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Patientenschützer fordern zur Hilfsangeboten einen besseren Zugang

Bildinhalt: Ein roter Putzeimer mit Seifenwasser eine Hand hält einen gelben Lappen

Auf Erleichterungen drängen die Patientenschützer, für Pflegebedürftige Beispielsweise bei den Entlastungshilfen wie Einkaufen, Putzen oder das Spazieren gehen, das dieses auch in Anspruch genommen werden können.

Eugen Brysch, der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass bis lang vom Großteil der 2,6 Millionen die ihrer Angehörigen zu Hause versorgen der „Entlastungsbeitrag“ von 125 Euro im Monat nicht abgerufen wird. „Bei der Suche nach geeigneten Angeboten macht sich schnell Ernüchterung breit.“ Meist wird von den Pflegediensten nichts Angeboten oder zu wenig geleistet und viel Geld verlangt.

So sein andere Anbieter Mangelware. Brysch sagte, dass die Zulassungshürden gesenkt werden sollten von den Ländern und bundesweit einheitlich sein sollten. „Auch Freunden, Nachbarn oder Minijobbern sollte es möglich sein, für solche hauswirtschaftliche Hilfen zugelassen zu werden.“ Zudem sollten die Preise für die Leistungen nicht-pflegerischer Tätigkeiten begrenzt werden. Auch sollten die Beiträge nicht genutzt werden nicht verfallen, sondern auf bis zu 4 500 Euro angespart werden können und dann auch zeitlich ohne ein Verfallsdatum genutzt werden können. Quelle: dpa

Seit 2017 gibt es für alle ab Pflegegrad 1 bis 5 Entlastungsleistungen, wenn jemand zu Hause gepflegt wird von 125€ monatlich. Die Entlastungsleistung kann z.B. für Angebote zur Unterstützung im Alltag verwendet werden, hier bei muss man darauf achten was das jeweilige Bundesland anerkennt.

Diverse Beschäftigungsangebote wie Spiele spielen, Besuch einen Demenz-Cafés oder Vorlesen. Auch Entlastungen im Haushalt wie Fenster putzen oder Rasen mähe. Betreuungsangebote zum Beispiel Begleitung zum Arzt oder Familie. Leistungen eines zugelassenen Pflegedienstes. Sogenannte Pflegesachleistungen z.B. Reinigen der Wohnung oder Gedächtnistraining. Leistungen im Bereich der Selbstversorgung, wie z.B. Körperpflege können mit dem Entlastungsbeitrag nur im Pflegegrad 1 erhalten. Angebote der Tages und Nachtpflege für die vereinbarten Pflegesätze, Unterkunft und Verpflegung sowie sogenannte Investitionskosten. Angebote der Kurzzeitpflege für die vereinbarten Pflegesätze, Unterkunft und Verpflegung sowie genannte Investitionskosten.

Hier können auch die Fahrkosten erstattet werden zur Einrichtung. Ab Pflegegrad 2: Wenn man den Anspruch auf Pflegesachleistungen nicht ausgeschöpft hat kann man bis zu 40 Prozent des dafür vorgesehenen Betrags auch für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag verwenden. Dabei sollte man beachten das dieses auch Auswirkungen auf das Pflegegeld haben daher vorher von der Krankenkasse beraten lassen. Ganz wichtig man muss die Rechnungen sammeln und bei der Pflegekasse einreichen. Im Monat nicht genutzte Beiträge können angespart werden.

Die Beiträge die nicht innerhalb eines Kalenderjahrs ausgeschöpft wurden können für in das folgende Kalenderjahr übertragen werden. Hat man noch Ansprüche aus 2015 oder 2016, dann kann man dieses noch bis zum 31. Dezember 2018 nutzen. Für den Entlastungsbetrag muss man die Rechnungen sammeln, dieses bei der Pflegekasse einreichen und dann bekommt man den Entlastungsbetrag erstattet.

Der Pflegedienst oder Entlastungsdienst kann auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen, somit muss man nicht vorher bezahlen. Ganz wichtig um den Verbrauch der Leistung zu ermitteln, sollte man sich vom Anbieter eine Rechnungsdurchschrift geben lassen.

Was muss bei der Kostenübernahme beachtet werden? Pflegedienst/Entlastungsdienst kann auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen, wenn Sie eine Abtretungserklärung abgeben. In diesem Fall müssen Sie nicht in Vorkasse treten. Um zu sehen, wie viele Leistungen Sie schon verbraucht haben, sollten Sie sich vom Anbieter eine Rechnungsdurchschrift geben lassen.

Quelle: verbraucherzentrale.de

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Niedersachsen: Ein Verband von Heim- und Pflegedienstbetreibern bemängelt „Chaos“ bei der Pflegekammer

Bildinhalt. Ein Klemmbrett mit ein Dokument zum Ankreuzen liegt auf einem Tisch und daneben liegen Medizinische Werkzeuge (Pinzetten aus Metall)

Carola Reimann, die Sozialministerin von der SPD sei gefordert, wegen der starken Kritik an die neue Pflegekammer Niedersachsen, so der Verband von Heim- und Pflegedienstbetreibern. Ricarda Hasch, die Landeschefin des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sagte am 3 Januar 2019 „Ohne Änderung des derzeitigen Pflegekammerkonzeptes wird der Pflegeberuf noch unattraktiver und die Personalnot noch größer werden“.

Außerdem sei es Aufgabe der Ministerin, das Chaos zu durchleuchten und dafür zu sorgen, dass nicht weiter die Pflegekräfte durcheinander gebracht werden. Für Pflegefachkräfte, die in Niedersachsen arbeiten sei die Mitgliedschaft Pflicht. Vor Weihnachten hatten alle Pflegekammermitglieder einen Bescheid erhalten über den Höchstbeitrag von 140 Euro ab der zweiten hälfte des Jahres 2018, was den Jahreseinkünften von 70 000 Euro entspreche.

Sylvia Bruns, die Gesundheitsexpertin von der FDP sagte am Landtag von Hannover :“Es besteht die Gefahr, dass einige der angeschriebenen Pflegekräfte aus Angst vor den angedrohten Strafen oder auch schlicht aus mangelnder Sprachkenntnis den angegebenen Höchstbetrag bezahlt haben, obwohl sie eigentlich viel weniger verdienen“. Als „unsensibel“ hatte das niedersächsische Sozialministerium die Maßnahme bemängelt.

Eine Prüfung der Beitragsordnung hatte die Pflegekammer angekündigt. Rund 34 000 Unterschriften hatte eine Online Petition „Auflösung der Pflegekammer Niedersachsen und Beendigung der Zwangsmitgliedschaften von Pflegekräften“ die Aufgrund dessen gestartet, ist laut bpa.

Quelle: aerzteblatt.de

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Pflege ist mehr als ein Beruf

Bildbeschreibung: Pressefoto von Jens Spahn.

Es war dieser kleine Film, mit dem sich Jens Spahn bei allen Pflegekräften bedanken wollte. Eine nette Geste, nur sind nicht alle Reaktionen so positiv auf den Filmbeitrag, spiegelt dieser doch kaum wieder, was wirklich Pflege für die Pflegekräfte oder pflegende Angehörigen bedeutet. Die Brigitte (hier nachzulesen) betitelt das so: ""Absolut realitätsfern": Video von Jens Spahn verärgert Pflegekräfte". Aber auch auf der Facebook- Seite von Jens Spahn (hier nachzulesen) sind viele negative Kommentare zu dem Video nachzulesen. Dieses kleine Video, es kommt einem vor wie ein Filmausschnitt aus einem neuen Kinobestseller. Das dabei die Kritik nicht gerade positiv ist, verwundert wenig, denn der Film vermittelt ein wenig Realitätsfremde. Wer den Tagesablauf in einer Pflegeeinrichtung kenn, weiß wie hektisch es manchmal werden kann und es nicht immer einfach ist, pflegebedürftigen Menschen die Aufmerksamkeit zu geben, die ihnen zusteht.

