Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Jobstatistik für behinderte Menschen

In den letzten zehn Jahren haben 480 junge Menschen mit geistiger Behinderung einen Job auf den Arbeitsmarkt gefunden. Dieses ist die die Bilanz der „Gesamtmaßnahme Übergang Förderschule-Beruf“.

Rund 1000 Personen haben seit 2008 am Förderprogramm teilgenommen die Vermittlungsquote lag bei circa. 47 Prozent. 

 

Im Hinblick auf dem zunehmenden Fachkräftebedarf ist es immer wichtiger das die Potenziale von Menschen mit Behinderung stärker gefördert werden.

Die Unternehmen müssen mehr das Potenzial der jungen Menschen erkennen um dieses fördern zu können. Bis 2021 soll das Projekt verlängert werden. In Zukunft sollen bis zu 260 Förderschüler die Chance haben auf einen Arbeitsplatz.

Quelle: sueddeutsche.de

Würzburg: Medizinische Behandlungszentrum für Menschen mit Behinderung wird eröffnet

Am 1 Februar 2018 wurde in Würzburg ein Behandlungszentrum für erwachsene Menschen mit komplexer Behinderung (MZEB) eröffnet. Hierbei sind die Ärzte auf den besonderen Bedürfnissen der Patienten eingestellt. Nach München ist e das zweite Spezialzentrum dieser Art in Bayern.

Der Große Vorteil ist das die Ärzte mehr Zeit haben für die Patienten und ihre Angehörige gegenüber herkömmlichen Arztpraxen. Das Zentrum ist barrierefrei.

Das Zentrum ist spezialisiert auf Anamnese, Diagnostik und Therapie auch ohne sprachliche Kommunikation durchzuführen. Auch sind verschiedene Fachärzte vor Ort. So müssen die Patienten nicht viele verschiedene Arztpraxen aufsuchen um die Unterschiedlichen Teilgebiete wahrnehmen zu können.

Im MZEB finden Sie Beispielsweise Fachärzte für innere Medizin, Psychiatrie oder Augenheilkunde, sowie Logopäden und Ergotherapeuten. Schwerpunkte sind auch Epilepsie, Spastik, Cerebralparese, Verhaltensauffälligkeiten, somatische Krankheitsbilder sowie Schluck- und Schlafstörungen.

MZEB ist kassenärztlich für ganz Unterfranken zugelassen und es werden auch Patienten aufgenommen die nicht Unterfranken kommen. Für einen Termin im MZEB braucht man eine Überweisung des Haus- oder Facharztes.

Quelle: br.de

 

Pflege: Caritas Projekt „Bunte Pflege“

In der Pflege fehlen die Fachkräfte um dem Pflegefachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Caritas hat ein Projekt ins leben gerufen „Bunte Pflege“ dieses soll Migranten einen Einblick in den Pflege Beruf und die Ausbildung geben.

Hierbei werden die Teilnehmer ein halbes Jahr, auf die Ausbildung in der Altenpflege vorbereitet.

 

Der Name „Bunte Pflege“ steht für die Vielfalt der Teilnehmer die Beispielsweise aus: Nigeria, Pakistan, Tunesien, Syrien, aber auch Polen oder Afghanistan kommen. Zudem nehmen die Teilnehmer an einem Deutsch Sprachkurs teil und es finden auch interkulturelle Trainings statt.

So werden die Unterschiede der Kulturen nähergebracht und auch die Pflege wie Sie in Deutschland gestaltet wird. Außerdem stehen die Fachkräfte aus den Altenheimen den Teilnehmern beratend zur Seite.

In den letzten zweieinhalb Jahren wurden insgesamt 54 Teilnehmer, aus 24 verschiedenen Ländern betreut, von denen 30 auch in die Ausbildung gegangen sind.

Quelle: domradio.de

Koalitionsvertrag: Was kommt raus für Rente und Pflege?

