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Die häusliche Pflege wird durch die Schwarz Arbeit getragen

Bildinhalt: Ein Roter Eimer mit putz Wasser und jemand hält einen gelben Putzlappen der gerade ausdrückt

In Deutschland werden hunderttausende Pflegebedürftige von Pflegekräften aus dem Ausland gepflegt. Diese arbeiten oft schwarz und das häusliche Pflegesystem würde ohne dieses nicht funktionieren. Jetzt fordert ein Pflegeexperte das die Politik sich der Tatsache bewusst werden solle.

Michael Isfort, der Pflegewissenschaftler vom Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) sagte: „Man wird sich dem Thema systematisch zuwenden müssen“ Oft sind es Frauen die aus dem Osteuropäischen Raum kommen die Pflegen. So sind seit langem eine wichtige Säule für die häusliche Pflege – jedoch nehme die Politik dieses nicht ausreichend Wahr, sagte Isfort.:“Wäre häusliche Versorgung zu bewerkstelligen, wenn diese Arbeitsverhältnisse wegfielen? Nein!“. 

Es gehe nicht nur dabei um den Schutz der Betreuungspersonen das diese Ausgebeutet werden, auch gehe es um die Pflegebedürftigen. Eine Diskussionsrunde zwischen den Ministerien und den Betroffenen müsse stattfinden. „Da müssen Ausnahmetatbestände definiert und Sozialrechte angefasst werden – es ist ein Riesenaufwand“. „Aber es muss passieren.“

Der Verband für Häusliche Betreuung und Pflege (VHBP) hat die Zahlen genannt was eine ausländische Pflegekraft ungefähr kostet. So kostet eine Pflegekraft die von einer Agentur vermittelt wird 1 800 und 2 000 Euro pro Monat.

Diese sind ungefähr die Kosten des Eigenanteils für einen Pflegeheimplatz. Doch die Kosten für Logis und Kost der Betreuungskraft kommen noch hinzu sowie die Lebenshaltungskosten der Pflegebedürftigen. Zum größten Teil kommen die Betreuungskräfte aus Polen und sind zu 90 Prozent Frauen, berichtet der VHBP. Mittlerweile kommen aber auch Rumänien, Südosteuropa mehr an die Spitze.

Quelle: dpa

 

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Frankfurt/Kassel: Laut Umfrage sind 60 Prozent der Stellen in Pflegeheimen nicht besetzt

Bildinhalt: Eine Frau die im Büro am Schreibtisch sitzt und ein Dokument mit einem Kugelschreiber ausfüllt.

Nach einer Umfrage fehlen in zehn von sechs Pflegeeinrichtungen Fachkräfte. Danach sind im Mittel sechs Stellen unbesetzt pro Einrichtung, laut einer Analyse die der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt. Zudem musste fast jede fünfte Pflegeeinrichtung aufgrund des Personalmangels in den letzten drei Monaten einen temporären Belegungsstopp veranlassen.

Rund 300 Geschäftsführer und Verwaltungsleiter wurden befragt von der Evangelischen Bank in der in Auftrag gegebenen Erhebung, dabei sind mindestens 1 250 der bundesweit rund 15 000 stationäre Pflegeheime dabei vertreten. Mehr Personal wollen demnach 46 Prozent der Pflegeheime, durch eine bessere Bezahlung gewinnen. Christian Ferchland, das Vorstandsmitglied der auftraggebenden Bank sagte in Kassel, dass es dafür nicht genügend Finanzielle Mittel gebe.

So sei im Mittel eine Auslastung von 94 Prozent notwendig um die Gewinnschwelle zu erreichen. „Dem Fachkräftemangel können Einrichtungen nur sehr bedingt mit höheren Gehältern entgegenwirken.“ Politische Entscheidungen sein gefragt. Auch würden laut der Umfrage beinahe 40 Prozent bei Personalengpässen Leiharbeiter einstellen, wenn auch nur in Einzelfällen. Zudem würden bei den Pflegekräften, mehr als 70 Prozent aus dem Ausland angehören, zum größten Teil aus Osteuropa.

