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Merkel: Wir brauchen massiv mehr Einschränkungen

Bildbeschreibung: Foto von Angela Merkel im Bundestag
Foto: © kk | EU-Schwerbehinderung

Weltweit breitet sich die neue Variante, B.1.1.529, des Coronavirus aus. In Belgien (wir berichteten) ist bereits ein Test auf die neue Variante positiv ausgefallen. Bisher scheint noch nicht klar zu sein, ob diese Variante noch gefährlicher ist. Entsprechende Einschätzungen der WHO liegen noch nicht vor. Die Wissenschaftlerin Susan Hopkins vom Imperial College in London bezeichnet die neue Variante jedoch als "die besorgniserregendste, die wir je gesehen haben." Der Grund dafür war, dass in den letzten Wochen die Infektionszahlen in Südafrika noch recht gering waren und erst mit der neuen Variante, die Fallzahlen massiv angestiegen sein sollen.

"Im Falle des südafrikanischen Virus haben wir das Notwendige getan. Es wird geprüft, ob es notwendige weitere Maßnahmen gibt, die ergriffen werden müssen", betonte heute ein Regierungssprecher. Bereits am Mittwoch hatte Olaf Scholz, voraussichtlicher zukünftiger Bundeskanzler, angekündigt, dass man in der Pandemiebekämpfung etwas anders vorgehen und einen Krisenstab einrichten wird, der regelmäßig tagt. "Wir sind uns ja aber auch einig, dass die Einsetzung eines Krisenstabs alleine jetzt die extreme Rasanz der Virusausbreitung nicht stoppen wird", betonte ein Regierungssprecher. Weiter hieß es: "Deswegen hat ja die Kanzlerin auch gesagt: Wir brauchen massiv mehr Einschränkungen von Kontakten. - Einzelne Länder praktizieren das und führen das ein. Das ist auch sicherlich richtig. Nach unserer Überzeugung wird es davon auch mehr geben müssen; auch darüber wird natürlich gesprochen. Wir haben jetzt im Deutschen Bundestag neue Mehrheitsverhältnisse. Wir haben eine kommende Regierung, die bereits ihren Koalitionsvertrag vorgestellt hat, die ein Infektionsschutzgesetz durch den Bundestag gebracht hat. Das sind auch Realitäten. Sie sollen uns trotzdem als Land nicht daran hindern, das Notwendige zu tun."

"Die Gesundheitsminister und Gesundheitsministerinnen der Länder haben gestern Beschlüsse gefasst. Es ist ein Ineinandergreifen von Alt und Neu. Wobei - ich kann hier nur für die alte Regierung sprechen - wir uns wirklich bemühen, dass das auch zu einer guten und effektiven Infektions- und Pandemiebekämpfung führt. Wir tragen nach allen Kräften dazu bei.", so ein Regierungssprecher, wobei diese Worte sicherlich nicht das Wiederspiegeln, was sich viele Bürgerinnen und Bürger seit dem Sommer gewünscht hätten. Proaktives Handeln, um die vierte Welle zu verhindern, anstatt da wieder direkt hineinzulaufen und das Risiko eines möglichen Lockdowns erneut einzugehen, denn der nächste Lockdown wird für viele Gewerbetreibende, das Ende bedeutet.

Das Deutschland schon jetzt am Limit ist, ist weitreichend bekannt, wurde heute aber von der Bundesregierung noch mal bestätigt: "Ressourcen sind endlich. Das sehen wir auf den Intensivstationen. Das sehen wir auch in der Situation, wenn es um Patientenverlegungen geht. Wir alle hoffen, glaube ich, dass dieser Punkt nicht erreicht wird. Aber richtig ist auch - das hat Herr Spahn heute Morgen sehr deutlich gesagt -: Wir sind inzwischen - so hat er es formuliert - bei halb eins angelangt."

Die jetzigen Maßnahmen die in einigen Bundesländern gelten, scheinen fast der letzte Strohhalm zu sein, um einen erneuten Lockdown zu vermeiden. Die Bundesregierung verdeutlichte dieses: "Einzelne Länder haben sehr massive Kontaktbeschränkungsmaßnahmen ergriffen. Ich glaube, wir müssen uns alle darüber im Klaren werden, dass die Länder, die jetzt noch in einer relativ besseren Situation sind, damit rechnen müssen, dass auch bei ihnen die pandemische Situation noch deutlich ernster werden kann und dass auch sie sich möglicherweise auf solche Maßnahmen vorbereiten müssen. Die Bundeskanzlerin wirbt dafür, dass man wirklich die Situation so ernst nimmt und entsprechend auch in Maßnahmen ausdrückt: weniger Kontakte, mehr Einhaltung der bekannten Regeln, Abstand, Maske, Hygiene."

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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