EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. 

  

Kreuzfahrt mit Behinderung



Heutzutage haben sich viele Reedereien auf Menschen mit Behinderung eingestellt. Beispielsweise: gibt es Lifte für die Pools, absenkbare Roulette Tische, Rollstuhlrampen auf dem Zimmer um auf den Balkon bzw. die Terrasse zu gelangen.

Der große Vorteil an einer Kreuzfahrt ist das viele Orte man zu sehen bekommt und nur einmal anreisen muss zum Kreuzfahrtschiff.

 

Welche Schiffe eigen sich besonders für Menschen mit Behinderung?

Hierzu sollte man sich am besten im Reisebüro beraten lassen. Beispielsweise die Aida Cruises, Tui Cruises und Norwegian Cruise Line bieten behinderten gerechten Komfort.

Wie ist es bei den Kabinen im Schiff?

Auf den modernen großen Schiffen gibt es meistens mehrere behindertengerechte Kabinen. In der Regel gibt es die Behinderten gerechten Kabinen auch in unterschiedlichen Kategorien von der Einfachen- bis zur Luxusvariante. Der Platz in den Kabinen ist größer als zur normalen Kabine und zumeist sind auf den Schiffen Spezielles Personal das sich um die Gäste mit Behinderung kümmert.

Auch die Innenausstattung ist dementsprechend angepasst, dass es Beispielsweise verstellbare Betten, Rampen oder Türen gibt die sich automatisch öffnen. Die Bäder sind mit ebenerdiger Dusche, bei den Toiletten befinden sich Griffe zum festhalten und am Waschbecken sind spezielle Griffe angebracht.

Bei allen Kreuzfahrtschiffen gibt es in den öffentlichen Bereichen Behindertengerechte Toiletten. Die Gänge und Kabinen sind in vielen Kreuzfahrtschiffen mit Blindenschrift versehen. Es sollte sich rechtzeitig vorab Informiert werden beim Reisebüro und auch die Reederei sollte im Idealfall davor Informiert werden.

Damit dieses sich auf die speziellen Bedürfnisse einstellen kann. Viele Kreuzfahrtschiffe bieten Landausflüge an. Hier sollte sich vorab informiert werden, ob diese auch genutzt werden können. Da einige Reedereien noch nicht barrierefrei Busse nutzen bei ihren Landausflügen. Auch bieten einige Reiseveranstalter zusätzliche Landausflüge an die speziell auf die Bedürfnisse angepasst sind.

Ein Reiseanbieter Beispielsweise: der sich auf Menschen mit Behinderung eingestellt hat ist Runa Reisen. Dieser bietet Schiffreisen, Landreisen, Städtereisen und vieles mehr an.

Quelle: fnp.de

Kiel: Special Olympics Nationale Sommer Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung



Vom 14 bis 18 Mai 2018 findet das bundesweit größte Sportevent für Menschen mit geistiger Behinderung in Kiel statt. Rund 4000 Athleten aus ganz Deutschland in insgesamt 19 Sportarten werden sich in den sportlichen Wettkämpfen messen.

Special Olympics Deutschland (SOD) ist weltweit die größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die offiziell anerkannt ist vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

 

Eunice Kennedy-Shriver eine Schwester von US-Präsident John F. Kennedy hat im Jahr 1968 die Special Olympics ins Leben gerufen. Der Grund war die Behinderung ihrer älteren Schwester Rosemary Kennedy.

Der Eintritt zu den Sportlichen Veranstaltungen ist kostenlos.

Quelle: kiel-2018.specialolympics.de

Pflege Sondierung Beschluss: Kinder sollen erst bei mehr Einkommen für pflegebedürftiger Eltern zahlen



Wenn die Eltern pflegebedürftig sind und die Pflege nicht selber bezahlen können, dann müssen die Kinder diese mitfinanzieren.

Die Union und SPD haben in den Sondierungen ein Beschluss festgeschrieben in ihren Ergebnispapieren: "Auf das Einkommen der Kinder von pflegebedürftigen Eltern soll künftig erst ab einem Einkommen in Höhe von 100.000 Euro im Jahr zurückgegriffen werden."

 

Das Schonvermögen ist aktuell bei Singles um die 22 000 Euro im Jahr und bei Verheirateten hochgerechnet weniger als 40 000 Euro im Jahr. Dieses würde eine enorme Entlastung bedeuten.

