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EU-Schwerbehinderung

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Schwerbehinderung was steht einem zu

In Deutschland sind derzeit mehr als 7 Millionen Menschen als schwerbehindert anerkannt. 3,3 Millionen sind von ihnen im erwerbsfähigen Alter. Als Schwerbehinderter hat man gewisse Ansprüche auf Hilfen. Beispielsweise bei der Arbeit hat man einen besonderen Kündigungsschutz. Es steht einen ein Behindertenparkplatz zu Verfügung bei entsprechenden Anspruch darauf. Fünf Tage im Jahr gibt es mehr Urlaub.

Der Grad der Behinderung und die entsprechenden Merkzeichen geben auf Schluss auf die Einschränkungen und die Hilfen auf die man Anspruch hat.

 

Jedoch kann eine Behinderung meistens nicht erkannt werden. Viele denken nur wer in einem Rollstuhl sitzt, hat eine Behinderung. Doch häufig wird eine Behinderung anerkannt aufgrund von Leiden. Beispielsweise eine Herzkrankheit, Krebs, Depressionen und viel mehr. Auch Rheumakranke die in Ihrem Leben eine erhebliche Funktionseinbuße haben und auch zahlreiche Diabetiker gelten als schwerbehindert.

Wann gelte ich als Schwerbehindert?

Wenn nach der Versorgungsmedizin-Verordnung ein Grad der Behinderung von 50 erreicht ist. Als Arbeitnehmer ist es ratsam sich vor der Antragstellung von der Schwerbehindertenvertretung beraten zu lassen. Diese gibt es in den meisten Betrieben. Laut dem Sozialgesetzbuch (SGB IX) wird in Betrieben und Dienststellen, in denen mindestens fünf schwerbehinderte Arbeitnehmer beschäftigt sind, alle vier Jahre eine Schwerbehindertenvertretung gewählt.

Was muss bei der Antragstellung beachtet werden?

Die Ärzte müssen von Ihrer Schweigepflicht befreit werden. Dieses muss im Antrag zugestimmt werden. Die Ärzte werden dann von dem zuständigen Amt angeschrieben und um die entsprechenden Ärztlichen befunden gebeten.

Was ist, wenn der Antrag abgelehnt wird?

Wenn der Antrag abgelehnt wird, kann man in den Widerspruch gehen. Bei einem Widerspruch empfiehlt es sich Rechtlich beraten zu lassen. Beispielsweise bei den Sozialverbänden. Gibt es Rentenvorteile? Schwerbehinderte können vor dem 63. Geburtstag in Altersrente gehen. Beispielsweise Die 1957 geboren wurden, können die „Schwerbehinderten-Rente“ mit 60 Jahren und elf Monaten erhalten. Hier muss jedoch ein Rentenabschlag von 10,8 Prozent beachtet werden. Mit 63 Jahren und elf Monaten gibt es die Rente für den Jahrgang 1957 ohne Abschläge.

Beim Kündigungsschutz gibt es eine Besonderheit, bevor eine Firma einen Schwerbehinderten kündigen kann, muss Sie die Zustimmung vom Integrationsamtes einholen. Wenn der Arbeitgeber kündigt ohne vorher die Zustimmung vom Integrationsamtes einzuholen. So kann der Schwerbehinderte Arbeitnehmer innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung vor dem Arbeitsgericht eine Feststellungsklage einreichen. Das heißt, die Kündigung ist rechtswidrig und das Arbeitsverhältnis besteht fort.

Gibt es Steuerrechtliche Vorteile?

Ja, je nach dem Grad der Behinderung gibt es Steuerfreibeträge zwischen 310 und 700 Euro. Ab Pflegegrad 2 gibt es beim Wohngeld ein Einkommensfreibetrag von jährlich 1500 Euro.

Gibt es noch weitere Vorteile?

Beispielsweise die Befreiung von den Rundfunkgebühren, finanzielle Hilfen zum Kauf eines Autos, im öffentlichen Naheverkehr gibt es Freifahrten (Wertmarken), Befreiung von der Kfz-Steuer.

