere entstehen, die auf die besonderen Bedürfnisse von immer mehr Senioren eingestellt seien. Von altersgerechten Quartieren profitierten am Ende alle Generationen, sagte Diana Golze. Eine neue Broschüre hat Frau Golze Zeit im Quartier - Gemeinsame Lebensqualität vor Ort gestalten herausgebracht.

Es wird mit Hilfe von Angaben und Projektbeispielen Beispiele gegeben, die mit dem demografischen Wandel zu tun haben.

Wichtige Themen sind Mobilität, Wohnen und die Versorgung. Aktuell Leben 640 000 über 65- Jährige in Brandenburg. Es könnten 2040 Schätzungsweise etwa 802 000 sein.

Pflege: Höhere Gehälter mit Steuern finanzieren?



In den Pflegeberufen sind die Gehälter zumeist sehr gering. Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler von der SPD, stellt sich vor die Gehälter mit Hilfe von Steuermitteln zu erhöhen. “ Es gebe, eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen" erklärte die Ministerin, am Mittwoch dem 22.11.2017.

Nach der Tagung des bpa – Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste. Wenn man bedenkt in anderen Sozialversicherungszweigen sei der Einsatz von Steuermitteln etabliert.

Deshalb sollte auch bei der Pflege nicht nur über die Erhöhung der Beitragssätze gesprochen werden.

"Uns fehlen schon jetzt landesweit 2000 Fachkräfte und die Bezahlung ist ein Aspekt der Attraktivität des Berufes", sagte Bätzing-Lichtenthäler auf der Tagung. "Höhere Gehälter dürfen aber nicht durch steigende Eigenanteile zu Lasten der Pflegebedürftigen und ihrer Familien gehen." Mit Blick auf die Bezahlbarkeit professioneller Pflege sei der Bund in der Verantwortung.

Quelle: bpa.de

Pflege ist nicht leicht



Dies erfuhr Martina Rosenberg die ihre Eltern neun Jahre lang pflegte. Die Pflege kostet Geld und Nerven. Die 53-jährige ist Beruflich Journalistin und hält jetzt Vorträge, über Ihrer Erfahrungen mit der Pflege. Es begann mit einem Zusammenleben zu dritt unter einem Dach und es endete mit Erschöpfung, Sorgen und Frust.

Am Anfang hätte Sie den größten Fehler gemacht. Denn die Familie hätte alles besprechen sollen in der Zeit wo es Ihnen noch gut ging, den Eltern, wenn mal der Pflegefall eintritt, wie weiter gehandelt werden soll. Dadurch dass es keine Absprache gab, fiel Martina Rosenberg über Jahre in einer Abwärtsspirale mit dem Täglichen Aufgaben an Pflege, die Sie verzweifeln lies und Sie fertigmachte.

Über Ihre Geschichte erzählt sie in Ihrem Buch:“ Mutter, wann stirbst Du endlich? Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird

Inhaltlich geht die Autorin ohne Blatt vor dem Mund zunehmen auf Ihre Erfahrungen ein und gibt für alle die Hilfe brauchen in der Pflege viele nützliche Tipps und Tricks für jede Phase der Betreuung.

Martina Rosenberg sagt auch das jeder Ungeachtet moralischer Fesseln sich hinterfragen soll, was er zu leisten vermag und was nicht. Auch entscheidend ist das Verhältnis zu den Eltern oder dem Umfeld, wenn dieses nicht gut ist, kann die Pflege nicht gelingen, davon ist die Autorin überzeugt und verweist auf aktuelle Studien: „25 Prozent der von Angehörigen betreuten alten Menschen geht es schlecht.“

Bei der Pflege darf auch nicht der Finanzieller Faktor unberücksichtigt bleiben. Frau Rosenberg erzählt auch Pflege kostet Geld, sowohl im Heim als auch zu Hause. Um eine 24 Stunden Betreuung zu erhalten für Ihre Eltern, musste Sie zwei Pflegefachkräfte aus Osteuropa engagieren. Jeder sollte sich deshalb auch über finanzielle Hilfen und ambulante Dienstleistungen rechtzeitig erkundigen. Ansonsten kommen zu dem Stress in der Pflege, noch die finanziellen Probleme hinzu.

Martina Rosenberg stellt pflegende Angehörige auch praktische Tipps auf Ihre Webseite bereit. Hier finden Sie auch ein Portal für pflegende Angehörige.

Wien: Pflege und Demenz. Was sind die größten Ängste im Alter?



Aus einer Umfrage wird ersichtlich, dass viele Furcht vor der Einsamkeit und Partnerlosigkeit haben. Die aller meisten haben in der Zukunft Angst vor der Unselbständigkeit. Dieses ergab eine Online-Umfrage vom Institut market im Auftag von Silver Living. Die Menschen im alter von 60 bis 69 Jahren haben, besonders Angst ein Pflegefall zu werden, das gaben 78 Prozent in den vorliegenden Altersgruppen an. Etwa 75 Prozent haben Angst schwer zu erkranken.

Die Demenz macht auch vielen sorgen davor fürchten sich 62 Prozent, laut der Online Umfrage und 61 Prozent haben Angst nicht mehr alleine sich im Alter zurecht zu finden. Bei den über 70-Jährigen haben 89 Prozent Angst ein Pflegefall zu werden und 75 Prozent schwer zu erkranken.

Es gaben 62 Prozent an Angst vor einer Demenz zu haben und 59 Prozent haben Angst von anderen abhängig zu. Die Einsamkeit macht vielen sorgen. Jeder zweite in den Altersgruppen der 60- bis 69-Jährigen, hat Angst später nur noch wenige Freunde und Bekannte zu haben und jeder dritte hat sogar Angst partnerlos zu sein.

Eine wichtige Rolle spielt für alle, die spätere Wohnform. Fast jeder wünscht sich später im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung betreut zu werden. Jedoch will kaum jemand im Haushalt von den Kindern oder Enkelkindern betreut werden.

Eine Alternative ist auch noch das Betreute Wohnen in speziellen Wohnanlagen. Niemand möchte später in ein Pflegeheim ziehen.

Quelle: kurier.at




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