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Rentenniveau laut OECD ganz unten - SPD verspricht Verbesserung

Alles wird besser, wenn man der SPD glauben schenken darf, obwohl eine OECD-Rentenstudie hieran Zweifel erweckt. 
So schreibt die SPD (Zitat): "Wir steigern das gesetzlich garantierte Rentenniveau von 43 auf 48 Prozent."

Reicht das, wenn in der OECD-Rentenstudie der deutsche Rentner im Schnitt 51% seines durchschnittlichen Nettoeinkommens im Rentenalter zu erwarten hat? Der OECD-Durchschnitt liegt bei 63 Prozent. Somit darf sich Deutschland die letzten Plätze zusammen mit Chile, Mexiko, Polen, Japan und Großbritannien teilen. 

Wer 35 Jahre in den Rententopf einzahlt, soll zukünftig mindestens 10 % oberhalb der Grundsicherung erhalten. Auf der Strecke bleiben dadurch wieder mal jene, die an Behinderungen leiden, pflegebedürftig, erwerbsgemindert sind und dadurch ihre 35 Jahre eben nicht in die Rentenkasse einzahlen konnten. Man bekommt man den Verdacht, dass die SPD also wieder einmal jene in Stich lässt, die eigentlich am meisten Hilfe und Unterstützung benötigen. 

Wie gut die SPD das kann, hat diese bereits mit ihrem letzten Rentenpaket bewiesen. Da wurden wieder einmal nur jene "besser gestellt", die erst in die Erwerbsminderung kommen. Das aber genau diese Menschen, die bereits erwerbsgemindert sind, nach der UN-Behindertenkonvention als behindert gelten und schon dadurch eine Schlechterstellung gegen sämtliche Grundsätze verstößt, scheint die SPD nicht zu interessieren.

Wen wundern einen da die Vorwürfe, dass Politik kein Interesse an Menschenrechte hat und Menschen mit Behinderung seitens der Politik nur Randgruppen, den man kein Interesse schenken braucht, sind. Denn: Auch wer Erwerbsgemindert ist, ist nach der UN-Behindertenkonvention ein Mensch mit Behinderung und dürfte somit nicht schlechter gestellt werden.

 

Pflege: Bringen die Zusätzlichen 8000 neuen Stellen etwas?

Die CDU, CSU und SPD haben in der Koalitionsverhandlung sich bei Thema Pflege geeinigt mit 8 000 neuen Fachkräften.

Doch die Frage ist ob dieses etwas bringt um dem Fachkräftemängel zu Lösen. Denn wenn man bedenkt das es um die 2 000 Krankenhäuser gibt und das würde bedeuten das es circa 4 Stellen zusätzlich pro Krankenhaus hinzukommt.

 

Auch die Universitätskliniken leiden unter den Fachkräftemängeln. Auch sollte bedenkt werden das es circa 30 000 Betriebe gibt in dem Bereich der ambulanten und stationären Altenpflege.

Dann sind die 8 000 zusätzlichen Stellen kein Gewicht und man wird dieses kaum merken. Die Politik muss mehr Stellen schaffen, wir reden hier nicht von 8 000 Stellen, sondern von dem 10-Fachen an Stellen. Damit man etwas in dem System merkt.

Samuel Koch mit einer Lösung für die Pflege Missstände

Vielen ist Samuel Koch bekannt aus der TV Show „Wetten, dass?“ im Dezember 2010 ist er schwer gestürzt und seitdem querschnittgelähmt. Auch Samuel Koch hat es immer wieder schwer einen Pfleger zu finden. Wenn seine Familie und Freunde ihm nicht unterstützen würden könnte er selber seine Pflege nicht stemmen.

Diese ist ein massives Problem in unserer Gesellschaft. Denn der Fachkräftemängel macht sich immer mehr bemerkbar. Die 8000 neuen Pflegestellen, die bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin vereinbart sind. Sein daher nur ein „kalter Tropfen auf den kalten Stein“ kritisierte Koch. 

 

Es muss ein umdenken stattfinden gerade in unserer Gesellschaft bei der das Thema Pflege jetzt nicht ignoriert werden darf, denn es werden immer mehr Menschen die Pflege bedürfen. Koch hat eine Idee einer Einführung eines verpflichtenden Pflegesozialdienstes.

