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Niedersachsen: Leseclub für Menschen mit Behinderung

Der Leseclub „LEA“ des Schortenser Vereins gibt es seit 2013 und ist in Sachen Inklusion ein Vorreiter. Jeden Mittwoch um 19 Uhr, wird sich in der Gaststätte im Friesenhof in Heidmühle zum Vorlesen getroffen.

Die Idee dahinter ist, dass man mal raus kommt, mitten im Leben ist und nicht in einem Wohnheim. Das Vorlesen ist etwas langsamer, manchmal wird etwas erklärt oder ein Satz nochmal gelesen, doch das finden keiner schlimm.

 

Denn jeder liebt das Lesen und jeder freut sich, dieses in der Öffentlichkeit zeigen zu können. Die Lese Gruppe besteht aus acht bis zehn Teilnehmern und zwei nicht behinderte Mitleser.

Jeder liest der Reihe nach vor ein paar Minuten und dann ist der Nächste mit Vorlesen dran. Es wird auch viel diskutiert über Hobbys, die Arbeit, Tagesgeschehnisse und die Freizeit. Zudem sorgen mehrere ehrenamtliche Helfer, dafür das „LEA“ gelingt. Es sei nicht wichtig das man perfekt vorliest, sondern dass man Spaß und Lust hat beim Vorlesen.

Mehr finden Sie dazu hier: kubus-ev.de

Berlin: Grüne wollen für die Pflege ein Sofortprogramm

Mit einer parlamentarischen Initiative im Bundestag wollen die Grünen bei der Pflege helfen. In der ersten Sitzungswoche in diesem Jahr, wollen Sie dazu zwei Anträge in den Bundestag einreichen. Damit der Pflegenotstand beendet wird.

Das „Sofortprogramm Pflege“ soll dafür sorgen, dass circa 25 000 zusätzliche Pflegefachkräfte mehr im Jahr, in den Krankenhäusern sind. Dieses soll eine Entlastung für die Pflegekräfte bringen, damit keiner mehr alleine nachts auf Station ist. Zudem sein verbindliche Vorgaben notwendig, Beispielsweise: Für wie viele Patienten eine Pflegekraft zuständig ist.

Dieses gilt nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch bei Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen. Bereits im November, hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) einen dreistufigen Masterplan Pflege vorgestellt. Die Wissenschaftler stellen sich eine bessere Vergütung für das Pflegepersonal vor.

 

Dieses soll insbesondere in der Altenpflege, um bis zu 30 Prozent angehoben werden und in den nächsten vier Jahren, sollen bis zu 100 000 zusätzliche Pflegestellen geschaffen werden. Beispielsweise in Altenheimen, Krankenhäusern und ambulanten Diensten. Auch spielt die Forschung eine wichtige Rolle, um neue Versorgungskonzepte zu entwickeln, sowie innovative Technologien. Hier für sollen rund 500 Millionen Euro verwendet werden.

Zudem sollen circa 20 000 Studienplätze für Pflegefachkräfte geschaffen werden. Die Forscher schätzen die Kosten für den Masterplan, auf circa 12 Milliarden Euro jährlich. Dieser soll finanziert werden, aus der gesetzlichen- und privaten Kranken- und Pflegeversicherung, sowie mit Steuermitteln vom Bund und Ländern.

Auch Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache von Verbesserung für die Pflegeberufe gesprochen. Sie sagte: „Es sei notwendig „eine gute und würdevolle Pflege zu ermöglichen“, in dem man die Pflegeberufe stärke und die Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, noch besser unterstütze.

 

Quelle: faz.net

 

Pflegebedarf junger Menschen ist anders

Die Jungen Pflegebedürftigen nehmen anders am Lebenteil und brauchen deshalb eine andere Pflege. Beispielsweise ein 25-Jähriger braucht mehr Aktivitäten, als ein 80-Jähriger Pflegebedürftige.

Das Problem ist auch das es noch zu wenig Wohn- und Betreuungsangebote gibt, die Speziell auf Jüngere Pflegebedürftige angepasst sind. Für ein selbst bestimmtes Leben mit einem Partner oder in einer Wohngemeinschaft gibt es nur wenige Angebote.

