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Berlin: Behinderte brauchen eine Stimme

In Berlin und Brandenburg lebt jeder zehnte Mensch mit einer Behinderung laut dem Verein Lebenshilfe Berlin. Im Rbb-Rundfunkrat dessen Aufgabe es ist das öffentliche Leben und die Allgemeinheit in Berlin und Brandenburg zu vertreten, gibt es keinen Sitz für Menschen mit Behinderung.

Dem rbb-Rundfunkrat gehören insgesamt 29 Mitglieder an. Beispielsweise Gewerkschaften, Eltern, Jugendlichen, Frauen. Die Lebenshilfe Berlin findet es ist höchste Zeit das Behinderte einen Sitz erhalten. So dass Menschen mit Behinderung eine Stimme im Rundfunkrat haben.

 

Dieses geht leider nicht so einfach, denn das Parlament von Berlin und Brandenburg muss einer Änderung des Rundfunkstaatsvertrags zustimmen. Damit dieses geschehen kann hat die Lebenshilfe sich an die Politik und Verbände gewendet.

Bisher sind die Schreiben doch unbeantwortet. Die Lebenshilfe gibt ihr Vorhaben nicht auf. Im März ist ein parlamentarischer Abend geplant und eine Pressekonferenz.

Augsburg: Medizin für Behinderte soll erforscht werden

Ein eigener Lehrstuhl „Medizin für Menschen mit Behinderung“ soll in der neuen Uniklinik in Augsburg entstehen. Im Landkreis Grünzburg wo heute viele Menschen mit Behinderung leben und Arbeiten dort ließen damals die Nazis Hunderte ermorden und deportieren.

Es wäre der erste Lehrstuhl dieser Art in Deutschland. Es soll am Uniklinikum Augsburg ein Lehrstuhl für behindertenorientierte Medizin entstehen.

 

Es könnte damit den speziellen Anliegen behinderter Menschen stärker nachgekommen werden als bisher möglich war.

Besonders behinderte Menschen verdienen eine besondere Aufmerksamkeit und das sollte auch in der Medizin stattfinden. Am Lehrstuhl gibt es für behinderten orientierte Zahnmedizin an der Universität, dieser beschränkt sich jedoch nur auf Zahnmedizin.

Pflege: Pflegegrad fast jeder Widerspruch erfolgreich

Die Hälfte der Widersprüche zur Einstufung in einem Pflegegrad sind erfolgreich. Die Pflegebedürftigen bekamen im letzten Jahr in jedem zweiten Fall Recht, wie die „Welt am Sonntag“ mitteilte.

Die Gutachter haben in 28,7 Prozent den Widerspruch bestätigt und anderen Pflegegrad empfohlen.

 

Rund 24 Prozent haben eine neue Pflegegrad-Empfehlung bekommen, weil der Hilfsbedarf sich geändert hat der Pflegebedürftigkeit. Rund 1,61 Millionen Begutachtungsverfahren gab es 2017, dabei waren rund 6,8 Prozent Widersprüche.

Für viele Pflegebedürftigen und Patienten sind die Entscheidungen der Pflege- und Krankenkassen nicht überschaubar sie werden manchmal sogar als willkürlich wahrgenommen.

Quelle: afp

Österreich: Pflege Gütesiegel für Pflege-Agenturen

Bei der 24 Stunden Betreuung müssen auf die Pflegestandards geachtet werden, dieses betonte Hartinger-Klein. Die Sozialministerin Beate Hartinger-Klein will ein „Gütesiegel“ für die die Pflege-Agenturen einführen die 24 Stunden Betreuung anbieten.

Dieses kündigte Sie am 05.02.2018 mit in einem Pressegespräch in der Pflegeeinrichtung in Liebenfels. 

 

Ein Konkretes Pflege Model hat die Ministerin noch nicht. Für die Standards des „Gütesiegel“ wird zusammen mit der Wirtschaftskammer gearbeitet. Auch ist es notwendig auf die Standards zu achten bei den Agenturen.

Es muss noch überprüft werden wer die Pflegestandards später einmal prüft. Beispielsweise könnten dies die Hausärzte oder auch die Hauskrankenhilfe sein. Auch ist der Ärztemangel ein wichtiges Thema.

