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Pflege: Institut der AOK sieht erhebliche Qualitätsunterschiede in Pflegeheimen

Bildinhalt: Eine Hand die schreibt mit einen Kugelschreiber das Wort Quality

Eine Analyse des Wissenschaftlichen Institut der AOK sieht einen großen Qualitätsunterschied in den Pflegeheimen. Beispielsweise bei den längeren Verordnungen kritischer Medikamente, die teils zu viele wundgelegene Patienten und häufige Krankenhauseinweisungen. Zudem gab es bei dem Dekubitus, die Bettlägerige die bekommen können bei den Heimen jährlich zwölf neue Fälle pro 100 Bewohner. Es waren beim besten Viertel nur bis zu vier Fälle.

Auch wenn es in manchen Einrichtungen mehr Risikopatienten gibt, sind die Unterschiede sehr auffällig. Um ein Wundliegen zu vermeiden, seien stärkere Vorkehrungen nötig. Es wurden anonymisierte Abrechnungsdaten zu 232 000 AOK Versicherten für die Qualitätsmessung aus 5 600 Heimen von 2015 analysiert.

Antje Schwinger die Pflegeforscherin sagte: „Wichtig ist, dass wir auch die uns bekannten Probleme bei der gesundheitlichen Versorgung von Pflegeheimbewohnern aufgreifen und nicht nur die Pflege im engeren Sinne beleuchten“. Zudem sind auch die Psychopharmaka laut Studie problematisch, die auch nicht dauerhaft ausgeteilt werden sollte. Demnach hat jeder Bewohner mit Demenz in zwei Quartalen eine Verordnung für Antipsychotikum erhalten, im auffälligsten Viertel der Heime. 

Danach liegt die Rate um das 1,5-Fache höher. Bei den Einweisungen in Krankenhaus gibt es auch Unterschiede, die besonders für ältere Heimbewohner Risiken mit sich bringen können. Beispielsweise eine Belastung durch ungewohnte Umgebung und unbekanntes Personal. Im auffälligsten Viertel der Heime 42 teils vermeidbare Einweisungen pro 100 Bewohner im Jahr, laut Analyse. Es waren 22 im besten Viertel der Heime.

Schwinger sagte, selbst wenn nicht alle Einweisungen vermeidbar sein, werfe diese breite Spanne Fragen auf. Auch Fälle von Harnwegsinfektionen die mit Hygiene zu tun haben und wie Kontakte zu Fach- und Hausärzten bestellt sind wurden Analysiert. Zusammenfassend ergibt die Studie bei den untersuchten Aspekten „erhebliche Schwankung der Versorgungs­qualität zwischen den Pflegeheimen“.

So waren fast ein Fünftel 19,3 Prozent der Heime in mindestens drei der sechs ausgewählten Kennzahlen auffällig. Gut ein Fünftel lag bei gar keinem Aspekt im auffälligsten Viertel der Heime der Einrichtungen. Es sei noch mehr Transparenz erforderlich über die tatsächliche Versorgung sagte Schwinger die Pflegeforscherin. In der Pflege gehören Grundlegende Verbesserungen zu den Zielen der neuen Bundesregierung.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU hat ein Milliardenpaket für mehr neue Stellen und bessere Arbeitsbedingungen vorgestellt, dieses soll gegen den Pflegenotstand vorgehen. Dadurch sollen in der Altenpflege 13 000 zusätzliche Stellen geschaffen werden.

Quelle: aerzteblatt.de

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Pflege: Für Pflegebedürftige sehen Experten die Gefahr von Mehrkosten

Bildinhalt: Eine Frau hält ein Füller in der Hand und tipp in einen Taschenrechner (Man sieht nur ihrer Hand mit den Füller)

Ein steigender Eigenanteil an Pflegekosten wird von Experten befürchtet, für Pflegebedürftige in Pflegeheimen. Die Bild berichtet am 1 Juni 2018 unter Berufung auf Stellungnahme von Experten für eine Anhörung am 04 Juni 2018 im Bundestag, dass es sich bei Pflegegrad II um bis zu 500 Euro mehr im Monat handelt.