Mit Freunden etwas Unternehmen oder ausgehen sind den jungen Pflegebedürftigen sehr wichtig, deshalb dürfen die Jungen Menschen nicht vergessen werden. Die Barmer möchte helfen und auf die Bedürfnisse eingehen, so dass jeder aktiver und selbst bestimmter leben kann.

Eine bundesweite Umfrage, für den Pflegereport der Barmer, ergab das 35 Prozent der 10- bis 29- Jährigen, gerne in eine Wohngruppe ziehen würden. Jeder zweite gab an, dass der Wechsel nicht stattfand, weil keine Plätze zu finden waren.

Quelle: https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reports/pflegereport/pflegereport-2017-134762

Ausstellung in Wolfsburg, Menschen mit Behinderung stellen Fotoprojekt vor

In der Ausstellung Hallo, ich bin’s, geht es darum das Menschen mit Behinderung, sich so zeigen wie sie sich selbst sehen, anhand von Fotografien.

Mithilfe einer Fotobox und einem Grafikdesigner wurden Fotos erstellt.

 

Es sind 19 Werke entstanden, die jeden durch besondere Farben, Piktogramme und Motiven darstellen und somit die Individualität jedes einzelnen widerspiegelt.

Mehr finden Sie dazu hier: waz-online.de

Das neue Entgelttransparenzgesetz

In der Pflege ist der Fachkräftemangel sehr hoch, dieses liegt auch an der Bezahlung. Es müsste Deutschlandweit ein gleiches Gehalt geben unter dem Aspekt: Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit.

Ab dem 6. Januar 2018 gibt es das neue Entgelttransparenzgesetz, dieses soll dazu dienen damit Frauen und Männer fair bezahlt werden und nicht aufgrund des Geschlechtes jemand benachteiligt wird.

Auch soll es gegen geschlechtsspezifische Verzerrung und Diskriminierung bei der Entgeltregelung vorbeugen, so dass keine Benachteiligung für den einzelnen entsteht.

Das Gesetzt gilt für Betriebe mit mehr als 200 Beschäftigten und kann dort in Anspruch genommen werden.

Mehr erfahren Sie dazu hier: Entgelttransparenzgesetz

Helfen Videospiele um der Demenz entgegenzuwirken?

In Kanada haben sich Forscher genau diese gefragt. Eine wissenschaftliche Studie soll genau dieses klären. Es stellte sich heraus das sechs Monate „Super Mario 64“ spielen, das Gehirn von Senioren stärker stimuliert als Klavierspielen.

Die Experten wählten das Spiel, da es ein 3D Spiel ist und eine komplexe Umgebung aufweist. Das 3D Spiel hat dazu geführt, dass eine Zunahme der grauen Gehirnmasse deutlich erkennbar war, die sich bei einer Demenz zurückbildet.

 

In der Studie nahmen 33 Probanden Teil im Alter zwischen 55 bis 75 Jahren, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Die erste Gruppe bestand aus Nicht-Gamern und Sie sollten sechs Monate „Super Mario 64“ spielen an fünf Tagen die Woche, eine halbe Stunde am Tag.

Die zweite Gruppe sollte im selben Zeitraum Klavierspielen und dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe. Das Ergebnis war das nur bei der ersten Gruppe die „Super Mario 64“ gespielt hat ein Gewebe-Wachstum stattfand im Hippocampus und in Gleichgewicht und Bewegung zuständigen Hirnregionen.

Quelle: msn.com

 

Hamburg: Firma Akquinet gilt als Vorbild der Inklusion

Das neue Rechenzentrum beschäftigt überdurchschnittlich viele mit einem Handicap. Es muss für jeden Mitarbeiter ein barrierefreier Zugang möglich sein. Es wurden extra, um mit einem Rollstuhl von der Tiefgarage zum Arbeitsplatz zu gelangen, umbau Maßnahmen durchgeführt.

Ungefähr jeder zehnte von den 800 Beschäftigten bei Akquinet hat eine Behinderung. Es werden verschiedene Stellen besetzt, wie etwa die Beratung am Telefon von Menschen mit einer Sehbehinderung.

Hierfür werden spezielle Technische Hilfsmittel eingesetzt, ein Spezielles Vergrößerungsgerät um die Schrift auf dem Monitor zu vergrößern. Der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung ist nicht sehr leicht. Wenn man bedenkt das in Hamburg, knapp fünf Prozent der Jobsuchenden schwerbehindert sind.

Die meisten die bei Akquinet mit einer Behinderung arbeiten sind beim Sicherheitspersonal in den Rechenzentren tätig. Akquinet betreibt vier Rechenzentren zwei sind in Hamburg, sowie eines in Itzehoe und eins in Norderstedt.

Auch sollte man bedenken, das eigentlich 11 000 Arbeitsplätze, die von Menschen mit Behinderung besetzt sein müssten. Lieber die Firmen einen Ausgleich zahlen.

Quelle: abendblatt.de

CSU möchte die Pflege verbessern

Am Donnerstag beginnt die Klausur und es stehen Gespräche mit der SPD und CDU über die Regierungsbildung, dabei will die CSU Verbesserungen zur Pflege angehen.

Es soll einen „runden Tisch“ geben von den Pflegekassen um Lösungen zu finden.

 

Die Patientenschützer stellen auch die Forderung für einen Mindestpersonalschlüssel für die Pflege.

Auch der Vorsitzende der Deutschen Stiftung der Patientenschutz Eugen Brysch hat bedenken, dass es realisierbar ist, denn das Gehalt muss angehoben werden, doch es kann nicht vom Staat angeordnet werden.

Quelle: welt.de

Thüringen: Pflege in Thüringen

Jeder zweite Angehörige kümmert sich im eigenen Haushalt um eine Pflegebedürftige Person. In Thüringen gibst es ungefähr 94.000 Pflegebedürftige Menschen.

Die Pflege ist Zuhause nur machbar durch die Angehörigen, denn ohne diese wäre es nicht möglich.

 

Deshalb werden die Angehörigen unterstützt Inform von Entlastungsbeträge. Doch das Problem ist, dass die Pflegekassen sich nicht darauf ausruhen dürfen, auf den Schultern der Angehörigen. Es müssten viel mehr auch die Pflegefachkräfte Unterstützung bekommen.

Sei es in einer besseren Ausbildung oder anderen Förderungen. Sowie mehr Personal um höhere Qualität zu gewährleisten, aber auch um individuell auf die Pflegebedürftigen eingehen zu können. Eine Bürgerversicherung wäre auch eine alternative um die Pflegekosten abzudecken und gleichzeitig sollte die Pflege besser ausgebaut werden.

Berufliche Hilfe für eine drohende Behinderung

Wer von einer Behinderung bedroht ist kann die Berufliche Wiedereingliederung in Anspruch nehmen. Die Leistung zur Teilhabe behinderte Menschen am Arbeitsleben (LTA).

Für was kann ich dieses in Anspruch nehmen? 

 

Beispielsweise für:

  • Weiterbildungen,
  • Umschulungen
  • oder um technische Hilfsmittel zu finanzieren.

Das Ziel ist es wer gesundheitlich eingeschränkt ist wieder in die Gesellschaft zu integrieren und das am besten der erlernte Beruf wieder ausgeübt werden kann.

Zum Beispiel: Jemand arbeitet als Gärtner und kann dieses nicht mehr ausüben durch eine Verletzung des Rückens. So findet eine Umschulung mit Hilfe der LTA statt, so dass dieser beispielsweise in einem Blumengeschäft als Einkäufer oder Verkäufer arbeitet. Auch bekommt der ehemalige Gärtner als Angestellter, wenn er den ganzen Tag nicht mehr im Büro sitzen kann Zuschüsse so, dass der Arbeitsplatz umgebaut wird. Damit wieder die täglichen Aufgaben erledigt werden können.

Weiter Informationen finden Sie hier: LTA (Antragspaket Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben)

Wir wünschen allen ein frohes Neues Jahr und wir hoffen ihr seit gut ins Neujahr gekommen. Euer Team EU-Schwerbehinderung

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