Endlich ist er da, der Entwurf des Koalitionsvertrages, deren Inhalt interessant, aber gerade für Menschen mit Behinderung, Erwerbsgeminderte, fast ohne Inhalt ist. (hier zum Download)

Wir wollen uns bei dem Vertrag einmal die Punkte raus suchen, die sich primär mit dem Themen Schwerbehinderung, Rente, Pflege und Erwerbsminderung befassen. Auffallend ist aber, wie bereits erwartet, dass Themen der UN-Behindertenkonvention nur an dem Punkt zu finden sind, wo es für den Staat Vorteile bringen kann. Somit werden Menschen, die der UN-Behindertenkonvention zugeordnet werden können (also Menschen mit Behinderung, pflegebedürftige und Erwerbsgeminderte) weiterhin Menschen 3. Klasse in diesem Staat bleiben. 



Schwerbehinderung:

Zitat aus dem Vertrag S.93 "Mit dem Bundesteilhabegesetz haben wir einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention getan. Seine Umsetzung werden wir in den kommenden Jahren intensiv begleiten und gleichzeitig die Teilhabe weiter fördern. "

Das Bundesteilhabergesetz ist nun nicht gerade ein neues Konstrukt. Wie die Förderprogramme aussehen sollen, bleibt ebenfalls ein Geheimnis, welches irgendwo gelöst werden muss. Vielleicht wird es auch "nur Geld" geben, welches den Bundesländern zugeschoben wird und diese dann selber zusehen dürfen, wie sie mit dem Geld weitere Förderprogramme etabliert bekommen. Besonders positiv ist dieser Teil: "auch Menschen mit Beeinträchtigungen, die als nicht ausbildungsfähig gelten, einen schrittweisen Einstieg in eine anerkannte Ausbildung nach § 66 Berufsbildungsgesetz (BBIG) oder § 42m Handwerksordnung (HwO) zu ermöglichen. " - Solche Maßnahmen sind dringend erforderlich. Frage bleibt aber auch da: Was ist nach der Ausbildung? Um Menschen mit Behinderung in die Berufswelt zu integrieren, bedarf es viel mehr. Insbesondere muss die Wirtschaft dazu bewegt werden, solche Menschen einstellen zu wollen.

 

Barrierefreiheit:

Hier ist besonders positiv das Thema "Förderung Barrierefreier Wohnraum" zu erwähnen. Auch die Willenserklärung, hier mehr in den Gemeinden tun zu wollen, damit auch öffentliche Bereiche besser zugänglich werden, ist als Ziel erklärt worden. Erstaunlich nur, dass man so etwas in einem Koalitionsvertrag verankern muss und nicht als Selbstverständlich betrachtet.

 

Politische Partizipation:

Endlich wird es zum Ziel, was schon lange gefordert wird. Die Einschränkung des Wahlrechts für Menschen mit Vollbetreuung soll noch einmal durch den Wahlausschuss neu beleuchtet werden. Ob es dann aber am Ende zu einer Aufhebung dieses eingeschränkten Wahlrechts kommt, bleibt fragwürdig.

 

Schnittstellenerklärung eingeschränkter bzw. dauerhafter Erwerbsminderung:

Schon das geschriebene, immerhin ein ganzer Satz, sagt alles über die Ziele aus: "Die unterschiedliche Gewährung existenzsichernder Leistungen bei Menschen mit befristeter und dauerhafter Erwerbsminderung werden wir prüfen.

 

Gesundheit und Pflege:

Hier wurde die meiste Energie rein gesteckt. Das haben wir mit Sicherheit auch jenen zu verdanken, die in den letzten Monaten das Thema immer mehr in die Öffentlichkeit gerückt haben. Neben der Prüfung der Arbeitsbedingungen, sollen in einem Sofortprogramm 8000 Pflegestellen geschaffen werden. Woher dann aber die benötigten Pflegekräfte kommen sollen, das löst der Koalitionsvertrag nicht. Neben der verbesserten Bezahlung, die als Ziel erklärt ist, finden wir einen Punkt, der besonders wichtig und ganz nach SPD Manier, formuliert ist: " Wir wollen in einer „Konzertierten Aktion Pflege“ eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Situation in der Altenpflege erreichen. Deshalb entwickeln wir verbindliche Personalbemessungsinstrumente, auch im Hinblick auf die Pflegesituation in der Nacht. Die „Konzertierte Aktion Pflege“ umfasst u. a. eine Ausbildungsoffensive, Anreize für eine bessere Rückkehr von Teil- in Vollzeit, ein Wiedereinstiegsprogramm, eine bessere Gesundheitsvorsorge für die Beschäftigten sowie eine Weiterqualifizierung von Pflegehelferinnen und Pflegehelfern zu Pflegefachkräften.".

