Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Stuttgart: Nikolausevent der Besonderen Art für Menschen mit Behinderung

Die Stiftung Lebenshilfe hat für Menschen mit Behinderung einen Einkaufsbummel ermöglicht. Jeder von den circa 400 Menschen mit Behinderung hat einen Einkaufsgutschein von 50 Euro bekommen und jeder durfte sich damit im Galeria Kaufhof etwas kaufen.

Am Nikolaustag bildete sich bereits um neuen Uhr morgens eine riesen Schlange, in der Stuttgarter Innenstadt vor der Galerie Kaufhof. Viele freuten sich darauf schon mehrere Wochenlang.

 

Es ist für die meisten ein ganz besonderer Tag. Endlich mal selber etwas einkaufen zu können. Einige haben vorher Kataloge gewälzt. Begleitet von Betreuern und viele freiwillige Helfer, fast zweihundert. Hoch im Kurs sind Kleidung und Spielsachen. Es wird laut in den Abteilungen und gejubelt.

Ein Mädchen sagt es wäre für Sie ein Highlight. Es ist für sie schon ein großes Glück, sich selber eine Tafel Schokolade zu kaufen.

Für den Kaufhof-Chef ist es eine Herzenssache. Ungefähr seit gut 15 Jahren gibt die Lebenshilfe Betreuten die Gelegenheit Weihnachtseinkäufe am Nikolaustag in der Galerie Kaufhof zu erledigen. Jeder soll sich selber sein Geschenk aussuchen. 

Das Weihnachtsbummeln wurde zum Schluss um den Tag perfekt zu machen, noch mit dem Weihnachtsmarkt abgerundet.

Quelle: stuttgarter-nachrichten.de

Absolventen werden geehrt

In der Behindertenwerkstatt Hohenroth Schweinfurt werden Menschen mit Behinderung geehrt. Es geht um Menschen die nicht mehr oder noch nicht auf dem Allgemeinem Arbeitsmarkt arbeiten können.

Jeder bekommt eine Individuelle Ausbildung, abgestimmt auf seine Fähigkeiten.

 

Beispielsweise: in den Bereichen Montage, Fertigung, Verpackung, Holzverarbeitung, Metallbearbeitung und Grünpflege. Dabei wird auf den Wunsch eingegangen jedes Einzelnen. Es gibt eine Prüfung die jeder Teilnehmer durchlaufen muss und am Ende erhalten alle ein Zertifikat.

Im Rahmen einer Feier haben alle am ende Blumen bekommen und einen Gutschein mit Dankes Worten vom Werkstattleiter.

 

Nachdienst: 50 bis 60 Bewohner für eine Pflegefachkraft ist zu viel

Der Evangelische Pressedienst (epd) meldet, dass jetzt das Verwaltungsgericht Cottbus (Brandenburg) entschieden hat, dass der Einsatz von nur einer Pflegefachkraft in der Nacht für 50 bis 60 Bewohner nicht abgedeckt werden kann. (Az.: VG 5 L 294/17).

Laut der Entscheidung vom 24. November 2017, darf das brandenburgische Landesamt für Soziales und Versorgung einen Heimbetreiber nun auffordern, etwas in der Praxis zu verändern.

 

Somit müssen nun Betreiber eines Pflegeheims Vorschläge für Verbesserungen machen.

Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig und kann mit der Beschwerde vor dem OVG Berlin-Brandenburg angefochten werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:Az.: VG 5 L 294/17

Quelle: Pressemitteilung des VG Cottbus v. 24.11.2017

Pflegekongress in Berlin

Im Januar 2018 findet der Kongress zur Pflege statt. Am 19 und 20 Januar ist es wieder soweit, im Berliner Maritim proArt Hotel. Seit zwei Jahrzehnten ist der Kongress ein wichtiger Termin für das Pflegemanagement.

Es werden wieder rund 1500 Kongressteilnehmer/innen erwartet. Beispielsweise: Pflegedienst-, Pflegedirektor/innen, Abteilungs- und Stationsleitungen, Qualitätsmanager/inne, Pflegefachkräfte aller Versorgungsbereiche, Schulleitungen und Lehrende in der Pflege.

Einige Wichtige Themen sind etwa: Wie kann der Fachkräftemangel gelöst werden? Wie kann es verhindert werden das Mitarbeiter abwandern und wie kann neues Personal gewonnen werden?

Auch eine Auszeichnung wird verliehen der Pflegemanagement-Adwards. Jeder ist eingeladen nach Berlin zu kommen und den Kongress als Fachfortbildung zu nutzen.

Nähere Informationen finden Sie hier: gesundheitskongresse.de

Wien: Mehr Geld für die Pflege fordern die Gemeinden

Der Bund hat 100 Millionen als Abgeltung zugesagt. Dieses ist zu wenig nach der Ansicht der Gemeindevertreter. Denn im kommenden Jahr wird das Privatvermögen von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen nicht mehr für die Abdeckung der Pflegekosten herangezogen.

 

Dieses verursacht Mehrkosten von 500 Millionen Euro im Jahr. Auch weil es immer mehr Pflegebedürftige geben wird. Für die offenen 400 Millionen Euro wollen die Gemeinden in Verhandlung treten, mit der neuen Regierung sobald diese sich gebildet hat.

Falls der Bund nicht eingeht auf die Forderungen kann im Rahmen des Maastricht-Vertrags nicht mehr auf die Verpflichtungen eingegangen werden. Finanzierungsprobleme sehen die Gemeinden Vertreter nicht nur in der Pflege, sondern auch bei dem geplanten zweiten Kindergartenjahr.

Die Gemeinden sind zufrieden mit dem wirtschaftlichen Ergebnis von einem Maastricht-Überschuss von 31 Millionen Euro.

Quelle: diepresse.com

Weitere Beiträge ...

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Close

Liken Sie uns. Vielen Dank