Der Sozialverband VdK ist sehr zufrieden über diese Reform, die schon seit langem gefordert wird. 

Quelle: bild.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

Pflege in der Schule



In der Gesamtschule „Regine Hildebrandt“ in Magdeburg steht für die 14 Neuntklässler, in diesem Schuljahr Pflege auf dem Stundenplan. Es werden Beispielsweise Blutdruckmessgeräte und Stethoskope verteilt. Die Schüler lernen wie der Puls gemessen und Blutdruck kontrolliert wird.

Es ist ein neuer Ansatz die Schüler für den Pflegeberuf zu begeistern. Dieses ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege, dem Landesverband der Volksolidarität Sachsen-Anhalt und der Gesamtschule. 

 

Über zwei Jahre geht der Wahlpflichtkurs mit einem zweiwöchigen Praktikum, in einer sozialen Einrichtung. Der Anlass ist das in der Pflegebranche das Personal fehlt. Zurzeit ist die Nachfrage an Ausgebildeten Fachkräften höher als das Angebot.

Dazu kommt das immer weniger junge Menschen Interesse haben, in der Pflege zu arbeiten. Der Pflegeberuf muss attraktiver werden. Hier soll nun das Schulfach Pflege ansetzen. Die Kooperation ist inzwischen bundesweit bekannt.

Quelle: dpa

Die Geschichte von Dieter K und seiner Ehefrau ....



Verlust verfassungsrechtlicher deutscher Grundrechte durch Rechtsbeugung von Amtsträgern bei wohnhaft in Spanien !

Zum Kreis der Betroffenen gehören u. a. Schwerbehinderte und deutsche Rentner, die ihren Wohnsitz in Spanien haben. Einmal für längere Zeit aus Deutschland herausgegangen, fangen für deutsche Staatsbürger die Schwierigkeiten an, ihre Sozialrechtsansprüche in Deutschland für sich im Ausland, sprich Spanien, geltend machen zu können. Natürlich gelten erst einmal die Bestimmungen der deutschen Sozialgesetzgebung, welche Sozialleistungen nach Spanien exportierbar sind oder nicht. Das bedeutet aber nicht, dass man Einschränkungen auf verfassungsrechtliche Grundrechte hinnehmen (sprich Hilfen) und im Ausland darauf verzichten muss. Das Sozialrecht ist in meinen Augen ein Auslegungs- und Abwehrrecht für die Behörden, weil deren Richtlinien so dehnbar sind, dass sie eine 1:1 Umsetzung der Gesetze erst gar nicht zulassen. Das nützen die Amtsträger (Behörden, Richter usw.) schamlos aus, um ihre Profilierung gegenüber ihrem Arbeitgeber, sprich Staat, vorzeigen zu können.   Aber verlassen Sie einmal die Denkungsweise, sich nur auf die Sozialgesetze zu berufen. Unsere Verfassung hat uns ein Grundrecht beschert, das vorrangig anzuwenden ist.


 
Gestatten Sie mir in eigener Sache das Schicksal meiner Familie kurz zu erzählen: Meine Frau habe ich 1997 auf Ibiza kennengelernt. Ihr Schicksal schon damals, sie leidet an Schläfenlappenepilepsie mit mittlerweile täglich mehrmals auftretenden Grand-Mal Anfällen, Absencen, Panik- und Angstattacken, Gehirntumor, schwere psychische Erkrankung, Pflegegrad 4. Ihre Erkrankung ist seit ihrem 3. Lebensmonat auffällig. Behindertenausweis ab 01.01.1989,  GdB 100%, B, G, H. Medizinische Feststellung ihrer Erkrankung aber erst im Jahre 2001 durch einen Aufenthalt in der Universitätsklinik in München. In den Jahren zuvor wurde von Ärzten und Psychologen keine medizinische Feststellung getroffen. Das führte dazu, dass die Familie meiner Frau ihre Anfälle als Schauspiel erklärt haben und sie zweimal in eine geschlossene Anstalt haben einweisen lassen. Im Jahr 1993 hat sie dann ihre Koffer gepackt und wanderte mit ihrer einjährigen Tochter nach Ibiza aus. Im Jahr 1998 habe ich meine Frau geheiratet und ihre Tochter adoptiert. Durch die Heirat und ihre Namensänderung, gab sie der Barmer Ersatzkasse, bei der sie krankenversichert war, dies bekannt. Bis dahin war sie über Ihren Vater in der Barmer familienversichert. Die BEK sah sich veranlasst, durch die Heirat meiner Frau, sie aus der Familienversicherung ihres Vaters zu kündigen. Nicht nur die Tatsache, dass dies von Hause aus eine rechtswidrige Kündigung war, weil keine Krankenversicherung der Welt mehr, eine bereits amtlich anerkannte Schwerbehinderte in ihre Versicherung aufnimmt, nein, über diese Kündigung wurde meine Frau auch noch nachweislich nicht informiert. Ich erspare Ihnen weitere Erklärungen zu den Rechtsauseinandersetzungen gegen die BEK. Bis zur Wiedereingliederung in die Familienversicherung ihres Vaters, hat es 8 Jahre gedauert. In der Zwischenzeit war sie krankenversicherungslos !!! Wohnhaft auf Ibiza, musste ich Ende 1999 meine berufliche Tätigkeit in Deutschland aufgeben, da sich die Krankheit meiner Frau so entwickelt hatte, dass sie pflegebedürftig wurde. Ehemann arbeitslos, schwerstbehinderte Ehefrau krankenversicherungslos. Quintessenz, alle Rücklagen wurden durch Lebenshaltungskosten, insbesondere durch Arztbesuche, Krankenhaus- aufenthalte usw., aufgebraucht. Pflegegeld gab es erst im Jahre 2006. Eine Rückkehr nach Deutschland war ab 2005 aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar, ohne dass meiner Frau weiterer gesundheitlicher Schaden zugefügt wird (es besteht durch die Schwere der Erkrankung Lebensgefahr)und wurde von den behandelnden Ärzten und Psychologen in Spanien auch so bestätigt. Im Januar 2007 habe ich beim Deutschen Generalkonsulat in Barcelona „Antrag auf Sozialhilfe für Deutsche im Ausland gemäß § 24 SGB XII“ gestellt, weil wir bis dahin keinerlei Einkünfte hatten, da unsere Renten erst ab Ende 2011 bewilligt wurden, die aber auch so gering sind, dass damit das Existenzminimum für uns nicht gesichert ist, auch in Spanien nicht.

Der Antrag wurde vom Konsulat abgelehnt. Daraufhin habe ich auf meine Grundrechte und das Konsulargesetz § 5 hingewiesen und dem Konsulat mit der Staatsanwaltschaft gedroht. Ziemlich schnell (innerhalb von 14 Tagen) wurde dann der Antrag genehmigt und an den Landschaftsverband Rheinland in Köln weitergeleitet. Die Bewilligung von dort erfolgte zum 31.01.2007. Wegen der ausgerufenen Leistungen durch den LVR, gab es zwischenzeitlich einige rechtliche Auseinandersetzungen über die Höhe der Regelsätze, aber insbesondere, dass man das Pflegegeld (Sachleistungen der Pflegeversicherung gibt es nicht)für meine Frau als Einkommen angerechnet hat, obwohl dies auch aus der Sozialgesetzgebung bekannt, rechtswidrig ist. Meinem Rechtsbegehren wurde stattgegeben. Bis zum Juli 2010 gab es keine rechtlichen Beanstandungen, um die mittlerweile als Dauerleistung anerkannte Sozialhilfeleistung aus Deutschland. Doch dann wurde diese Hilfe plötzlich zum 31.10.2010 aufgekündigt.  Dies hat bis heute für uns zur Folge: Mehrfache Obdachlosigkeit, wirtschaftliche Existenznot, permanente gesundheitliche Unterversorgung meiner schwerstbehinderten Frau, dadurch entstandene irreversible Schäden ihrer Gesundheit, soziale Ausgrenzung einer minderjährigen, jetzt 15jährigenTochter mit psychischen Folgen usw.
 

