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Pflege: Veranstaltung „Deutschen Pflegetag 2018“

In der Station-Berlin findet vom 15 bis 17 März 2018 der Deutsche Pflegetag statt. Die AOK als Gründungspartner des Kongresses stellt ihr Engagement unter dem Motto „Pflege-Kompetenz verbindet“ auf dem Kongress vor.

Zu den wichtigsten Themen gehören die Gesundheitsförderung und Prävention in Einrichtungen der Pflege sowie die Eingliederungshilfe. Zudem gibt es verschiedene Workshops.

Beispielsweise zur Grundlagen in der Pflege, Gewalt- Lösungsstrategien im Team. Weitere Themen sind in der Gesundheit Integrative Pflege, Health Literacy und Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland.

Der Hartmann Pflegepreis 2018 wird verliehen für die besten Konzepte und Ideen um die Pflege zu verbessern.

Auch wird sich der häuslichen Pflege gewidmet. Beispielsweise mit den neuen Anforderungen an Beratungsbesuche bei Pflegebedürftigen und die Fragen um die Patientensicherheit in der ambulanten Pflege. Auch die täglichen Herausforderungen in der Pflege werden diskutiert mit Pflegepolitiker mit Experten des Wissenschaftlichen Institut der AOK und dem Vorstandschef des AOK-Bundesverbandes Martin Litsch. 

Zur Veranstaltung: „Deutschen Pflegetag 2018“

Quelle: aerztezeitung.de

Schwerbehinderung: Autofahren trotzt Behinderung

Das Mobilitäts-Zentrum Mattes ermöglicht es Menschen mit Behinderung wieder mit dem Auto zu fahren. Mattes hilft bei allen umbau Angelegenheiten um das Fahrzeug den speziellen Bedürfnissen des Kunden anzupassen.

Beispielsweise wird am Lenkrad ein Multifunktions-Drehknopf angebracht mit dem das Licht, der Blinker, der Scheibenwischer, die Hupe bedient wird. Oder das Handgas.

Für den Umbau Bedarf es Planung, denn jeder Umbau ist anders. Zudem gibt es für die wenigsten Fahrzeug Typen dementsprechende Montagesätze, deshalb müssen die meisten Komponenten selbst hergestellt werden. Die Komponenten werden vom Medizin-TÜV vorher überprüft und dürfen nur eingebaut werden, wenn diese den Qualität Check bestanden haben.

Beispielsweise werden eingebaut Fußerhöhungen, spezielle Fahrersitze, Auffahrschienen, Rollstuhl-Haltesysteme, Heckabsenkungen, elektrische Trittstufen und Lenkungen. Für die Kosten des Umbaus kommen oft Stiftungen auf, meistens nicht nur eine, sondern mehrere für einen Fahrzeugumbau.

Nicht nur Privatpersonen lassen ihrer Fahrzeuge umbauen. Viele Diakoniestationen sind auch Kunden von Mobilitäts-Zentrum Mattes.

Quelle: waz-online.de

Pflege: Am Sonntag 11.03.2018 kommt im Ersten der Tatort „Im toten Winkel“

Der Tatort kommende Sonntag um 20:15 Uhr im Ersten „Im toten Winkel“ verbindet einen Mordfall mit einem Thema das immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt.

Im toten Winkel - Als der Rentner Horst Claasen (Dieter Schaad) seine demenzkranke Frau tötet, sehen sich die Bremer Ermittler Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) mit einem gesellschaftlichen Tabuthema konfrontiert.

Hat sich Horst Claasen die häusliche Pflege tatsächlich nicht leisten können? Der Gutachter Carsten Kühne (Peter Heinrich Brix) führt die Ermittler Schicht um Schicht in den Alltag von Pflegenden ein, die sich aufopferungsvoll um ihre Angehörigen kümmern. 

 

Die Kommissare geraten in einen toten Winkel des deutschen Pflegesystems, ihnen stockt angesichts der Ungerechtigkeit und der persönlichen Schicksale der Atem. Quelle: hoerzu.de

Der Tatort greift ein wichtiges Thema auf, dass einen zum Nachdenken anregt. Mittlerweile ist das Thema Pflege dank dem Pflege Azubi Alexander Jorde immer mehr ins Gespräch gekommen. So wird auch immer mehr der Pflegenotstand in Deutschland beachtet.

Am Sonntag wird der Zuschauer dem Thema Pflege nähergebracht und einem Schicksal das emotional sehr berührt. Es wird in unserer Gesellschaft meist nicht beachtet, das Thema Pflege. Nur dann, wenn man selbst betroffen ist.

 

Nachtrag:

Der Tatort "Im toten Winkel" hat sehr gut gezeigt wie es den Angehörigen von Pflegebedürftigen ergeht, wenn Sie überfordert sind.  Auch wurde das Thema mit der Pflege-Mafia widergespiegelt, über das wir auch schon berichtet haben. Der Tatort hat ganz viele Themen über die Pflege wiedergegeben über die wir schon berichtet haben. Beispielsweise: Demenz, Intensiv-Pflege, Verhinderungspflege, Pflegekraftvermittlungen. Wir können den Tatort empfehlen, denn er gibt ziemlich gut die Probleme wieder und wie Angehörige und Pflegebedürftige leiden. 

Pflege: Das muss beachtet werden beim Wechsel von privater zu gesetzlichen Pflegeversicherung

Bei einem Wechsel von einer langjährigen privaten Pflegeversicherung Beispielsweise bei Eintritt als Familienversicherter in die gesetzliche Pflegeversicherung, haben Sie dort zwei Jahre keinen Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung.

Bei einer gesetzlichen Pflichtversicherung müssen freiwillig Familienversicherte eine Vorversicherungszeit erfüllen um Anspruch auf Leistungen zu haben, dies entscheid kürzlich das Bundesozialgericht (BSG) in Kassel nach einem veröffentlichen Urteil.

 

Zum Fall: Ein Mann ist in die Familienversicherung zu seiner Frau gewechselt. Der Mann war seit 2001 bis 2014 privat pflegeversichert und litt an amyotropher Lateralsklerose. Seine Frau war bei der AOK versichert. Er konnte wegen seiner Krankheit nicht mehr arbeiten und die Beiträge für die private Versicherung nicht mehr aufbringen, es bestand die Möglichkeit in die gesetzliche Familienversicherung seiner Frau zu wechseln.

Er kündigte deshalb seine private Pflegeversicherung und wechselte 2013 im Mai in die gesetzliche Familien-Pflegeversicherung. Mitte Mai 2013 beantragte er Pflegeleistungen. Daraufhin lehnte die AOK-Pflegeversicherung dieses ab, mit der Begründung die gesetzliche Vorversicherungszeit von zwei Jahren sei innerhalb der letzten zehn Jahre nicht erfüllt wurden. Es bestehe erst ein Anspruch nach Ablauf von zwei Jahren ab Mai 2015.

Die AOK Pflegekasse zahlte Leistungen ab Mai 2015 nach Pflegestufe III bis zum Tod des Mannes Ende Februar 2016. Die Klägerin verlangte rückwirkende Pflegeleistungen auch die zwei Jahre zuvor. Laut Gesetz muss die Vorversicherung nicht erfüllt sein, wer wegen einer Pflichtversicherung in die gesetzliche Pflegeversicherung eintritt.

Dieses sollte auch hier gelten. Der BSG widersprach dem. Denn laut Gesetz ist nur der befreit von der Vorversicherungsanforderung, wer „wegen des Eintritts der Versicherungspflicht in der sozialen Pflegeversicherung aus der privaten Pflegeversicherung ausscheidet".

Es wird dabei unterschieden zwischen Familien- und Pflichtversicherten. Demzufolge sind Familienversicherte nicht mit neu Pflichtversicherten gleichgestellt. 

Bundessozialgericht Az.: B 3 P5/16

Quelle: aerztezeitung.de

Schwerbehinderung: Frauen öfter Opfer Sexueller Gewalt

Jede dritte Frau ist Opfer von Gewalt. Frauen mit Behinderung sind häufiger gefährdet. Anlässlich zum Weltfrauentag am 8. März hat der Handicap International (HI) Deutschland mit Sitz in München mitgeteilt, dass Frauen mit Behinderung viel häufiger an Gewalt leiden.

Laut aktueller Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO sind 35 Prozent der Frauen und Mädchen emotionaler und sexueller Gewalt ausgesetzt. 

Frauen mit Behinderung leiden zehnmal öfter an sexuelle Gewalt als Frauen ohne Behinderung. Eine Studie des Bundesfamilienministeriums macht deutlich das Frauen mit Behinderung in einem sehr hohen Ausmaß Opfer von Gewalt sind. Die repräsentative Befragung bestand aus einer Untersuchung von 1561 Frauen zwischen 16 bis 65 Jahren mit Beeinträchtigungen und Behinderungen.

Die Studie umfasste zudem eine nicht repräsentative Zusatzbefragung von 341 hör-, seh- und schwerstkörper- und mehrfachbehinderten Frauen. Die Frauen sind höher gefährdet, da sie oft von den Erwachsenen des eigenen Familien Umkreises abhängig sind, laut Handicap International.

„Die erlebte Gewalt verursacht zahlreiche Gesundheitsprobleme, psychische Traumata und führt zu sozialer und ökonomischer Exklusion", dies erklärte gemeinnützige Organisation.

Quelle: focus.de

Pflegedarlehen kommen nicht an Pflegende

Angehörige haben den Anspruch auf ein zinsloses Darlehen, wenn Sie sich teilweise oder vollständig eine Auszeit vom Beruf nehmen. Das Darlehen soll ein Anreiz sein, dass Familienmitglieder sich um ihrer Angehörige kümmern.

Das Pflegedarlehen kommt nicht an und ist für viele unattraktiv, auf dieses weisen schon seit längerem auch Experten hin. 

 

2017 wurden von 8,1 Millionen Euro nur ein Zehntel genutzt. Von 8,1 Millionen Euro wurden 2017 nur 750 000 Euro verplant. Pflegende Angehörige haben seit mehr als zwei Jahre das Recht ihre Arbeit zu pausieren oder gar in Teilzeit auszuüben. Um den Verdienstausfall auszugleichen können Beschäftigte ein zinsloses Darlehen beantragen.

Die Kreditnehmer erhalten nicht mehr als 50 Prozent des aktuellen Einkommens. Die Private Pflegeversicherung sichert Sie ab bei allen Eventualitäten. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur 50 Prozent der Pflegekosten ab. 2017 wurden 181 Darlehens bewilligt, zurzeit laufen 311 Verträge.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat sich in der Vergangenheit kritisch geäußert zum zinslosen Darlehen. Im Schnitt nehmen nur 300 pflegende Angehörige das Angebot wahr. Für Pflegeleistungen nur kleine Besserungen geplant laut GroKo. Angehörige sollen besser unterstützt werden.

Beispielsweise sollen Leistungen wie die Nachtpflege- und Verhinderungspflege zu einem jährlichen Entlastungsbudget zusammengefasst werden. Im Koalitionsvertrag heißt es “Damit können wir erheblich zur Entbürokratisierung in der ambulanten Pflege beitragen, die häusliche Versorgung stärken und pflegende Angehörige entlasten“.

Quelle: finanzen.de

Schwerbehinderung: Azubis in Behindertenwerkstatt erhalten keine Grundsicherung

Viele die eine Ausbildung machen in einer Behindertenwerkstatt erhalten keine Grundsicherung. Durch eine Änderung im Sozialgesetzbuch.

Die Untersuchung wurde abgeschafft die eine dauerhafte und volle Erwerbsminderung bescheinigt um eine Grundsicherung zu erhalten, dieses soll dazu dienen das Menschen mit Behinderung nicht schnell als ungeeignet für die Arbeitswelt eingestuft werden.

Wenn man bedenkt das nur ein Prozent, der Beschäftigten in den Werkstätten vermittelt werden.

Bereits einige Eltern klagen und wollen anderen Betroffenen Mut machen für die Grundsicherung zu kämpfen. Der Sozialminister Karl-Josef Laumann von der CDU steht der Neuregelung skeptisch gegenüber, er will sich für eine Änderung des Bundesgesetzes einsetzen. Sie verdienen Monatlich neben der Grundsicherung oft nur 150 bis 200 Euro.

Eine frühzeitige Grundsicherung ist gerechtfertigt denn die Jugendlichen bekommen nicht die Vergütung wie in der Wirtschaft und beim öffentlichen Dienst.

Pflege: Druck auf die Politik erhöht

Nach dem die SPD der Großen Koalition zugestimmt hat haben mehrere Pflegeverbände den Druck erhöht auf die Politiker. Es wird gefordert das Zeitnah und umgehend die Probleme in der Pflege gelöst werden. Die Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Frau Christel Bienstein sagte: „Gerade in der Pflege ist die Not besonders groß und verträgt keine weiteren Verzögerungen".

In der Personalbemessung fordert Sie eine wirksame Verbesserung. Auch das der Arbeitsmarkt keine Pflegefachkräfte hat gilt nicht mehr.

