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Österreich: Pensionistenpaar Mord und Selbstmord



Nördlich von Graz in einem Einfamilienhaus wurden am Samstag dem 21 Januar 2018 die Leichen eines 80- Jährigen Mannes und seiner 77- Jährigen pflegebedürftigen Ehefrau gefunden. Am Samstag, um 14 Uhr fand die Schwiegertochter des Ehepaars die beiden Toten in deren Einfamilienhaus.

Der Schwiegervater der mit seiner pflegebedürftigen Ehe Frau alleine im Haus lebte, hatte die Tochter angerufen und ihr erzählt das er nicht mehr mit der Pflegezurecht kommt. Die Schwiegertochter fuhr sofort hin und kam aber zu spät.

 

Es wurde laut Polizei ein Revolver als vermutliche Tatwaffe sichergestellt, denn der 80-jährige legal besaß. Es ist noch unklar wie viel Schüsse gefallen sind. Weiteres soll durch eine Obduktion der Leichen geklärt werden. Zum genauen Tatablauf liegen bisher keine Details vor.

Quelle: sn.at

Pflege: Hilfe und Rat bei Gewalt in der Pflege



Die Stiftung Zentrum für Qualität in Pflege (ZQP) bietet auf ihre Webseite https://www.pflege-gewalt.de/ ein Onlineportal an, dass bei Gewalt in der Pflege Rat und Hilfe anbietet. Angehörige und Pflegebedürftige können sich hier kostenlos informieren, umso besser Gewalt in der Pflege zu erkennen und vorbeugen zu können.

Es gibt auf der Webseite Hilfe Inform von Tipps zur Gewaltprävention in der Pflege. Zudem gibt es auch für telefonische Beratungseinrichtungen Kontaktdaten.

 

Jeder der Rat sucht, kann dort anrufen und sich beraten lassen bei Gewalt in der Pflege oder auch in schwierigen Pflegesituation.

Wir haben schon damals zu Thema Gewalt in der Pflege berichtet und möchten auf dieses Thema nochmal aufmerksam machen. Es darf nicht weggeschaut werden, es muss gehandelt werden.

Wir hatten auch schon damals berichteten "Gewalt in der Pflege" das die Pflegekräfte in Deutschland einen guten Job machen. Doch die ausnahmen dürfen nicht ignoriert werden.

Betroffene sollten sich nicht scheuen, eine Beratungsstelle wie "Pflege in Not" zu kontaktieren.

Pflege: 3,6 Millionen Menschen erhalten Pflegegeld



Der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK) hat 2017 mehr Menschen eine Pflegebedürftigkeit attestiert. Seit dem 1 Januar 2017 gibt es das Pflegestärkungsgesetz dieses ermöglicht es, dass mehr Menschen mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz

Leistungen der Pflegeversicherung erhalten. Es geht nicht mehr um die benötigte Zeit für den Pflegeaufwand, sondern viel mehr um die Selbstständigkeit und dadurch deren Einschränkungen. Früher waren es drei Pflegestufen nun gibt es fünf Pflegegrade.

 

Dadurch bekommen 304.000 Menschen mehr Pflegegeld, seitdem im Kraft treten des Pflegestärkungsgesetzes wie der MDK mitgeteilt hat. Seitdem ist die Zahl der Bezieher auf 3,6 Millionen gestiegen. 2016 waren es 2,75 Millionen die Pflegegelder bezogen haben.

Auf dem Kongress Pflege 2018 haben sich auch Fachleute über die Konsequenzen unterhalten die daraus resultieren, dass die die Zahl der älteren Menschen steigt und somit auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Auch wurde über das Thema Krankenhaus berichtet.

Das seit 25 Jahren in den Krankenhäusern die Ausbildungskapazitäten um rund 10 Prozent verringert wurden. Damit sind jedes Jahr 8000 weniger Pflegekräfte ausgebildet wurden.

