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EU-Schwerbehinderung

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Frohe Weihnachten

Liebe Leserinnen und Leser, das Redaktions-Team EU-Schwerbehinderung wünscht ihnen und ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest.

Noch zum Schluss ein kleines Weihnachtsgedicht von Johann Wolfgang von Goethe.

Bäume leuchtend Bäume leuchtend,

Bäume blendend,

Überall das Süße spendend.

In dem Glanze sich bewegend,

Alt und junges Herz erregend –

Solch ein Fest ist uns bescheret.

Mancher Gaben Schmuck verehret;

Staunend schaun wir auf und nieder,

Hin und Her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir’s begegnet

Und ein Abend so dich segnet,

Dass als Lichter,

dass als Flammen Von dir glänzten all zusammen Alles,

was du ausgerichtet, Alle,

die sich dir verpflichtet:

Mit erhöhten Geistesblicken

Fühltest herrliches Entzücken.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

Hamburg: Bundesweite Aufmerksamkeit für den „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“

Hannah 14 Jahre aus Pinneberg hatte keine Lust mehr auf ihren Schwerbehindertenausweis und hat ihn einfach umbenannt. Ein Inklusionsbeirat des Bundes diskutiert nun das Beispiel der 14-Jährigen. Die Aktion der Schülerin hat viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregt.

Auch im Internet hat Sie viel Zuspruch widerfahren wie in sozialen Netzwerken. Hannah hat auch im Magazin „Kids Aktuell“ in der Herbstausgabe, erklärt das Sie den Namen Schwerbehindertenausweis nicht richtig findet, für ihren Ausweis.

 

Durch ihre Aktion haben viele jüngere Menschen mit Behinderung im Versorgungsamt Hamburg auch, so einen Ausweis beantragt. Das Versorgungsamt hat jetzt eine Hülle mit dem Aufdruck „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ die jeder bekommen kann.

Es wird nun diskutiert im Inklusionsbeirat und das ganze könnte dann zur einer Empfehlung für die Politik werden.

Quelle:welt.de

Weihnachten im Rentenalter

Viele Menschen feiern traditionell mit ihren Familien zusammen. Es ist das Fest in dem sich alle bewusst auf ihrer Familie konzentrieren und dieses wird jeden umso mehr Bewusst, wie schön es ist mit der Familie zu feiern.

Im Vordergrund stehen natürlich die Kinder. Doch im Alter ist es meisten nicht mehr so leicht, denn die eigenen Kinder feiern lieber mit Ihrer eigenen Familie Weihnachten und die Bekannten sind entweder selber alleine zu Hause aus Gesundheitlichen Gründen oder Sie sind bereits verstorben. 

Der Fernseher läuft im Hintergrund um der Einsamkeit zu entfliehen, es ist derselbe Weihnachtsfilm wie die 10 Jahre zuvor. Als es noch prächtige Weihnachtsfeiern gab und die ganze Familie war da und die Enkelkinder und deren glänzenden Augen, als Sie ihre Geschenke bekommen haben. Doch jetzt ein paar Jahren später alleine, wird der selbe Film geschaut, um sich etwas Weihnachtliche Stimmung nach Hause ins Wohnzimmer zu holen. Auch der Geruch von den Gebackenen Plätzchen der den Raum erfüllte ist nicht mehr.

 

Das backen der Plätzchen mit den Enkelkindern zauberte ein warmes Herz und ein Lächeln auf die Lippen, es ist schon lange nicht mehr so. Das Weihnachtsessen darauf haben sich immer alle gefreut, es war ganz klassisch die Weihnachtsgans, eine Familien Tradition und jeder liebte den Duft, der einen das Wasser im Mund zusammenlaufen lies. Es wurde das feinste Porzellan herausgeholt und die braune Soße war einfach nur himmlisch. Die Kinder aßen immer nur die hälfte ihres Tellers auf, doch innerlich musste ich grinsen, weil ich mich an meine Kindheit erinnerte und genauso war.

Doch jetzt sind sie nicht mehr da und ich schaue Fernsehen und der Tisch ist nicht mit Kerzen und feinsten Porzellan gedeckt. Es gibt auch keine Weihnachtsgans, warum allein Kochen für sich selber. Es ist nicht mehr wie es war. Den Weihnachtsbaum holte mein Sohn für uns, es war ein richtig schöner großer, eine Nordmanntanne. Alle halfen mit ihn zu schmücken. Er war ein Augenschmaus mit seinen vielen goldenen, silbernen und rosa Kugeln ganz oben war ein Stern drauf gesteckt, der Stern von Bethlehem. In Gold leuchtete er und das goldene Lametta und die kleinen Engel aus Holz zierten unseren Weihnachtsbaum.

Nur heute ist kein Weihnachtsbaum mehr da, mein Sohn feiert mit seiner Familie und die Enkelkinder sind auch nicht mehr da. Das Strahlen und der Glanz vom Weihnachtsbaum sind nicht mehr da. Der Raum ist nicht mehr das, was er mal war zur Weihnachten.

Am Heiligabend durften die Kinder um 18 Uhr nicht mehr ins Wohnzimmer, wir bereiteten alles vor. Dann um 20 Uhr war die Bescherung. Die Augen der Kinder sehe ich noch heute vor mir und mir wird ganz warm ums Herz.

Doch heute ist hier nur noch eine Leere im Raum. Es ist zwar Weihnachten, doch der Glanz der mal war ist Weg und nur noch die Erinnerungen sind geblieben. Wir gerne würde ich wieder Weihnachten feiern und nicht alleine. Mit meinen Nachbarn die selber Rentner sind und genauso einsam sind würde ich gerne Weihnachten feiern, doch keiner traut sich zuzugeben das er einsam ist. 

Dieses ist eine Geschichte die Aufmerksam machen soll, dass es viele Menschen gibt die genauso wie die Dame in der Geschichte alleine Weihnachten feiern und nur noch ihrer Erinnerungen haben von den schönen Zeiten, deshalb traut euch eure Nachbarn einzuladen und die Herzen zu öffnen.

Denn wir alle werden älter und die kleinen Gesten sind die wahren großen Gesten die einen vom Herzen Erfüllen. Eine schöne Zeit jemanden zu schenken, ist doch der Sinn der hinter Weihnachten steckt, das Fest der Liebe.

Bayern: Behinderte teilen Gemeindeblatt aus

In der Region Weilersbach teilen drei junge Männer das Gemeindeblatt aus. Ein gutes Beispiel für Integration. Es soll auch Mut machen und aufzeigen das Behinderte auch am Arbeitsleben dran teilnehmen. Es ist nicht leicht integriert zu werden, den viele Arbeitgeber bezahlen lieber eine Strafe anstatt, behinderte am Arbeitsleben teilhaben zu lassen.

 

Es ist auch ein Stück Freiheit dass Aussteilen der Gemeindeblätter unentgeltlich, denn es ist eine ehrenamtliche Arbeit. Sie gibt den Männern mehr Selbstvertrauen im Alltag.

Quelle: infranken.de

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