Einzige Begründung der Kündigung: Nach 5 Jahren Aufenthalt als Residenter EU-Ausländer in Spanien, wäre der spanische Staat für alle Sozialhilfeleistungen uns gegenüber verantwortlich. Zu dieser Voraussetzung muss man in Spanien in das Sozialsystem eingezahlt haben und in Spanien gearbeitet haben, bzw. als Arbeitskraft zur Verfügung stehen. Wenn man nur deutsche Renten bezieht, dann ist der Staat für die Sozialleistungen zuständig, von dem man als Staatsangehöriger die Rente erhält. Dies entspricht den eindeutigen Rechtsbestimmungen aus den nationalen Gesetzen und  EU-Verordnungen. Aber weder der Landschaftsverband Rheinland, noch das Sozialgericht Köln und das Landessozialgericht NRW in Essen sind bis heute Willens, dies rechtlich zu prüfen und anzuerkennen. Alle rechtlich fundierten Nachweise, die ich vorgelegt habe, auch die der spanischen Behörden, werden vorsätzlich von den vorgenannten Amtsträgern ignoriert. Geklagt wird seit 2010 durch alle Sozialrechtsinstanzen in Deutschland. Selbst die Beurteilung des Bundessozialgerichtes, dass eine Prüfung der bisherigen Urteile der vorgenannten Gerichte erfolgen muss, um Klarheit in der Rechtsangelegenheit zu bekommen, werden von den beklagten Amtsträgern ignoriert und entsprechende Anträge rechtswidrig abgewiesen.
 
Festzustellen ist bei den Erklärungen und Behauptungen der genannten Beklagten in deren Entscheidungen, dass nicht einer von denen in der Lage ist, dies gesetzlich oder durch rechts- begründende Urkunden nachzuweisen. Ich kann den Amtsträgern Frau Z. vom LVR u. w., Richterin H vom Sozialgericht Köln u. w., Richterin Dr. K und Richter Dr. S vom LSG NRW u. w., eindeutigen Betrug, Verleumdung, Unterlassung und damit Rechtsbeugung zur Begründung ihrer Bescheide und Urteile nachweisen und werde dies auch in aller Öffentlichkeit weiter tun. Die genannten Personen sind sogar der Meinung, dass meine Frau, wenn sie sich durch einen Sturz nach einem epileptischen Anfall eine Zahnverletzung zugezogen hat, sie anschließend umgehend in der Lage wäre, nach Deutschland zu fliegen, um sich dort zahnärztlich behandeln zu lassen, weil keine Zahnbehandlungen durch den LVR gezahlt werden (geschweige denn, die Reisekosten mit notwendiger Begleitperson). Eine solche Feststellung der vorgenannten Personen beweist nicht nur, dass sie kriminell sind, sondern auch offensichtlich geistig behindert !!!
 
 D. h. für die Behörden, es darf keinen deutschen Sozialhilfeempfänger in Spanien geben, egal ob da eine Schwerbehinderte zu Schaden kommt und deren Familie existenziell ruiniert wird. Dies haben wir wohl einem „Florida-Rolf-Syndrom“ zu verdanken. Ein Mitarbeiter der Deutschen Botschaft Madrid, Herr G., empfiehlt in einem Faxschreiben an den Landschaftsverband Rheinland, dass der LVR die Sozialhilfezahlung auch deswegen an uns einstellen sollte, weil der deutsche Staat auf seine Ressourcen achten müsste !!!???
 
Aber es gibt Hoffnung und das ist das Bundesverfassungsgericht, was bereits in einigen Urteilen zu ähnlichen rechtlichen Begebenheiten, wie wir sie durchleben, eindeutig zugunsten der Grundrechte deutscher Staatsbürger Stellung bezogen hat. Deshalb stelle ich entsprechenden Antrag in Karlsruhe.
 
Daher spreche ich folgende Empfehlung für alle betroffene Deutsche in Spanien aus, egal ob Rentner oder Behinderte: Petitionen verpuffen ! Hier lautet immer wieder der Spruch, dass Richter in ihren Entscheidungen und als Personen unantastbar sind. Damit entledigt man sich eines politischen Problems. Gehen Sie an die Öffentlichkeit mit Ihrem Problem und erklären, welche Behörde oder Krankenkasse Ihnen die Hilfe verweigert. Nennen Sie die Namen der verantwortlichen Verweigerer ! Weisen Sie ihre Notlage durch Gutachten nach, d. h., lassen Sie sich von Ihrem Arzt in Spanien bescheinigen, dass Sie sich in einer gesundheitlichen Notlage befinden, die u. U. sogar lebensbedrohlich ist. Beweisen Sie Ihre existenzielle wirtschaftliche Not, in die Sie geraten oder geraten sind, weil Ihnen die Hilfe verwehrt wird. Sprechen Sie mit einem Anwalt. Dann berufen Sie sich auf das deutsche Konsulargesetz und vor allen Dingen auf das Grundgesetz. Stellen Sie Antrag auf Hilfe, notfalls auf Sozialhilfe, bei Ihrem für Sie zuständigen deutschen Konsulat in Spanien. Lassen Sie sich auch bei negativem Bescheid durch das Konsulat nicht abwimmeln und gehen den Rechtsweg mit einer Klage bei einem Sozialgericht in Deutschland weiter. Bei einer hohen Anzahl von Klagen kann man auch die Öffentlichkeit dafür interessieren, was dann sicherlich politische Konsequenzen zur Folge haben wird. 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, aber auch wir wären für jede Hilfe dankbar. Niemals aufgeben, bitte kämpfen Sie !!!

Kontakt bitte über unser Kontaktformular

 

Pflege: Pflegestärkungsgesetz II ein Jahr alt



Nach rund einem Jahr ziehen die Pflegeheime und Pflegedienste in Friesenheim eine durchwachsene Bilanz. Es sind immer mehr Pflegebedürftige die mit einem Pflegegrad 3,4 und 5 aufgenommen werden.

Es kommen die Menschen immer mehr in einem späteren Krankheitsstadium in die Pflegeheime. Somit steigen auch die Anforderungen für die Pflege. Die Pflegegrade 1 und 2 sind kaum noch vertreten. Früher war die Pflegedokumentation aufwendiger, diese ist heute nicht mehr so aufwendig.

 

Das neue Pflegemodell hat macht dieses wesentlich einfacher und zeitsparender.

Die Heimaufsicht muss sich mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) oft abstimmen ob die Dokumente ausreichen. Früher mussten für die Dokumentation, jeden Tag 50 Handzeichen, pro Bewohner gemacht werden. Dieses entfällt durch das neue Pflegemodell.

In dem neuen Model wird der einmalige Pflegeaufwand festgehalten und nur die Veränderungen werden dokumentiert. Seitdem in Kraft treten des neuen Gesetzes, haben mehr Menschen als zuvor Anspruch auf Pflegeleistungen. Mehr Menschen haben jetzt einen Pflegegrad, die zuvor keinen gehabt haben.

Durch das neue Gesetz ist die Zahl der höheren Pflegegrade gestiegen. Es ist eine bessere und individuellere  Einstufung möglich und dabei wird die Demenz berücksichtigt. 

Quelle: badische Zeitung

 

 

Pflege wird im Nordosten deutlich teurer



Die Pflege soll besser bezahlt werden, dieses hören Pflegefirmen sehr oft von Politikern. Dieses bedeutet aber in der Realität, wenn nicht mehr Geld in das System fließt wird es für alle Betroffenen teurer.

In Mecklenburg-Vorpommern soll die Altenpflege für Patienten, Angehörige und Kommunen wohl deutlich teurer werden. Dieses zeichne sich bei den ersten Pflegesatzverhandlungen ab, sagte Sven Wolfgram der Nordost-Landesbeauftragte des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) am 23. Januar 2018 auf einer Plegekonferenz in Linstow. „Man könnte fast dramatisch teurer sagen“. sagte Wolfgam.

 

In Sachsen und Sachsen-Anhalt stiegen die Preise für die Pflege der Patienten um bis zu 700 Euro pro Monat für die Heimpflege. Der Grund für den Anstiegt der Kosten sei vor allem der verschärfende Wettbewerb um Fachkräfte. Auch die Politik ist nicht ehrlich. die Forderungen von der SPD.

Eine bis zu einer 30 Prozentige Lohnerhöhung in der Pflege. Diese wird zwar gefordert, aber nicht mehr Geld über die Pflegekassen ins System gegeben. Dieses erläuterte Wolgram. Wenn nichts geschieht müssen die Patienten, deren Angehörigen und Kommunen die Kosten tragen.

Durch die bisherigen Erhebungen sind im Nordosten und der niedrigen Renten circa 30 Prozent der Pflege Patienten auf soziale Unterstützung der Kommunen angewiesen. Dieses könnte auf 60 Prozent ansteigen. Wolfgram ergänzt dazu das die ehemalige Idee mit der Pflegeversicherung die Kommunen zu entlasten wieder gescheitert wäre. Es wird noch Hoffnung gesetzt auf die laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin.

Quelle: dpa

Hamburg: Viele öffentliche Veranstaltungen sind nicht barrierefrei



In dem Elbvororten sind viele öffentliche Gebäude nicht barrierefrei. Dieses kritisiert schon seit lange der Behindertenverband.