Bei der Anhörung geht es um einem Antrag der Linksfraktion. Es wird gefordert eine Absenkung der Eigenanteile, damit Pflegebedürftige entlastet werden. Laut der Bild hieß es in einer Stellungnahme, dass die Mehrkosten für Pflegebedürftige selbst finanziert werden müssen, da die Pflegesätze nicht erhöht würden.

Betroffene bezahlen heute mehr, als vor ein paar Jahren. Beispielsweise zahlt man zu 2017, 60 Euro mehr. Es sollen durch die 13 000 neuen Pflegestellen Ein „Sofortprogramm“ für die Pflege 2019 in Kraft treten, dies hat der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mitgeteilt. Das Pflegestellen-Förderungsprogramm will Jens Spahn, über das Jahr 2018 fortsetzen.

Ohne Obergrenzen sollen die Mittel, für neue Pflegestellen verwendet werden. Auch sollen Strukturelle Tarifsteigerungen für Pflegekräfte von den Kostenträgern refinanziert werden. Die Krankenhausstrukturfonds will der Bundesgesundheitsminister erhöhen.

Jens Spahn der Bundesgesundheitsminister hat gegen den Pflegemangel weitreichende Verbesserungen angekündigt und auf höhere Kosten eingestimmt. In diesen Wochen machen die Parteien und Verbände mit bundesweiten Aktionen, auf Abhilfe gegen den Pflegenotstand aufmerksam. Franziska Giffey, die Bundesfamilienministerin hat für hunderttausende minderjährige pflegende Angehörige

Hilfe versprochen. Die ersten Pflegeeinrichtungen oder -stationen schließen laut Diakonie, da nicht mehr genug Personal finden. Laut Experte fehlen mindestens 38 000 Pflegekräfte in der Altenpflege, die Personalsituation hat die Politik bisher nicht verbessern können. Jens Spahn hat angekündigt das Koalitionsprojekt flächendeckender Tarifverträge in der Altenpflege angehen zu wollen. Quelle: dpa/AFX

Für vier Jahre sollen ab 2019 vier Milliarden Euro jährlich in den Fonds laufen und das Fördervolumen der Bundesländer soll bis 2022 erhalten werden. Ab 2020 sollen die Pflegepersonalkosten eigenständig, von den Fallpauschalen entrichtet werden und eigene Pflegepersonalkostenvergütung erhalten.

Quelle: aerzteblatt.de

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Teil 1: Neue Technologien im Digital TV – Nicht für Menschen mit Behinderung?

Bildbeschreibung: Wohnzimmer mit Smart-TV

Im März 2017 wurde der Standard DVBT auf DVBT-2 umgestellt. Für viele Menschen bedeutete dieses, dass ein neues TV- Gerät oder ein neuer Digitalreceiver angeschafft werden muss. Besonders hart traf diese Umstellung, Menschen mit Behinderung, die auf SGB XII Leistungen (Sozialhilfe) angewiesen waren/sind. In dem hier konkreten Fall, hat eine SGB XII anspruchsberechtigte 43 jährige Frau aus Berlin-Treptow, die Kosten beim Sozialamt geltend gemacht. Dieser Antrag wurde seitens des zuständigen Sozialamtes für den Bezirk Treptow-Köpenick abgelehnt. Die Frau sah sich dadurch in ihrer grundrechtlich geschützten Menschenwürde verletzt und ging mit einem Eilantrag zum Sozialgericht, da sie sonst am dem 1. April 2017 kein Fernsehen mehr empfangen könne.

Das Sozialgericht Berlin (Az.: S 146 SO 229/17 ER ) lehnte den Antrag mit der Begründung „Fernseher und Receiver dienen nicht der Befriedigung grundlegender Bedürfnisse wie Essen und Schlafen“ ab. 

Solche Kosten (etwa 69 Euro) können aus den Regelleistungen beglichen werden, zumal die Antragstellerin, aufgrund ihrer Schwerbehinderung einen Mehrbedarf von Monatlich 69,53 Euro erhielte, der hierfür eingesetzt werden könne, so das Sozialgericht.

 

Anmerkung Redaktion:

Leider klärt dieses Urteil nicht, wie der Sachverhalt für Menschen aussieht, denen kein Mehrbedarf zusteht, denn die Problemstellung wird die gleiche sein. Gerade in der zunehmenden Digitalisierung werden auf viele Menschen Zusatzbelastungen kommen. Ein nächster Schritt, der auf viele Kabel- TV Konsumenten zu kommen wird, ist die Tatsache, dass im Kabel- TV das alte analoge Fernsehen abgeschaltet werden soll. Somit kann es für viele Konsumenten zu notwendigen Umrüstmaßnahmen kommen, deren Kostendeckung mit Sicherheit noch problematisch werden kann.

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Anspruch auf Erstattung bei SGB XII/SGB II für Mitgliedsbeiträge

Bildbeschreibung: Zeichnung virtuelle Menschen im Netz

Etwas im Netz zu suchen, kann für viele Menschen mit Behinderung eine Herausforderung sein. Zwar haben wir als Helferlein die Suchmaschinen, die uns auf unsere Suchergebnisse irgend etwas herausgeben, doch nur selten bringt das gleich die Lösung mit sich. Gerade wenn es dabei um Fachthemen geht, stößt man oft auf Ergebnisse, die zwar inhaltlich das Gesuchte wiedergeben, doch nicht selten sind die Inhalte so, dass diese sich auf das beziehen, was einem in seinem persönlichem Fall weiter hilft. 

Somit bleibt für viele dann der Weg, sich mit anderen betroffenen Menschen auszutauschen. Aber auch hier ist es nicht immer einfach. Es gibt zwar Communitys, Blogs oder Facebook- Gruppen, die es einem erlauben, Erfahrungen auszutauschen oder gar von anderen betroffenen Menschen Tipps zu bekommen, aber auch diese sind nicht immer hilfreich, denn am Ende ist jeder "Fall" doch unterschiedlich gelagert und bedarf eine Individualberatung. Hier können Sozialverbände helfen, die einem sogar oft juristischen Beistand anbieten, sofern man in einem solchen Mitglied ist.

Was viele nicht wissen: Im SGB XII heißt es im § 82 "die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben" und genau da hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 27. Januar 1994 (Az.: 5 C 29/91) entschieden, dass der Mitgliedsbeitrag eines Sozialverbandes ein solcher ist und sich somit der Sozialhilfeanspruch um diesen erhöht. Bestätigt wurde dieses am 11. Mai 2005 durch das Verwaltungsgericht Wiesbaden (Az.: 2 E 1890/04 (1)). Übertragbar ist das auch für SGB II Empfänger (SGB II §11 Abs. 1). 

Grundvoraussetzung ist allerdings, dass man über ein Einkommen (bspw. Rente, Erwerbsgeminderten Rente) verfügt, denn der Beitrag zählt als abzugsfähiges Einkommen. Wer also bspw. 350 Euro Rente bezieht und monatlich 5 Euro Mitgliedsbeitrag zahlt, bei dem darf das Sozialamt nur 345 Euro als Einkommen anrechnen. Liegt kein eigenes Einkommen vor, gilt diese Regelung nicht.

 

Diesen und weitere Tipps finden sie auch in der Tipps- und Tricks Datenbank unserer Premium App. (Windows und Android)
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Angehörige Pflegen in den meisten Fällen

Bildinhalt: Eine Pflegende Angehörige stütz eine Pflegebedürftige Frau

Auf professionelle Pflegedienste verzichten die meisten so weit es geht. Dabei verlassen sie sich auf die Hilfe ihrer Partner, Familienangehörigen und Freunden. Auf diese Erkenntnisse weisen der AOK Nordost hin. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind rund ein Viertel der Pflegebedürftigen in Heimen untergebracht.

Von den 75 Prozent verbleibenden lässt nur jeder fünfte einen ambulanten Pflegedienst kommen. Dr. Katharina Graffmann-Weschke die Leiterin der AOK-Pflegeakademie sagte am 30 Mai 2018 bei einer Pressekonferenz in Berlin: „Wir gehen davon aus, dass nicht einmal alle Pflegebedürftigen Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen". Damit haben die Angehörigen aber auch keine Ansprüche auf Vertretung und Pflegegeld.

Die Angehörigen sollen mit dem Programm „Pflege in Familien fördern“ (PfiFf) durch die AOK Nordost unterstützt werden, egal bei welcher Kasse sie versichert sind. Die Kasse arbeitet mit 50 Krankenhäusern in ihrem Einzugsbereich zusammen.

Dabei erhalten die Angehörigen spezielle Schulungen in der Pflege, wenn ihr Verwandter noch im Krankenhaus ist. Seit dem Beginn des Projektes im Jahr 2014 konnten bereits 2 700 Angehörige und auch Menschen aus anderen Kulturen angeleitet werden. Manfred Ahrend von der Geschäftsleitung der AOK-Nordost sagte: „Wichtig ist, dass Angehörige stark sein können, und zwar für lange Zeit", sagte Manfred Ahrend von der Geschäftsleitung der AOK-Nordost.

Es herrsche oft noch Optimismus zu Beginn der Pflegezeit. Von der Pflegeakademie Afife Varan sagte: „Das Belastungssyndrom entwickelt sich erst mit der Zeit". Die AOK-Vertreter schätzen das die Pflegedienste die AOK-Aktivitäten nicht mehr als Konkurrenz wahrnehmen. Dies könne auch an der Auslastung der Pflegedienste liegen.

Es müsse oft Stunden telefoniert werden um ein passendes Rund-Um-Paket für ihn und seine Angehörige und ambulanten Pflegedienst zu schaffen. Dieses berichtet Heiko Pötsch vom Vivantes-Auguste-Viktoria-Klinikum. Quelle: aerztezeitung.de

 

 

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Deutsch-philippinisches Sozialversicherungsabkommen tritt ab 1. Juni 2018 in Kraft

Bildbeschreibung: Flagge von den Philipphinen

Ab heute tritt das Sozialabkommen zwischen Deutschland und den Philippinen in kraft, welches für Menschen die in Deutschland und den Philippinen gearbeitet haben, einige Vorteile in der Rente bringen wird. Durch das Abkommen können Rentenansprüche die durch das Arbeiten in beiden Ländern entstanden sind, nun in beiden Ländern erworben werden. Das bringt Vorteile, auch bei vorübergehenden Arbeitszeiten in den Vertragsstaaten. So lassen sich Rentenlücken schließen. 

Für Arbeitnehmer ein großer Vorteil, denn wer bis zu 48 Monate durch seinen Arbeitgeber, auf den Philippinen arbeiten muss, muss nicht in das dortige Rechtssystem wechseln, sondern es gelten weiterhin die deutschen Rechtsvorschriften. Das gleiche gilt auch umgekehrt.

Nähere Infos können direkt auf der Seite (hier klicken) der deutschen Rentenversicherung nachgelesen werden.

Pflege: Fachpflegequote gefordert im Funktionsdienst

Bildinhalt: Ein Arzt füllt ein Dokument aus mit einem schwarzen Kugelschreiber

Die Patientensicherheit und Versorgungs-qualität geraten in Gefahr, durchzunehmender Beschäftigung fachfremden und nicht qualifizierten Personals in den Funktionsbereichen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Pflege im Funktionsdienst im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) haben darauf hingewiesen und haben in einem neuen Positionspapier eine Fachpflegequote im gefordert im Funktionsdienst.

In Intensivstationen, Notaufnahmen, OP-Bereichen oder Endoskopie-Abteilungen sind bestimmte Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten ausschließlich für qualifizierte Fachärzte vorbehalten, gibt es in der Pflege bisher, in diesen Bereichen keine entsprechenden Regelungen.

Der Berufsverband mahnt mit Verweis auf einer Studie aus dem Jahr 2014 „Im Sinne der Weiterentwicklung und Spezialisierung der Pflege im Funktionsdienst müssen diese fachlichen Anforderungen analog dem Facharztstandard angepasst werden“. Demnach ist die Sterbe-, Komplikations- und Infektionsrate geringer, je höher der Anteil an Fach qualifiziertem Personal ist. Die BAG fordert in einem weiteren Positionspapier eine bundesweite Anerkennung und Harmonisierung der Weiterbildungen im Funktionsdienst.

Bisher gibt es im föderalen System nach Länderrecht bislang weder inhaltliche Standards noch Regelungen die einheitlich sind zur Anerkennung bestimmter Weiterbildungen. Die BAG so, „Die Möglichkeit der staatlich anerkannten Fachweiterbildung in den Funktions­diensten stellt ein zusätzliches Element der Qualitätssicherung dar, um die pflegerische Versorgung der Patienten in diesen speziellen Bereichen auf einem hohen Niveau zu halten“.

Quelle: aerzteblatt.de

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Geldprämien fordert der Pflegebeauftragte der Bundesregierung

Bildinhalt: Ein Portemonnaie mit 3 500 Euroscheinen

Andreas Westerfellhaus der Pflegebeauftragte der Bundesregierung will Geldprämien Fachkräften zahlen, wenn sie ihre Arbeitszeit spür aufstocken oder in ihren Beruf zurückkehren. Diese berichtet die Rheinische Post unter Beruf auf ein Positionspapier des Pflegebeauftragten. Westerfellhaus sagte: „Ich will die Vertrauenskrise in der Pflege beenden. Die Pflegekräfte müssen spüren, dass wirklich etwas geschieht, um die dramatische Personalsituation in Pflegeeinrichtungen und Kliniken zu verbessern". "Sie sollen einmalig bis zu 5.000 Euro steuerfrei erhalten.

Pflegefachkräfte, die direkt nach ihrer Ausbildung in eine Festanstellung gehen, sollen eine Prämie von 3.000 Euro erhalten". So hieß es weiter, dass Betreiber von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die zusätzlich Fachpersonal einstellen, sollen eine Prämie von 3 000 Euro pro Einstellung bekommen.

Die Kosten in dem Positionspapier dem Bericht zufolge werden für das erste Jahr auf rund 570 Millionen Euro und im zweiten Jahr auf rund 345 Million Euro angegeben. Westerfellhaus schlug vor, laut Bericht der „Rheinische Post“, auf maximal drei Jahre die Prämienzahlung zu begrenzen oder einen Maximalbetrag, der für die Prämien ausgezahlt werden kann, einzurichten. Auch sieht das Positionspapier vor die Arbeitsbedingungen zu verbessert, laut Berichts.

Dadurch sollen die Pflegekräfte die Möglichkeit haben ihre Arbeitszeit von 100 auf 80 Prozent zu verkürzen, dabei erhalten Sie weiterhin, aber denselben Lohn. In der Altenpflege (Alten- und Pflegeheimen) arbeiten heute über eine Million Menschen.

In den 13 600 stationären Einrichtungen sind mehr als 730 000 Fachkräfte angestellt. Dennoch arbeiten viele Teilzeit, daher sind es nur 525 000 Vollzeitstellen. Zudem arbeiten 355 600 Pflegekräfte bei rund 13 300 ambulanten Pflegediensten. Die Teilzeitquote ist hier auch hoch.

Wenn alle Vollzeiten arbeiten würden käme man auf fast 239 000 Vollzeitstellen in der ambulanten Pflege. Von den Pflegekräften sind 85 Prozente Frauen. Beinahe Drei Viertel arbeiten in Teilzeit. Wenn man dieses umrechnet kommen auf Vollzeitstellen über 730 000 Pflegekräfte.

Karl Lauterbach, der stellvertretende SPD Fraktionschef sagte der „Rheinischen Post“, dass er begrüße den Vorschlag: "Das steht zwar nicht im Koalitionsvertrag. Wir werden den Vorschlag aber wohlwollend prüfen." Lauterbach zufolge haben andere Länder gute Erfahrungen mit solchen Prämienmodellen gemacht. Knapp 36 000 Stellen in der Kranken- und Altenpflege sind nicht besetzt, laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

Bis zum Jahr 2030 könnten Experten zufolge eine halbe Millionen Pfleger fehlen. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bereits angekündigt, den Beruf attraktiver zu machen und einen allgemein verbindlichen Tarifvertrag bis zu kommenden Jahr durchzusetzen. Auch hat er damit geworben dafür, mehr Pflegekräfte aus dem Ausland zu holen.

Quelle: zeit.de

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Sonderserie: Wie gerecht ist das Sozialsystem für behinderte Menschen

Wir starten mit einer Artikelserie, die im Schwerpunkt das Thema Soziale Gerechtigkeit in Deutschland für Menschen mit Behinderung, behandeln wird. Dabei haben wir zu diversen Thema das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) befragt.

 

Eines der Schwerpunktthemen wird dabei IT, also alles rund um den Computer und das Smartphone sein. Aber auch Fragen die für SGB XII (Rentner und solche die wegen Erwerbsminderung berentet sind) werden wir thematisieren.

Selbst das Justizministerium und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe konnten wir zu einem Interview gewinnen. 

 

Leider waren einige Stellen, wie das Bundesamt für Informationstechnik und das Institut für Menschenrechte, noch nicht bereit, unsere Fragen zu beantworten.

Beginnen werden wir unsere Serie mit einem Fall eines behinderten Menschen, der nach Monaten auf Bearbeitung seines SGB XII Antrages wartet.

 

Unsere Artikelserie wird am 4. Juli beginnen und wir würden uns selbstverständlich über viele Kommentare freuen.

 

Abrechnungsbetrug: Pflegedienstchefin zur Geldstrafe verurteilt

Bildinhalt: Gerichtssal auf dem Tisch liegt ein Hammer und ein Holz Kreis und es sind Lautsprecher auf dem Tisch

Wegen eine Abrechnungsbetruges in mehr als 300 Fällen ist eine Inhaberin eines Berliner Pflegedienstes zu einer Geldstrafe von 5 400 Euro verurteilt worden (Az.:214 Ls 2/16). Die 52-jährige Pflegedienstchefin und eine weitere mitangeklagte Chefin eines Pflegedienstes hätten von Hilfskräften Leistungen als solche von examinierten Pflegefachkräften abgerechnet, so begründete das Amtsgericht Tiergarten am 29 Mai 2018.

Somit entstand den Krankenkassen ein Schaden von 148 000 Euro. Die mutmaßlichen Taten von Juni 2011 bis Januar 2013 waren Hintergrund des Verfahrens.

Die beiden Pflegedienst-Inhaberinnen sollen laut Anklage den Entschluss gefasst haben. „die Leistungen an Patienten von Pflegehilfskräften anstelle von examinierten Pflegefachkräften ausführen und dann von Fachkräften quittieren zu lassen“. Geschwiegen hatte die Anklage, auf Freispruch plädierte ihr Verteidiger. 

Er erklärte unter anderem das alle Leistungen ohne Beanstandung erbracht worden. Es sei den Kassen kein Schaden entstanden. Mit einer Strafe von 180 Tagessätzen zu je 30 Euro blieb das Gericht unter dem Antrag der Staatsanwältin, die 18 Monate Haft auf Bewährung verlangt hatte.

Das Gericht geht nicht von gewerbsmäßigem Betrug aus, wie die Anklage, hieß es zur Begründung. Denn die 52-jährige habe auch keine materiellen Vorteile erlangt. Noch ist Urteil nicht rechtskräftig. Das Verfahren gegen die Mitangeklagte Pflegedienst-Chefin wurde vor Prozess Beginn, wegen geringer Schuld eingestellt worden. Zudem hat die 56-jährige bereits den Schaden ausgeglichen, so das Gericht. 

Dazu gab es ein Bericht in den Nachrichten im rbb.

Quelle: dpa/aerzteblatt.de

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