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An der Belastungsgrenze sind viele die ihrer Angehörigen pflegen

Bildinhalt: Eine älter Frau und ein Mann der sich um sie kümmert und ihr die Schuhe anzieht

Von den rund 2,5 Millionen Menschen die zu ihrer Pflegebedürftigen zu Hause pflegen sind an ihrer Grenze der Belastbarkeit. Daher geht die Bereitschaft für Pflegen immer mehr zurück. Dieses geht aus dem neuen Pflege-Report der Barmer-Krankenkasse hervor.

In Deutschland ist der größte Pflegedienst die Angehörigen. Sie überfordern sich und leiden oft an körperlichen, Schlafproblemen und Psychen Überlastungen. Rund 185 000 pflegende Angehörigen stehen kurz davor die Pflege nicht mehr auszuüben. Dabei wollen 164 000 mit externer Hilfe die Pflege weiter machen. Fast ein Prozent will nicht mehr Pflegen.

Auch gaben die Angehörigen im Report an das sie sehr oft und Schlafmangel leiden würden, sowie psychisch und körperliche Probleme und oft krank würden werden. Hinzu kommen Existenzängste, die dazu beitragen das viele Angehörige die Pflege einstellen. Ein Drittel aller pflegenden Angehörigen übt ein Job aus.

Dabei hat jeder Vierte seine Arbeit reduzieren müssen wegen der Pflege oder kann diese deswegen nicht mehr ausüben. Unter 1 900 pflegenden Angehörigen hat die Umfrage der Universität Bremen festgestellt, dass größte Risiko der häuslichen Pflege sei seelisch oder körperlich auszubrennen.

Heinz Rothgang, der Studienleiter Professor, hatte bei der Vorstellung des Berichts am 8 November 2018 in Berlin gesagt: „Es gibt ein starkes Indiz dafür, dass Pflege krank macht“.

Beinahe 12 Prozent der Befragten haben zur Veränderung ihrer künftigen Pflegebereitschaft keine Angaben machen wollen. Zu wenig Schlaf gaben beinahe 40 Prozent an, so sehen 85 Prozent ihr Alltägliches Leben von der Pflege bestimmt, in der Pflegesituation gefesselt sehen sich 30 Prozent, zu anstrengend die Aufgabe ist es jedem fünfenten. Die Tages- und Kurzzeitpflege sowie die Haushaltshilfe werden von 820 000 nicht Anspruch genommen.

Dabei seien die Gründe Zweifel an der Qualität und fehlende Angebote. Christoph-Straub, der Barmer-Chef Professor sagte: „Wir können es uns nicht leisten, auf die die aufopferungsvolle Arbeit pflegender Angehörigen zu verzichten, weil sie an ihre Grenze kommen, sich alleine gelassen fühlen, weil sie körperlich und psychisch völlig erschöpft sind“. Quelle: mdr.de

Quelle: aerztezeitung.de

 

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In Niedersachsen soll eine Kommission schnell Problemlösung bieten gegen den Ärztemangel

Bildinhalt: Eine Hand berührt eine andere Hand behutsam von oben.

In den Kliniken herrscht Ärztemangel, Pflegefachkräftemangel und Investitionsstau. Um diesem entgegenzuwirken soll eine Kommission Lösungen für die Herausforderungen der medizinischen Versorgung finden.

Am 6 Oktober 2018 hatte die SPD und CDU in Hannover mitgeteilt das Gremium solle aus 25 Mitgliedern bestehen und noch in diesem Jahr, wenn möglich mit der Arbeit anfangen. Ein Abschlussbericht solle bis Anfang 2020 spätestens vorgelegt werden.

Johanne Modder, die SPD-Fraktionschefin sagte: „Es ist ein offenes Geheimnis, dass die ärztliche Versorgung in den ländlichen Regionen Niedersachsens in den nächsten Jahren zu einem Versorgungsnotstand führen kann, wenn wir nicht entschlossen handeln“. Dirk Toepffer, der CDU-Fraktionsvorsitzende sagte, das auch kontrolliert werden müsse wie viele die ein Medizinstudium abgeschlossen haben auch wirklich als Arzt tätig seien.

Landesweit sind 365 Hausarztstellen offen. Meta Janssen-Kucz, die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen sagte: „Grundsätzlich haben wir im Bereich der medizinischen Versorgung aber kein Erkenntnisdefizit, sondern ein massives Handlungsdefizit“.

Die Pflege mit einzubinden sei Wichtig. Für das Parlament soll die Enquete-Kommission Entscheidungen zu größeren Themen vorbereiten, dabei wird die Arbeitsgruppe vom Bundes- oder Landtag eingerichtet.

Abgeordnete aller Fraktionen gehören ihr an, sowie Fachleute. Das neue Gremium heißen willkommen die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, die Ärztekammer, die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft, sowie die Pflegekammer.

Quelle: aerzteblatt.de

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Bundestag beschließt Rentenpaket

Bildbeschreibung: Bild von Hubertus Heil

Heute hat der Bundestag dem neuen Rentenpaket mit 362 Stimmen zugestimmt. Für die einen ist es eine Freude, doch gerade erwerbsgeminderte Bestandsrentner bleiben, trotz Kritik des Bundesrats (wir berichteten) auf der Strecke. Wenn solche Kritiken am Bundestag "abprallen" und selbst die SPD als "Sozialdemokraten" solche Kritiken nicht hören, ist es nicht verwunderlich, dass bereits jetzt in den sozialen Medien starke Kritik geäußert wird. Die 362 Ja- Stimmen, sind aber kein deutlicher Sieg für die SPD. Mit 60 Enthaltungen und 222 Nein- Stimmen, zeigt sich schon deutlich, dass das neue Rentenpaket auch im Bundestag auf Kritik stößt.

Trotzdem können sich jene freuen, die ab 2019 erstmalig Erwerbsminderungsrente beziehen, denn bei ihnen wird zukünftig die Rente so berechnet, als wenn sie bis zum Regeleintragsalter gearbeitet hätten. Warum aber keine Rentenerhöhung für EM- Bestandsrentner? Hierzu gab es viele Argumente. Eines war, dass bei einer Neuberechnung für Bestandsrentner auch eine Verschlechterung der Rentenbezüge, als Ergebnis heraus kommen könnte. Über "Bestandsschutz" wollte offensichtlich niemand nachdenken.

Verbesserung gibt es auch im Bereich der Mütterrente. Geringverdiener sollen zukünftig, durch geringere Beiträge, entlastet werden. Hierfür wird Einkommensgrenze für Sozialabgaben, auf 1300 Euro angehoben.

Was bleibt ist der bittere Nachgeschmack der Kritik aus dem Bundesrat, denn keiner befasst sich mit der Frage, in wie weit eine solche Splittung überhaupt zulässig ist, Sind doch EM- Rentner auch Menschen mit Behinderung, doch die Chance der Teilhabe am gesellschaftlichem Leben, wird betroffene in zwei Sozialschichten spalten. Leider blieb unsere Anfrage beim Institut für Menschenrechte, bisher unbeantwortet.

 

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Für die Pflegeausbildung stellt Niedersachsen mehr finanzielle Mittel zu Verfügung

Bildinhalt: Mehrere 500 und 200 Euro-Scheine

Niedersachsen will dem Pflegefachkräftemangel entgegenwirken indem Sie für die Ausbildungsförderung mehr Mittel zu Verfügung stellen. In den Landtag soll eine dementsprechende Änderung des Gesetzes über die „Stiftung zur Zukunft der Altenpflegeausbildung“, miteingebracht werden, wie die Regierung mitgeteilt hatte.

Diese hatte am 30 Oktober das Landeskabinett verabschiedet. In Zukunft soll das bisher nicht verwertbare Stiftungsvermögen von zehn Millionen Euro verfügbar sein. Nur Zinserträge konnte bisher genutzt werden. Carola Reimann, die Sozial- und Gesundheitsministerin sagte: „Das Stiftungsvermögen soll dafür eingesetzt werden, noch mehr junge Menschen für die Ausbildung zu gewinnen“.

Aus dem Sondervermögen der damaligen Altenpflegeumlage hat sich Stiftung 2012 entwickelt. Dabei sei ihr Ziel in der Altenpflege die Attraktivität zu erhöhen, umso mehr qualifiziertes Personal in der Pflege zu gewinnen. Es soll gefördert werden die Ausbildungsbereitschaft von Einrichtungen, das Interesse junger Menschen an den Beruf, die Attraktivität der Berufe, den Beruf zu nehmen sowie Vorbereitung, Maßnahmen zu Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf.

Die Ausbildung werden mit dem Pflegeberufereformgesetz des Bundes in der Alten- und Kinderkrankenpflege, sowie in der Krankenpflege konsultiert. Auch werde es keine ursprüngliche Altenpflegeausbildung mehr geben, bisher ist der Stiftungszweck auf diese abgestimmt.

Die Niedersächsische Altenpflegeausgleichsverordnung hatte die Landeregierung verabschiedet aufzuheben, mit der anhand eines Umlageverfahrens die Entstehung weiterer Ausbildungsplätze erreicht werden solle.

Aus Niedersachsen hieß es das mit dem Pflegeberufereformgesetz und der verabschiedeten Finanzierungsverordnung auf Bundesebene Regelungen vorlägen für eine Umlagefinanzierung der künftigen Ausbildung in der Pflege. So werde ein zusätzliches niedersächsische Umlageverfahre nicht mehr nötig.

Quelle: aerzteblatt.de

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