Das es für pflegende Angehörige ein Entlastungspacket geben soll, ist sicherlich eine schon lange notwendige Maßnahme, die wieder einmal ohne konkrete Inhalte ist. Erfreulich wird es aber für Kinder mit pflegebedürftigen Eltern, denn hier hat man die Einkommensgrenze auf 100.000€ im Jahr hochgesetzt.

 

Resümierend kann man sagen, dass sich der Thementeil überwiegend mit inhaltslosen Versprechen prägt. Es lohnt sich auf jedem Fall, den Teil einmal genau zu analysieren.

 

 

 

CDU-Politiker sorgt für großes Aufregen mit seinem Pflege-Tweet

Der CDU-Politiker Erwin Rüddel bringt mit seinem Tweet auf Twitter zum Thema Pflege viele in Aufruhr. Es klingt wie ein schlechter Scherz Erwin Rüddel hat die Pflegenden aufgerufen, nicht immer nur negativ über die Alten- und Krankenpflege zu berichten. 

Denn schließlich sein es durch die Pläner einer großen Koalition #gutezeitenfürpflege

Viele haben sich darüber Aufgeregt und ihrer Wut Lauf gelassen. Viele Pflegekräfte haben daraufhin die wirklichen Missstände gepostet.

Es scheint so, als ob die Politiker in ihrer Seifenblase leben und die Realität ausblenden. Hier findet man die Posts der Pflegerkäfte #twitternwierueddel

Quelle: abendblatt.de

Pflege: Müssen wir auf unsere Pfleger aufpassen?

Die Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml von der CSU in Bayern hat ein Modelprojekt für Pflegekräfte ins Leben gerufen. Dieses Beschäftigt sich mit Entspannungs- und Trainingseinheiten mit Seminaren zu dem Thema Stresserkennung und Stressbewältigung.

Das ganze Projekt soll von der Ludwig-Maximilians-Universität München wissenschaftlich mit begleitet werden. Das Problem ist das viele die in der Pflege arbeiten an Ihrer körperliche grenze gehen.

 

Auch darf nicht vergessen werden, dass es viele gibt die auch unter Gesundheitlichen Problemen leiden wie Beispielsweise Rückenproblemen oder Knieproblemen. Denn zu den täglichen Aufgaben gehören das waschen und Anziehen, das somit immer schwerer fällt.

Um den Menschen in der Pflege zu helfen, hat die Ministerin Melanie Huml am 05 Februar 2018 das Modelprojekt für Pflegekräfte gestartet. Das Programm beinhaltet Beispielsweise: Yoga, Progressive Muskelentspannung, Qigong und wird durch Seminare ergänzt um den Stress zu bewältigen.

Die Chefin des Landesverbandes der Betriebskrankenkassen in Bayern Sigrid König stimmt dem Seminar zu. "Es ist in der Pflege nötiger denn je" sagte Sie. „Besonders häufig“. würden sich laut der Versicherungsdaten Auswertung bei den Betriebskrankenkassen. Alten- und Krankenpfleger krankmelden und psychische Belastungen sind dabei oft der Krankheitsgrund.

Ein Sprecher der Krankenkassen erzählte: "Mittlerweile liegt der Krankenstand der Pflegebranche um 1,8 Prozentpunkte höher als jener der bayerischen Beschäftigten". Somit sind in der Pflege mehr Menschen krank als in anderen Berufsbranchen.

Quelle: sueddeutsche.de

Inklusion an Deutschen Schulen am Ende?

Glaubt man dem Philologenverband, muss man annehmen, dass das Thema Inklusion an deutschen Schulen keinen Platz mehr hat. (Quelle: Zeit-Online) In der Tat hat der Präsident des Philologenverbandes gefordert, das Thema Inklusion an deutschen Schulen auszusetzen, da viele Schulen mit dem Thema überfordert sind.

Natürlich is Inklusion ein Thema, welches nicht mal eben am Schreibtisch umgesetzt werden kann, sondern für jede Schule eine Herausforderung darstellt. Da das Thema aber nicht neu ist, sind solche Aussagen des Philologenverbandes schon sehr erstaunlich. Das Konzept der "Förderschulen" wird aufgegeben, die Lehrkräfte der Förder-/Sonderschulen finden ihren Platz in den Regelschulen und jetzt sollen diese mit dem Thema überfordert sein? Oder hat man die Lehrkräfte vielleicht eher dazu missbraucht, den Lehrermangel zu kompensieren? 

Inklusion ist ein komplexes Thema. Notwendige Umbauten in den Schulen sind das eine. Für die Schulen beginnen die Aufwände bei der Thematik der individuellen Bedürfnisse, die Kinder mit Behinderung haben. Diese Bedürfnisse müssen durch entsprechendes Fachpersonal gedeckt werden. Die große Frage bleibt also: Wo ist das Fachpersonal aus den Förder-/Sonderschulen geblieben? 

Für die Kinder ist Inklusion ein Gewinn. Kinder mit Behinderung fühlen sich dadurch in der Gesellschaft besser integriert und nicht behinderte Kinder lernen bereits im Kindesalter, den Umgang mit behinderten Menschen. Der Gewinn ist für alle da. Hemmschwellen werden vermieden und Behinderung wird zum Teil einer Gesellschaft, in der Behinderung kein Thema mehr sein sollte, sondern eine Selbstverständlichkeit. Darum sind genau solche Forderungen für unsere Gesellschaft gefährlich, können diese doch schnell zu einer Rückwärtsentwicklung führen.

Selbst wenn der Bund für das Thema mehr Geld bereitstellen würde, was sicherlich der Sache dienlich ist, wird das nicht das Problem mangelnder Fachlehrer beheben. Die GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft) ist schon lange Unterstützer der Inklusion. Auch der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist Unterstützer des Inklusionsgedankens. Trotzdem warnt Herr Meidinger vor der Überforderung in den Schulen. Nachvollziehbar, aber warum erst jetzt? Gerade wo in vielen Bundesländern das Thema Inklusion an den Schulen bereits eine Selbstverständlichkeit ist?

Am Ende bleibt es Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass die Schulen mit ihren Aufgaben nicht überfordert und notwendige Gelder bereitgestellt werden, anstatt wieder jahrelang neue Diskussionsketten zu starten.

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

„Pflege-Mafia“ lange Haftstrafen erwartet

Am Montag dem 05 Februar 2018 hat das Landgericht Düsseldorf wegen Abrechnungsbetrug in der Pflege eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren für die neuen Angeklagte verhängt. Die Krankenkassen und Sozialämter wurden um circa 8,5 Millionen Euro geschädigt.

Die Patienten waren ein Teil des Betrugssystems. Es wurden für nicht Erbrachte bis nicht vollständig erbrachten Leistungen die Krankenkassen und Sozialämter betrogen.

 

Beispielsweise wurden anstatt täglich die teuren Kompressionsstrümpfe gewechselt ein „Taschengeld“ an die Patienten ausgezahlt.

Die Patienten und Angehörige bekamen eine Schweigeprämie Beispielsweise: den Friseur besuch oder die Maniküre bezahlt, damit Sie Pflegeleistungen unterzeichneten die nie erbracht wurden sind.

Außerdem haben die Ärzte sich auszahlen lassen und Bestechungsgelder kassiert. Die Angeklagten stammen aus der Ukraine oder Russland, es wurde auch von einer „russisch-ukrainischen Pflegemafia“ gesprochen.

Von den neun Angeklagten haben Fünf ein Geständnis abgelegt. Bei zwei Fällen gab es eine Strafe zur Bewährung. Insgesamt soll das kriminelle Netzwerk aus 230 ambulanten Pflegediensten bestehen, die sich über das ganze Bundesgebiet ausbreiten.

Quelle: wdr.de

GroKo und Europapolitik. Kein Interesse an behinderte Menschen?

Erste hinweise zeigen, dass die Koalitionsverhandlungen sich dem Ende neigen, doch in der Europapolitik kein Platz für Menschen mit Behinderung ist. Wie Martin Schulz auf der Seite der SPD schreibt: "Ein Aufbruch für Europa". Mit diesem Satz könnten gerade Menschen mit Behinderung denken, dass sich Deutschland endlich an dem Thema "EU-Behindertenausweis" beteiligen wird, oder vielleicht im EU-Ausland lebende Deutsche, die fleißig in die Pflegeversicherung einzahlen, dort auch Pflegesachleistungen erhalten (wir berichteten im Blog).  

Der EU-Behindertenausweis ist seit 2016 ein Pilotprojekt, an dem sich mehrere Länder beteiligen (wir berichteten im Blog). Genauso führt das Thema "Pflegesachleistungen" gerade bei Betroffenen immer wieder zu Diskussionen. Klagen vor den Sozialgerichten, bisher ohne Erfolg. Politisch keine Reaktion. Selbst Anfragen an den Bundestag, bleiben unbeantwortet. Anfragen an zuständige Ministerien, führen zu Antworten bei denen teilweise auf uralte EG-Beschlüsse verwiesen sind, die nicht einmal die UN-Menschenrechte berücksichtigen. Statt dessen brüstet man sich mit Stolz Themen wie (Auszug der SPD- Webseite. Quelle: https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/ein-aufbruch-fuer-europa/05/02/2018/): 

- Mehr Investitionen
- Reform der Wirtschafts- und Währungsunion
- Mehr Mittel im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit
- Mehr Einsatz für die gerechte Besteuerung von Unternehmen.
- Stärkung von Arbeitnehmerrechten und Mindestlöhnen in Europa
- Eine starke Kohäsions- und Strukturpolitik der EU
- Ein gestärktes Europäisches Parlament.

 

Das sind sicherlich alles wichtige Themen für Europa. Doch von den Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftigen, wieder einmal keine Rede. Es scheint so, dass diese Gruppe der Menschen in der Politik einfach keinen Platz hat. Wiederholt sich hier die Geschichte? Oder hat niemand aus selbiger gelernt? Wen wundert es da, dass der allgemeine Frust unter den betroffenen immer höher wird.

 

Pflege: Ergebnis Groko eine „Beleidigung“

Aus der Sicht der Caritas ist das Verhandlungsergebnis der großen Koalition zum Thema Pflege nicht genügend.

Der Direktor der Caritas Micheal Schwarz kritisiert die Groko Pläne in Bezug auf die Pflege. Es würden den Bürgern nur Sand in die Augen gestreut werden und das ist nicht worauf die Betroffenen seit Jahren warten.

 

Der Direktor der Caritas sieht das Ergebnis als eine Beleidigung. Michael Schwarz sagte: "8000 Stellen für 13.000 Heime sind eine Beleidigung und eine Beruhigungspille für Pflegebedürftige und -mitarbeiter. Auf die real zur Verfügung stehende Arbeitszeit heruntergebrochen bedeutet das etwa zwei Minuten pro Bewohner und Tag" Auch braucht die Pflege mehr Personal.

Es muss auch die Personalausstattung verbessert werden mindestes um ein Drittel. Schwarz sagte: Pflege braucht ein Drittel mehr Personal "Das Hauptproblem ist schlichtweg, dass nicht genügend Mitarbeiter für eine wirklich menschenwürdige Pflege zur Verfügung stehen".

Schwarz fordert von den Parteien CSU, CDU und SPD Reformen herauszubringen die auch den Namen verdienen.

Quelle: br.de

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank