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Schwerbehinderung: Frauen öfter Opfer Sexueller Gewalt

Jede dritte Frau ist Opfer von Gewalt. Frauen mit Behinderung sind häufiger gefährdet. Anlässlich zum Weltfrauentag am 8. März hat der Handicap International (HI) Deutschland mit Sitz in München mitgeteilt, dass Frauen mit Behinderung viel häufiger an Gewalt leiden.

Laut aktueller Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO sind 35 Prozent der Frauen und Mädchen emotionaler und sexueller Gewalt ausgesetzt. 

Frauen mit Behinderung leiden zehnmal öfter an sexuelle Gewalt als Frauen ohne Behinderung. Eine Studie des Bundesfamilienministeriums macht deutlich das Frauen mit Behinderung in einem sehr hohen Ausmaß Opfer von Gewalt sind. Die repräsentative Befragung bestand aus einer Untersuchung von 1561 Frauen zwischen 16 bis 65 Jahren mit Beeinträchtigungen und Behinderungen.

Die Studie umfasste zudem eine nicht repräsentative Zusatzbefragung von 341 hör-, seh- und schwerstkörper- und mehrfachbehinderten Frauen. Die Frauen sind höher gefährdet, da sie oft von den Erwachsenen des eigenen Familien Umkreises abhängig sind, laut Handicap International.

„Die erlebte Gewalt verursacht zahlreiche Gesundheitsprobleme, psychische Traumata und führt zu sozialer und ökonomischer Exklusion", dies erklärte gemeinnützige Organisation.

Quelle: focus.de

Pflegedarlehen kommen nicht an Pflegende

Angehörige haben den Anspruch auf ein zinsloses Darlehen, wenn Sie sich teilweise oder vollständig eine Auszeit vom Beruf nehmen. Das Darlehen soll ein Anreiz sein, dass Familienmitglieder sich um ihrer Angehörige kümmern.

Das Pflegedarlehen kommt nicht an und ist für viele unattraktiv, auf dieses weisen schon seit längerem auch Experten hin. 

 

2017 wurden von 8,1 Millionen Euro nur ein Zehntel genutzt. Von 8,1 Millionen Euro wurden 2017 nur 750 000 Euro verplant. Pflegende Angehörige haben seit mehr als zwei Jahre das Recht ihre Arbeit zu pausieren oder gar in Teilzeit auszuüben. Um den Verdienstausfall auszugleichen können Beschäftigte ein zinsloses Darlehen beantragen.

Die Kreditnehmer erhalten nicht mehr als 50 Prozent des aktuellen Einkommens. Die Private Pflegeversicherung sichert Sie ab bei allen Eventualitäten. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur 50 Prozent der Pflegekosten ab. 2017 wurden 181 Darlehens bewilligt, zurzeit laufen 311 Verträge.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat sich in der Vergangenheit kritisch geäußert zum zinslosen Darlehen. Im Schnitt nehmen nur 300 pflegende Angehörige das Angebot wahr. Für Pflegeleistungen nur kleine Besserungen geplant laut GroKo. Angehörige sollen besser unterstützt werden.

Beispielsweise sollen Leistungen wie die Nachtpflege- und Verhinderungspflege zu einem jährlichen Entlastungsbudget zusammengefasst werden. Im Koalitionsvertrag heißt es “Damit können wir erheblich zur Entbürokratisierung in der ambulanten Pflege beitragen, die häusliche Versorgung stärken und pflegende Angehörige entlasten“.

Quelle: finanzen.de

Schwerbehinderung: Azubis in Behindertenwerkstatt erhalten keine Grundsicherung

Viele die eine Ausbildung machen in einer Behindertenwerkstatt erhalten keine Grundsicherung. Durch eine Änderung im Sozialgesetzbuch.

Die Untersuchung wurde abgeschafft die eine dauerhafte und volle Erwerbsminderung bescheinigt um eine Grundsicherung zu erhalten, dieses soll dazu dienen das Menschen mit Behinderung nicht schnell als ungeeignet für die Arbeitswelt eingestuft werden.

Wenn man bedenkt das nur ein Prozent, der Beschäftigten in den Werkstätten vermittelt werden.

Bereits einige Eltern klagen und wollen anderen Betroffenen Mut machen für die Grundsicherung zu kämpfen. Der Sozialminister Karl-Josef Laumann von der CDU steht der Neuregelung skeptisch gegenüber, er will sich für eine Änderung des Bundesgesetzes einsetzen. Sie verdienen Monatlich neben der Grundsicherung oft nur 150 bis 200 Euro.

Eine frühzeitige Grundsicherung ist gerechtfertigt denn die Jugendlichen bekommen nicht die Vergütung wie in der Wirtschaft und beim öffentlichen Dienst.

Pflege: Druck auf die Politik erhöht

Nach dem die SPD der Großen Koalition zugestimmt hat haben mehrere Pflegeverbände den Druck erhöht auf die Politiker. Es wird gefordert das Zeitnah und umgehend die Probleme in der Pflege gelöst werden. Die Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Frau Christel Bienstein sagte: „Gerade in der Pflege ist die Not besonders groß und verträgt keine weiteren Verzögerungen".

In der Personalbemessung fordert Sie eine wirksame Verbesserung. Auch das der Arbeitsmarkt keine Pflegefachkräfte hat gilt nicht mehr.

 

Nun müssen neue Konzepte und Ideen geschaffen werden vor allem aber auch strikte Vorgaben der Politik. Das kostet Geld, doch dieses wurde Jahrelang zurückgehalten in der Pflege. Jetzt ist an der Zeit zu Investieren umso Möglichst schnell den Pflegenotstand zu Lösen.

Auch der Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR) Herr Franz Wagner deutet darauf hin das die Pflegepolitik oberste Priorität haben muss. Wagner sagte am Montag dem 05.03.2018 in Berlin: „Die Problemlage ist komplex. Deshalb benötigen wir eine Gesamtschau und einen Entwicklungsplan für die nächsten zehn Jahre.“ Die koordinierte Planung ist sei jetzt erforderlich damit nicht nur einzelne kleine Schalter bewegt werden und es durcheinander gibt.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU hat am Montag dem 05.03.2018 der „Passauer Neuen Presse“ gesagt: „Die erneute große Koalition wird anders werden müssen." Union und SPD hätten Millionen Wählerstimmen verloren. "Jetzt kommt es darauf an, dass wir dieses Vertrauen zurückgewinnen."

Am 14 März 2018 wird die Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU zum vierten Mal zu Bundeskanzlerin gewählt.

Quelle: bibliomed-pflege.de

Pflege: Angehöriger eines Pflegebedürftigen zu sein ist nicht leicht

Als Angehöriger steht man vor einer der wichtigsten Entscheidung soll man den Pflegebedürftigen in ein Pflegeheim unterbringen für viel Geld.

Ist das Pflegeheim eins der besseren? Geht es ihm dort gut? Die andere alternative ist selber zu Pflegen und meistens muss dafür die eigene Arbeit aufgegeben werden.

 

Viele können sich finanziell kein Pflegeheim leisten und auch keine Aufgabe ihres Berufes. Die Konsequenz ist das gearbeitet wird und parallel gepflegt, dieses Doppelbelastung sorgt bei vielen zu einer Überforderung. Dieses hat Reichweitende Folgen.

Die eigene Gesundheit leidet und der Pflegebedürftige unter dem ständigen Aspekt das die Pflege an einem dünnen Drahtseilakt hängt. In vielen Unternehmen merkt der Arbeitgeber das die Mitarbeiter die sich um Angehörige kümmern, des Öfteren ausfallen und somit leidet darunter die Wirtschaft.

Dieses sieht die Politik nicht. Gerade der Pflegenotstand wird auf dem Rücken des einzelnen Menschen ausgetragen. So sind die Gesundheitskosten in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Jeder Bundesbürger kostete 2005 die Krankenkasse im durschnitt um die 3 000 Euro. 2015 sind es über 4 200 Euro.

Dieses ist eine Spirale und die Kosten steigen immer mehr an. Bis zu 25 Prozent der Gesamtausgaben der Krankenasse fließen Beispielsweise in die Übertherapie Sterbenskranker. Zudem wird beinahe jeder zweite Euro für ambulante Pflegeleistungen ausgegeben Beispielsweise für Apparatemedizin zu Hause.

Die meisten Menschen wünschen sich in ihrer letzten Lebensphase in Würde und Ruhe, möglichst schmerzfrei, zu Hause sterben zu dürfen. So ein Wunsch ist offenbar nicht in unserem teuren Gesundheitssystem vorgesehen.

Frankfurt: Neue Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung

Die neue Beratungsstelle ist in den Räumen der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte in der Adlerflychstraße 8. Drei Kompetente Beraterinnen, die selbst eine Behinderung haben sollen künftig helfen bei allen Anliegen.

Nicht nur Menschen mit einer Behinderung können sich vor Ort beraten lassen.

 

Auch Angehörige oder Freunde Betroffener steht jederzeit die Beratungsstelle offen. Die Beratung steht unter dem Motto „Peer Counseling“. Beratung Betroffener durch Betroffene. Dieses hat den Vorteil das die Beratenden auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgreifen können.

Bei Nicht betroffenen muss oft der Ratsuchende sich erst erklären, zudem können sich viele nicht Betroffene nicht in die Beeinträchtigung oder Behinderung einfühlen.

Die Beratungsstelle ist kostenlos und nicht abhängig von Leistungsträgern. Dieses ist wichtig für viele Betroffene. Die Beratungsstelle ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Das Angebot wird finanziert im Rahmen des Bundesteilhabegesetz.

Die Förderung ist für drei Jahre bewilligt, eine Verlängerung für zwei weitere Jahre ist möglich.

Schwerbehinderung: „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“

Am Freitag den 02 März 2018 hat ein Mädchen aus Cottbus den ersten „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ in Brandenburg erhalten. Die Landessozialministerin Diana Golze von den Linken und der Präsidentin des Landesamts für Soziales und Versorgung Liane Klocek haben die Ausweishülle für den Schwerbehindertenaus dem Mädchen überreicht.

Hannah 14 Jahre aus Pinneberg hatte keine Lust mehr auf ihren Schwerbehindertenausweis und hat ihn einfach umbenannt. Ein Inklusionsbeirat des Bundes diskutiert nun das Beispiel der 14-Jährigen. Die Aktion der Schülerin hat viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregt. 

 

Durch ihre Aktion haben viele jüngere Menschen mit Behinderung im Versorgungsamt Hamburg auch, so einen Ausweis beantragt. Das Versorgungsamt hat jetzt eine Hülle mit dem Aufdruck „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ die jeder bekommen kann. Brandenburg hat sich dafür begeistern können und verschickt die Hülle kostenfrei zu.

Männer und Frauen aus Brandenburg die eine Schwerbehinderung haben, können sich die Hülle „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ in Zukunft auf Wunsch vom LASV kostenfrei zusenden lassen, dies teilte das Sozialministerium mit.

Quelle: rbb24.de

Pflege: Tauschbörse für Pflegende Angehörige

In Hamburg startet ein besonderes Projekt die Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaft unter der Leitung der Gesundheitsökonomin Professor Susanne Busch und des Informatiker Professor Boris wollen den Angehörigen eine Tauschbörse bieten.

Haben Sie sich vielleicht inspirieren lassen vom Fernsehen dem Format „Frauentausch“.

 

Die Angehörigen-Tauschbörse „AniTA“ soll es möglich machen das Angehörige sich gegenseitig helfen, wenn die Entfernung zu weit ist zum Pflegebedürftigen. Das Projekt wird finanziert vom GKV-Spitzenverband, die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, der MDK Bayern und die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Wie funktioniert die „AniTA“? Die Teilnehmer kümmern sich um einen Angehörigen eines anderen, weiter entfernt lebenden Teilnehmer und umgekehrt. Der Tausch könnte Beispielsweise zwischen zwei Familien stattfinden. Ein Ringtausch ist aber auch Möglich. Die Angehörigen Stellvertreter handeln frei aus was der jenige bei den anderen zu tun hat. Beispielsweise: Spaziergänge, Konzertbesuche, Museumsbesuche, Kino, oder einfach nur etwas vorlesen.

Die Begleitung zum Arzt oder bei anderen notwendigen Besuchen könnte geholfen werden. Pflegerische Aufgaben sind jedoch ausgeschlossen sowie Geldgeschäfte oder Tätigkeiten rund um die Haushaltsführung. Auf der Onlineplattform "AniTA" findet der Kontaktaustausch statt hier können sich alle anmelden das Interesse haben an dem Projekt.

Den Teilnehmern steht es jederzeit frei dieses zu beenden. Wenn es Probleme gibt sei es bei zwischenmenschlicher Beziehungen können sich die Teilnehmer dann helfen die Projektträger als Vermittler. Die Teilnehmer werden in kurzen Abständen befragt um die Daten der Tauschbörse auszuwerten.