Es sind nicht genug Medizinier in Österreich vorhanden, den viele wandern nach der Ausbildung ab. Um diesem entgegen zu wirken sollen Stipendien als Anreize dienen. Es wird über einen neuen Pflegeschlüssel nachgedacht. Bisher werden pro Einrichtung sechs pflegende Personen aufgenommen. Es wird über neuen Personen pro Einrichtung nachgedacht.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Verlosung zum Tag der Pflegenden

Am 12 Mai 2018 ist der Internationale Tag der Pflegenden und aus diesem Anlass will der Berufsverband seine Kolleginnen und Kollegen wertschätzen mit einer Verlosung.

Es werden Frühstückchen Verlost und Frühstücksbrettchen.

 

Es können all Pflegenden teilnehmen in den Verbandsgebieten (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen).

Mehr erfahren Sie hier: dbfk.de

Pflege weniger Druck beim Geldsparen erwarten Experten in Kliniken

Nach der Einigung von SPD und Union erwartet die Deutsche Stiftung Patientenschutz weniger Spardruck bei der Pflege im Krankenhaus. Der Vorstands Chef Eugen Brysch sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Die Kosten für Pflegekräfte aus den Fallpauschalen herauszuholen, ist richtig."

Die Krankenkassen Kosten für Krankenpfleger und Krankenschwestern wollen die Union und SPD unabhängig von den Fallpauschalen für Klinikbehandlungen vergüten. 

 

Es soll die Klinikvergütung auf eine Kombination von Fallpauschalen und Geld für Pflegepersonalkosten umgestellt werden. Auch sollen Personaluntergrenzen für alle bettenführenden Klinikabteilungen eingeführt werden. Dazu fügte Brysch hinzu: "Dazu gehört der Mindestpersonalschlüssel auf allen Stationen im Krankenhaus. Das schafft Transparenz und nimmt den Druck, auf Kosten der Pflege zu sparen."

Auch fordert der Vorstands Chef Brysch: "Auch muss der Entschädigungsfonds bei Behandlungsfehlern endlich kommen." Union und SPD wollen Vorschläge für einen Härtefallfonds prüfen, aus dem geschädigte Patienten entschädigt werden sollen.

"Die letzten acht Jahre wurde ausreichend geprüft", auch sagte Brysch. "Jetzt ist Zeit zu handeln, damit die besonders schlimmen und tragischen Behandlungsfehler wenigstens finanziell gemildert werden können."

Mitmachen und Gewinnen

Sie haben Erfahrungen mit Behörden gesammelt, kennen Probleme für pflegende Angehörige, haben rechtliche Tipps? Dann sind sie hier genau richtig.

Wir suchen ihre Tipps und Tricks, die sie zu den Themenkomplexen Behinderung, Pflege, Rente oder im Bereich Recht gesammelt haben. Diese Tipps und Tricks sollen anderen betroffenen helfen. Für die 10 besten Tipps und Tricks Schreiber/In gibt es als Belohnung unsere Premium- App, kostenlos. Mit unserer App erhalten sie nicht nur eine App mit Zugriff auf unseren Blog, unser Medien- und Presseportal, sondern werden auch über News informiert. Die App kann aber auch der Retter sein. Mit unseren "Red-Button" können sie per Knopfdruck eine SMS an ihre vertrauten Personen senden, für den Fall, das sie Hilfe benötigen.

Machen Sie also mit und gewinnen sie. 

 

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Behinderung: Menschen mit Behinderung kochen

Die Caritas und der Haubenkoch Harald Pollak kochen mit Menschen mit Behinderung ein Gesundes drei Gänge Menü. Im Caritas-Bauernhof nahmen an dem Kochkurs elf Personen teil.

Die Teilnehmer waren aus der Caritas-Behinderteneinrichtung im Weinviertel, aus Unternalb, Retz und Zellerndorf. Der Retzbacherhof-Chef Harald Pollak wollte den Menschen mit Behinderung das Kochen näherbringen.

 

Die Kursteilnehmer leben in Wohnungen und einige direkt in Behinderteneinrichtungen. Polak hatte das Kochen Spaß gemacht und er meinte ihm macht es Freude Menschen eine Freude zu bereiten die es nicht so guthaben.

Auch habe er Bedenken gehabt ob der Kurs angenommen wird und ob er gut ankommt. Polak faste zusammen, dass wenn man ihnen Verantwortung gibt und ihnen zeigt wie es geht sind sie selbstbewusster.

