Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Sachsen-Anhalt: IKK gesund Plus startet 3,4 Millionen Euro Projekt

Bildinhalt: Zwei Menschen schütteln sich die Hände

In Sachsen-Anhalt werden zurzeit für Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten einfachere Übergänge vom Krankenhaus zur Rehe und bis nach Hause getestet. Ein 3,4 Millionen Euro Projekt habe die IKK gesund plus gestartet, nach eigenen Angaben, dieses werde aus den Innovationsfonds der Krankenkasse gezahlt.

Der Vorstand der IKK gesund plus in Magdeburg sagte, dass es um die übergreifende Versorgung gehe für die Kranken zu verbessern. Hierfür wurde ein Team aus elf Personen aufgestellt mit Patientenkoordinatoren.

Zurzeit würden um die 1 300 Versicherte der Krankenkasse von dem Projekt ein Nutzen haben. So sollen die Koordinatoren sich darum kümmern, dass die Patienten nach einem Reha Aufenthalt ein Termin bei einem Facharzt zügig bekommen für die weitere Behandlung. Auch soll früher geschaut werden welche Hilfsmittel zu Hause von den Betroffenen benötigt werden.

Zudem gehe es auch um Pflegestufen gehe es laut den Angaben. Bisher sein die Patienten häufig alleine mit Organisation. Michael Sailer, der ärztliche Direktor des Neurologischen Rehabilitationszentrums Magdeburg und der Median Klinik Flechtingen sagte: “Wir verlieren keine Zeit und sparen Geld, wenn es gut gemacht ist.“ Für die Patienten gehe es um die optimalste Versorgung.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Niedersachsen: Bei der Ambulanten Pflege droht die AWO und Diakonie mit einem Ausstieg

Bildinhalt: Ein ältere Mann hält einen gelben und blau gestreiften kleinen Ball in der Hand

Die Wohlfahrtsverbände der AWO und die Diakonie drohen sich aus der ambulanten Pflege in Niedersachsen verabschieden. Hierbei sei der Grund nach ihrer Ansicht die zu niedrige Finanzierung von Pflegeleistungen durch die Kassen. Das NDR Regionalmagazin "Hallo Niedersachsen" hatte darüber berichtet.

Das 16 000 Pflegebedürftige und 5 000 Pflegekräfte davon betroffen wären bei einem Ausstieg. Im Unterschied zu anderen Anbietern ambulanter Pflege zahlen AWO und Diakonie Tariflöhne. Den Kassen werfen sie vor, dies nicht zu berücksichtigen. sagt Rüdiger Becker, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Dienstgeberverbands Niedersachsen (DDN) bei "Hallo Niedersachsen" sagte: „Die Kassen produzieren seit Jahren einen erheblichen Druck auf uns und versuchen, uns als tarifgebundene Anbieter immer mit denen zu vergleichen, die nicht tarifgebunden sind, und uns damit auch zu drücken".

Die Arbeitgebervertreter von Diakonie und AWO würden aussteigen, wenn die Kassen die ambulante Pflege nicht kostendeckend bezahlen. „Dann müssen wir unseren Mitgliedseinrichtungen empfehlen, ihre Arbeit in der ambulanten Pflege einzustellen. 

Es ist nicht mehr refinanzierbar." Der VDEK äußert sich in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem NDR kritisch zu den Vorwürfen der Pflege-Anbieter. "Diese bedienen sich für viel Geld Rechtsanwälten und externen Beratern, die dann völlig überzogene Forderungen entwickeln und eine unrealistische Erwartungshaltung bei den Pflegediensten schüren. Ein Kompromiss wird dadurch unmöglich gemacht."

Seit mehr als einem Jahr die Kosten für die Verhandlungen über die Finanzierung der ambulanten Pflege zwischen den Kassen und Pflegeanbietern feststocken. Professor Martina Hasseler, Pflegeforscherin an der Universität Heidelberg und der Ostfalia-Hochschule Wolfsburg-Wolfenbüttel, analysiert bei "Hallo Niedersachsen":

"In Niedersachsen haben sich die Fronten zwischen den Kassen und den Trägerverbänden verhärtet, und wenn dieses Problem nicht gelöst wird, werden wir ein großes Problem haben, eines Pflegenotstandes, eines Pflegekollapses, so dass die ambulanten Dienste in Niedersachsen ihre Leistungen für die Pflege tatsächlich nicht mehr anbieten können."

Am kommenden Donnerstag, 21. März und Anfang April stehen Schiedsgerichts-Termine an. Vom Ergebnis wird abhängen, ob Diakonie und AWO in Niedersachsen sich weiter in der ambulanten Pflege engagieren oder ihre Drohung wahrmachen und aus der ambulanten Pflege aussteigen. Quelle: "NDR Hallo Niedersachsen"

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Den Personalnotstand lässt Gesetz zu spitzen bei der Pflege schwerkranker Kinder

Bildinhalt: Ein Kind das malt mit Bundstiften auf einem Papier

Der Pflegefachkräftemangel spitzt sich zu bei der häuslichen Pflege von unheilbar kranken Kindern. Markus Behrendt, der Vorsitzende des Vereins „Intensiv Leben“ aus Kassel sagte, dass der Grund ein Gesetz sei, das in Januar diesen Jahres eine Regelung in Kraft gesetzt habe.