 

Nun müssen neue Konzepte und Ideen geschaffen werden vor allem aber auch strikte Vorgaben der Politik. Das kostet Geld, doch dieses wurde Jahrelang zurückgehalten in der Pflege. Jetzt ist an der Zeit zu Investieren umso Möglichst schnell den Pflegenotstand zu Lösen.

Auch der Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR) Herr Franz Wagner deutet darauf hin das die Pflegepolitik oberste Priorität haben muss. Wagner sagte am Montag dem 05.03.2018 in Berlin: „Die Problemlage ist komplex. Deshalb benötigen wir eine Gesamtschau und einen Entwicklungsplan für die nächsten zehn Jahre.“ Die koordinierte Planung ist sei jetzt erforderlich damit nicht nur einzelne kleine Schalter bewegt werden und es durcheinander gibt.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU hat am Montag dem 05.03.2018 der „Passauer Neuen Presse“ gesagt: „Die erneute große Koalition wird anders werden müssen." Union und SPD hätten Millionen Wählerstimmen verloren. "Jetzt kommt es darauf an, dass wir dieses Vertrauen zurückgewinnen."

Am 14 März 2018 wird die Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU zum vierten Mal zu Bundeskanzlerin gewählt.

Quelle: bibliomed-pflege.de

Pflege: Angehöriger eines Pflegebedürftigen zu sein ist nicht leicht

Als Angehöriger steht man vor einer der wichtigsten Entscheidung soll man den Pflegebedürftigen in ein Pflegeheim unterbringen für viel Geld.

Ist das Pflegeheim eins der besseren? Geht es ihm dort gut? Die andere alternative ist selber zu Pflegen und meistens muss dafür die eigene Arbeit aufgegeben werden.

 

Viele können sich finanziell kein Pflegeheim leisten und auch keine Aufgabe ihres Berufes. Die Konsequenz ist das gearbeitet wird und parallel gepflegt, dieses Doppelbelastung sorgt bei vielen zu einer Überforderung. Dieses hat Reichweitende Folgen.

Die eigene Gesundheit leidet und der Pflegebedürftige unter dem ständigen Aspekt das die Pflege an einem dünnen Drahtseilakt hängt. In vielen Unternehmen merkt der Arbeitgeber das die Mitarbeiter die sich um Angehörige kümmern, des Öfteren ausfallen und somit leidet darunter die Wirtschaft.

Dieses sieht die Politik nicht. Gerade der Pflegenotstand wird auf dem Rücken des einzelnen Menschen ausgetragen. So sind die Gesundheitskosten in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Jeder Bundesbürger kostete 2005 die Krankenkasse im durschnitt um die 3 000 Euro. 2015 sind es über 4 200 Euro.

Dieses ist eine Spirale und die Kosten steigen immer mehr an. Bis zu 25 Prozent der Gesamtausgaben der Krankenasse fließen Beispielsweise in die Übertherapie Sterbenskranker. Zudem wird beinahe jeder zweite Euro für ambulante Pflegeleistungen ausgegeben Beispielsweise für Apparatemedizin zu Hause.

Die meisten Menschen wünschen sich in ihrer letzten Lebensphase in Würde und Ruhe, möglichst schmerzfrei, zu Hause sterben zu dürfen. So ein Wunsch ist offenbar nicht in unserem teuren Gesundheitssystem vorgesehen.

Frankfurt: Neue Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung

Die neue Beratungsstelle ist in den Räumen der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte in der Adlerflychstraße 8. Drei Kompetente Beraterinnen, die selbst eine Behinderung haben sollen künftig helfen bei allen Anliegen.

Nicht nur Menschen mit einer Behinderung können sich vor Ort beraten lassen.

 

Auch Angehörige oder Freunde Betroffener steht jederzeit die Beratungsstelle offen. Die Beratung steht unter dem Motto „Peer Counseling“. Beratung Betroffener durch Betroffene. Dieses hat den Vorteil das die Beratenden auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgreifen können.

Bei Nicht betroffenen muss oft der Ratsuchende sich erst erklären, zudem können sich viele nicht Betroffene nicht in die Beeinträchtigung oder Behinderung einfühlen.

Die Beratungsstelle ist kostenlos und nicht abhängig von Leistungsträgern. Dieses ist wichtig für viele Betroffene. Die Beratungsstelle ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Das Angebot wird finanziert im Rahmen des Bundesteilhabegesetz.

Die Förderung ist für drei Jahre bewilligt, eine Verlängerung für zwei weitere Jahre ist möglich.

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