Dieser könnte „als Notwehr gegen den Pflegenotstand" helfen. Auch würde es nicht ausreichen 8 000 oder 16 000 neu Stellen zu schaffen, wenn man bedenkt das bei 12 000 Einrichtungen Unterversorgung ist. Eine weitere Idee von Koch ist ein Pflichtsozialdienst, dieses würde „ganz akut Menschen in den Kliniken und Altenheimen entlasten." sagte Koch.

Auch ist es für die jungen Menschen eine Möglichkeit, denn meistens sind Sie nach der Schule noch oft orientierungslos. Sie können so die Pflege kennenlernen und Berührungsängste abbauen und sich später entscheiden ob der Beruf für Sie etwas sein könnte.

Die dritte Idee von Koch ist "der Dienst an der Gesellschaft als Thema wäre auch schon in der Schule gut", sagte Koch. Zudem auch ein Schüler Praktikum in einer Behindertenwerkstatt eine gute Idee wäre.

Quelle: tag24.de

Pflege: In Brandenburg brauchen 112 000 Pflege

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Brandenburg wird bis 2040 massivansteigen, es werden voraussichtlich circa 174 000 auf die Pflege angewiesen sein, das teilte das Sozialministerium mit.

Die Daten werden genutzt um bessere Entscheidungen für die Pflege rechtzeitig treffen zu können.

 

Auch darf nicht vergessen werden, dass die Menschen im älter werden und somit auch die Zahl der steigt, die auf die Hilfe später angewiesen sind. Das Thema ein gesundes Leben und aktives muss auch gefördert werden.

Die Zahl der Pflege Plätze in voll- und teilstationärer Hilfe ist von 2005 bis 2015 um 35 Prozent auf circa 29 000 gestiegen. Der Fachkräftebedarf nimmt zu 2015 waren circa 35 000 Menschen beschäftigt in diesem Bereich, bis 2040 könnte es circa 57 800 werden.

Quelle: dpa

Pflege: Die Angehörigen leiden am meisten

Das neue Pflegestärkungsgesetz soll die pflegenden Angehörigen entlasten. Doch wenn man bedenkt das die Angehörigen immer mehr leisten müssen und kaum Unterstützung bekommen ist das Fair?

Die Professionelle Pflege ist zwar eine Entlastung, aber Sie ist nur für einen Gewissenzeitraum. Laut einer Studie fallen für pflegende Angehörige circa 63 Stunden Arbeit in der Woche an. Außerdem kommen noch ungefähr 360 Euro Kosten hinzu die einem keiner erstattet.

 

Wenn jemand pflegt gibt er sein Leben auf. Neben dem eigenen täglichen Leben muss als Pflegender Angehöriger, sich nicht nur um die Pflege gekümmert werden. Sondern auch noch die Arzttermine, die Steuererklärung, der Frisör, Fahren oder Cheffeuer spielen, Bankangelegenheiten und natürlich auch noch der Haushalt wie putzen, waschen und kochen. Als Angehöriger wird man aus dem Leben gerissen und gibt sich ein Stück selber auf.

Man stellt sich zurück und seine Bedürfnisse. Für einiges bekommt der Pflegebedürftige Geld, das er dem Angehörigen geben kann, doch für nicht alles.

Für Arbeitende gibt es bis zu zehn Tage im Jahr den Lohn ersetzt, wenn Sie sich akut kümmern müssen (Mehr dazu auch in Tipps und Tricks). Dieses klingt erst einmal wunderbar. Doch das Problem ist es wird ein Attest vom Arzt benötigt und der Vorgang muss unmittelbar bei den Kassen beantragt werden. Hinzu kommt das sich um den Angehörigen gekümmert wird, der jetzt ihre Hilfe braucht und man eigentlich nicht den Kopf hat für das Nötige Attest. So ist es oft, dass sich die Angehörigen krankmelden, da Sie keine Kraft haben um das Attest zu besorgen.

Für die Tages- und Nachtpflege soll es mehr Geld geben, wenn der Pflegebedürftige nur tagsüber oder nachts in einer Einrichtung geht. Es sollen jetzt bis zu acht statt vier Wochen Kurzzeitpflege beansprucht werden können.

In der Praxis ist dieses ein Problem, denn die Tagespflegeplätze sind zwar vorhanden, doch bei der Nachtpflege findet man kaum einen Platz. Dieses ist auch bei der Kurzzeitpflege, denn viele Pflegeheime können Kurzfristig kaum jemand aufnehmen, nur wenn ein Platz frei ist und das ist eher selten. Auch wollen viele Pflegeheime lieber jemanden der länger bleibt und wenn man mal ein Angehöriger in den Urlaub möchte, ist es Glück, wenn Überhaupt ein Pflegeplatz kurzfristig gefunden wird.

