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Bremen: Wissenschaftler der Universität Bremen wollen die stationäre Pflege verbessern

Mit einem idealen Personal-Mix in der stationären Pflege, soll die Pflege verbessert werden. Aufgrund des Personalmangels für die Pflege der kaum noch tragbar ist. Das große Ziel ist es eine hohe qualitative Pflege zu gewährleisten und diese sogar noch zu verbessern. Dieses wird gefördert vom Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen.

Bereits wird verlangt vom Gesetzgeber bei der stationären Langzeitpflege, dass die Hälfte des Pflegepersonals mindestens eine dreijährige Pflegeausbildung vorweist.

 

Das Personal in der Pflege das gut ausgebildet ist wird immer weniger und die Pflegebedürftigen Menschen immer mehr. Deshalb soll durch eine Studie, insgesamt 40 Pflegeheime mit 2000 Bewohnern in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein verglichen werden.

Es geht um die Zusammensetzung Beispielsweise: für das Pflegepersonal, die Bewohner und die einzelnen Pflegeheime und deren Strukturen wie Sie organisiert sind.

Berlin/Frankfurt Oder: Kind mit Behinderung aus dem Zug geworfen

Es war am Sonntag als der 13-jährige mit dem Regionalexpress von seiner Tante in Frankfurt Oder, zum Berliner Alexanderplatz fahren wollte, wo seine Mutter auf ihn wartete. Der Junge wurde von der Schaffnerin aus dem Zug verwiesen.

Da er seinen Schwerbehindertenausweis nicht bei sich hatte, der ihn zur kostenlosen Fahrt berechtigt, musste er bei minus graden und Schnee den Zug verlassen. Ein Foto auf seinem Smartphone und sein Personalausweis als Beweis genügten der Schaffnerin nicht.

 

Am Bahnhof Fürstenwalde rief der Junge seine Mutter an, die geschockt war von der Schaffnerin und deren Verhalten. Sie wollte darauf hin ihren Sohn abholen, doch der 13-Jährige kaufte sich dann aber ein Ticket. Er musste 45 Minuten in der Kälte warten auf den Zug, der zum Alexanderplatz fährt. 

Die Deutsche Bahn hat sich entschuldigt bei der Mutter und die Kontrolleurin hätte den 13-Jähringen nicht einfach von der Fahr ausschließen dürfen, da er noch minderjährig und schwerbehindert ist. Der Schaffnerin wurde ihr Fehlverhalten aufgezeigt und sie bedauere ihr Verhalten. Quelle: svz.de

Zudem sagt der Berliner Fahrgastverband, das Minderjährige nicht bei Minusgraden vor die Tür gesetzt werden dürfen. 

Karlsruhe: Junge Menschen und stationäre Pflege

Es kann auch die jungen Menschen treffen. Auch wenn meisten mit Pflege die älteren Menschen in Verbindung gebracht werden. Beispielsweise durch einen Unfall oder einer Krankheit sind die jüngeren Menschen auf eine vollstationäre Betreuung angewiesen.

 

Laut einer Umfrage in Karlsruhe sind von den 49 stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis von den rund 4000 Bewohnerinnen und Bewohnern 108 jünger als 60 Jahre. Dazu auch ein Blog Artikel von uns: Es kann jeden treffen

Berlin: mehr Geld für die Pflege

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat von der SPD hat am Montag in Berlin Arbeitnehmer und Arbeitgeber und andere zu einem „Pakt für Pflege“ aufgerufen. Der Berliner Senat ist für einen Flächentarifvertrag in der Altenpflege. Das Ziel müsse es sein den Pflegenotstand entgegenzuwirken.

Es gab bereits erste Gespräche im November mit allen Beteiligten. Die Arbeitgeber erkennen bereits die Missstände in der Branche. Um den Angestellten eine bessere Verhandlungsposition zu geben, soll eine unabhängige Stelle, den ortsüblichen Durchschnittsverdienst für die Branche ermitteln und bereitstellen.

Ein wichtiges Ziel ist auch eine bessere Bezahlung und eine bessere Personalausstattung um die Pflege attraktiver zu gestalten.

Beispielsweise verdient in Berlin eine Altenpflege im durchschnitt Monatlich rund 2400 Euro brutto, wobei wenn man dieses mit dem Metallgewerbe vergleicht mit rund 4300 Euro Monatlich. Ist dieses fast die hälfte weniger, dass eine Pflegefachkraft verdient. Auch wird die Zahl der Pflegenden immer mehr ansteigen, bereits jetzt sind rund 116.500 Menschen in Berlin pflegebedürftig und bis 2030 soll die Zahl etwa auf 170.000 ansteigen. Es werden dann rund 8000 zusätzliche Pflegefachkräfte in Berlin benötigt.

Ein erster Schritt ist schon getan im Tarifpartnervertrag. Hat ein Arbeitgeber einen Tarifvertrag abgeschlossen, müssen die Kostenträger (Pflegekassen), diesen anerkennen und dürfen diesen nicht zurückweisen, mit der Begründung dieses sei unwirtschaftlich. Dies hat Berlin als Vertragspartner der Rahmenverträge zur Pflege durchgesetzt.

In Berlin ist trotz des großen Fachkräfte Mangels, die Umsetzung mit der Tarifbindung sehr gering. Auch neben den Arbeitsvertragsrichtlinien in der Kirche, haben nur die Vivantes und einige freie Träger und ein paar private Träger bereits Tarifverträge abgeschlossen.

Eine Studie zufolge hoffen die meisten Pfleger auf Hilfe aus der Politik, doch dieses muss stärker organisiert werden, damit besser verhandelt werden kann mit den Arbeitgebern.

Quelle: rbb24.de

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