Budget für Arbeit Das Neue Bundesteilhabegesetz ab 1 Januar 2018 für Menschen mit Behinderung



Das Bundesteilhabegesetz sorgt für eine Verbesserung, bei der Teilhabe am Arbeitsleben. Das „Budget für Arbeit“ sorgt für Lohnkostenzuschüsse für die Arbeitgeber, von bis zu 75 Prozent in allen Bundesländern.

Dieses dient dazu, um den Menschen mit Behinderung den Zugang zum Arbeitsleben zu erleichtern. Um sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu ermöglichen soll das „Budget für Arbeit“ finanzielle Unterstützung den Arbeitgeber geben den „Minderleistungsausleich“.

 

Für die beschäftigten Behinderten gibt es eine personelle Unterstützung am Arbeitsplatz die „Betreuungsleistung“.

Wer kann das „Budget für Arbeit“ in Anspruch nehmen?

Menschen mit Behinderung die ein Recht auf Leistung in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen oder bei einem anderen Leistungsanbieter nach §61 SGB haben. Es muss beachtet werden das es generell, kein Rechtsanspruch für ein Beschäftigungsverhältnis gibt. Wenn ein entsprechender Arbeitsvertrag vorliegt besteht für den Behinderten das Recht auf das „Budget für Arbeit“.

Mehr Informationen bekommen Sie hier: bthg.bagwfbm.de

Pflege: Zusammenbruch des Pflegesystems?



Der Fachkräftemangel ist hoch und das System leidet darunter. Viele die in dem Beruf arbeiten berichten, dass Sie sich überlasten fühlen. Die Arbeitsbedingungen müssen sich ändern, damit die Pflege noch eine Zukunft hat.

Es sind zu wenig Pfleger für die Patienten vorhanden, so dass kaum noch Zeit ist für persönliches wie Beispielsweise: Gespräche.

 

Auch arbeiten viele nicht mehr in Vollzeit, da die Arbeitsbelastung so groß ist. Dadurch wird die Personalknappheit noch größer. Die Politik muss etwas machen, ansonsten wird das System zusammenbrechen. Viele haben auch die Motivation nicht mehr. Der Grund ist, dass oft die Kapazitäten fehlen und somit die Einarbeitung gerade für Berufsanfänger nicht gewährleistet werden kann. So verlieren die jungen Menschen die Motivation.

Es sollte sich die Grundsatzfrage gestellt werden beim Geld, ob die Pflege wirtschaftlich oder als Daseinsfürsorge ist? Denn gerade das Gießkannenprinzip ist auch nicht gut für die strukturelle Verteilung des Geldes. Auch wird der Bedarf an Pflegekräften immer höher, denn die Menschen haben eine immer höhere Lebenserwartung.

Laut einer Studie des statistischen Bundesamtes und des Bundesinstitutes für Berufsbildung aus dem Jahr 2010 sollen von 2005 bis 2025 bundesweit rund 27,3 Prozent mehr Fachkräfte als auch Pflegefachkräfte benötigt werden.

Wie den Pflegeberuf attraktiver machen?

Hauptgeschäftsführer des diakonischen Unternehmens, Bernhard Schneider, im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst sagt: Das gelte auch für steigende Lohnkosten: "Die Heime müssen diese Belastungen zu 100 Prozent weitergeben." Mit einer Teilkasko-Pflegeversicherung "würden wir die höheren Personalausgaben über den Pflegesatz refinanzieren". Laut Schneider muss die Politik schnell für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege sorgen.