In der Kranken- und Altenpflege sind Deutschlandweit 38 000 Stellen nicht besetzt. So sollen die Zahl der Auszubildenden und die Einrichtungen, die Ausbilden im Bundesschnitt um zehn Prozent steigen bis 2023. Berlin fordert mehr Tarifbindungen bei den Altenpflege Anbietern.

Zudem sind die gemeinnützlichen Branchen aufgeteilt in öffentlichen und privaten Trägern, sowie kirchlichen. So arbeiten nur 22 Prozent der Beschäftigten in Firmen mit Tarifverträgen die oft bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung in Aussichtstellen, laut Hubertus Heil, den Bundesarbeitsminister.

Quelle: dpa

 

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Brexit: Pflegekräfte in Großbritannien will die Universitätsklinik Düsseldorf anwerben

Bildinhalt: Die Londoner Bridge im Hintergrund ist Big Ben und davor sind zwei Straßen Schilder eins zeigt den Brexit nach links fahren an und das andere zeigt die EU nach Rechts fahren an.

In Großbritannien haben die EU-Bürger Angst vor den drohenden Brexit, und den damit verbundenen Folgen. Die Universitätsklinik Düsseldorf hat, deswegen in zwei polnischsprachigen britischen Zeitung eine Anzeige geschaltet.

„Brexit-Sorgen? Kommen Sie nach Deutschland!“ um Pflegekräfte. Tobias Pott, der Krankenhaussprecher sagte: „Alle Krankenhäuser in Deutschland sind verzweifelt auf der Suche nach Pflegekräften, auch die Uniklinik Düsseldorf“.

Zudem würde die Anzeige nicht nur eine Sicherheit eines EU-Staates bieten, sondern auch andere positive Aspekte, die es in Düsseldorf gebe. „Wir haben nicht nur die bessere Bezahlung, die besseren sozialen Leistungen und bessere Arbeitszeiten. Wir haben auch das bessere Wetter, das bessere Essen und den kürzeren Weg nach Polen.“ Der Krankenhaussprecher sagte, dass nicht zum ersten Mal die Uniklinik Mitarbeiter im Ausland sucht.

So wurde vor ein paar Jahren spanische Pflegekräfte gesucht, als die Wirtschaftskrise dort war. Von den damals rund 20 Pflegkräften, die nach Düsseldorf gekommen sind, sein noch alle da. Der Sprecher sagte, dass zudem besonders an den polnischen Pflegekräfte Interesse bestehe, dar dieses meist über Deutschkenntnisse verfügen.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Der Sozialverband VdK sieht in der Pflege ein ansteigendes Armutsrisiko

Bildinhalt: Eine Hand auf einem Tisch die ein Paar Cent Münzen zählt

Roland Sing, der VdK-Landeschef sagte am 7 Februar 2019, dass durch die hohen Kosten der Pflegeheime die Zahl der Pflegebedürftigen, die zum Sozialfall werden stetig steigt. So hatte der VdK mitgeteilt, dass es entwürdigend sei nach einem langen Arbeitsleben Taschengeldempfänger zu sein.

Die Kosten für die Investitionen der Pflegeheime, solle das Land zahlen, damit die Heimkosten gesenkt werden können. Der VdK-Landeschef fordere, dass die Kosten nicht die Bewohner zahlen sollen. Die Kosten für die Investition könne man mit einer Kaltmiete vergleichen.

Nach neusten Zahlen müssen die Pflegebedürftigen für ihre Pflegeheimkosten immer höhere Ausgaben selber aufbringen. Im Januar sind im Bundesdurchschnitt die Kosten auf 1 830 Euro angestiegen, die für die von den Pflegeheimbewohnern selbst aufgebracht werden müssen.