Wer in einem Rollstuhl sitzt kann nicht an Veranstaltungen teilnehmen, weil diese nicht erreichbar sind. Die UN-Behindertenkonvention garantiert Menschen mit Behinderung, Gleichberechtigung, mit anderen am öffentlichen Leben teilzuhaben.

 

Es sieht in der Realität jedoch anders aus. Viele Orte in Deutschland sind nicht barrierefrei, auch die Elbvororte in Hamburg. Leider gibt es in Hamburg jede Menge öffentliche Veranstaltungen, die nicht für Behinderte zugänglich sind aufgrund der Barrierefreiheiten.

Dieses ist eine massive Diskriminierung kritisiert auch der Geschäftsführer Johannes Köhn der Hamburger Landesgemeinschaft für Menschen mit Behinderung. Es werden sich oft keine Gedanken gemacht und Infoveranstaltern finden in nicht in barrierefreien Räumen statt. Dabei sind Menschen mit Behinderung keine Randgruppe.

Es fehlt ihnen oft an Energie sich gegen die Ungerechtigkeit aufzulehnen, weil Sie selber stark unter ihren alltäglichen Problemen leiden. Die FDP hat einen Antrag für die kommende Bezirksversammlung am 25 Januar 2018 vorbereitet.

In diesem fordern Sie, dass alle öffentlichen Veranstaltungen in barrierefreien Räumlichkeiten stattfinden. Dieses ist ein erstes Zeichen, doch es muss noch mehr geschehen. Denn zur größten Versammlung Stätte gelangt man nur über eine steile Treppe. Auch die Volksbühne ist nur über eine Treppe erreichbar.

Quelle: abendblatt.de

Bayern: Eigenes Landesamt für die Pflege und Gesundheit



Die CSU will vor der Landtagswahl, die in Neun Monaten ist ihre Familien- und Sozialpolitik anders ausrichten.

Es soll ein eigenes Landesamt für Pflege und Gesundheit entstehen. In einer 23 Seitigen Resolution, die am 17 Januar 2018 auf der Klausur im fränkischen Kloster Banz beschlossen wurde, wird besser Pflegebedingungen gefordert.

 

 Es wurde die Idee vom Bundesverband privater Anbieter gelobt, weil ein Landesamt die Weiterentwicklung pflegerische Versorgung und besser bündeln und umsetzen kann.

Der Bpa Landesgruppenchef Kai A. Kasri sagte: Es komme bei der konkreten Ausgestaltung darauf an, die Altenpflege entsprechend ihrem Stellenwert zu berücksichtigen. Auch hatte der CSU-Spitzenkandidat Markus Söder im Dezember schon bei einer Rede auf dem Parteitag angekündigt, mehr Aufmerksamkeit dem Thema Pflege und Gesundheit zu geben.

Quelle: altenheim.net

 

 

Berlin: Zwei Milliarden für die Pflege



Zwei Sofortprogramme gegen den Pflegenotstand, haben die Grünen am 19 Januar 2018 in den Bundestag eingebracht. Es wird im Sofortprogramm mehr Personal in der Altenpflege gefordert, den Pflegeversorgungsfond auflösen und mit den Mitteln 1,2 Milliarden Euro pro Jahr in ein Sofortprogramm fließen lassen.

In einem zweiten Antrag fordern die Grünen ein Sofortprogramm von 1,3 Milliarden Euro pro Jahr, für Pflegepersonal im Krankenhaus damit sollen 25 000 zusätzliche Krankenpflegestellen geschaffen werden.

Es sollen die Pflegemitarbeiter entlastet werden auf den Stationen. Auch könnte mit den zusätzlichen Stellen gewährleistet werden, das Nachschichten nicht mehr alleine gemacht werden müssen. Es wird vor eine Pflegekatastrophe gewarnt, die schnelles Handeln notwendig macht.

Es müssen Anreize geschaffen werden um dem Beruf attraktiver zu machen. Beispielsweise: Bessere Arbeitsbedingungen, mehr Ausbildung und flächendeckende Tarifverträge. Es muss eine ausreichende Versorgung an Pflegekräfte sichergestellt sein. Deswegen haben die SPD und Union im Sondierungspapier klare Aussagen getroffen.

Man will ein Sofortprogramm für mehr Pflegepersonal im Altenheim und Krankenhaus, eine Ausbildungsoffensive und eine tarifliche Entlohnung.

Quelle: bibliomed-pflege.de/

 

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank