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Pflege: Die Zahl der ausländischen Pflegekräfte hat sich beinahe verdoppelt

Bildinhalt: Junge Pflegerin

Der Pflegenotstand führt zu immer mehr Fachkräftemangel und die Nachfrage nach Pflegekräften ist so hoch wie nie. Mehr als 1,6 Millionen Beschäftigtet, doch die einheimischen Fachkräfte werden knapp. Deshalb werden immer mehr Stellen mit Bewerbern aus dem Ausland besetzt. Viele Altenheime haben Probleme die offenen Stellen zu besetzen.

Im April dieses Jahres wurden in Niedersachsen fast 2 000 offene Stellen gemeldet. Dagegen waren nur 3 00 Altenpflegekräfte ohne einen Job.

Durch die seit Jahren hohe Nachfrage ist die Zahl ausländischer Beschäftigter deutlich gestiegen in der Pflege. Die Zahl der Ausländischen Pfleger wuchs in den vergangenen Jahren von circa 100 000 auf mehr als 170 000. Es stiegt ihr Anteil der Gesamtbeschäftigung im Pflegesektor von siebe auf elf Prozent, dies teilte die Bundesagentur für Arbeit am 09 Mai 2018 in Nürnberg mit. Demnach stammen viele Beschäftigte aus den EU-Ländern Kroatien, Polen und Rumänien.

Ein Grund ist auch die Alterung der deutschen Gesellschaft. Raimund Becker der BA-Vorstand sagte: „In Deutschland wächst der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften". So versucht die Bundesanstalt auch junge Leute für eine Ausbildung im Pflegebereich zu werben oder Arbeitslose zu qualifizieren.

Jedoch wird dieses in der Pflegebranche kaum reichen. Becker sagte: „Wir brauchen ausländische Kräfte und wollen diesen Menschen auch dauerhaft eine gute Perspektive bieten". Die BA will ausländische Pflegekräfte zu einer Arbeit in Deutschland gewinnen. Zudem qualifiziert die BA mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Programms „Triple Win“ Pflegefachkräfte aus Tunesien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und den Philippinen für den deutschen Arbeitsmarkt.

Der BA erklärte, das in diesen Ländern es einen „Überschuss an ausgebildeten Pflegekräften, die keine adäquate Beschäftigung im Herkunftsland finden". So konnten mit dem Programm schon über 1 300 Pflegekräfte vermittelt werden. Wir haben am 3 Mai 2018 von der Charité in Berlin berichtet die Pflegekräfte aus Albanien und Mexiko holen, da der Bedarf an Pflegekräfte immer größer wird. Sie können gerne den Artikel hier lesen.

Quelle: spiegel.de

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Pflege: Ausbildungsreform nicht alle Parteien zufrieden

Bildinhalt: In der Bibliothek ließt ein Mädchen ein Buch.

Eine Anhörung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat gezeigt, dass nicht alle Parteien mit dem Weg der Pflegeausbildung zufrieden sind. Die Anhörung zum Entwurf der Ausbildungs- und Prüfverordnung wurde vom Arbeitgeberverband Pflege, in der generalistischen Pflegeausbildung scharf kritisiert.

Es wurden „alle Befürchtungen bestätigt“, hieß es aus dem Arbeitgeberverband Pflege. Es hieß wie „auf Biegen und Brechen das Vorhaben zur generalistischen Pflegeausbildung einmal mehr durchgepeitscht werden soll“, sei „ein Lehrbeispiel dafür, wie fahrlässig Politik die Zukunft der Altenpflege aufs Spiel setzt“ so der Verband. Nicht nur aus der Altenpflege kamen Einwände gegen den Entwurf für die Prüfverordnung und Ausbildungsverordnung.

Friedhelm Fiedler der Vizepräsident beim Arbeitgeberverband Pflege sagte: „Die Träger sind zum Beispiel für die Bereitstellung aller Praxiseinsätze verantwortlich. Es müssen entsprechende Kooperationsverträge abgeschlossen werden. Wie aber soll das funktionieren, wenn schon heute absehbar ist, dass für den Pflichteinsatz Kinderkrankenpflege bundesweit auch nicht ansatzweise genügend Praxisplätze zur Verfügung stehen?“. 

Zudem wurde kritisiert das die Bundesländer es ablehnten, Auszubildenden nach der Zwischenprüfung einen Assistenz- oder Helferabschluss zu gewähren. Sagte er: „Viele der Auszubildenden, die das neue, in Teilen überzogen anspruchsvolle Ausbildungsniveau nicht schaffen, stehen dann womöglich mit leeren Händen da“. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) äußerte Kritik. Burkhard Rodeck DGKJ Generalsekretär sagte: „Dem Willen des Gesetzgebers, die Möglichkeit der eigenständigen Kinderkrankenpflege zu erhalten, muss auch in der Verordnung Rechnung getragen werden“.

So könnte es zum Vergleich mit den wenigen Ausbildungsplätze 6 640 in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege nicht sein, das durch die verpflichtenden Anteile der Ausbildung aller 120 000 verstopft würden. Im Juni 2017 wurde vom Deutschen Bundestag eine Reform der Pflegeausbildung verabschiedet. Für das Pflegeberufsgesetz stimmten die Koalitionsfraktionen. Die Linken und Grünen stimmten dagegen.

In Zukunft sollen in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen allgemeinen Pflegeausbildung beginnen. Die Auszubildenden können die Ausbildung fortsetzen oder im letzten Ausbildungsjahr sich als Kinderkrankenpfleger oder Altenpflege fortbilden lassen. Auch soll nach sechs Jahren überprüft werden, wie viele Auszubildenden sich fortgebildet haben und wie viele ihren Berufswunsch während der Ausbildungszeit geändert haben. „Die Weiterentwicklung der Ausbildung folgt dem Ziel, ein möglichst breit gefächertes pflegerisches Kompetenzspektrum zu vermitteln und die Einsatzmöglichkeiten unabhängig von Altersstufen und Pflege­settings zu flexibilisieren“, der GKV-Spitzenverband in einer Stellungnahme zu dem Referentenentwurf.

So heißt es weiter in der Stellungnahme: Die „gewollte Flexibilität und Durchlässigkeit über alle Pflegebereiche hinweg ist zu begrüßen, weil damit in noch höherem Maße die Möglichkeit eröffnet wird, auf wandelnde Pflegebedarfe zu reagieren“. Die Krankenkassen sehen auch die Befürchtungen verschiedener Akteure im Gesundheitswesen. „Vor dem Hintergrund der tiefgreifenden

Änderungen der Ausbildungsstruktur hatte sich bereits im Gesetzgebungsverfahren zum Pflegeberufegesetz gezeigt, dass die prognostizierten Auswirkungen der angestoßenen Reform unterschiedlich und kontrovers beurteilt werden“, so heißt es in der Stellungnahme. Der politische Kompromiss sei ein „pragmatischer Lösungsansatz“.

Allerdings macht dies aus der Sicht des GKV-Spitzenverbandes „zwingend auch eine wissenschaftliche Begleitforschung ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Ausbildung und deren Berücksichtigung bei weiteren Gesetzesanpassungen erforderlich“. Quelle: aerzteblatt.de

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Andreas Gassen der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztliche Bundesvereinigung ist nicht für Beitragssenkungen, sondern für die Versorgung

Bildinhalt: Ein rosa Sparschwein und jemand wirft eine Münze rein.

Von knapp drei Milliarden Euro im vergangenen Jahr wirft Andreas Gassen, den Krankenkassen vor: „Die Rücklagen der Kassen wachsen von Monat zu Monat, der Ge­sund­heits­mi­nis­ter plant deshalb ein Gesetz, das die Kassen zwingt, die Beiträge zu senken. Besser wäre aber, das Geld dafür zu verwenden, wofür es die Versicherten gezahlt haben – für die Versorgung“.

So fordert er den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die „Zechprellerei“ zu beenden. Laut Gassen sind derzeit die Rücklagen der Krankenkassen bei rund 31 Milliarden Euro. Der KBV-Chef sagte am 07 Mai 2018 auf der Vertreter Versammlung (VV) der KBV: „Die Krankenkassen bilden diese Rücklagen, weil sie seit vielen Jahren ihre Rechnung an uns schlichtweg nicht vollständig bezahlen beziehungsweise diese Teile der Zeche prellen. Trotzdem versorgen wir unsere Patienten hervorragend“.

2017 haben in einer Versichertenbefragung 91 Prozent angeben, das Sie zu ihren Ärzten vertrauen haben und 92 Prozent gaben an das Sie eine gute bis sehr gute Arbeit machen. Andreas Gassen erzählte von einem: „klammheimlich vollzogenen Paradigmenwechsel“ der Politik. Bisher ist es gesetzlich festgeschrieben, dass medizinische Leistungen wirtschaftlich und nur in medizinisch angemessenem Umfang erbracht werden sollen.

Anfang 1990 wurde deshalb die Budgetierung und Quotierung ärztlicher Leistungen eingeführt. Doch laut dem Koalitionsvertrag wollen die Parteien den Patienten mehr versprechen. Gassen sagte: „Jetzt lesen wir im Koalitionsvertrag, dass diese Beschränkung nicht mehr gewünscht ist. Im Gegenteil: Leistungsausweitung sei angesagt. Wir kommen weg vom Budgetsystem – einem eher planwirtschaftlichen Ansatz – hin zu einem eher nachfrageorientierten Konsumsystem“.

Gassen warnte die Politik, Versprechungen zu machen, die kaum zu halten sind nur „wenn wir Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten auf die Streckbank kommen“. „Sollte jemand glauben, so mit uns umspringen zu können, könnte das schneller als erwartet ein Rendezvous mit der Realität werden“, sagte er. „Wenn die Politik die Ärzte um mehr Versorgung bittet, dann kostet das Geld.

Unter den geltenden Budgetbedingungen wird auch nicht nur eine Stunde umsonst mehr angeboten. Wer mehr bestellt, muss auch mehr bezahlen“. Ansonsten mache „die Politik die Rechnung ohne den Lieferanten“. Die Politik favorisiert für die Notfallversorgung ein Konsummodell, doch dieses wird nicht so deutlich, wie etwa bei der 25-Stunden-Präsenzzeit. Gassen sagte: „Aber das Prinzip ist dasselbe: Unbegrenzte Inanspruchnahme von Leistungen im Bereitschaftsdienst, egal zu welcher Uhrzeit und aus welchem Anlass – auch das auf unsere Kosten, denn der ärztliche Bereitschafts- oder Notdienst wird aus der gedeckelten Gesamtvergütung bezahlt“.

Der KBV-Chef Andreas Gassen fordert eine „monetären Patientenbeteiligung“. „Dieser Gedanke liegt auf der Hand und ist folgerichtig. Es traut sich nur niemand, das umzusetzen“. „Die ärztliche Selbstverwaltung muss sich also selber helfen“, so seine Folgerung. So sei es Richtig Bereitschaftsdienstpraxen an Krankenhäusern, Hospitälern zu konzentrieren. Gassen sagte: „Wir müssen sie vernünftig ausstatten, sie im 24/7-Betrieb mit einem einheitlichen Ersteinschätzungsverfahren laufen lassen, sie mit einem Tresen gemeinsam mit den Klinikkollegen betreiben und mit der 116117 koppeln“. Auch lobte Gassen den für die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses, wie die Zuschläge für die Notfallversorgung verteilt werden. „Das ist eine Festlegung, die eine Größenordnung von etwa 700 Kliniken zeigt.