Auch die Pflege durch Angehörige ist nicht gerade ein leichtes Spiel. Gerade wenn die Angehörigen selber Familie haben und den Spagat zwischen Familie und Pflege leisten müssen. Wer keine eigene Familie hat und jemanden als Angehöriger pflegt, steht trotzdem zwischen Beruf, Pflege und all den anderen Verpflichtungen im Alltag. Wie strapazierfähig ist aber ein Pflegesystem das zu 75% aus pflegende Angehörige besteht und die anderen 25 % aus Pflegeeinrichtungen, die nicht selten unter Personalmangel leiden? Wenn wir dann noch bedenken, dass Deutschland vermutlich in der Zukunft zu 60% aus Mitbürger/Innen besteht, die sich im Rentenalter befinden, dann kann das für das Pflegesystem nicht gut sein. 

Leider sind bis heute die Kritischen Stimmen immer noch nicht laut genug zu hören. Vielleicht gibt es jetzt viele die sagen "Unser Pflegesystem ist doch gar nicht so schlecht". Das mag sicherlich stimmen, aber "nicht schlecht" ist oftmals nicht gut genug. Gerade die pflegebedürftigen Personen haben ein Recht auf gute Pflege und Spaß in ihrem Leben. Denn gerade diese Menschen haben ihre Leistungen in unserem Land erbracht, Kinder großgezogen und mit am Wohlstand im Land gearbeitet. Das verdient Dankbarkeit und das verdient eine gute Pflege.

Pflege als Beruf ist aber leider immer noch nicht so attraktiv. Nicht nur, dass das Pflegepersonal durch die Arbeit in der Pflege nicht selten selbst an gesundheitlichen Problemen leidet, nein, auch die Bezahlung ist vielerorts eher als "suboptimal" zu bezeichnen. Arbeitsbedingungen auch nicht immer optimal und wenn dann noch der chronische Personalmangel Leistungen abverlangt, dann kann daran nur noch die Qualität leiden. Wenn dann noch über Berechnungsschlüssel ermittelt wird, wie viel Personalaufwände für eine zu pflegende Person maximal aufgebracht werden darf, dann ist oft das zwischenmenschliche zwischen Pflegekraft und pflegebedürftigen kaum noch realisierbar, obwohl dieses für beide so wichtig ist.

 

 

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Die Zahl an Azubis in Rheinland-Pfalz in der Kranken- und Gesundheitspflege ist rückläufig

Bildinhalt: Eine Gruppe von Studenten in einem Lehrraum

Immer weniger wollen in Rheinland-Pfalz Kranken- und Gesundheitspfleger werden. Rund 3 500 Auszubildende gab es im letzten Schuljahr landesweit und somit 5 Prozent (170) weniger als im Jahr davor. Diese hatte das Statistische Landesamt 04 Januar 2019 in Ems mitgeteilt. So waren es 1,4 Prozent weniger Schüler rund 7 800 an den Schulen des Gesundheitswesens. Beispielsweise wurde weniger die Ausbildung zum Ergotherapeuten ergriffen.

Bei den Notfallsanitätern stieg die Ausbildungszahl der Schüler um 21 Prozent und bei den Krankenpflegern um 14 Prozent. Schüler aus anderen Ländern fanden den Beruf im Gesundheitswesen attraktiv. Ein Sprecher des Landesamtes sagte: „Die Zahl der ausländischen Auszubildenden an den Schulen des Gesundheitswesens war mit etwa 900 so hoch wie nie zuvor“. 

Bei den deutschen Auszubildenden ist die Zahl um 2,7 Prozent gesunken im Vergleich 2018/19 mit dem Jahr davor. Die Zahl der Schüler mit einer anderen Staatsangehörigkeit ist dagegen um zehn Prozent gestiegen. Quelle: aerzteblatt.de

In Saarland in einem Modellprojekt der saarländischen Standortagentur Saaris und des Bundesgesundheitsministeriums, sollen für die Pflege mehr Kräfte aus Migranten angeworben werden, dieses hatte Monika Bachmann die Saar-Gesundheitsministerin (CDU) am 3 Dezember 2018 vorgestellt. Unter dem Personalmangel leiden die Pflegekräfte in der Alten- und Krankenpflege massiv. Der Grund ist das sich nur wenige für den Beruf entscheiden.

So ergab eine Anfrage der Grünen Anfang des Jahres an die Bundesregierung, dass 25 000 Stellen in der Kranken- und Altenpflege nicht besetzt sind. Zusätzlich fehlen 10 000 Hilfskräfte. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit dauert es rund 175 Tage um eine Stelle die frei ist in der Pflege zu besetzen. Deshalb startet am 1 Januar 2019 das Modellprojekt um den Fachkräftemangel entgegenzuwirken, dieses wird über drei Jahre sein und mit 2,2 Millionen Euro finanziert.

Dabei sei das Ziel die Migranten und Flüchtlinge in den Pflegeberuf auszubilden und integrieren. Bachmann sagte: „Ich freue mich, dass dieses Modellprojekt im Saarland ins Leben gerufen wurde und nun über die Grenzen hinaus zur Verbesserung der Situation in der Pflege beitragen kann“. Das Modul hat dabei drei Wege: Für die Ausbildung der Flüchtlinge in der Pflege vorzubereiten und zu gemeinsam zu begleiten, Mediziner auf die ärztliche Kenntnisprüfung vorbereiten, in Haushaltsführungen die Ausbildung und ambulante Betreuung mit zusätzlichem Stützunterricht zu begleiten.

Eine Allgemeine Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege sei dabei der Schwerpunkt des Programms. Der Schulische Weg sei für die Migranten kaum zu bewältigen. Durch fehlende Sprachkenntnisse, oder auch die fehlende Schulische Bildung. Christoph Lang der Saaris-Chef sagte: „Das Projekt setzt deshalb schon früher an“. Darum hat das Projekt ein Vorbereitungskurs mit Vorpraktika.

Mit einem Qualifizierungspraktikum startet im Januar das Modellprojekt. Lang sagte: „Das hilft den Teilnehmern bei der Entscheidung, ob sie diesen Beruf überhaupt ergreifen wollen“. Im Vorwege die Abbrecherquote gering zu halten sei auch ein Ziel. Damit auch spätere Unstimmigkeiten ausgeschaltet werden. So sagte Lang: „Wenn jemand sagt, dass er oder sie nur Männer oder Frauen pflegt, ist das natürlich ein klares Ausschlusskriterium“. „Das kann es nicht geben.“ Je nach Bildungstand folgt ein zwölf- bis 15-monatiger Vorbereitungslehrgang, der die Teilnehmer für die Pflegeausbildung fit machen soll.

Im Land soll dieser dann bei den Ausbildungsträgern sein, dabei jeweils durch einen Stützungs-Unterricht von fünf Stunden pro Woche unterstützt. Lang sagte, dass es bis jetzt das Konzept nur in Planung vorlege, doch es gebe bereits erste Gespräche. Auch sei schon die Richtung klar, dass es eine generalistische Pflegeausbildung sein wird, für die ein interkulturelles Ausbildungskonzept geplant sei.

Lang hatte dabei noch nicht bekannt gegeben wie viele am Pilotprojekt teilnehmen. So rechne man bei Qualifizierungspraktikum mit 100 bis 200 interessierten. Zurzeit sind die Vorbereitungskurse auf zweimal 20 Teilnehmern ausgerichtet. Beim Welcome-Center von Saaris ist das Projekt zu finden, dort wird auch eine Stelle mit Gesundheit entstehen.

Die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen finde dort auch statt. Durch Schulungen sollen fehlende Qualifikationen erlangt werden könne bei entsprechender Vorbildung. Das nach der Projektlaufzeit das Programm weiter Unterstützung findet, davon ist Bachmann überzeugt.

Quelle: saarbruecker-zeitung.de

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