Falls ein Teilnehmer vorzeitig einen Tausch beendet, wird er um die Gründe gebeten. Am 24 März wie die Angehörigen-Tauschbörse bei einer Informationsveranstaltung im Einkaufszentrum „Hamburger Meile“ im Stadtteil Barmbek-Süd nähergebracht.

Quelle: aerztezeitung.de

Pflege: Steht den Altenheimen der Aufnahme-Stopp bevor

In der Pflege ist das Problem des Fachkräftemangels bekannt. Dieser macht sich jetzt bemerkbar in Thüringen. Nach Angaben des Sozialministeriums unterschreiten sechs Prozent der Pflegeheime, die vorgeschriebene Zahl an Fachkräften in der Altenpflege.

Von 335 Heimen sind in 21 weniger als die Hälfte der dortigen Pfleger als Fachkräfte ausgebildet. In Thüringen gilt eine Fachkraftquote von 50 Prozent für Pflegefachkräfte. 

Es werden Fachkräfte dringend gesucht, doch die Stellen bleiben oft monatelang unbesetzt. Wenn die Einrichtungen die Mindestquote nicht einhalten, dann können Aufnahmestopps drohen. In Thüringen betraf dieses bereits in der Vergangenheit einzelne Stationen und Einrichtungen.

Laut Ministerium sind zurzeit drei Heime betroffen. Bevor ein Aufnahme-Stopp verhängt wird bekommt die Einrichtung eine Frist gesetzt um den Fachkräftemangel auszubessern. Vor kurzem hat der Verband privater Pflegeanbieter (bpa) sich eingesetzt für eine Lockerung der Fachkräftequote für den Raum Thüringen.

Das Ministerium hat diesem nicht zugesprochen. Laut Statistik sind in Thüringen von den 94 000 Pflegebedürftigen rund 27 000 Menschen auf Pflege in einem Heim angewiesen. Laut einer Studie des statistischen Bundesamtes und des Bundesinstitutes für Berufsbildung aus dem Jahr 2010 sollen von 2005 bis 2025 bundesweit rund 27,3 Prozent mehr Fachkräfte als auch Pflegefachkräfte benötigt werden.

Es sollte sich die Grundsatzfrage gestellt werden beim Geld, ob die Pflege wirtschaftlich oder als Daseinsfürsorge ist? Denn gerade das Gießkannenprinzip ist auch nicht gut für die strukturelle Verteilung des Geldes. Auch wird der Bedarf an Pflegekräften immer höher, denn die Menschen haben eine immer höhere Lebenserwartung.

Quelle: thueringer-allgemeine.de

Menschen mit einer Behinderung haben es schwerer bei der Arbeitssuche

Trotz der guten Arbeitsmarkt Lage finden schwerbehinderte Arbeitslose selten eine reguläre Arbeit. Von den Erwerbslosen mit schwerer Behinderung hat nur jeder sechste eine Beschäftigung erhalten, dies berichtete die „Saarbrücker Zeitung“ und verwies auf die Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Bei den Arbeitslosen ohne Behinderung hat jeder vierte eine Beschäftigung erhalten. Somit lag die Arbeitslosenquote bei Schwerbehinderten 2016 mit 12,4 Prozent fast doppelt so hoch wie beim Gesamtdurchschnitt. Die Quote betrug hier 6,4 Prozent.

Eine reguläre Anstellung fanden laut den Daten der zuvor arbeitslosen Schwerbehinderten im vergangenen Jahr nur 16,6 Prozent. Die anderen nahmen an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teil, oder es wurde ihnen eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Arbeitslose ohne gesundheitlichen Einschränkungen haben, in circa 28 Prozent der Fälle einen Job erhalten.

Laut den gesetzlichen Bestimmungen müssen Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen fünf Prozent der Stellen, für schwerbehinderte Menschen zu Verfügung bereitstellen.

Die Beschäftigungsquote wurde laut der Bundesagentur für Arbeit im aktuellen Berichtsjahr 2015 nicht ausreichend erfüllt. Sie betrug nur 4,7 Prozent anstatt 5 Prozent. In der privaten Wirtschaft kam Sie nur auf 4,1 Prozent.

Viele Menschen mit einer Behinderung arbeiten in einer Behindertenwerkstatt, doch viele leiden darunter das Sie nur eine Art Taschengeld bekommen und somit sich kein Eigenständiges Leben aufbauen können.

Quelle: dpa

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