Darüber hatte der Spiegel berichtet und sich bezogen auf die neue Statistik des Verbands der Ersatzkassen (vdek). 58 Euro weniger war zum Jahresbeginn im letzten Jahr 2018 die finanzielle Belastung für die Pflegebedürftigen, bei 1 772 Euro pro Monat. Darin sind die Kosten für die Unterkunft, Investitionen, Verpflegung und ein Pflegekosteneigenanteil, dieser liegt zurzeit durchschnittlich bei 655 Euro.

Nur für den Rest der Ausgaben kommt die kommt die gesetzliche Pflegeversicherung auf die Hauptsächlich die Pflegeleistungen beinhalten. Wenn die Unterbringung nicht selbst bezahlt werden kann, dann müssen die eigenen Kinder oder das Sozialamt die Restliche Summe zahlen. Auch gibt es Regionale Unterschiede, laut der vdek-Statistik. So müssen in Nordrhein-Westfalen 2 252 Euro gezahlt werden, wogegen in Sachsen-Anhalt nur 1 218 Euro. Dieser große Unterschied erklären die Experten liege an den regional unterschiedlichen Löhnen und die Leitfäden für die Personalausstattung.

Kordula Schulz-Asche, die Grünen-Sprecherin für Pflegepolitik hatte es bezeichnet als „Systemfehler der Pflegeversicherung, dass die Pflegebedürftigen durch ihren Eigenanteil praktisch für jede der so überfälligen Verbesserungen der Pflege aufkommen müssen“.

Es würden immer mehr Menschen in die Sozialhilfe abrutschen, sagte sie: „Eine Reform ist dringend nötig: Der Eigenanteil muss planbar werden, alle Fortschritte in der Pflege von den Kassen finanziert werden – der sogenannte Sockel-Spitze-Tausch.“ So hieß, das gerecht aufgeteilt werden müssten die Mehrkosten der Kassen auf alle, wie mit dem Vorschlag einer Pflegebürgerversicherung die Grünen es fordern. Immer mehr Pflegebedürftige benötigen Sozialhilfe, da Sie nicht aus eigenen Mitteln die Pflege finanzieren können.

In den Pflegeheimen von Baden-Württemberg bekommen beinahe 28 000 Menschen Finanzielle Hilfe von mehr als 96 000 Pflegebedürftigen, laut dem VdK. Sing fordere das der Ausstieg von 2010 aus den Förderungen der Kosten der Investitionen von stationären Heimen wieder geändert werden müsse. So zahlen die Pflegeheimbewohnen monatlich einen Eigenanteil von um die 2 098 Euro, davon sind 440 Euro für die Investitionskosten.

Zudem begrüße der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg die Forderungen des VdK und würde diese mit unterstützen. Mit genügend Pflegeangeboten und eine Gesamtheit an Leistungsfähigen, stehe das Land im Hinblick der Daseinsvorsorge in zentraler Verantwortung.

Manne Lucha, Sozialminister von den Grünen hat sich für ein reichhaltiges Versorgungsangebot ausgesprochen und hatte die Forderung abgelehnt. So sind in den letzten Jahren die stationären Pflegeeinrichtungen mehr geworden und somit auch die verfügbaren Heimplätze, jedoch die ambulanten Dienste und Kurzzeitpflegeplätze nicht.

Lucha sagte: „Wir haben damit offenbar einen Nachholbedarf bei wohnortnahen, unterstützenden Wohnformen und bei der Kurzzeit,- Tages- und Nachtpflege“. Die Komplette Finanzierung der Pflegeheimkosten durch die Pflegeversicherung fordere im Landtag die SPD. Sabine Wölfle, die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion sagte, dass bei der finanziellen Förderung der Pflegeinfrastruktur Baden-Württemberg wieder mehr einsteigen solle.

So würde insbesondere bei der Tages- und Kurzzeitpflege Bedarf vorhanden sein. „Wir plädieren in diesem Zusammenhang für eine dauerhafte Förderung in der Pflege. Die Politik von Sozialminister Manfred Lucha mit Modellprojekten hier und Restmittelvergabe dort muss ein Ende haben.“

Quelle: dpa

 

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