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Berlin: Große Kollation geeinigt Sofortprogramm für Pflege geplant



Am Freitag den 12 Januar 2018 haben sich die Parteien CDU, CSU und SPD nach mehr als 24 Stunden durchverhandeln geeinigt. Aus den Gesprächen ist ein 28 Seitiges Dokument entstanden, mit den wichtigsten Einigungen zur Koalitionsverhandlung bei den Sondierungsgesprächen.

Die Arbeitsbedingungen und die Bezahlungen in der Kranken- und Altenpflege sollen sich verbessern, sofort und spürbar, wie es in den Verhandlungspapieren drinnen steht. Auch ist eine Sofortmaßnahme für eine bessere Personalausstattung angekündigt. In dem mehr Stellen zielgerichtet gefördert werden.

Es ist auch geplant, laut dem Verhandlungspapier, das die Koalitionspartner dafür sorgen, dass flächendeckend Tarifverträge in der Altenpflege verwendet werden. Zudem sollen um die 8 000 neue Fachkraftstellen geschaffen werden, für die medizinische Behandlungspflege in Pflegeeinrichtungen.

Für die Pflegesituation in der Nacht sind Personalbemessungsinstrumente mit Personalvorgaben geplant. Auch sollen für alle bettenführenden Abteilungen, Personaluntergrenzen eingeführt werden. Bisher ist dieses nur für sogenannte pflegesensitive Bereiche. 

Zudem wurde auch festgelegt im Papier eine Ausbildungsoffensive und Wiedereinstiegsprogramm als Anreiz für eine bessere Arbeitsbedingung. Eine bessere Gesundheitsversorgung für die Beschäftigten ist geplant und eine Weiterqualifizierungsmaßnahme. Beispielsweise von Pflegehelfern zu Pflegefachkräften.

Für Angehörige sollen mehr Angebote in der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege und in der Tages- und Nachtpflege geben. Unter dem Aspekt „Konzertierte Aktion Pflege“ im Bezug auf die Altenpflege wie es in den Papieren steht.

Noch offen ist, ob nach den Sondierungsgesprächen es zu einer Großen Koalition kommt. Jedoch müssen sich am 21. Januar 2018 die SPD bei einem Sonderparteitag, entscheiden ob die Koalitionsverhandlungen beginnen.

Anm. d. Redaktion:
Gerne würden wir ihre Meinung zu dem Thema wissen, damit auch wir uns hier mehr politisch einbringen können. Kommentare unter diesem Artikel, können dabei hilfreich sein.



Quelle: bibliomed-pflege

 

Saarbrücken: Film-festival Max Ophüls Preis mit Angebote für Menschen mit Behinderung



Die Angebote sind für blinde Menschen, Menschen mit Rollstuhl und gehörlose Menschen.

Beispielsweise gibt es für Blinde um die 23 Filme mit Audio-deskription. Über Kopfhörer wird erzählt was im Film passiert. 

 

Es gibt Untertitel für gehörlose Menschen. So kann jedes gesprochene Wort mitgelesen werden. Für die Barrierefreiheit sind in zwei Kinos mehr Plätze, für Menschen mit Rollstuhl. Es müssen die Plätze vorher reserviert werden. Am besten über E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zum Film-festival kommen auch einige bekannte aus der Filmszene: der Schauspieler Mario Adorf, die Schauspielerin Maria Furtwängler und die Regisseurin Doris Dörrie.

Es werden um die 150 Filme vorgeführt vom 22 bis 28 Januar 2018.

Erfahren Sie hier mehr: max-ophuels-preis 

Berlin: Ein besseres Pflege Konzept wird gefordert



Die Krankenkassen fordern ein besseres Konzept, denn die Politik geht mit einer falschen Strategie vor für die Krankenhäuser, um den Notstand zu bekämpfen. Bei Union und der SPD wird auf ein besseres Gesamtkonzept hingewiesen, dieses soll für bessere Pflege am Krankenbett sorgen.

Die Krankenkassen warnen davor das Geld wird immer mehr mit der Gießkanne ausgeschüttet. Der Vize-Chef des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung, Johann-Magnus von Stackelberg, sagte auch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur „Wer meint, mit zusätzlichem Geld für eine angeblich nicht finanzierte Tarifsteigerung Personalprobleme bei der Pflege im Krankenhaus zu lösen, der irrt“. 

 

Stackelberg sagte auch: „Die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt den Krankenhäusern für ihre laufenden Kosten schon heute mehr, als für den kompletten Ausgleich der Tarifsteigerungen notwendig wäre.“ Die Krankenkassen wollen auch eine bessere Pflege im Krankenhaus.

Stackelberg fügte hinzu: „Wer tatsächlich etwas für Pflegekräfte im Krankenhaus tun will, muss innerhalb eines Gesamtkonzepts zusätzliches Geld an zielgerichtete Maßnahmen binden, wie beispielsweise konkrete Personaluntergrenzen“, sagte noch: „So ließe sich verhindern, dass nachts keine Krankenschwester mehr alleine auf einer Station Dienst tun muss.“ Auch ist eine Illusion der Klinikträger, wenn mehr Geld zum Ausgleich notwendig sei für die Kosten von Tarifsteigerungen.

Es würden so keine Probleme der Pflegekräfte gelöst.

Quelle: dpa

Quelle: handelsblatt.com

 

 

Berlin: Studie Gesundheitsversorgung kommt in häuslicher Pflege zu kurz



Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat mehr Gesundheitsvorsorge für pflegende Angehörige gefordert. Dazu müssten die Angehörigen besser beraten werden und den bereits vorhandenen Leistungskatalog der Pflegeversicherung stärker nutzen.

Der Vorstandsvorsitzende des Zentrums, Ralf Suhr, sagte: "Pflege sollte nicht krank machen - aber viele Angehörige sind erschöpft und überlastet. Da müssen heute schon vorhandenen Leistungen der Pflegeversicherung besser genutzt werden, wie zum Beispiel die kostenlosen Beratungs- und Schulungsangebote."

 

Laut der Studie gaben 73 Prozent der Pflegenden Angehörigen an, das Sie keine Beratung zur Prävention in Fragen, der eigenen Gesundheit von einem Pflegedienst oder Pflegeberater erhalten haben. Zudem gaben die 23 Prozent die eine Beratung erhalten haben an, dass Sie sich nicht mehr an die wichtigsten Präventionsthemen aus den Gesprächen erinnern können.

Nur die Hälfte der 23 Prozent wurden im Beratungsgespräch auf Unterstützungsangebote, wie Beispielsweise Pflegeschulungen und Pflegekurse hingewiesen. Auch gaben 53 Prozent an die Beraten wurden, dass Sie die Präventionsvorschläge nicht so leicht umsetzen können wegen der eigenen Gesundheit.

Mit einer der wichtigsten Gründe die angegeben wurden, warum die Präventionsvorschläge nicht umgesetzt werden können, war die fehlende Zeit. Dies gaben 34 Prozent der befragten in dieser Gruppe an. Quelle: dpa

Quelle: fnp.de

Niedersachsen: „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ Kreativ-Wettbewerb



Damals haben wir über den „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ berichtet, über Hannah 14 Jahre aus Pinneberg Sie hatte keine Lust mehr auf ihren Schwerbehindertenausweis und hat ihn einfach umbenannt.

So dass jeder in Hamburg beim Versorgungsamt eine Plastik Hülle mit dem Aufdruck „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ bekommen kann.

 

In Niedersächsisches setzt die Landesregierung nun ein Zeichen für Inklusion und startet einen Kreativ-Wettbewerb für einen Neuen Namen für die Schwerbehindertenausweishülle.

Alle die in Niedersachsen lebenden Menschen mit Behinderung, haben nun die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen bis zum 31 Januar 2018.

Vorschläge können Sie hier einreichen: ms.niedersachsen.de

Sachsen: Epilepsiezentrum eröffnet für Menschen mit Behinderung



Das Epilepsiezentrum schließt nun eine wichtige medizinische Lücke, denn es ist die erste Einrichtung, in Sachsen die ein Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung hat. Durch eine Anpassung im Sozialgesetzbuch (§ 119c SGB V Medizinische Behandlungszentren) ist es nun möglich medizinische Zentren für Erwachsene mit Behinderung einzurichten.

Bereits seit vielen Jahren setzen sich auch Fachverbände dafür ein, dass die Zentren gebaut werden für Menschen mit Behinderung. Beispielsweise die Caritas, Lebenshilfe und der Bundesverband für körper- du mehrfachbehinderte Menschen. Zu den Zielgruppen gehören Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

 

Das MZEB des Sächsischen Epilepsiezentrums behandelt nicht nur epileptische Anfälle, sondern auch wenn Beispielsweise unklare Schmerzen, Verhaltensstörungen oder andere Fragen der Hilfsmittelversorgung auftauchen. Es wird bei komplexen Sachverhalten geholfen, die zumeist der Hausarzt nicht alleine lösen kann.

Durch die Schaffung des MZEB können nun erwachsene behinderte Menschen besser behandelt werden, die bisher im System nicht die optimale Behandlung erhalten haben. Das Epilepsiezentrum Kleinwachau hat mehr als 125 Jahre Erfahrung in der Betreuung behinderte Menschen.

Das Zentrum: MZEB - Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung

Bonn: Wegweisendes Urteil, Pflegeheim muss Schadensersatz zahlen



 Das Amtsgericht Bonn hat im bundesweit ersten Prozess dieser Art entschieden(Az.: 118 C 253/16). Das wenn ein Pflegeheim geschlossen wird aufgrund von gravierenden Pflegemängel, dass die Heimbetreiber in Zukunft den Bewohnern Schadensersatz leisten müssen.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Brysch sagte: „Auf die Träger steigt damit der Druck, Pflegemängel rasch abzustellen“. Brysch erzählte auch das bisher in ähnlichen Fällen die Bewohner auf den Kosten sitzen geblieben sind. „Deshalb ist die Entscheidung des Amtsgerichts Bonn wegweisend“. Erläuterte die Stiftung Patientenschutz.

Laut eigenen Angaben haben Sie das Prozesskostenrisiko übernommen und eine Bewohnerin unterstützt bei Ihrer Klage. Der Grund für das Urteil war das Pflegeheim Haus Dottendorf in Bonn. Die Heimaufsicht der Stadt hatte zwei ungewöhnliche Todesfälle gemeldet und auch „gefährlicher Pflege“ zunächst eine Teilräumung angeordnet. 2015 wurde das Pflegeheim geschlossen. Dadurch mussten um die 100 Bewohner innerhalb von zwei Tagen anderweitig untergebracht werden.

Dies führte dazu das vielfach auch Bewohner in teurere Pflegeheime untergebracht wurden. Im Oktober 2016 wurde die Klage des Betreibers, die Senator-Gruppe aus Dortmund, abgewiesen beim Verwaltungsgericht in Köln und die Schließung wurde als rechts mäßig bestätigt. Zum Hintergrund hat der Fall besonderer Aufmerksamkeit erhalten, weil die Pflegeeinrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse. Dem Pflegeheim die Pflegenote 1,0 gegeben hat. Dieses war für alle Kritiker eine Bestätigung über das bestehen System der Pflegenoten. Zurzeit wird von Experten an einer Reform für den Pflege-TÜV gearbeitet.

Die Bewohnerin die geklagt hat zum Zeitpunkt der Schließung war 77 Jahre alt und hatte Pflegestufe 2. Beim neuen Pflegeheim hatte Sie mehr kosten von 8,67 am Tag. Sie starb nach 442 Tagen, doch die Erben führten das Verfahren weiter.

Das Amtsgericht Bonn hat ihnen den Ersatz der Umzugskosten und die Mehrkosten für die Unterbringung zu gesprochen von 5000 Euro.

Das Urteil könnte bundesweite Auswirkungen haben.

Quelle: welt.de

Petersberger Nikolaus sammelt seit 40 Jahren für den guten Zweck



Am Anfang wurde bei Weihnachtsfeiern des Sportvereins Steinhaus und dann später bei immer mehr Firmen- und Vereinsfeiern, wie bei Besuchen in Kindergärten und in Familien spenden gesammelt.

In den ganzen Jahren sind insgesamt über mehr als 60 000 Euro gesammelt wurden.

 

Mit einer der größten Empfänger sind die Lebenshilfe-Kreisvereinigung Fulda-Hühnfeld. Die Lebenshilfe setzt sich für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen ein.

Quelle: focus.de

Niedersachsen: Leseclub für Menschen mit Behinderung



Der Leseclub „LEA“ des Schortenser Vereins gibt es seit 2013 und ist in Sachen Inklusion ein Vorreiter. Jeden Mittwoch um 19 Uhr, wird sich in der Gaststätte im Friesenhof in Heidmühle zum Vorlesen getroffen.

Die Idee dahinter ist, dass man mal raus kommt, mitten im Leben ist und nicht in einem Wohnheim. Das Vorlesen ist etwas langsamer, manchmal wird etwas erklärt oder ein Satz nochmal gelesen, doch das finden keiner schlimm.

 

Denn jeder liebt das Lesen und jeder freut sich, dieses in der Öffentlichkeit zeigen zu können. Die Lese Gruppe besteht aus acht bis zehn Teilnehmern und zwei nicht behinderte Mitleser.

Jeder liest der Reihe nach vor ein paar Minuten und dann ist der Nächste mit Vorlesen dran. Es wird auch viel diskutiert über Hobbys, die Arbeit, Tagesgeschehnisse und die Freizeit. Zudem sorgen mehrere ehrenamtliche Helfer, dafür das „LEA“ gelingt. Es sei nicht wichtig das man perfekt vorliest, sondern dass man Spaß und Lust hat beim Vorlesen.

Mehr finden Sie dazu hier: kubus-ev.de

Berlin: Grüne wollen für die Pflege ein Sofortprogramm



Mit einer parlamentarischen Initiative im Bundestag wollen die Grünen bei der Pflege helfen. In der ersten Sitzungswoche in diesem Jahr, wollen Sie dazu zwei Anträge in den Bundestag einreichen. Damit der Pflegenotstand beendet wird.

Das „Sofortprogramm Pflege“ soll dafür sorgen, dass circa 25 000 zusätzliche Pflegefachkräfte mehr im Jahr, in den Krankenhäusern sind. Dieses soll eine Entlastung für die Pflegekräfte bringen, damit keiner mehr alleine nachts auf Station ist. Zudem sein verbindliche Vorgaben notwendig, Beispielsweise: Für wie viele Patienten eine Pflegekraft zuständig ist.

Dieses gilt nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch bei Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen. Bereits im November, hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) einen dreistufigen Masterplan Pflege vorgestellt. Die Wissenschaftler stellen sich eine bessere Vergütung für das Pflegepersonal vor.

 

Dieses soll insbesondere in der Altenpflege, um bis zu 30 Prozent angehoben werden und in den nächsten vier Jahren, sollen bis zu 100 000 zusätzliche Pflegestellen geschaffen werden. Beispielsweise in Altenheimen, Krankenhäusern und ambulanten Diensten. Auch spielt die Forschung eine wichtige Rolle, um neue Versorgungskonzepte zu entwickeln, sowie innovative Technologien. Hier für sollen rund 500 Millionen Euro verwendet werden.

Zudem sollen circa 20 000 Studienplätze für Pflegefachkräfte geschaffen werden. Die Forscher schätzen die Kosten für den Masterplan, auf circa 12 Milliarden Euro jährlich. Dieser soll finanziert werden, aus der gesetzlichen- und privaten Kranken- und Pflegeversicherung, sowie mit Steuermitteln vom Bund und Ländern.

Auch Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache von Verbesserung für die Pflegeberufe gesprochen. Sie sagte: „Es sei notwendig „eine gute und würdevolle Pflege zu ermöglichen“, in dem man die Pflegeberufe stärke und die Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, noch besser unterstütze.

 

Quelle: faz.net

 

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