Das ist realistisch, das kommt der Qualität der Versorgung zu Gute und das ist auch im Interesse der Patienten“. Gassen erzählt von Stimmen aus den Krankenhäusern, die für weniger Notfallzentren sich einsetzen. Weniger Zentren, die dann aber personell und technisch besser ausgestattet werden könnten umso die Versorgung der Patienten zu verbessern. Zudem hat er in der Rede gesprochen von der Situation der niedergelassenen Psychotherapeuten. So dass deren Vertreter daran arbeiten, die berufliche und wirtschaftliche Lage der Psychotherapie im ambulanten Bereich langfristig zu verbessern. Dafür sicherte Gassen die Unterstützung seiner Organisation zu.

Quelle: aerzteblatt.de

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Jeder zweite Deutsche hat große Angst vor Pflegebedürftigkeit

Bildinhalt: Ein ältere Mann läuft am Ufer des Wassers entlang.

Die R + V – Versicherung hat am 8 Mai 2018 nach einer Umfrage dies festgestellt. Dabei haben die Frauen eine deutlich größere furcht, als bei den Männern pflegebedürftig zu werden. Das R + V Infocenter befragt jährlich die Menschen schon seit 1992 nach ihren Ängsten.

Es wurden 2 400 Menschen befragt und dabei war die Angst vor Pflegebedürftigkeit ein „Dauerbrenner“. In den vergangenen 26 Jahren wurde Sie konstant von rund 50 Prozent der Befragten genannt. Brigitte Römstedt, die Leiterin des R+V-Infocenters sagte: „Diese Befürchtung hat einen sehr realen Hintergrund angesichts der rund 2,6 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland – Tendenz steigend“.

Laut der Umfrage haben 48 Prozent der Männer große Angst vor einer Pflegebedürftigkeit und bei den Frauen sind es sogar 57 Prozent. Als Begründung sagte Römstedt: „Pflege ist weiblich“. „Zum einen sind zwei Drittel der Pflegebedürftigen Frauen. Zum anderen kümmern sie sich in den meisten Fällen um die häusliche Pflege von Angehörigen.“ Mit wachsendem Alter steige stetig die Angst vor der eigenen Pflegebedürftigkeit, zeigt die Befragung.

Danach sind Jugendliche bis 19 Jahren „noch recht entspannt“. Die Jugendlichen gaben nur 23 Prozent solcher Ängste an. Junge Erwachsene ab 20 Jahren hätten schon 40 Prozent große Angst im Alter pflegebedürftig zu werden. Ab einem alter von 40 Jahren seien es schon 57 Prozent. Ab 60 Jahre haben laut Umfrage fast zwei Drittel 64 Prozent Angst davor ein Pflegefall zu werden.

Was sind die größten Ängste im Alter?

Die aller meisten haben in der Zukunft Angst vor der Unselbständigkeit. Dieses ergab eine Online-Umfrage vom Institut market im Auftag von Silver Living. Die Menschen im alter von 60 bis 69 Jahren haben, besonders Angst ein Pflegefall zu werden, das gaben 78 Prozent in den vorliegenden Altersgruppen an. Etwa 75 Prozent haben Angst schwer zu erkranken. Die Demenz macht auch vielen sorgen davor fürchten sich 62 Prozent, laut der Online Umfrage und 61 Prozent haben Angst nicht mehr alleine sich im Alter zurecht zu finden.

Bei den über 70-Jährigen haben 89 Prozent Angst ein Pflegefall zu werden und 75 Prozent schwer zu erkranken. Es gaben 62 Prozent an Angst vor einer Demenz zu haben und 59 Prozent haben Angst von anderen abhängig zu. Die Einsamkeit macht vielen sorgen. Jeder zweite in den Altersgruppen der 60- bis 69-Jährigen, hat Angst später nur noch wenige Freunde und Bekannte zu haben und jeder dritte hat sogar Angst partnerlos zu sein.

Eine wichtige Rolle spielt für alle, die spätere Wohnform. Fast jeder wünscht sich später im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung betreut zu werden. Jedoch will kaum jemand im Haushalt von den Kindern oder Enkelkindern betreut werden. Eine Alternative ist auch noch das Betreute Wohnen in speziellen Wohnanlagen. Niemand möchte später in ein Pflegeheim ziehen. Quelle: kurier.at

Quelle: aerzteblatt.de

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