Es muss sich noch einiges ändern im Pflege-System. Die Menschen die betroffen sind werden nicht gehört.

Woher soll ein Politiker oder Bürgermeister wissen was fehlt, wenn er nicht selbst betroffen ist. Es müssten die Angehörigen gehört werden und Sie müssten sagen können was ihnen fehlt und Sie belastet.

Rentner angeklagt wegen sexueller Nötigung eines geistig Behinderten Jugendlichen

In der Schweiz soll ein 69-jähriger Rentner in einer öffentlichen Toilette, ein geistig behinderten sexuell belästigt haben. Als Beweismittel dient nur die Aussage des Jugendlichen.

Der Rentner hat vorm Gericht gestanden. Im Dezember 2016 soll er in Zürich Oerlikon den Jungen sexuell genötigt haben. In der Anklageschrift hieß es, er drängte das Opfer in eine WC-Kabine, hielt es an den Schultern und küsste es auf das Gesicht.

Das Opfer soll ans Geschlechtsteil gegriffen wurden sein. Der Jugendliche hat stopp gesagt und er soll sofort von ihm abgelassen haben. Eigentlich wollte der Staatsanwalt die Strafuntersuchung gegen den Rentner einstellen, doch das Obergericht lies dieses nicht zu.

 

Es wurde in der Anklage eine bedingte Geldstrafe beantragt von 240 Tagessätzen à 50 Franken und eine Busse von 1000 Franken wegen sexueller Nötigung. Der Rentner hat sich vor dem Gericht entschuldigt. Die Verteidigung hat einen Freispruch verlangt. Es handelt sich höchsten um sexuelle Belästigung und nicht um Nötigung.

Es sei keine sexuelle Belästigung angeklagt. Darum müsse ein Freispruch erfolgen. Auch sind die Aussagen des Jugendlichen nicht schlüssig, denn die Kleidung und Haarfarbe waren nicht richtig.

Der Jugendliche befindet sich laut psychologischer Beurteilung auf dem Entwicklungsstand eines Zehnjährigen und hatte keine sexuellen Erfahrungen. Die Wut der Eltern ist groß und der Junge habe jetzt Angst vor allen Erwachsenen. Er traut sich nicht mehr alleine mit den zu Bus fahren.

Quelle: nzz.ch

Nordrhein-Westfalen: Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule(AFG) haben Menschen mit Behinderung begleitet

Die Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) haben im Stifts Tilbeck, an drei Terminen den Alltag von Menschen mit Behinderung kennengelernt. Zudem haben sie bei zwei weiteren Treffen, noch theoretisches Wissen vermittelt bekommen, über die Arbeit in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung.

 

Die Schüler haben beim letzte Treffen, alles noch einmal reflektiert und auch die Frage sich gestellt, ob es später einmal Beruflich in die Richtung geht.

Viele aus der Gruppe können sich vorstellen später einmal in die Richtung etwas Beruflich zu machen. Beim zweiten Teil des letzten Treffens, haben die Schüler noch etwas aus dem Alltag der Behindertenwerkstatt erfahren.

Quelle: wn.de

Potsdam: Beratungsstelle Pflege mit neuer Nummer

Im Jubiläumsjahr geht die Brandenburger Beratungsstelle Pflege in Not mit einer neuen kostenlosen Rufnummer 0800 265 55 ins Jahr.

Schon seit 2008 unterstützt sie Pflegebedürftige und deren Angehörigen. Besonders in belastenden Situationen in denen Unterstützung nötig ist, kann die Beratungsstelle den Pflegenden und Angehörigen mit offenen Ohr helfen. 

Die Beratungsstelle wird gefördert vom Gesundheitsministerium und der AOK Nordost. Die Beratungsstelle wird von zwei hauptamtlichen und acht Ehrenamtlichen besetzt.

Damit die neue Servicenummer bekannt wird, hat das Ministerium 8 900 Euro zu Verfügung gestellt aus Lottomitteln.

Quelle: aerztezeitung.de

Medien wollen auch leben ...

So wie in der Überschrift dargestellt, erleben wir es immer wieder. Egal ob in der Online-Welt, oder auf anderen medialen Präsentationsflächen. Eigentlich nichts schlimmes. Doch gerade hier können wir schnell auf Hürden stoßen. Gerade Menschen mit Behinderungen in ihren Sinnesorganen erleben dabei immer wieder Dinge, die man eigentlich nicht als besonders behindertenfreundlich bezeichnen darf. Klar kann man nicht erwarten, dass gleich alles in Blindenschrift präsentiert wird. Oder gerade doch, wenn wir an die heute fortschrittlichen Technologien denken? Natürlich gibt es Braille- Tastaturen oder Ausgabeeinheiten für den PC. Aber auch ein Mensch mit starken Seheinschränkungen ist nicht immer vor dem heimischen PC, sondern vielleicht auch einmal unterwegs und möchte da, wie jeder andere Mensch, auch seine Zeitung konsumieren. Geht aber nicht. Natürlich geht das. Viele Zeitungen bieten dafür Audiodateien an. Natürlich nicht kostenlos. Ein Monats Abo ist da oft erforderlich und Hinweise wie "Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich" führen dann oft zu der Erfordernis, genau so ein Abo abschließen zu müssen, während Konsumenten mit gesunden Sehvermögen weiterhin kostenlos konsumieren.  Welch nettes Angebot eines barrierefreien Zugangs solcher Medien.

Unter Integration behinderter Menschen verstehen wir etwas anderes. Ein barrierefreier Zugang ist und sollte eine Verpflichtung der medialen Gesellschaft sein und nicht als Ertragsmodell missbraucht werden. Gerade wo viele Menschen mit Behinderung auch noch finanziell schlechter dastehen, da ihre beruflichen Möglichkeiten eingeschränkt oder ggf. gar nicht mehr vorhanden sind. Um aber gerade solche gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, dürfen wir uns nicht entspannt hinlegen, so nach dem Motto, "die Anderen machen das schon". Diese gesellschaftliche Herausforderung kann nur aus der Gesellschaft selber kommen, zumal wir nie vergessen dürfen: "Es kann jeden treffen". Gerade das Denken, "ich bin ja nicht betroffen" ist ein Denken, was dringend aus den Köpfen raus muss. 

Wir vergessen zu schnell, dass die meisten Behinderungen nicht von Geburt an bestehen, sondern erst durch Alltagsereignisse (bspw. Unfälle) entstehen. Vielen wird das aber erst bewusst, wenn sie oder Angehörige, plötzlich selbst betroffen sind. Doch genau dann ist es zu spät, weil im Fall der plötzlichen Betroffenheit seiner selbst, fehlt oft die Kraft für dieses Thema zu kämpfen und die Hingabe bestehenden Dingen ist die Folge. Die Gesellschaft muss endlich begreifen, dass gerade der Einsatz gesunder Menschen erforderlich ist, damit behinderte Menschen eine Chance auf Inklusion und Integration erhalten.

In diesen Fragen ist natürlich auch der Staat oder gar die Europäische Union gefragt. Doch leider wird auch hier immer noch zu wenig getan und der Druck der Gesellschaft ist gar nicht erst vorhanden, oder beschränkt sich auf wenige einzelne Kämpfer. Gerade in Deutschland erleben wir gerade, wie "ausruhen" aussieht. Da hält man einen Staat Monate regierungsunfähig, weil man nicht einmal in der Lage ist, eine Regierung nach Wählerwillen aufzubauen. Dabei sollten wir alle nie vergessen: "Nur gemeinsam sind wir stark".

 

 

Pflege: England Pflegerin quält und schlägt Demenzpatientin

Gina Owen verdächtig die Pflegerin ihrer Mutter faul zu sein und hat deshalb Kameras versteckt. Mit dem was Sie gesehen hatte, hat Sie nicht gerechnet. Am 13. Juni 2017 hat Stacy G. die Pflegerin die Demenzkranke Mutter beschimpft und geschlagen.

Die Familie hat ein Video veröffentlicht, um anderer vor ihr zur warnen. Die Überwachungskamera hat die Bilder live auf das Smartphone gesendet.

 

Die Tochter war in der Nähe und hat ihrer Mutter sofort geholfen. Daraufhin haben die Arbeitgeber „Mega Care“ die Pflegerin entlassen.

Die Aufnahmen brachte die Familie zur Polizei. Doch diese haben die Pflegerin nur verwarnt nach einer Gründlichen Untersuchung. Die Polizei möchte sich mit der Familie treffen um mit ihr über das Strafmaß reden.

Quelle: rtlnext.rtl.de

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