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Pflege: Arbeitsmarktforscher sehen Nachholbedarf in Punkto Bezahlung

Die Altenpflege ist unterbezahlt trotz steigender Nachfrage. Die Nürnberger Arbeitsmarktforscher sehen einen erheblichen Nachholbedarf in der Bezahlung der Altenpflegekräfte. Eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft verdient mit 2621 Euro brutto monatlich in der Altenpflege circa 16 Prozent weniger als im Schnitt alle anderen Beschäftigten, dieses berichtetet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am 30.01.2018 in einer Studie.

Die Altenpflege-Helfer im vergleich schnitten noch schlechter ab, denn ihnen fehlt eine dreijährige Ausbildung und dadurch haben sie nur wenige komplexe Arbeiten. 

 

Ein Krankenpflegehelfer verdient im durschnitt circa 600 Euro mehr als einen Altenpfleger. Hinzu kommt auch das es regionale Unterschiede gibt bei der Bezahlung. Beispielsweise in Sachsen-Anhalt verdienen Altenpfleger 30 Prozent weniger als die dortigen Krankenpfleger. Im Vergleich zu Baden-Württemberg dort ist der unterschied nur 13 Prozent.

Die Forscher bemängeln auch das das Lohnniveau sich in den Vergangen Jahren sich nicht dementsprechend angepasst hat im Vergleich zu allen anderen Beschäftigten. Es muss bedenkt werden das die Krankenpfleger durch spezielle Zuschläge wie etwa die Intensivstation oder Nachtschicht einen höheren Lohn bekommen.

Ein „Verbesserungspotenzial“ sehen die Forscher hier bei der Entlohnung der Pflegekräfte. Denn durch den wachsenden Bedarf an Fachkräften um die Pflege sicherzustellen, muss der Lohn dementsprechend angepasst werden um die Attraktivität für den Beruf zu gewährleisten.

Auch gestehen die Forscher das die Lohngestaltung wegen der Kranken- und Pflegekassen ausgehandelten Pflegesätze oft weniger flexibel sind als in anderen Wirtschaftsbereichen. Es muss sich etwas tun. Denn den Arbeitsagenturen und den Pflegeeinrichtungen ist das Problem des Fachkräftemangels seit langem bekannt.

Hier kommen Sie zur Studie (IAB) iab-forum.de

Quelle: nwzonline.de

Bus fahren mit Behinderung Schadensersatz nur möglich, wenn Busfahrer darauf hingewiesen wird

Das Bus fahren kann unter umständen sehr wacklig sein. Vor allem durch die vielen Kurven und Bremsmanövern. Menschen mit einer Behinderung haben im falle eines Sturzes, keinen Anspruch auf Schadensersatz, wenn nicht der Busfahrer vorher darauf hingewiesen wird. Dieses hat das Kammergericht in Berlin in einem Fall beschlossen.

Es ging um einen gehbehinderten Mann der geklagt hat (Az.: 22 U 112/15).

 

Er war an den hinteren Türen des Busses eingestiegen. Als der Busfahrer los fuhr stürzte der Mann. Der Kläger forderte daraufhin Schadensersatz vom Busunternehmen. Busfahrer sind angewiesen, das Handicap eines Fahrgastes zu berücksichtigen und ihrer Fahrweise anzupassen.

Das Kammergericht war der Auffassung das Fahrgäste den Busfahrer auf ihre Behinderung aufmerksam machen sollen, um Schadenersatz gelten machen zu können. Der Busfahrer konnte somit nicht die Fahrweise anpassen. Die Klage wurde vom Kläger zurückgewiesen und begründet das der Busfahrer meist kein Überblick über die Fahrgäste hat die er befördert.

Deshalb könne auch nicht eine Fahrweise an die Bedürfnisse von seh- oder gehbehinderten Menschen erwartet werden, wenn er nicht in Kenntnis darüber gesetzt wurde. Somit rät der Deutsche Anwaltsverein (DAV) den Fahrgästen mit einem Handicap den Busfahrer auf die Behinderung hinzuweisen. So kann der Busfahrer entsprechend sein Fahrverhalten anpassen.

Auch gibt es in vielen Bussen keine Sitzplätze für Menschen mit einer Behinderung die speziell gekennzeichnet sind. Hier sollte um Freimachung eines Sitzplatzes gebeten werden.

Quelle: bussgeldkatalog.org

Pflege ist nicht leicht

Die Probleme in der Pflege wachsen, trotzt der neuen Reformen. Dieses haben die Kontrolleure der Krankenkassen bestätigt. Die Politik verspricht Besserung mit mehr Stellen in der Altenpflege, doch mit 8 000 neuen Stellen ist dieses nur ein kratzen an dem Eisberg.

Weiterhin muss auch beachtet werden das gerade der Pflegeberuf an Attraktivität verloren hat. Er ist anstrengend und zudem schlecht bezahlt. Es fehlen Auszubildende und erfahrene Fachkräfte.

 

Ein Anreiz für Junge Menschen ist das jeder der mit einem Hauptschulabschluss einsteigt, sich über weitere Bildungswege bis zur Heimleitung qualifizieren kann. Doch vielen ist der Beruf in der Pflege zu anstrengend und vor allem leidet auch die Freizeit darunter, denn Überstunden gehören zum Alltag.

Denn die Pflegeheime sind unterbesetzt und so kommt es vor das eine Pflegefachkraft alleine für 30-50 Bewohner verantwortlich ist. Tagsüber kommt auf eine Pflegefachkraft circa 20 Bewohner, doch nachts sind mit Glück 2 Pflegefachkräfte für 40-60 Bewohner verantwortlich. So kommt es auch vor das die Auszubildenden gleich ins kalte Wasser geworfen werden, da es an Personal mangelt. Viele brechen deshalb vorzeitig ab. Auch kommt der Druck hinzu der Zeitliche und auch die körperlichen Anstrengungen wie Beispielsweise: Rückleiden.

In vielen Branchen wird gestreikt, wenn das Personal fehlt und die Bezahlung schlecht ist. Es wird Zeit das auf die Straße gegangen wird und die Politik nicht mehr wegschauen kann. Denn nur Gemeinsam ist man stark. Die Pflegeberufe müssen attraktiver und breiter ausgestellt werden und es ist eine gute Planung notwendig. 

Beispielsweise sollen Zukünftig Kranken-, Alten- und Kinderpfleger zusammen ausgebildet werden. Hierwerden allen am Anfang die Grundlagen beigebracht und später wird jeder individuell in seiner Fachrichtung ausgebildet. Viele Kritiker meinen, das dadurch sich der Fachkräftemängel zuspitzen wird, weil Beispielsweise in den Krankenhäusern der Bedarf an Personal genauso hoch ist wie in der Altenpflege.

Auch kommt die große Ungerechtigkeit bei den Gehaltsausfällen in den verschiedenen Pflegeberufen. Im Krankenhaus verdienen die Pflegekräfte circa ein Drittel mehr als Pflegekräfte im Altenheim. Eine große Aufgabe wird es die Gehälter in der Pflege gerecht für alle anzupassen. Hier wird es Zeit das die Politik und die Sozialverbände die Aufgabe angehen, um für Gerechtigkeit zu sorgen.

Quelle: br.de

Schönbrunn: Faschingszug Motto „Geister und Gespenster“

Am Samstag den 10 Februar 2018 haben wieder viele an dem Faschingszug teilgenommen. Beim Schönbrunner Faschingszug gibt es keine Altersgrenze.

Im Landkreis Schönbrunn gibt es keine Bulldogs, die mit durch den Ort fahren, aber dafür eine größere Schar an Fußgruppen und Rollstuhlfahrern. Beispielsweise: Hatte der Fachdienst Freizeit im Franziskuswerk einen Geisterhandwagen gebaut, auf diesem waren gespenstisch versteckt Bonbons für alle Zuschauer.

 

Es gab viel Musik vom Orchester mit Blasinstrumenten. Musik gab es von Polizisten, Könige und ein Mönch. Auch Elvis Presley und die kleine freche Biene Maja waren dabei.

Der Umzug ging heiß Her und auch die Party danach in der Aula der Johannes-Neuhäusler-Schule die als Weltall dekoriert war.

Für die Show sorgte die Tanzgruppe „Spirit of Motion“ und die Schönbrunner Tanzgruppe Ukulala. Am Abend wurden die schönsten Masken ausgezeichnet.

Quelle: merkur.de

Präsidentin des Bundesverbandes für Pflegeberufe äußert sich zum Thema Pflege

Frau Cristel Bienstein die Präsidentin des Bundesverbandes für Pflegeberufe sagt: "Pflege bleibt weiterhin ein 'Ekel-Thema." Das Thema Pflege hat durch den Pflege Azubi Alexander Jorde mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Als in einer TV Sendung letztes Jahr 2017 zum Wahlkampf der Pflege Azubi die Kanzlerin Angela Merkel mit der Situation konfrontiert hat, wie die Realität aussieht in den Pflegeheimen.

Seitdem hat die Politik nicht mehr wegschauen können und hat das Thema Pflege in ihrer Koalitionsverhandlung berücksichtigt. Frau Biensteins äußert sich zu den neuen 8 000 Pflegestellen die in den Koalitionsvertrag festgeschrieben sind und sagt: "Es gibt ja allein über 13.000 stationäre Einrichtungen und fast 20.000 ambulante Pflegedienste".

Auch sorgt der Personalmangel zu Frustrationen bei den Mitarbeitern aus der Sicht von Frau Biensteins sie sagt:"Die Kollegen gehen mit einem Gefühl nach Hause, völlig unzureichend gearbeitet zu haben, weil sie den Bedarfen der Bewohner und Patienten gar nicht Rechnung tragen konnten."

Was noch ein Thema ist das viele die Pflege als ein „Ekel-Thema“ empfinden, denn viele Menschen verbinden mit der Pflege ein Endstadium. “Deswegen werde das Thema oft verdrängt und viele Menschen würden sich nicht um die Vorsorge kümmern. "Und Politiker gewinnen damit halt nicht große Lorbeeren", sagt Bienstein. Hinzu kommt das viele Pflegedienste in privater Trägerschaft sind.

Frau Bienstein meint der Staat kann Regeln aufstellen um eine Qualitativ Hochwertige Pflege zu gewährleisten. Zudem sollen die Pflegekräfte mehr mobilisiert werden und für ihre Interessen kämpfen, denn Ziel ist es den jungen Menschen den Beruf näher zu bringen.

Quelle: inforadio.de

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