"Auch eine höhere Bezahlung muss her, etwa über Zulagen für ungünstige Dienstzeiten und an Wochenenden. Schon das würde den Beruf attraktiver machen." Aber auch das Umfeld insgesamt muss verändert werden. "Keine Pflegekraft will in einem Notstandsgebiet arbeiten. Auf breiter Front müssen bundesweit die Personalschlüssel verbessert werden, dann sinkt auch die Belastung für die einzelne Fachkraft", sagte der Hauptgeschäftsführer. Quelle: epd

 

 

Rendsburg: Pflegekräfte aus China



Die Imland-Klinik hat ein außergewöhnliches Programm gestartet, um den Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Zum aller ersten Mal durch laufen Berufsanfänger, aus China in Rendsburg eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Die 13 Asiatinnen sind zwischen 20 und 25 Jahre alt und sind erst seit ein paar Tagen in Deutschland. Sie werden nach deutschen Standards ausgebildet. Im Mai beginnt die Pflegepraxis, doch zuvor müssen alle Schülerinnen einen berufsbezogenen Sprachkurs absolvieren.

 

Seit Montag den 15.01.2018 hat der Unterricht in der Rendsburger Volkshochschule begonnen. Bereits in China haben Sie die B1 Prüfung am Goethe-Institut bestanden. Sie können sich bereits im Alltag auf Deutsch verständigen. Dieses reicht aber für die Arbeit im Krankenhaus und den Berufsabschluss nicht, deshalb ist das Ziel "B2".

Dieses wird in wenigen Monaten erreicht. Für das Projekt wurde Monate lang vorher alles vorbereitet. Die Vorstellungsgespräche wurden mit den Personalverantwortlichen, mittels Video Telefonie geführt. Es dauerte Monate, bis alle Formalitäten erledigt waren und viele Behörden mussten zustimmen.

Auch müssen sich die Chinesinnen an die Zeit Umstellung und die andere Kultur erstmal gewöhnen. Viele sind zum aller ersten Mal in Deutschland. Eine Integrationsbeauftragte an der Pflegeschule, kümmert sich um die jungen Damen.

Sie ist selber Chinesin, bereits seit 10 Jahre in Deutschland und kümmert sich nicht nur um das Berufliche, sondern hilft auch bei der Eingliederung und allen kulturellen Angelegenheiten.

Quelle: shz.de

Hagen: Ärztin macht fatalen Fehler, Baby kommt mit Behinderung zur Welt



Das Amtsgericht hat die Ärztin verurteilt, zur einer Geldstrafe von 19 200 Euro, wegen fahrlässiger Körperverletzung. Laut der Zeitung „WAZ“ hatte Sie 2013 einer schwangeren Frau eine Infusion mit Gelafundin gegeben.

Das hatte dafür gesorgt, das die Frau unter einen allergischen Schock litt und reanimiert werden musste.

 

Die Mutter und das Baby waren in Lebensgefahr, wie sie keinen Sauerstoff bekam. Das Baby kam als Notgeburt zur Welt und hatte schwere Hirnschädeln, die ein Leben lang bleiben werden.

Im Prozess gab die Ärztin an: "Ich ärgere mich im Nachhinein darüber, denn eigentlich hatte ich damals schon seit zwei Stunden Feierabend. Mein eigenes Pflichtbewusstsein hat mich auf die Anklagebank gebracht. Sonst säße heute eine Kollegin hier.“

Weiterhin fordern die Eltern ein Schmerzensgeld, in höhe von 560 000 Euro vom Krankenhaus, dieses will bisher her nur 75 % von der geforderten Summe bezahlen. Das Medikament wird nicht mehr eingesetzt im Krankenhaus.

Quelle: waz.de

Cumbria britisch Newcastle: Junge mit zwei Prozent Gehirnmasse geht nun in die Schule



Der kleine Noah kam 2012 zur Welt, die Ärzte gaben ihm kaum Überlebenschancen. Doch es war eine große Überraschung, dass das Kind überhaupt lebend zu Welt kam. Die Mutter berichtet auf der Seite „Hugs for Noah“ vom Schicksal ihres Kindes.

Damals wurde im Mutterleib festgestellt, dass Noah eine Spina Bifida - ein offener Rücken - hat. Er sollte zudem von der Brust abwärts gelähmt sein und sein Gehirn war auch noch nicht vollständig entwickelt. Mehrfach wurde ihr von den Ärzten eine Abtreibung nahe gelehnt, doch sie lehnte ab.

 

Vor der Geburt sollte Sie mit der Planung, für die Beerdigung des Kindes beginnen. Im falle das der Junge stirbt, sollten keine Wiederbelebenden Maßnahmen eingeleitet werden. Es war ein wunder Noah atmete nach dem Kaiserschnitt selbstständig. 

Noah lebt, doch die Ärzte stellten nach der Geburt, bei einer weiteren Untersuchung fest, dass Sie sich bezüglich der Gehirnmasse geirrt hatten. Sie war deutlich geringer als angenommen und lag bei nur 2 Prozent.

Noah wurde mehrfach operiert. Sein offen Rücken konnten die Ärzte erfolgreich schließen und Sie haben ihm einen Shunt in den Kopf gelegt, der die überflüssige Hirnflüssigkeit ableiten sollte. Doch es lief zunächst schief. Erst nach weiteren Versuchen, gelang es ihnen langsam, die überschüssige Hirnflüssigkeit abzuleiten.

Die Ärzte hatten keine Hoffnung, das jemals die Gehirnmasse zulegen wird, doch es geschah ein Wunder. Das Gehirn von Noah fing an zu wachsen wie auch Vorher Nachher Aufnahmen zeigen. 

Nun ist Noah fünf Jahre alt und er geht in die Schule. Die Mutter Shelly berichtet der Zeitung „ Evening Chronicle „Noah geht es erstaunlich gut. Er kann schreiben, er kann seinen Namen buchstabieren, er kann eine Unterhaltung führen.

Quelle: derwesten.de


Anm. Redaktion: Solche Fälle zeigen immer wieder, dass das in Polen verabschiedete Gesetz zum Abtreibungsverbot ( wir berichteten) durchaus seine Berechtigung haben kann.

Berlin: Berliner Hospiz Tauwerk e.V. lädt ein Vortrag zur Pflege von HIV-Patienten



Am 17 Januar 2017 stellt Hannelore Huesmann ihrer Arbeit vor. Unter der Veranstaltungsreihe „Forum Pflege: Pflege ist für alle da- Einblicke in einen Beruf mit Vielfalt“.

Die Veranstaltung ist in Dresden von 18 Uhr bis 20 Uhr im Seelsorgezentrum (Haus 50), des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in der Fetscherstaße 74.

Jeder ist Herzlich eingeladen. Ziel ist es ein Eindruck zu bekomme von der Pflege und die Arbeit mit den Menschen. Ein weiterer Abend ist geplant, für den 13 Juni mit dem Thema Pflege von Menschen mit Suchtkrankheiten und am 19. September ein Tag, zum Thema Pflege von Menschen mit Behinderung.

weiter Informationen bekommen Sie hier: dresden.de

Zum Veranstaltungsplan

Polen: Abtreibungsgesetz Verbot für Tötung behinderte Kinder



Am Donnerstag den 11 Januar 2018 haben bei einer Abstimmung im Parlament, 277 Abgeordnete für ein Gesetz gestimmt. Dieses verbietet die Tötung ungeborener Kinder, wegen Verdachts auf Behinderung.

Die Oppositionspolitiker warnten davor, dass Frauen genötigt werden zur Geburt von Kindern, die schwer missgebildet seien. Dagegen führende Politiker der nationalkonservativen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), sind seit Monaten dafür, dass die Abtreibung von missgebildeten Föten verbietet wird.

 

Der Staatspräsident Andrzej Duda sprach sich auch für eine Verschärfung des Gesetzes aus. Denn die bisherige Ausnahme würde „absolut missbraucht“ werden für behinderte Föten. Kinder mit Down-Syndrom dürften nicht abgetrieben werden.

Egal wie man dieses Thema bewerten möchte. Zu diesem Thema sollte man auch die Geschichte des kleine Tim lesen (wir berichteten in unserem Beitrag vom 22.09.2017 - Hilfe, Warum darf ich nicht leben)

Quelle: kathpress.at

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