So sagte er, dass Pflegepersonal-Stärkungsgesetz würde der häuslichen Kinderintensivpflege das Wasser abgraben. Denn den ambulanten Pflegediensten würde das Personal fehlen und Sie geben immer mehr das Personal auf bei der häuslichen Kinderintensivpflege.

Der Verein „Intensiv Leben“ ist ein Netzwerk aus Pflegekräften, Sozialarbeitern und Ärzten, sowie Familien der betroffenen. Beispielsweise will der Verein den Kindern die eine Beatmung benötigen die Möglichkeit geben zu Hause zu leben. Letztes Jahr im November hatte „Intensiv Leben“ den Medienpreis „Bambi“ erhalten, dabei hatten Sie auf den Pflegenotstand aufmerksam gemacht. Die Situation hat sich zugespitzt.

Die Familien müssten ohne die Pflegefachkräfte die Kinder rund um die Uhr versorgen. Behrendt sagte: „Wir haben Extrem­fälle, in denen eine Familie allein sieben Tage die Woche 24 Stunden täglich die Versor­gung des Kindes selber macht“.

Dieses sei für die Betroffenen Familien existenzgefährdend. Die Ursache sei das anstatt einer Fallpauschale die Kliniken die Kosten für die Pflegestelle finanziert bekommen. So würde dieses die verschiedenen Gehaltsgruppen in stationärer und ambulanter Pflege vergrößern, laut dem GKV-Spitzenverband, Johann-Magnus von Stackelberg, der stellvertretende Vorstandvorsitzende sagte: „Davor hatten wir schon früh gewarnt“. Eine Gesetzesänderung könnte helfen, so Behrendt: „Es ist als erstes dringend erforder­lich, dass der Bereich der häuslichen Kinder- und Jugendintensivpflege mindestens mit den Möglichkeiten zur Stellenbesetzung in der stationären Pflege gleichgestellt wird“.

Auch ist es nicht klar wie viele schwerkranke Kinder zu Hause in Deutschland gepflegt werden. Von rund 50 000 Kinder geht der Kinderhospizverein aus mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Nicht anzeigepflichtig sein diese Erkrankungen. Die Zahl beinhaltet zudem Kinder in Krankenhäusern und Hospizen.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Japan möchte in Zukunft mehr Pflegeroboter in der Pflege einsetzen

Bildinhalt: Ein Roboter

Auf Pflegeroboter möchte Japan in Zukunft mehr zurückgreifen aufgrund der immer mehr wachsenden Gesellschaft an Älteren Menschen. Die Roboter wurden bisher mehr als Unterstützung in der Pflege angesehen. Japan will die Einsatzmöglichkeiten erweitern. Aiko Takigawa, die Managerin der Medtec, von Asiens größter medizinischen Geräte und Pflegeroboter, die am 18 März 2019 in Tokio gestartet ist sagte: “Der Markt wächst, wir sehen ein wachsendes Interesse“.

Keine Roboter die Menschenähnlich sind mit zwei Beinen stehen dieses Jahr im Fokus sondern Themen wie künstliche Intelligenz und technische Lösungen im medizinischen Sektor. Zudem sorgt die immer ältere Generation in Japan die größer ist als bei allen anderen Industriestaaten für ein hohen Arbeitskräfte Mangel.

Dabei ist der Bereich der Pflege davon besonders betroffen. Rund 370 000 Fachkräfte werden in der Pflege bis zum Jahr 2025 fehlen, laut Einschätzung der Regierung in Tokio.

Obwohl Japan auch Ausländer für die Pflege anwerben will, wird diese so die Experten kaum den Fachkräfte Mangel kompensieren. Die immer älter werdende Generation in Japan fordere mehr Investitionen in Technologien wie Beispielsweise: die künstliche Intelligenz und Robotern, so laut ein Bericht der vor kurzem von der Regierung publiziert wurde. So sei Japan in der Welt der größte Hersteller von Industrierobotern.

Jedoch bei der Anzahl der Herstellung von Robotern für den Dienstleistungssektor sei Japan im vergangenen Jahr hinter Deutschland und USA, so laut der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“. So hieß es, dass der Roboterindustrie mangele in Japan es an Beteiligungskapital.

Die Zeitung „Nikkei“ sagte dass unter den größten fünf Märkten für Dienstleistungsroboter Japan den geringsten Anteil an Start-up-Unternehmen habe. Der Markt für Roboter in Japans Dienstleistungssektor könnte laut Einschätzung der New Energy and Industrial Technology Development Organization, einem staatlich gestützten Think Tank auf 4,9 Billionen Yen (44 Milliarden Euro) anwachsen, im Jahr 2015 waren es 373 Milliarden Yen.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank