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Sind Pflegekräfte öfters krank?

Bildinhalt: Ein schwarze Portemonnaie das geöffnet ist und dort steckt eine Krankenkarte drinne. Bei der Gesundheitskarte sie man nur die Schrift Gesundheitskarte und auf der linken seite nur die obere hälfte der Abbildung des vitruvianischen Mensch

Nach einer Umfrage des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK), sind die Beschäftigten in der Krankenpflege durchschnittlich 19,3 Tage im Jahr arbeitsunfähig geschrieben, noch höher sind die Krankheitstage in der Altenpflege mit 24,1 Tage, dieses berichteten am Montag den 06 Mai 2018 die „Stuttgarter Nachrichten und die „Stuttgarter Zeitung“.

Damit liegt dieses über den Bundesweiten Durchschnitt von 16,1 Tage. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will besser Bezahlung für Pflegekräfte bis zum nächsten Jahr durchsetzen. Demnach ist eine Hauptursache psychische Störungen für die Fehlzeiten. Die Altenpflege führen mit 4,5 Tagen und die Krankenpfleger mit 3,4 Tage. Dagegen in den meisten anderen Branchen sind es nur 2,3 Fehltage aufgrund psychischer Störungen.

Laut der Umfrage bezweifeln mehr als ein Drittel 35,8 Prozent der Pflegekräfte in Altenheimen, dass Sie die Arbeit auch noch in den kommenden zwei Jahren ausüben können, gemessen an ihrem derzeitigen Gesundheitszustand. Jeder vierte Befragte (26,2 Prozent), äußert sich in der Krankenpflege pessimistisch. Jens Spahn hat nach seinem Amtsantritt wiederholt gesagt, dass er die Arbeitsbedingungen verbessern will und die Personelle Situation. 

So dass mehr Pflegekräfte als bisher nach Tarif bezahlt werden können, die Koalition will es einfacher machen und die Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklären. Dadurch würden dann auch die bisher nicht tarifgebundene Arbeitnehmer und Arbeitgeber erfasst. Im Südwestrundfunk sagte der Bundesgesundheitsminister am Montag dem 6 Mai 2018, besonders in der Altenpflege gebe es bisher keine einheitlichen Regelungen. So wolle er mit Hubertus Heil dem Arbeitsminister von der SPD „möglichst schnell zu einer Allgemeinverbindlichkeit von Tariflöhnen kommen". Viele kirchliche Träger haben keine klassischen Tarifvertrag, darin bestehe rechtliche Schwierigkeiten.“ Die zahlen wie Tarif, aber sind eine eigene Rechtskonstruktion." Der Jens Spahn hält dies aber für "lösbar".

Ein Schwerpunkt Thema der Bundesregierung ist der Pflegenotstand in Deutschland. Vor kurzem wurden die Zahlen veröffentlich, es fehlen mindestens 35 000 Pflegekräfte. So sind in der Altenpflege rund 23 000 Stellen offen und in der Krankenpflege fehlen mehr als 12 000 Fachkräfte und Helfer. Mit einem „Sofortprogramm“ sollen 8 000 zusätzliche Stellen in der Pflege geschaffen werden.

Der Bundesgesundheitsminister sieht dieses nur als ersten wichtigen Schritt. Er will mehr Pflegestellen schaffen. So ist sein Ziel „das in jeder der 13.000 stationären Altenpflegeeinrichtungen in Deutschland zusätzliches Personal ankommt“. Die Grünen fordern ein Wiedereinstiegsprogramm für Fachkräfte und eine Weiterbildungsoffensive für Pflegehilfskräfte. Katrin Göring-Eckardt die Fraktionschefin sagte dem „Tagesspiegel“ am Montag dem 06 Mai 2018. Das für beides muss die Bundesregierung „dringend Geld in die Hand nehmen“. Dadurch könnten tausende Stellen in der Pflege besetzt werden.

Quelle: dtoday.de

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Bundesgesundheitsminister will mehr Lohn für Pflegekräfte und bessere Krankenhaus-Reform

Bildinhalt: Junge Ärztin hält eine Stethoskop mit der linken und rechten Hand fest.(Das Stethoskop ist hinter dem Hals, wobei die linken und rechte Hand über den jeweiligen Schultern sind)

Am Montag dem 07 Mai 2018 hat Jens Spahn der Bundesgesundheitsminister im Südwestrundfunk (SWR) gesagt, das in der Altenpflege es bisher keine einheitlichen Regelungen es gebe. So wolle er mit dem Arbeitsminister Hubertus Heil von der SPD „möglichst schnell zu einer Allgemeinverbindlichkeit von Tariflöhnen kommen“.

Doch es gebe viele kirchliche Träger die keine klassischen Tarifvertrag haben und darin bestehe die rechtlichen Schwierigkeiten, so Spahn. „Die zahlen wie Tarif, aber sind eine eigene Rechtskonstruktion.“ Der Bundesgesundheitsminister Spahn halt dieses aber für „lösbar“.

Spahn hat zum antritt seiner Amtszeit mehrfach wiederholt, dass er die Pflegesituation verbessern will. Es fehlen jedoch in Deutschland mindestens 35 000 Pflegefachkräfte. 23 000 Stellen sind offen in der Altenpflege und in der Krankenpflege sind es mehr als 12 000 Stellen. Doch die Experten gehen davon aus, dass die Zahl bei weitem viel höher ist.

Mit dem „Sofortprogramm“ aus der GroKo will die Regierung 8 000 zusätzliche Stellen in der Pflege schaffen. Dieses ist ein erster wichtiger Schritt, doch es bedarf deutlich an mehr Pflegestellen. Deshalb will Spahn mehr Pflegestellen schaffen. So ist sein Ziel „dass in jeder der 13.000 stationären Altenpflegeeinrichtungen in Deutschland zusätzliches Personal ankommt“.

Die Grünen fordern neben einem Wiedereinstiegsprogramm für Fachkräfte auch eine Weiterbildungsoffensive für Pflegehilfskräfte. Katrin Göring-Eckardt die Fraktionschefin sagte dem „Tagesspiegel“ am Montag dem 06 Mai 2018. Für beides muss die Bundesregierung „dringend Geld in die Hand nehmen“.

Dadurch könnten tausende Stellen in der Pflege besetzt werden. Spahn erzählte es geht in vielen Bereichen letzten Endes um mehr Effizienz. „Vereinfacht gesagt. Wenn wir zwei Krankenhäuser schließen, die Schwierigkeiten haben, ihre Stellen zu besetzen, hätten wir genug Personal, um eine neue, größere Klinik gut auszustatten. Diese Strukturdebatte werden wir führen müssen.“

Quelle: fr.de

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Bundesweites Forschungsprojekt für mehr Patientensicherheit

Bildinhalt: Wissenschaftler schaut durch ein Elektronenmikroskop.

In Bremen sind um die 25 000 Menschen Pflegebedürftig. Die meisten werden zu Hause von Angehörigen betreut, auch oft mit der Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes. Stefan Görres Professor am Institut für Public Health und Pflegeforschung an der Universität Bremen sagt: „Mit der Zunahme älterer Menschen in den kommenden Jahren wird die ambulante Pflege eine noch größere Bedeutung bekommen – und vor allem auch das Thema Patientensicherheit in diesem Bereich“.

„Während die Patientensicherheit und speziell das Erkennen sowie Vermeiden von Fehlerquellen in der stationären Pflege längst Thema ist, ist der ambulante Bereich immer noch ein großer weißer Fleck. Und zwar bundesweit.“

Zudem sind potenzielle Fehlerquellen etwa die Medikamententherapie, die Wundversorgung oder die Kommunikation zwischen den Beteiligten. Die Fehleranfälligkeit im ambulanten Bereich könnte vor allem deshalb so hoch sein, weil die Patienten zudem häufig erkrankt sind und mehrere an der Versorgung beteiligt seien, wie etwa Pflegekräfte, Ärzte und Angehörige, so aus der Sicht des Bremer Pflegeforschers. Görres sagte: „Menschliches Handeln kann nie fehlerfrei sein. Deshalb müssen sich die Bemühungen darauf richten, Risiken frühzeitig zu erkennen, die Ursache von Fehlern zu finden und systematisch aus Fehlern zu lernen – um eine Gesundheitsgefährdung zu vermeiden.“

In einem bundesweiten Projekt soll untersucht werden wie dies gelingen kann, von dem Bremer Uni-Professor mit seinem Team. Das Berliner Zentrum für Qualität in der Pflege ist der Auftraggeber, dieser wurde vom Verband der Privaten Krankenversicherung gegründet.

In Deutschland gibt es bisher keine Erkenntnisse und Zahlen – Wie hoch das Fehlerpotenzial in der ambulanten Pflege ist? Fehler bei der Medikamentenabgabe, Bedienen medizintechnischer Geräte, welche Folge sie haben für die Patienten und wie damit umgegangen wird.

Der Bremer Forscher sagt: „Eine kanadische Studie zeigt zum Beispiel, dass mehr als die Hälfte, genau 56 Prozent, unerwünschter Ereignisse vermeidbar gewesen wären. Eine weitere Studie aus der Schweiz hat ergeben: In 40 Prozent der registrierten Ereignisse waren Pflegedienst-Mitarbeiter Auslöser, in 45 Prozent Angehörige oder die Patienten selbst.“

Unerwünschte Ereignisse sind etwa: Die Neben- und Wechselwirkungen durch Medikamente, mangelnde Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegekräften oder Apothekern, Kompetenzmängel und fehlendes Wissen. Görres „Je mehr Akteure beteiligt sind, desto größer ist das Gefährdungspotenzial."

Zudem fordert der Pflegeforscher im ambulanten Bereich einen Aufbau einer Fehlerkultur: „Das hätte längst passieren müssen", so Görres. In Berlin sollen im September laut Görres, erste Ergebnisse und konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Patientensicherheit, im ambulanten Bereich vorgestellt werden. In einer Broschüre sollen die Ergebnisse später zusammengefasst werden.

Quelle: weser-kurier.de

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Pflege: Weiterbildungsoffensive für Hilfskräfte gefordert

Bildinhalt: Pflegerin schiebt den Rollstuhl mit Pflegebedürftigen draußen in der Natur auf einer grünen Wiese und die Sonne scheint

Der Pflegenotstand in den Krankenhäusern und in den Altenheimen könnte gelindert werden, die Grünen verlangen von der Bundesregierung weitere Sofortmaßnahmen. So sagte Katrin Göring-Eckardt der Zeitung „Tagesspiegel“: Das zweierlei Nötig sei. Erstens ein Wiedereinstiegsprogramm für vorhandene Fachkräfte und zweitens eine Weiterbildungsoffensive für Pflegehilfskräfte. Frau Göring Eckardt machte darauf aufmerksam, dass durch die Doppelmaßnahme mehrere Tausende Pflegestellen besetzt werden könnten.

Der Bundesgesundheitsminister solle „jetzt seinen Job machen, damit die Pflegekrise nicht zu einer Pflegekatastrophe wird“.

Der Pflegenotstand breitet sich immer weiter aus und Jens Spahn sehe „der Verschärfung auf dem Arbeitsmarkt tatenlos zu, auch wenn die Folgen für die Pflege katastrophal sind“. Dazu kommt es das es immer schwerer ist, für die Pflegeheime und Kliniken überhaupt Personal zu finden, um die Pflegestellen zu besetzen. Dadurch werden die vorhandenen Arbeitskräfte zunehmend mehr belastet, denn es können sehr oft die Stellen monatelang nicht besetzt werden und dieses führt zu immer mehr Personalmangel.

Auch darf nicht vergessen werden das die Zahl der arbeitssuchenden Pflegekräfte, immer weiter auseinander gehen mit den offenen Stellen, dieses belegen auch Statistiken der Bundesagentur für Arbeit. So kamen im Jahr 2011 in der Krankenpflege auf 100 offene Stellen, 61 Arbeitssuchende und 2018 nur noch 41 Arbeitssuchende. Bei der Altenpflege ist die Kluft noch größer. Auf 100 Stellen kommen nur 21 Arbeitssuchende 2018. Vor 7 Jahren 2011 waren es noch 38 Arbeitssuchende. Dieses ist ein massiver Rückgang an Arbeitssuchende.

Das Sofortprogramm von der Koalition mit 8 000 zusätzliche Stellen für die Kranken- und Altenpflege ist nur ein heißer Tropfen auf dem Stein, denn es fehlen jetzt schon mindestens 36 000 Fachkräfte. Der Bundesgesundheitsminister hat angekündigt mehr Stellen schaffen zu wollen, so dass 10 000 neue Pflegekräfte geschaffen werden sollen. Dagegen gibt es in den Branchen ein enormes Potenzial an Arbeitskräften.

Die Arbeitssuchenden zahlen liegen bei Hilfskräften bei 56 774 und offene Stellen gibt es nur 8 539. So übertrifft bei Pflegehilfskräften das Angebot die Nachfrage. Auch in der Krankenpflege kommen auf 10 795 arbeitssuchende Fachkräfte nur derzeit 12 055 offene Stellen. Bei den Hilfskräften hingegen in Deutschlands Krankenhäusern werden nur 1 580 gesucht und es gibt 10 801 arbeitssuchende.

Beispielsweise durch eine Weiterqualifizierung aller geeigneten Pflegehilfskräfte zu Fachkräften könnte man die Krise entgegenwirken, ist sich Göring-Eckardt sicher. Zudem sollte es auch bessere Arbeitsbedingungen mit familienfreundlichen Arbeitszeiten und eine bessere Bezahlung geben.

Zurzeit bekommen ausgebildete Altenpflegekräfte in Vollzeit im bundesweiten Durchschnitt 2 621 Euro brutto. In Sachsen-Anhalt bekommen Fachkräfte der Altenpflege nicht mal 2 000 Euro. 

Quelle: tagesspiegel.de

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Nordrhein-Westfalen Kurzzeitpflegen sollen gestärkt werden

Bildinhalt: Die Stadt Paderborn in der Vogelperspektive (Man sieht den Dom, die innenstadt und ihre Architektur)

Durch das Ansteigen der Singlehaushalte und die steigenden Erwerbsquoten werden, nach Prognose in Zukunft immer weniger Angehörige die Pflege übernehmen. Der Sozialverband gibt an das bereits erhebliche Engpässe in der Kurzzeitpflege festzustellen sind.

In Nordrhein-Westfalen sollen mit finanziellen Anreizen die Kapazitäten in der Kurzzeitpflege ausgebaut werden. Alle Pflegeheime die mindestens ein bis zwei Plätze nur für die Kurzzeitpflege zu Verfügung stellen, erhalten eine um 30 Prozent verbesserte Vergütung.

Menschen die keine Pflegegrad haben und vom Krankenhaus in die Kurzzeitpflege kommen, orientiert sich die Vergütung an Pflegegrad 3 statt wie bisher an Pflegegrad 2. Die Pflegekassen haben damit auf einer Studie des IGES-Instituts reagiert, nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums.

Es wurde festgestellt das das Angebot an Kurzzeitpflegeplätzen nicht ausreicht in Nordrhein-Westfalen. Pflegeeinrichtungen dürfen nach einer Verfügung des Gesundheitsministeriums die noch zu viele Doppelzimmer haben, noch weitere drei Jahre genutzt werden, wenn Sie ausschließlich Kurzzeitpflegegäste aufnehmen. Für bis zu 5 000 Kurzzeitpflegeplätze in vollstationären Einrichtungen ist der Ausbau beschlossen worden, schreibt der bpa. Doch kommt es dadurch zur Engpässen bei Dauerpflegeplätze.

Die Pflegeplatz-Knappheit wird verschlimmert durch die zum 1. August vorgeschriebene Einzelzimmerquote von 80 Prozent. Denn dies „führt zwangsläufig zu einem Wegfall von mehreren tausend Plätzen", laut bpa. Hinzukommt das in Nordrhein-Westfallen laut dem Gesundheitsministerium rund 550 Pflegeeinrichtung zum 1. August mit einem Belegungsstopp rechnen müssen, denn diese erfüllen nicht die gesetzliche Einzelzimmerquote. Dennoch gibt es eine Ausnahme für die Kurzzeitpflege, die jedoch nicht so wirtschaftlich lukrativ ist.

Pflegeheime können in der Übergangszeit so, überzählige Doppelzimmer für die Kurzzeitpflege benutzen. Als eine Alternative zur vollstationären Versorgung könnte die Tagespflege in Betracht kommen laut dem bpa sind diese, in den vergangenen Jahren nur auf sehr geringem Niveau angestiegen. Jedoch können im günstigsten Fall nur 15 Prozent der Berechtigten das Angebot einer Tagespflege in Anspruch nehmen. Die Nachtpflege gibt es in Nordrhein-Westfalen nur in zwei Modelprojekten.

Viele Einrichtungen können die vorgeschriebene Fachkraftquote von 50 Prozent nicht erreichen, schreibt der bpa. Diese würde bei den Einrichtungen zu einem Belegungsstopp führen. Nach Angaben der bpa gibt es in Nordrhein-Westfalen 3 000 Pflegedienste, zwei Drittel sind in privater Trägerschaft, 9 00 Wohngemeinschaften und knapp 1 000 Tagespflegen für pflegebedürftige Menschen. Außerdem gibt es fast 1 000 niedrigschwellige Betreuungsanbieter, bei denen die Pflegepersonen oft von ehrenamtlichen Helfern mit unterstützt werden. Quelle: rp-online.de

Karl-Josef Laumann der Landesgesundheitsminister von der CDU sagte: „Jetzt müssen die Betreiber der Einrichtungen das verbesserte Angebot annehmen und mehr Kurzzeitpflegeplätze schaffen." Quelle: aerztezeitung.de

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Forscher warnen vor Pflege-Kollaps

Bildinhalt: Eine ältere Pflegebedürftige Dame liegt im Bett auf dem Rücken.(Das Bettzeug ist grau und trist. Man sieht die Seite ihres Gesichtes und ihren Körper, der zugedeckt ist.)

Damit der Pflegekollaps verhindert werden kann, fordern die Forscher ein radikales Umdenken. So sind höhere Versicherungsbeiträge unvermeidlich. Die Bundesregierung will noch vor der Sommerpause mit einem Sofortprogramm gegen den Personalmangel vorgehen.

Dazu sollen laut Koalitionsvertrag 8 000 neue Pflegestellen geschaffen werden. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, hat sogar von 13 000 Stellen gesprochen. Jens Spahn hat das Ziel jede der 13 000 stationären Pflege- und Alteneinrichtungen in Deutschland, mit zusätzlichen Pflegepersonal zu versorgen.

Kann das „Sofortprogramm“ beim Pflegenotstand helfen? oder ist es nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein? Frank Weidner der Kölner Pflegeexperte meint. Nein, die Vorschläge der Bundesregierung sind nach Ansicht des Leiters des renommieren Deutsche Instituts für angewandte Pflegeforschung in Köln (DIP) völlig unzureichend. Weidner sagte: „Die versprochenen zusätzlichen Kräfte für Pflegeheime weisen zwar in die richtige Richtung. Aber wer wirklich etwas erreichen will, der muss jetzt klotzen und nicht kleckern“. 

Ein Radikaler Systemwechsel ist vom Sozialwissenschaftler gefordert, aus seiner Sicht kann nur eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung, den drohenden Kollaps verhindern. Im Hinblick auf die ständige wachsende Zahl der Pflegebedürftigen Menschen, auch wenn dieses viel Geld kosten wird. Der Pflegeforscher sagt für eine spürbare Verbesserung sind, auch die Mitbürger bereit mehr zu zahlen. 

Auch geht das Kölner Institut von einer völlig anderen Größenordnung in der Pflege aus. So müssten laut der Berechnung der Forscher bis Ende 2021 rund 100 000 Zusätzliche Pflegefachkräfte eingestellt werden, alleine die Hälfte davon in der Altenpflege. Außerdem müsste das Gehalt für die Altenpflege um bis zu 30 Prozent angehoben werden, um das Gehaltsniveau der Krankenpfleger zu erreichen.

Weidner sagt: „Es geht nicht nur darum, neue Köpfe zu gewinnen, sondern diejenigen, die der Pflegebranche den Rücken gekehrt haben, durch attraktive Angebote wieder zurückzugewinnen.“ Die Lage durch die vielen Teilzeitbeschäftigten ist sehr belastend für den Arbeitsmarkt. So sind nicht einmal 30 Prozent aller Pflegekräfte, in Vollzeit nach der DIP-Berechnung. In den vergangenen Jahren sind durch den rasanten anstiegt an Teilzeitquote, in der Pflege rund 60 000 Vollzeitstellen verloren gegangen, sagt: der DIP-Chef.

Den Pflegeforschern geht es um eine bessere Qualifikation und mehr Forschung. Es stellt sich auch die Frage wie kommt man auf einer absehbar steigenden Zahl von Pflegebedürftigen mit weniger Pflegekräften aus? Wie kann der Beruf mehr an Attraktivität gewinnen? Die DIP-Experten schätzen die Kosten für einen Systemwechsel auf rund zwölf Milliarden Euro jährlich. Dieses würde zur Hälfte aus höheren Pflegeversicherungsbeiträgen und aus Steuermitteln finanziert werden. Weidner hält den Anstieg der Versicherungsbeiträge für verkraftbar.

Laut der gängigen Faustregel bei einer Anhebung der Beitragssätze um 0,1 Prozentpunkt werde etwa 1,2 Milliarden Euro mehr in die Pflegkassen fließen. Somit müsste eine Erhöhung um 0,5 Prozentpunkte stattfinden. Zurzeit liegt der in gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragene Satz bei 2,55 Prozentpunkte. (Kinderlosen-Zuschlag: 0,25 Prozent).

Der Systemwechsel wäre leicht zu finanzieren, nach der Ansicht von Frank Weidner, auch leicht ohne Beitragssteigerung. Der Bundegesundheitsminister könnte ja auf sein Ansinnen verzichten, die Krankenkassen zur Beitragssenkungen zu zwingen und stattdessen das Geld den Pflegekassen zukommen lassen.

Quelle: waz.de

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Die Charité in Berlin will Pfleger aus Albanien und Mexiko

Bildbeschreibung: Die Charité in Berlin

Der Bedarf an Pflegekräften wird immer größer, die Charité möchte nach positiven Erfahrungen Pflegekräfte aus dem Ausland holen. Dazu sollen aus Albanien und Mexiko zukünftig pro Jahr 60 neue Pfleger und Krankenschwestern kommen, wie Judith Heepe die Pflegedirektorin sagte.

Die neuen Kollegen werden bewusst in Ländern angeworben in denen es keinen Pfleger Mangel gibt. Bisher wurde 70 ausländische Fachkräfte engagiert.

Bereist 2016 hat die Charité im Ausland Verstärkung gesucht. Denn die Gewerkschaft Verdi hatte die Charité mit einem Tarifvertrag zur Einstellung zusätzlicher Pflege gedrängt. Heepe sagte: „Ganz sicher war die Anpassung des Personals an den Bedarf und weniger ans Budget nochmal treibende Kraft dahinter, dass wir in die Akquise gegangen sind". So treibt das Thema in vielen Kliniken schon länger herum. Fast alle haben Probleme die freien Stellen zu besetzen.

In Berlin kommen auf 100 offene Stellen 81 arbeitslose Pfleger, der Bundesschnitt ist noch schlimmer. Berlin ist 3 000 Pflegestellen von „gesunden Krankenhäusern“ entfernt, laut Verdi. Die Charité ist bemüht den Nachwuchs zu stärken, wie etwa mit einem Pflege-Studiengang ab 2020 und will mehr für die Bestandsbeschäftigten tun, doch der akute Bedarf lässt sich nicht aus eigener Kraft decken.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte vor kurzem vorgeschlagen Pflegekräfte aus dem Ausland zu holen um die Personaluntergrenzen in der Pflege zu gewährleisten, dies war keine Option. „Wichtig war mir, dass wir mit einem Land den Prozess gestalten, das nicht selber unter einem Pfleger-Mangel leidet", sagte Heepe. Die Kosten für die Vermittlung und die sprachliche und fachliche Vorbereitung ist im Schnitt für 18 Monate 8 000 bis 9 000 Euro pro Person.

Laut der Dekra sollen 1 500 Fachkräfte 2018 aus dem Ausland geholt werden. Auch ist der Aufwand für jeden einzelnen Fall riesig und ein Administration „Dschungel“. Über viele Formulare und Ämtern führt der Weg zur Anerkennung der beruflichen Qualifikationen. Dieses ist ein monatelanger Prozess. Dazu muss das Visum und weiterführende Sprachkurse organisiert werden. Heepe erzählte: Das es für manche albanischen Krankenschwestern am Anfang Probleme gab alleine in einer Wohnung zu übernachten. Denn Sie hatten Angst gehabt und dann am Ende zu fünft in einem Bett geschlafen.

Zudem laufen in der ersten Zeit die neuen Pfleger bei den Kollegen mit. "Sonst wäre das ein Schock gewesen", sagt Qoshja, der aus der nordalbanischen Stadt Shkodra stammt. Außerdem sagt: „Die Krankenhäuser in Albanien sind nicht nach wirtschaftlichen Aspekten ausgerichtet". Sie seien sehr modern.

Dagegen hat die Charité einen harten Sparkurs hinter sich und die Personaldecke ist sehr dünn. Außerdem steigen seit Jahren die Zahl der Patienten und Operationen immer weiter an um schwarze Zahlen zu schreiben. Für die Kollegen hat man vorgesorgt mit Infos über Land und Leute und Fotos über die künftigen Kollegen. Zudem kamen von den allermeisten Patienten positive Rückmeldungen zur herzlichen Art der Neuen. Quelle: dpa

Quelle: aerztezeitung.de

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Harz/Quedlinburg: Veranstaltungen zum Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung

Bildinhalt: Mehrere Verkleidete Menschen Karneval

Dieses Jahr finden wieder Veranstaltungen statt zum Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung. Am 3 Mai 2018 gibt es dazu von 9:30 bis 13:30 Uhr auf dem Marktplatz in Quedlinburg dazu Informationen.

Dieses Jahr soll das Motto „Inklusion von Anfang an“ auf ein wichtiges Anliegen hinweisen: „Wenn Kinder so früh wie möglich lernen, mit Unterschieden umzugehen, macht sie das stark für die Zukunft, ist das ein Gewinn für uns alle“, sagt Maike Offel von der Selbsthilfekontaktstelle Harz. 

Inklusion ist nicht nur eine gute Idee, sondern ein Menschenrecht. Niemand darf davon ausgeschlossen oder an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.“ Auf dem Marktplatz werden verschiedene Selbsthilfegruppen und die Selbsthilfekontaktstelle als direkte Ansprechpartner zu Verfügung stehen. Dazu können viele Organisationen und Ihre Angebote in Beratung und Begleitung kennengelernt werden. Ein wichtiges Thema ist auch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Landkreis Harz.

 Am 3 Mai 2008 ist die UN-Behindertenkonvention (UN-BRK) in Kraft getreten. Ein Regelwerk, was verhindern soll, dass Menschen wegen Behinderung benachteiligt werden. Menschen mit Behinderung die eine körperliche oder geistige Behinderung haben, sollten genauso teilhaben am Leben in der Gesellschaft wie Menschen ohne Behinderung.

Auch berichtet das Aktionsbündnis „Landkreis Harz inklusiv“ darüber was Inklusion bedeutet und wie weit der Landkreis Harz das Thema bereits angegangen hat. An den Beratungsständen kann alles Neue erfahren werden und es gibt auch Mitmachaktionen. Beispielsweise kann hier auch einiges ausprobiert werden.

Beispielsweise: kann man testen, wie es ist, sich mit Behinderung die Schuhe zuzubinden oder die Wäsche aufzuhängen. Maike Offel sagt noch : „Oder man probiert mal aus, was man wahrnimmt, wenn man nicht sehen kann“. Dies sind spannende Erfahrungen, die uns einander besser verstehen und mitfühlen lassen.

Quelle: mz-web.de

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Pflege-APP und Demenz-Coach bietet die DAK-Gesundheit an

Bildinhalt: Auf einem Holztisch liegt ein schwarzer Terminkalender der geöffnet ist und auf dem ein schwarzer Kugelschreiber liegt zwei hellgrüne und eine dunkelgrüne Büroklammern und darauf ein schwarzes Handy. Über den Terminkalender liegt eine schwarze Brille.

Durch die Pflege-Apps bekommen Angehörigen eine Erleichterung im Alltag. Die DAK bietet zwei Apps online an die pflegende Angehörige in Südbaden in der Pflege unterstützen.

  1. Die DAK-Pflegeguide ist eine App mit praktischen Tipp und Anleitungen für den Pflegealltag.                                                                                                                                                           
  2. 2. Die DAK-Demenzcoach App hilft beim Umgang mit demenziell erkrankten Menschen.

Da immer mehr Pflegebedürftigen Menschen zu Hause gepflegt werden von ihren Angehörigen, sind alle Maßnahmen die die Pflege erleichtern für die Angehörigen sehr wichtig. In den Apps sind zentrale Informationen für die Pflege zu Hause gut aufbereitet. Beispielsweise: werden durch Videos die wichtigen Handgriffe erklärt, wie etwa das Aufstehen beim Pflegebedürftigen was zu beachten ist, oder bei der Körperhilfe, was zu beachten ist.

Außerdem erfahren Angehörige Beispielsweise wie ein Badezimmer ausgestattet werden kann, so dass sich Pflegebedürftige möglichst selbstständig darin bewegen können. Zudem ermittelt ein Rechner die individuellen Ansprüche auf Leistungen der Pflegekasse. „Was pflegende Angehörige leisten, ist bewundernswert. Deshalb möchten wir diese Menschen unterstützen“, sagt der Leiter des Servicezentrums der DAK-Gesundheit Rainer Beyer, in Freiburg. „Mit unserer App bieten wir ein alltagstaugliches Werkzeug an. Menschen, die sich um Familie, Beruf und Pflege kümmern müssen, kommen damit schnell und einfach an wichtige Informationen.“

Geeignet ist die App für nicht erfahrende in der Pflege sowie für Menschen mit Pflegeerfahrungen. Jeder der eine persönliche Beratung sucht, findet den nächsten Pflegestützpunkt über die virtuelle Karte. Die DAK-Demenzcoach App richtet ich an die Menschen in Südbaden die sich Demenz erkrankten Angehörige kümmern.

Für Familie und Freunde ist die Belastung hoch. Die App hilft durch praktische Tipps, vermittelt Wissen zu der Krankheit. Beispielsweise: Wird erklärt wie man den Alltag gemeinsam mit dementen Menschen gestalten kann. Dadurch können die Betroffenen und Angehörigen entlastet werden und führt auch zu mehr Verständnis im Umgang miteinander.

Der Pflegekurs ist ein zertifizierter, der online absolviert werden kann. Herkömmliche Pflegekurse sind Ort und Zeitgebunden, der DAK-Pflegecoach lässt sich jederzeit online zu Hause absolvieren. Dieses ist gerade für die pflegenden Angehörigen eine große Entlastung, die durch den stressigen Alltag Belastet sind. Der Kurs ist inklusive des neuen Demenz-Moduls kostenlos und richtet sich an DAK-Versicherte. Für den Pflegekurs können Sie sich hier anmelden: www.dak.de/pflegecoach  Weitere Informationen finden Sie hier: www.dak.de/pflege

Quelle: regiotrends.de

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Pflege braucht Unterstützung aus anderen Politikfeldern

Bildinhalt: Mehrere Hände bilden einen Kreis der Freundschaft, die Hände liegen übereinander es sind 8 einzelnene Hände alle haben weiße Hemden man sieht nur die Arme im hintergrund ist eine Weltkarte in blau mit weißem Hintergrund

Ein Wandel muss stattfinden und dafür braucht es Unterstützung aus anderen Politikfeldern, doch da herrscht Fehlanzeige. Der Bundesgesundheitsminister äußert sich: “Ich will die fatale Spirale durchbrechen, die es in der Pflege derzeit gibt: Die Belastung steigt, Kollegen steigen frustriert oder krank aus dem Beruf aus, die Belastung steigt noch weiter." So zeigt das Interview vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 28 April 2018 im „Spiegel“ deutlich ein neues Problembewusstsein der Gesundheitspolitik für die Pflege.

Aus dem Interview gehen zwei Punkte hervor:

  1. So werden für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen am Geld der Pflege- und Krankenkassen es nicht scheitern- Dennoch muss auf mittlere Sicht dafür Beitragssatzsteigerungen in Kauf genommen werden.                                                                                                                                                                                                                                                                   
  2. .„Das Sofortprogramm“ im Koalitionsvertrag will Jens Spahn erweitern statt 8 000 neue Stellen will er, das jedes der 13 000 Pflegeheime zusätzliches Personal für medizinische Behandlungspflege einstellt. Zusätzlich sollen die Kliniken finanziell in die Lage versetzt werden, die mehr als 10 000 offenen Stellen zu besetzen. 

Jens Spahn ist darüber sich klaren „dass in der Pflege ein ganzer Berufsstand in der Krise steckt. Wir müssen gegensteuern. Entschieden und schnell" sagt der Bundesgesundheitsminister. Ein Gesetzentwurf soll dazu noch im Mai komme, dieser soll noch vor der Sommerpause vom Kabinett verabschiedet werden. So könnte das Gesetz bis spätestens zum Jahreswechsel in Kraft treten.

Dazu ist eine notwendige Voraussetzung die Knappheitsprobleme in der Pflege zu lösen, dieses ist aber nicht weitem hinreichend. Zu beachten ist das der Arbeitsmarkt für Pflegefachkräfte und vor allem für qualifiziertes Fachpersonal leer geräumt ist. So können durch zusätzliche Investitionen in der Pflegeausbildung das Arbeitskräftepotenzial bestenfalls langfristig erhöht werden.

Eine Lösung um kurzfristig wirksame Abhilfe zu schaffen, ist es das große Potenzial der Teilzeitkräfte für mehr Arbeit zu mobilisieren. Dieses sieht vielversprechend aus: Demnach arbeiten in der Altenpflege 65 Prozent in Teilzeit und in der Krankenpflege sind es 47 Prozent, der größte Anteil sind Frauen.

Für 40 Stunden mehr Arbeit, 344 Euro netto mehr sind keine Garantie für eine erfolgreiche Mobilisierung von Teilzeitkräften und die Verantwortung ist beim Steuergesetzgeber und einer extremen Abgabenbelastung für Zweitverdiener. Anhand einer Beispiel-Rechnung wird dies deutlich:

Krankenpflegefachkraft: 1 600 Euro Monatlich brutto Arbeitszeit Aufstockung von 50 auf 75 Prozent, somit ein Zusatzverdienst von 800 Euro brutto. Die Sozialversicherungsausgaben steigen von 165 auf 495 Euro, die Einkommensteuer in der Steuerklasse V um 290 auf 616 Euro (mit Kirchensteuer). Damit wird das Zusatzeinkommen von 800 Euro Brutto mit fast 57 Prozent Abgaben zusätzlich belastet.

Somit bleiben 344 Euro für 40 Stunden mehr Arbeit im Monat. Die Frage stellt sich, ob sich das lohnt?

Die Anreize müssen erst verbessert werden, bevor das Sofortprogramm umgesetzt wird. Denn die Gefahr besteht weiterhin das es nicht genügend Anreize gibt um in Vollzeit zu arbeiten. Es muss erst an den richtigen Bedingungen gefeilt werden bevor das Sofortprogramm umgesetzt wird.

Quelle: aerztezeitung.de

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