Die Altenpflege 2018

Am 6 März eröffnet die Altenpflege 2018 in Hannover wieder. Zur Gast wird Claudia Moll von der SPD sein, die erste im Bundestag gewählte Altenpflegerin. Es findet ein Interview statt und es wird eine Bürgersprechstunde stattfinden, wo jeder seine Fragen stellen kann.

Die Altenpflege Chefredakteurin Monika Gaier wird die Sozialdemokratin dabei erklären, wofür Sie sich in ihrem Amt einsetzen wollen.

 

Im Saal New York beginnt am 6 März um 9:30 Uhr die Eröffnung Altenpflege 2018 Hermann Gröhe Gesundheitsminister von der CDU wird mit Grußworten der Veranstaltung bei wohnen. Um 14:00 bis 14:30 Uhr wird in Halle 20 in einer Bürgersprechstundete Fragen beantwortet. Verbesserungsvorschläge und Kritik wird gerne gesammelt. Diese werden mit in den Bundestag genommen, als Anregung.

Claudia Moll sieht sich als Sprachrohr der Altenpflege und will die Anliegen der Angehörigen und Pflegebedürftigen vertreten.

An den verschiedene Tagen finden mehrere Veranstaltungen statt. Beispielsweise gibt es:

  • Eine Kochshow
  • Es werden Vorträge gehalten zur Mangelernährung vermeiden
  • Sinnvoll Touren Planen in der Ambulanten Pflege
  • Aktive Mitarbeiterbindung mit neuen Ideen
  • Bewegte Pause mit Salsa
  • Arbeitserleichterung durch digitalisierte Prozesse
  • Fördern Sie Ihrer Bewohner mit Musik und Bewegung
  • Assistierende Robotik in der Altenpflege
  • Kommunikation mit Menschen mit Demenz

und viel mehr hier geht es zum Programm.

Die Altenpflege 2018 ist vom 6. bis 8. März 2018

 

Pflege höhere Entlohnung gefordert

Viele sind den Koalitionsverstrag enttäuscht, der eigentlich zur einer Besserung in der Pflege führen soll. Der Präsident des Bundesverbandes privater sozialer Dienste sagt: "Ich kann eine Hungersnot nicht mit Kochrezepten kurieren", Bernd Meurer, die geplanten Maßnahmen der Koalition für eine "Konzertierte Aktion Pflege" am Mittwoch vor Journalisten in Berlin.

Er forderte eine bessere Personalausstattung. Die Bezahlung von Pflegefachkräften muss sich deutlich verbessern, dies sagt auch der Professor Rolf Rosenbrock, Vizepräsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. "Das Ziel muss sein, dass niemand mehr mit einem Gehalt unter 3000 Euro brutto im Monat eingestellt wird", sagte Rosenbrock.

 

Es ist unabdingbar eine gesetzliche Regelung zu schaffen zur Refinanzierung durch die Pflege- und Krankversicherung. Laut dem Koalitionsvertrag ist diese auch vorgesehen. So sollen für die Krankenhäuser der Pflegekostenanteil aus den Fallpauschalen wegfallen und nun gesondert nach dem Kostendeckungsprinzip finanziert werden.

Rund 20 Prozent aller Kosten in den Kliniken kommen von der Pflege. Zudem sollen Tarifsteigerungen und Stellenausweitungen in der Altenpflege und in der ambulanten medizinischen Behandlungspflege mit steigenden Sachleistungen in der Pflege- und Krankenversicherung beinhalten.

Dadurch wird vermieden, dass pflegebedürftige Menschen die steigenden Personalkosten in der Pflege, aus ihrer eigenen Tasche bezahlen müssen. Dies hat der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach verkündet. Auch bringe es nicht mehr Stellen zu fordern, wenn diese nicht auf dem Arbeitsmarkt vorhanden sind.

Quelle: aerztezeitung.de

Pflege-Stützpunkte für jeden Landkreis

Der Bayerische Bezirketags möchte in allen Landkreisen Pflege-Stützpunkte schaffen. Bei den Pflegestützpunkten können sich die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen Beraten, doch bisher werden diese Angebote kaum genutzt. Der Präsident des Bayerischen Bezirketags, Josef Mederer sagt: „Je nach Einwohnerzahl sei aber auch denkbar, dass sich Landkreise zusammenschließen.

Bisher gibt es nur neuen kostenlose Beratungsstellen in den 71 Landkreisen und 25 kreisfreien Städte in Bayern.

 

Die Kosten sind noch offen für den Ausbau der Pflege-Stützpunkte. Das zuständige Gesundheitsministerium hat bereit Unterstützung angekündigt. Die Landkreise müssen noch vom Mehrwert der Pflege-Stützpunkte überzeugt werden. Viele Angehörige werden bisher nur unzureichend beraten. Die Pflegestützpunkte bieten eine kostenlose Beratungsanlaufstelle rund um das Thema Pflege.

Die meisten Pflegebedürftigen Eltern ziehen zu ihren Kindern oder in deren Nähe. Dadurch fühlen sie sich sicherer, sie können im Notfall einfach "rufen" oder anrufen. Noch ein wichtiger Grund ist, die eigene Familie ist in der Nähe und der Pflegende kann mit Unterstützung rechnen. Der Enkel kann vorbeikommen und Zeit mit Oma und Opa verbringen.

Bei allen sozialen Fragen, darf man den finanziellen Aspekt einer Pflege nicht vergessen. Pflege kostet Geld und die Pflegeversicherung ist eigentlich nur eine "Teilversicherung". Wird Pflege zu teuer, ist nicht selten der Gang zum Sozialamt erforderlich, oder gar die eigene Immobilie ist nicht mehr haltbar und muss verkauft werden.

Daher ist es ganz wichtig, sich vorher professionell beraten zu lassen. Bei den Pflegestützpunkten, Krankenkasse, Pflegekasse und bei den Ärzten.

Quelle:t-online.de (dpa)

Pflege: Viele Angehörige nehmen Entlastungsbeitrag nicht wahr

Jedem Pflegebedürftigen steht seit einem Jahr 125 Euro pro Monat für alltäglichen Hilfen zu Verfügung. Viele nutzen dieses jedoch nicht. Aufgrund von Unwissenheit wie eine repräsentative Studie bekannt gibt laut Tagespiegel. Beklagt jeder zweite das ein Informationsdefizit vorliegt. Quelle: tagesspiegel

Somit nehmen rund 70 Prozent der Betroffen die Entlastungsbreitrag Leistungen nicht wahr.

 

Wie wir darüber schon Berichtet haben in einem Artikel haben alle fünf Pflegegrade ein Anspruch auf den Entlastungsbeitrag.

Dieser kann Beispielsweise für: Haushalts- und Einkaufshilfen genutzt werden. Für den Entlastungsbetrag muss man die Rechnungen sammeln, dieses bei der Pflegekasse einreichen und dann bekommt man den Entlastungsbetrag erstattet.

Der Pflegedienst oder Entlastungsdienst kann auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen, somit muss man nicht vorher bezahlen. Ganz wichtig um den Verbrauch der Leistung zu ermitteln, sollte man sich vom Anbieter eine Rechnungsdurchschrift geben lassen.

Was muss bei der Kostenübernahme beachtet werden? Pflegedienst/Entlastungsdienst kann auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen, wenn Sie eine Abtretungserklärung abgeben. In diesem Fall müssen Sie nicht in Vorkasse treten. Um zu sehen, wie viele Leistungen Sie schon verbraucht haben, sollten Sie sich vom Anbieter eine Rechnungsdurchschrift geben lassen.

Zu Hause leben rund 73 Prozent der Pflegebedürftigen. Die meisten Menschen wollen solange wie Möglich zu Hause in den eigenen vier Wänden wohnen. So ist die Zahl der pflegenden Angehörigen dementsprechend groß bei 4,7 Millionen. Gut 25 Prozent nehmen die neuen Leistungen wahr Beispielsweise bei Alltagsbegleitungen.

Bei den Angehörigen Pflegenden nehmen 21 Prozent das neue Angebot an und können so öfters eine Auszeit sich gönnen. Die Angebote müssen noch Umfangreicher bekannt gegeben werden, so das mehr Menschen davon profitieren können.

 

Behinderung macht arm

In Berlin arbeiten um die 10 000 Menschen mit Behinderung in Werkstätten. Sie verdienen Monatlich neben der Grundsicherung oft nur 150 bis 200 Euro. Deshalb fordern Interessenvertreter das sich dieses ändern muss. Beispielsweise gibt es in Berlin ein Tonstudio, eine Bonbonmanufaktur, eine Poststelle oder auch im Bereich der Hauswirtschaft wird gearbeitet.

In rund 17 Berliner Werkstätten wird gearbeitet, überwiegend sind es Menschen mit einer geistigen Behinderung, hinzu kommen psychisch Erkrankte und körperlich Behinderte. 

Sie verdienen zu wenig dies meinte Ulrike Pohl, Fachreferentin beim Paritätischen Wohlfahrtsverband. Sie können nicht leben von ihrem Verdienst: "Der Kreislauf aus Armut und Behinderung muss aufgebrochen werden." Die Zuschläge für das Weihnachtsgeld werden mit der Grundsicherung direkt verrechnet. Es sollte besser ausgezahlt werden. Zudem würden da durch neue Anreize geschaffen werden um den Weg für den Arbeitsmarkt zu ebenen.

Auch wenn man bedenkt das nur ein Prozent, der Beschäftigten in den Werkstätten vermittelt werden. Die Geringe Bezahlung sorgt dafür, dass viele sich nicht wertgeschätzt fühlen. So sagt auch die Senatsarbeitsverwaltung: "Die Höhe der monatlichen Arbeitsentgelte ist verbesserungswürdig." Die allgemeine wirtschaftliche Situation ist eng an die Betätigung der Werkstätten gebunden. Dieses soll jedoch kein Grund sein die Chancen der behinderten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern.

Der Zugang zu Berufsschulen soll geschaffen werden. Auch auf politischer Ebene hat sich etwas getan. Seit Anfang Januar 2018 ist die zweite Stufe des Bundesteilhabegesetz in Kraft getreten. Dadurch können die Werkstattbeschäftigten auch außerhalb einer Werkstatt arbeiten.

Das Persönliche Budget für Arbeit kann genutzt werden von den Arbeitgebern umso Werkstattbeschäftigten die Möglichkeit zu geben, dass dieses in dem Betrieb arbeiten können. So bleibt der Status erhalten und auf Wunsch kann zur Werkstatt zurückkehrt werden. Die Grundsicherung kann gemeinsam mit dem Entgelt ausgezahlt werden, so dass dieses das Selbstbewusstsein stärkt. Die Werkstatt ist ein Ort an dem die Fähigkeiten sich entwickeln können und gefördert werden.

Deswegen ist es Notwendig das die Gesellschaft die Werkstätten als gleichberechtigter Teil der Arbeitswelt anerkennt.

Quelle: dpa

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Liebe ist Grenzenlos

In Mainz kümmert sich eine Anlaufstelle „Liebelle“ für Menschen mit geistiger Behinderung bei Lust und Liebe. Bundesweit kommen Anfragen. Doch es droht die Schließung. Für Menschen mit einer geistigen Behinderung wird sich um viel gekümmert.Beispielsweise: um eine Unterkunft, Ernährung und es werden auch Arbeitsmöglichkeiten gesucht.

Doch viele vergessen auch die anderen Bedürfnisse nach Liebe und Zärtlichkeit.

 

Einen Partner der einen Nähe gibt und die Sexualität. Die „Liebelle“ ist einzigartig und einmalig in Deutschland. Seit der Eröffnung im Mai 2015 hat die „Liebelle“ mehr als 200 Beratungstermine mit Behinderten, Angehörigen oder Fachkräfte in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung mit geistiger Behinderung.

Ein Zugang zur Sexualität ist oft Schwierig, weil es sich um persönliche und sehr intime Fragen handelt. Darum ist es wichtig, dass es diese Anlaufstelle gibt und somit die Angst und Nervosität mit dem Thema Sexualität abgebaut wird. Liebe, Lust und Leidenschaft soll allen näher gebracht werden auch Eltern und Angehörige haben oft Fragen und hier wird den Eltern und Angehörigen geholfen.

Ungewollte Schwangerschaften der Töchter sind auch oft die Sorge. Die Sexualität wird oft als ein „Luxusproblem“ angesehen das kaum Beachtung geschenkt wird. Die Gewalt die viele Frauen erfahren ist bei Frauen mit geistiger Behinderung vier Mal mehr als sonst.

Die Männer haben andere leiden, dass Sie häufig Zurückgewiesen werden und unter Diskriminierung aufgrund ihrer Behinderung leiden. Die Verletzungen sind für viele groß gerade wenn Sie zurückgewiesen werden. Bei der „Liebelle“ gibt es ein Erstgespräch in dem die Situation und das Anliegen nähergebracht werde.

Dann können aus Feedback mehrere Folgegespräche stattfinden in denen Gemeinsam die Beratungszusammenarbeit erfolgt. Die Zunkunft der „Liebelle“ ist unsicher. Die Finanzierung ist zu 70 prozent durch die Förderorganisation Aktion Mensch und den Rest trägt der Betrieb. Bis April läuft dieses nur noch.

Die „Liebelle“ ist ausgebucht bis April und die Berater lassen sich nicht unter Drucksetzen.

Quelle:aerztezeitung.de

Wie die Pflege Angehörige in die Armut treibt

Die Heimpreise sind seit Anfang diesem Jahres 2018 so hoch wie noch nie. Es besteht die Gefahr das die Preise noch weiter ansteigen, durch die jüngst beschlossenen Sofortmaßnahmen von SPD und Union für eine bessere Bezahlung in der Pflege.

Einerseits muss dem Fachkräftemängel entgegengewirkt werden, andererseits führt dieses dazu, dass die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen Finanziell noch mehr belastet werden.

 

Viele können sich jetzt schon die Heimunterbringen nicht leisten. Ein Grund für die ansteigenden Heimpreise sind die Kosten für das Pflegepersonal und die neuen Pflegegrade. Ab 2017 gibt es fünf Pflegegrade davor waren es drei Pflegestufen. Dieses regelt das neue zweite Pflegestärkungsgesetz. Bei den Pflegegraden ist die Einstufung unabhängig davon ob geistige, körperliche oder psychische Beeinträchtigungen vorliegen.

Das hat zur Folge das alle Pflegestufen egal ob eine leichte (Pflegestufe 1) oder eine erhöhte Pflege erforderlich ist (Pflegestufe 5), alle bezahlen den gleichen Eigenanteil zu den Gesamtkosten hinzu. Im Vergleich zu 2016 zahlen so leichte Pflegegrade mehr Geld als, hohe Pflegegrade. Beispielsweise beim Cornelius-Werkes zahlen Pflegebedürftige vor zwei Jahren in der Pflegestufe 1 noch 1000 Euro Eigenanteile. So sind es nun 154 Euro mehr. Bei der Pflegestufe 3 musste ein Bewohner 1450 Euro bezahlen, jetzt sind es im neuen Pflegegrad 5 nun 20 Prozent weniger.

In vielen weiteren Heimeinrichtungen sind die Preise angestiegen wie etwa beim DRK Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land. Die Kosten sind für einen Heimplatz bei 2000 und 3300 Euro. Für den Pflegegrad 1 ist dies eine Preis Ansteigung um 22 Prozent. Die höheren Pflegegrade müssen jeweils 24 Euro monatlich mehr zahlen.

Was ist, wenn der Pflegebedürftige oder die Angehörigen nicht mehr den Eigenanteil von 1000 Euro monatlich zahlen können? Die Heimkosten übernimmt die Pflegeversicherung nur zu einem Teil. Meistens bezahlen die Heimbewohner den Rest mi ihrer Rente, doch dieses reicht meistens nicht und die Angehörigen helfen finanziell aus. Wenn dieses nicht reicht muss das Geld bei der Sozialagenturbeantrag werden.

Viele beklagen sich das die Leistungen nicht besser geworden sind oder das Angebot sich dem entsprechend vergrößert hat. Es sind schlicht Weg einfach nur die Preise angestiegen. Dieses führt bei vielen Heimbewohnern und Angehörigen zur Unmut. Betrachtet man die andere Seite verstehen viele, dass die Kosten gestiegen sind. Da die Betriebskosen oder Strom teurer geworden sind und die Pflegekräfte bezahlt werden müssen.

Auch bedarf es für die 24-Stunden Pflege bei hohen Pflegegrade mehr Personal und dieses muss mitfinanziert werden. Gerade viele jüngere Menschen müssen durch eine attraktive Bezahlung an Bord geholt werden damit die Pflege eine Zukunft hat. Eine Lösung ist das Personal aus dem Ausland zu holen.

Doch eine gute Nachricht gibt es für Pflegebedürftige und Angehörige. In diesem Jahr werden laut DRK keine höheren Kosten mehr erwartet. Wie die Heimpreise und Personalkosten sich 2019 entwickeln ist abzuwarten.

Quelle: volksstimme.de

Berlin: Studienbedingungen angepasst für Menschen mit Behinderung und Chronischen Krankheiten

Die Unis passen sich an um den Menschen mit Behinderung und Chronischen Krankheiten zu helfen. Die TU Berlin hilft über Mechthild Rolfes die seit 2009 Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ist.

Die beauftragten gibt es an jeder Universität. Sie helfen den Menschen Beispielsweise beim Bafög Antrag oder um einen Nachteilsausgleich zu beantragen.

 

Der Nachteilsausgleich können alle Stellen, die denken das Sie die Leistungen nicht erbringen werden, so dass die Betroffenen eine Chancengleichheit beim studieren haben. So dass die Betroffenen mehr Zeit haben und flexible Fristen.

Mechthild Rolfes hilft auch Beispielsweise, wenn jemand ungerecht behandelt wird. Die Barrierefreiheit ist wichtig an den Unis um den Studierenden ein Zugang zu ermöglichen.

Pflege in Niedersachsen schwere Situation Pflege in Niedersachsen schwere Situation

Das Sozialministerium in Niedersachsen hat eine erschreckende Prognose veröffentlich. Laut dieser fehlen in der Altenpflege bis 2030 zwischen 21 000 du 52 000 Mitarbeiter.

Es wird sich dabei auf den Landespflegebericht 2015 gestützt. Dabei sollte beachtet werden, dass die Mehrheit der Pflegekräfte Teilzeitarbeiten und somit die Zahl der fehlenden Arbeitskräfte sich noch viel mehr vergrößern könnte.

 

Die Menschen die eine Pflege bedürfen wird in den folgenden Jahren vergrößern man rechnet in Niedersachsen von gut 30 Prozent mehr. Laut aktuellen Daten sind es rund 288 000 Pflegebedürftige Menschen. Dagegen sind es nur 112 000 die in der Pflege arbeiten.

Somit ist schon der Pflege Chaos vorprogrammiert. Es muss sich hier etwas ändern und es müssen schnellstens Nachwuchskräfte eingestellt werden um dem Chaos entgegenwirken zu können.

Quelle: ndr.de

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