Quelle: noen.at

Pflege: Arbeitsmarktforscher sehen Nachholbedarf in Punkto Bezahlung

Die Altenpflege ist unterbezahlt trotz steigender Nachfrage. Die Nürnberger Arbeitsmarktforscher sehen einen erheblichen Nachholbedarf in der Bezahlung der Altenpflegekräfte. Eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft verdient mit 2621 Euro brutto monatlich in der Altenpflege circa 16 Prozent weniger als im Schnitt alle anderen Beschäftigten, dieses berichtetet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am 30.01.2018 in einer Studie.

Die Altenpflege-Helfer im vergleich schnitten noch schlechter ab, denn ihnen fehlt eine dreijährige Ausbildung und dadurch haben sie nur wenige komplexe Arbeiten. 

 

Ein Krankenpflegehelfer verdient im durschnitt circa 600 Euro mehr als einen Altenpfleger. Hinzu kommt auch das es regionale Unterschiede gibt bei der Bezahlung. Beispielsweise in Sachsen-Anhalt verdienen Altenpfleger 30 Prozent weniger als die dortigen Krankenpfleger. Im Vergleich zu Baden-Württemberg dort ist der unterschied nur 13 Prozent.

Die Forscher bemängeln auch das das Lohnniveau sich in den Vergangen Jahren sich nicht dementsprechend angepasst hat im Vergleich zu allen anderen Beschäftigten. Es muss bedenkt werden das die Krankenpfleger durch spezielle Zuschläge wie etwa die Intensivstation oder Nachtschicht einen höheren Lohn bekommen.

Ein „Verbesserungspotenzial“ sehen die Forscher hier bei der Entlohnung der Pflegekräfte. Denn durch den wachsenden Bedarf an Fachkräften um die Pflege sicherzustellen, muss der Lohn dementsprechend angepasst werden um die Attraktivität für den Beruf zu gewährleisten.

Auch gestehen die Forscher das die Lohngestaltung wegen der Kranken- und Pflegekassen ausgehandelten Pflegesätze oft weniger flexibel sind als in anderen Wirtschaftsbereichen. Es muss sich etwas tun. Denn den Arbeitsagenturen und den Pflegeeinrichtungen ist das Problem des Fachkräftemangels seit langem bekannt.

Hier kommen Sie zur Studie (IAB) iab-forum.de

Quelle: nwzonline.de

Bus fahren mit Behinderung Schadensersatz nur möglich, wenn Busfahrer darauf hingewiesen wird

Das Bus fahren kann unter umständen sehr wacklig sein. Vor allem durch die vielen Kurven und Bremsmanövern. Menschen mit einer Behinderung haben im falle eines Sturzes, keinen Anspruch auf Schadensersatz, wenn nicht der Busfahrer vorher darauf hingewiesen wird. Dieses hat das Kammergericht in Berlin in einem Fall beschlossen.

Es ging um einen gehbehinderten Mann der geklagt hat (Az.: 22 U 112/15).

 

Er war an den hinteren Türen des Busses eingestiegen. Als der Busfahrer los fuhr stürzte der Mann. Der Kläger forderte daraufhin Schadensersatz vom Busunternehmen. Busfahrer sind angewiesen, das Handicap eines Fahrgastes zu berücksichtigen und ihrer Fahrweise anzupassen.

Das Kammergericht war der Auffassung das Fahrgäste den Busfahrer auf ihre Behinderung aufmerksam machen sollen, um Schadenersatz gelten machen zu können. Der Busfahrer konnte somit nicht die Fahrweise anpassen. Die Klage wurde vom Kläger zurückgewiesen und begründet das der Busfahrer meist kein Überblick über die Fahrgäste hat die er befördert.

Deshalb könne auch nicht eine Fahrweise an die Bedürfnisse von seh- oder gehbehinderten Menschen erwartet werden, wenn er nicht in Kenntnis darüber gesetzt wurde. Somit rät der Deutsche Anwaltsverein (DAV) den Fahrgästen mit einem Handicap den Busfahrer auf die Behinderung hinzuweisen. So kann der Busfahrer entsprechend sein Fahrverhalten anpassen.

Auch gibt es in vielen Bussen keine Sitzplätze für Menschen mit einer Behinderung die speziell gekennzeichnet sind. Hier sollte um Freimachung eines Sitzplatzes gebeten werden.

Quelle: bussgeldkatalog.org

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