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Jens Spahn der Gesundheitsminister will die Elektronische Gesundheitskarte nicht einstellen

Bildinhalt:  Eine junge Frau hält ein Handy in der Hand.

Ein zeitgemäßer mobiler Zugang für Patienten sind die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) in Sachen Telematik Infrastruktur, für eine zügige Anbindung der Pflege, nutzenbringende Anwendungen wie die elektronische Patientenakte oder das E-Rezept. Es geht den Minister um eine Ergänzung der bisherigen Pläne zur Absicherung der Datenautobahn fürs Gesundheitswesen.

Eine flächendeckende Installation der Konnektoren im ambulanten Bereich, wie auch die Planungen zum Anschluss des stationären Bereichs und der Apotheken sowie der erforderlichen E-Health-Kartenterminals für die Leistungserbringer.

Nach der parlamentarischen Sommerpause will das Ministerium Vorschläge, für den weiteren Umgang mit der Elektronische Gesundheitskarte und der Datenautobahn vorlegen. Der Minister stellte klar, dass das Geld in die Telematik-Infrastruktur in besonders gesicherten Netz gesteckt werde „weiterhin richtig investiert“ ist. So drängt er auch das Versicherte, die lieber per Handy und Smartphone-App auf ihre Gesundheitsdaten zugreifen wollen, denn sollte es auch ermöglicht werden. Zudem würden es vielen attraktiver erscheinen.

Jedoch sei der Preis für die Nutzung möglicherweise ein niedrigerer Sicherheitsstandard. Bei der KBV heißt es das „die gesellschaftliche Frage, ob wir die Datenschutzstandards im Gesundheitswesen senken“. Bei den Datenübertragungen mit dem Handy könnten die bisher vorgesehenen Sicherheitsschwellen durch Einwilligungen Individuell gesenkt werden. Bei der Gesundheitskarte wäre diese nicht möglich, denn hier gilt für alle ausnahmslos das höchstmögliche Schutzniveau. Auch sind die Bedenken nicht unbegründet, denn die sensiblen Krankheitsdaten haben für Kriminelle einen hohen Wert.

Zudem gibt es schon Beispiele, um an den Besitz der Daten zu kommen. Bei einem Cyber-Angriff in den USA auf eine Personalbehörde ,wurden mehrere Millionen Datensätze gestohlen. In Großbritannien wurde 2017, ein Großteil des Gesundheitssystems lahm gelegt, durch eine Erpressungssoft. Diesen Jahres 2018 wurden in Norwegen, mehrere Kliniken durch Hacker Angriffen attackiert.

Am Montag den 14 Mai 2018 forderte die Deutsche Stiftung Patientenschutz, die Einrichtung eines Bundesamtes für Digitalisierung im Gesundheitswesen, angedockt beim Gesundheitsministerium. Eugen Brysch der Vorstand sagte dem „Tagesspiegel“: „So kann Jens Spahn beweisen, dass höchste Datensicherheit möglich ist und keine Patientengruppe ausgeschlossen wird.

Auch habe der Minister „die Kostenkontrolle dann in seinen Händen“. Und dem „jetzt drohenden Wildwuchs unterschiedlicher Anbieter“ werde ebenso ein Riegel vorgeschoben. Auch wäre ein Komplettausstieg nicht nur das Eingeständnis, seit 14 Jahren auf das falsche Pferd gesetzt zu haben und eine Unmenge an Beitragsgeldern verschleudert zu haben. Bisher wurden für die Gesundheitskarten 1,7 Milliarden Euro ausgegeben. Quelle: Tagesspiegel.de

Es sollen in den kommenden Monaten die organisatorischen und strukturellen Zusammenhänge rund um die Thematik, der Datenautobahn überprüft werden. Zudem gelte es bei allen Vorhaben, die digitalen Gesundheitsangebote stärker, als bisher von den Bedürfnissen der Versicherten her zu denken.

Quelle: aerztezeitung.de

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Politiker plädieren an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Bildinhalt:  Auf einem Tisch steht ein Laptop

Der Fraktionsvorsitzende Professor Karl Lauterbach von der SPD hat dem Plan des Bundesgesundheitsministeriums widersprochen. Dem Referentenentwurf für ein Versichertenentlastungs-Gesetz. Die Kassen sollen gezwungen werden zur Beitragssenkungen, wenn deren Rücklagen einen Monatsbeitrag übersteigt.

Dieses hält Lauterbach vor dem Hintergrund kostenträchtiger Reformprojekte der Koalition nicht zweckmäßig und für rechtlich fragwürdig. Die Rücklagen sind aufgrund der genehmigten Haushalte rechtmäßig. Aus diesem Grunde sind Aufstockungen der Betriebsmittel aus Rücklagen legal. Der Fraktionsvorsitzende argumentiert das der Risikostrukturausgleich ursächlich sei für die tatsächliche existierende Verwerfung und das zu einem späteren Zeitpunkt die Unterschiede in der Finanzausstattung der Krankenkassen ausgeglichen werden.

Auch sei es unsinnig jede einzelne Krankenkasse zu Beitragssatzsenkungen zu zwingen, vor dem Hintergrund erheblicher Kostenwirkungen geplanter Reformen. Denn diese müssen schon nach kurze Zeit wieder revidiert werden. Lauterbach sagt: „Die Aufstockung der Vergütung derzeit stark defizitär arbeitender Hochschulambulanzen. 

Die "massive" Besserstellung der Pflege: Allein das Sofortprogramm für die Pflege mit 8000 Stellen für die medizinische Behandlungspflege bei Pflegebedürftigen werde die Krankenkassen rund 400 Millionen Euro kosten. Ferner müssten rund 30.000 Stellen, die in der Krankenhauspflege als Folge des DRG-System abgebaut worden seien, wieder neu geschaffen werden. Die neue Finanzierungssystematik der Pflegepersonalkosten könne unmittelbar zu Mehrausgaben der Krankenkassen führen: So werden die in den DRGs enthaltenen kalkulierten Pflegekosten bereinigt – das sind in der Summe aller Krankenhäuser rund 15 Milliarden Euro – und die tatsächlichen Pflegepersonalkosten gegen Nachweis den Krankenhäusern nach dem Selbstkostendeckungsprinzip erstattet.

Krankenhäuser, die nicht in der Pflege gespart hätten, könnten mit Mehrerlösen rechnen. Eine Lösung im DRG-System hält Lauterbach für ausgeschlossen: "Das trauen wir der Selbstverwaltung nicht mehr zu." Auf rund 600 Millionen Euro sei die Erhöhung des Festzuschusses für Zahnersatz kalkuliert.

Weitere Ausgaben werden die Aufwertung der sprechenden Medizin in der hausärztlichen Versorgung, Vergütungszuschläge in Regionen mit Unterversorgung, die Reform der Notfallversorgung und die Aufstockung der Vergütung für rund 500 Krankenhäuser mit psychiatrischen Abteilungen verursachen. "Kein Spielraum für Senkungen" In der Summe erwartet Lauterbach Zusatzausgaben der Krankenkassen, die jährlich bei rund fünf Milliarden Euro liegen werden. "Es gibt daher keinen Spielraum für Beitragssatzsenkungen."

Der Fraktionsvorsitzende Lauterbach sieht eine gute Chance ein korrigierter Entwurf hinsichtlich des Planes der Beitragssenkungen des Bundeskabinettes vorlegen zu können. Durch die Verhandlungen der Fachpolitiker im Bundestag. Die Gesundheitspolitische Sprecherin Karin Maag von der Union stimmt Lauterbach zu und Sie verweist auf die Zukünftigen Ausgabenbelastungen und somit die Notwendigkeit eines Risikostrukturausgleich.

Quelle: aerztezeitung.de

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Pflege: Die Sozialverbände kritisieren die Regierungspläne gegen den Pflegenotstand

Bildinhalt: Ältere Frau zu Hause

Die bisherigen Regierungspläne gegen den Pflegenotstand wurden, als unzureichend kritisiert von den Sozialverbänden. Ulrike Mascher die Präsidentin des VdK sagte am 11 Mai 2018 in Berlin:“ Die von der Koalition geplanten Sofortmaßnahmen greifen viel zu kurz, um allen stationär und ambulant betreuten Menschen eine gute Pflege zukommen zu lassen". „konkrete Maßnahmen“ forderte der Paritätische Gesamtverband.

Vor dem internationalen Tag der Pflege 2018 plädierte Mascher für eine deutliche Aufstockung der in Aussicht gestellten 8 000 zusätzlichen Pflegekräfte des Sofortprogramms. „Es müssen mindestens 60.000 Stellen geschaffen werden, um dem Notstand in der Altenpflege entgegenzuwirken." Auch dürften die Kostensteigerung in der Pflege die damit verbunden sind nicht weiter den Pflegebedürftigen und ihre Familie finanziell belasten. Die VdK-Präsidentin sagte „Pflege darf niemanden arm machen". "Gegen weiter steigende Eigenanteile in der Pflege wird der VdK entschlossen vorgehen."

Es müssen weitere zukünftige Kosten, eine weitere Privatisierung des Pflegerisikos auf den Einzelnen gestoppt werden. Zudem kritisierte der Paritätische Gesamtverband, die Pflege sei „leider immer noch eine Großbaustelle". Gegen den Pflegenotstand sei ein Gesamtkonzept nicht in Sicht. Es müssen mittelfristig die Weichen gestellt werden, damit 100 000 zusätzliche Pflegekräfte gewonnen werden können.

Zeitgleich müssen die Belastungen sinken der Pflegebedürftigen. Als Kurzmaßnahme solle die Pflegeversicherung grundsätzlich 85 Prozent der Kosten für pflegebedingte Aufwände ambulant und stationär übernehmen, so dass die Eigenanteilsquote in allen Pflegegraden 15 Prozent betrage.

Rolf Rosenbock der Verbandsvorsitzende sagte: „Gute Pflege ist ein Menschenrecht und darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein". Die Forderungen nach mehr Personal und besserer Bezahlung in Altenpflege und Krankenhäusern bekräftigt die Gewerkschaft Verdi. Silvia Bühler Verdi Vorstandsmitglied sagte, das die Beschäftigten in der Pflege seien „nicht länger bereit, auf Kosten ihrer Gesundheit auszugleichen, was an Personal gespart wird". "Unter der zu dünnen Personaldecke leidet auch die Versorgungsqualität."

Die vereinbarten Maßnahmen im Koalitionsvertrag von Union und SPD für die Altenpflege und Krankenhäuser müssen schnellstmöglich umgesetzt, aber auch nachgebessert werden. Die Gewerkschafterin sagte: “8000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege sind bei 13.000 stationären Einrichtungen und ebenso vielen ambulanten Diensten ein Tropfen auf den heißen Stein".

Zum Erhalt der Gesundheit von Pflegenden sprach Bernd Meurer der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter soziale Dienste (bpa): „Besonders an dem Tag der Pflegenden sollten wir an diejenigen denken, die stets kompetent, fürsorglich und verlässlich für die Pflegebedürftigen in unserem Land im Einsatz sind." Pflegende sollten Zugang zu Maßnahmenpaketen haben, mit denen die eigene Gesundheit geschützt wird.

Quelle: welt.de

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Tag der Pflege hunderte Menschen demonstrieren beim „Walk of Care“ in Berlin für bessere Pflege

Bildinhalt: Demonstration mit hunderten von Menschen

Beim Walk of Care haben hunderte Menschen in Berlin demonstriert für eine menschenwürdige Pflege und bessere Bedingungen. Bis in die Abendstunden sollte die Demonstration dauern und vom Bundesgesundheitsministerium bis zu Berliner Senatsverwaltung für Pflege, Gesundheit und Gleichstellung führen.

Nach Angaben der Veranstalter haben sich bis zum Nachmittag etwa 800 Menschen beteiligt. Unter anderem forderten Sie einen gesetzlich festgeschriebenen Personalschlüssel, Fort- und Weiterbildungen als Pflicht und mehr Zeit für eine gute Ausbildung.

Beim Berliner Pflegestammtisch haben sich die Schwestern, Pfleger, Auszubildende und die Unterstützer zusammengeschlossen. Am Tag der Pflege startet die Brandenburger Linke eine Kampagne für mehr Personal und bessere Bezahlung in den Pflegeberufen. Stefan Wollenberg der Landesgeschäftsführer sagte am Samstag zum Auftakt in Potsdam: „Wir fordern einen Pflegemindestlohn von 14,50 Euro und einen flächendeckenden Tarifvertrag“.

Die Brandenburger beteiligten sich damit, an einer bundesweiten Aktion der Linken. Die Landespolitik sieht die Gewerkschaft Verdi in der Verantwortung: In Berlin und Brandenburg sparten die Krankenhäuser beim Pflegepersonal, weil diese vom Land zu wenig Unterstützung für die nötigen Investitionskosten bekommen. Meike Jäger die Landesfachbereichsleiterin für Gesundheit und Soziales kritisierte das es in den Einrichtungen der Altenpflege keine mehrheitliche Tarifbindung besteht.

Wollenberg sagte: „Das sogenannte Sofortprogramm der neuen Bundesregierung für zusätzlich 8.000 Pflegekräfte ist angesichts des tatsächlichen Bedarfs nicht mehr als ein schlechter Witz". "Allein in Brandenburg werden nach einer Berechnung des Arbeits- und Sozialministeriums bis 2040 etwa 23.000 zusätzliche Fachkräfte nur in der Altenpflege benötigt." Die Linke fordert zu besseren Betreuung der Kranken und Senioren einen verbindlichen Personalschlüssel, des das Verhältnis von Zahl der Patienten und Pflegekraft vorschreibt. Quelle: dpa

Quelle: focus.de

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Streit bei der Verhandlung zu Personaluntergrenzen

Bildinhalt: Ein Ältere Mann mit Gehhilfe zu Hause (Das Bild ist in schwarz/weiß und wirk sehr bedrückend)

Ein Streit bei den Verhandlungen zu Personaluntergrenzen in Krankenhäusern. Bisher laufen die Verhandlungen zu Personaluntergrenzen in den Krankenhäusern unauffällig und weitestgehend außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung.

Am Dienstag den 8 Mai 2018 ist es in einer Sitzung zu einer Auseinandersetzung gekommen. Der Bundestag und die Bundesregierung haben sich mit den Personaluntergrenzen das nicht so vorgestellt, wie in den Verhandlungen zwischen dem GKV-Spitzenverband und Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG), kritisierte der Deutsche Pflegerat.

Es wird nur über pflegesensitive Bereiche verhandelt, jedoch nicht über Untergrenzen für alle bettenführenden Stationen, so wie es der Koalitionsvertrag von SPD und Union vorsehen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sagten gemeinsam: „Ziel verfehlt!". Die Arbeitssituation der Pflegekräfte wird das abzeichnende Ergebnis nicht spürbar verbessern. Auch handelt es sich um Untergrenzen, die darauf abzielen akute Patientengefährdung zu reduzieren. 

Details aus den Gesprächen zwischen DKG sowie dem Verband der privaten Krankenversicherung und dem Spitzenverband sind Hintergrund der Empörung. Dieses geht aus einer Reaktion der DKG vom 09 Mai 2018 verbreiteten Kritik von Pflegerat und Gewerkschaft hervor. So sollen aus den Personalbesetzungen der als pflegesensitive identifizierten Stationen zum Beispiel geriatrischen Abteilungen und Intensivstationen, ein 30 Tage Durchschnitt gebildet werden.

An Tagen bei denen die Untergrenzen nicht erreicht wurden, sollen monatlich erfasst werden. Georg Baum der DKG Hauptgeschäftsführer sagt: „Diese Vorgehensweise geht über die gesetzliche Vorgabe hinaus, die Transparenz nach Ablauf des jeweiligen Budgetjahres fordert". Ann Marini die Spitzenverbandssprecherin sagte der „Ärzte Zeitung“, „Das ist kein finales Ergebnis. Es liefen die Gespräche noch bis Ende Juni 2018.

So konnte bisher nur über pflegesensitive Bereiche gesprochen werden, weil nur dafür ein gesetzlicher Auftrag vorliegt. Zudem sei die vorgesehene Ausweitung im Koalitionsvertrag keine gesetzliche Basis. Das Berliner IGES-Institut hat in einer aktuellen Umfrage unter Pflegedirektoren, Pflegepersonal und Pflegewissenschaftlern versucht zu ermitteln, was pflegesensitive Bereiche in den Kliniken sein könnten. Zudem sind 63 Prozent der Pflegedienstleitungen mit der Personalsituation grundsätzlich unzufrieden oder sehr unzufrieden.

Laut der Umfrage beginnt der pflegesensitive Bereich bei der am häufigsten genannten Intensivmedizin. In absteigender Reinfolge sind dann die Geriatrie, die Neurologie, die Innere Medizin, die Unfallchirurgie, die Herzchirurgie, die Kardiologie und die allgemeine Chirurgie.

Quelle: aerztezeitung.de

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Pflege: Die Zahl der ausländischen Pflegekräfte hat sich beinahe verdoppelt

Bildinhalt: Junge Pflegerin

Der Pflegenotstand führt zu immer mehr Fachkräftemangel und die Nachfrage nach Pflegekräften ist so hoch wie nie. Mehr als 1,6 Millionen Beschäftigtet, doch die einheimischen Fachkräfte werden knapp. Deshalb werden immer mehr Stellen mit Bewerbern aus dem Ausland besetzt. Viele Altenheime haben Probleme die offenen Stellen zu besetzen.

Im April dieses Jahres wurden in Niedersachsen fast 2 000 offene Stellen gemeldet. Dagegen waren nur 3 00 Altenpflegekräfte ohne einen Job.

Durch die seit Jahren hohe Nachfrage ist die Zahl ausländischer Beschäftigter deutlich gestiegen in der Pflege. Die Zahl der Ausländischen Pfleger wuchs in den vergangenen Jahren von circa 100 000 auf mehr als 170 000. Es stiegt ihr Anteil der Gesamtbeschäftigung im Pflegesektor von siebe auf elf Prozent, dies teilte die Bundesagentur für Arbeit am 09 Mai 2018 in Nürnberg mit. Demnach stammen viele Beschäftigte aus den EU-Ländern Kroatien, Polen und Rumänien.

Ein Grund ist auch die Alterung der deutschen Gesellschaft. Raimund Becker der BA-Vorstand sagte: „In Deutschland wächst der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften". So versucht die Bundesanstalt auch junge Leute für eine Ausbildung im Pflegebereich zu werben oder Arbeitslose zu qualifizieren.

Jedoch wird dieses in der Pflegebranche kaum reichen. Becker sagte: „Wir brauchen ausländische Kräfte und wollen diesen Menschen auch dauerhaft eine gute Perspektive bieten". Die BA will ausländische Pflegekräfte zu einer Arbeit in Deutschland gewinnen. Zudem qualifiziert die BA mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Programms „Triple Win“ Pflegefachkräfte aus Tunesien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und den Philippinen für den deutschen Arbeitsmarkt.

Der BA erklärte, das in diesen Ländern es einen „Überschuss an ausgebildeten Pflegekräften, die keine adäquate Beschäftigung im Herkunftsland finden". So konnten mit dem Programm schon über 1 300 Pflegekräfte vermittelt werden. Wir haben am 3 Mai 2018 von der Charité in Berlin berichtet die Pflegekräfte aus Albanien und Mexiko holen, da der Bedarf an Pflegekräfte immer größer wird. Sie können gerne den Artikel hier lesen.

Quelle: spiegel.de

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Pflege: Ausbildungsreform nicht alle Parteien zufrieden

Bildinhalt: In der Bibliothek ließt ein Mädchen ein Buch.

Eine Anhörung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat gezeigt, dass nicht alle Parteien mit dem Weg der Pflegeausbildung zufrieden sind. Die Anhörung zum Entwurf der Ausbildungs- und Prüfverordnung wurde vom Arbeitgeberverband Pflege, in der generalistischen Pflegeausbildung scharf kritisiert.

Es wurden „alle Befürchtungen bestätigt“, hieß es aus dem Arbeitgeberverband Pflege. Es hieß wie „auf Biegen und Brechen das Vorhaben zur generalistischen Pflegeausbildung einmal mehr durchgepeitscht werden soll“, sei „ein Lehrbeispiel dafür, wie fahrlässig Politik die Zukunft der Altenpflege aufs Spiel setzt“ so der Verband. Nicht nur aus der Altenpflege kamen Einwände gegen den Entwurf für die Prüfverordnung und Ausbildungsverordnung.

Friedhelm Fiedler der Vizepräsident beim Arbeitgeberverband Pflege sagte: „Die Träger sind zum Beispiel für die Bereitstellung aller Praxiseinsätze verantwortlich. Es müssen entsprechende Kooperationsverträge abgeschlossen werden. Wie aber soll das funktionieren, wenn schon heute absehbar ist, dass für den Pflichteinsatz Kinderkrankenpflege bundesweit auch nicht ansatzweise genügend Praxisplätze zur Verfügung stehen?“. 

Zudem wurde kritisiert das die Bundesländer es ablehnten, Auszubildenden nach der Zwischenprüfung einen Assistenz- oder Helferabschluss zu gewähren. Sagte er: „Viele der Auszubildenden, die das neue, in Teilen überzogen anspruchsvolle Ausbildungsniveau nicht schaffen, stehen dann womöglich mit leeren Händen da“. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) äußerte Kritik. Burkhard Rodeck DGKJ Generalsekretär sagte: „Dem Willen des Gesetzgebers, die Möglichkeit der eigenständigen Kinderkrankenpflege zu erhalten, muss auch in der Verordnung Rechnung getragen werden“.

So könnte es zum Vergleich mit den wenigen Ausbildungsplätze 6 640 in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege nicht sein, das durch die verpflichtenden Anteile der Ausbildung aller 120 000 verstopft würden. Im Juni 2017 wurde vom Deutschen Bundestag eine Reform der Pflegeausbildung verabschiedet. Für das Pflegeberufsgesetz stimmten die Koalitionsfraktionen. Die Linken und Grünen stimmten dagegen.

In Zukunft sollen in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen allgemeinen Pflegeausbildung beginnen. Die Auszubildenden können die Ausbildung fortsetzen oder im letzten Ausbildungsjahr sich als Kinderkrankenpfleger oder Altenpflege fortbilden lassen. Auch soll nach sechs Jahren überprüft werden, wie viele Auszubildenden sich fortgebildet haben und wie viele ihren Berufswunsch während der Ausbildungszeit geändert haben. „Die Weiterentwicklung der Ausbildung folgt dem Ziel, ein möglichst breit gefächertes pflegerisches Kompetenzspektrum zu vermitteln und die Einsatzmöglichkeiten unabhängig von Altersstufen und Pflege­settings zu flexibilisieren“, der GKV-Spitzenverband in einer Stellungnahme zu dem Referentenentwurf.

So heißt es weiter in der Stellungnahme: Die „gewollte Flexibilität und Durchlässigkeit über alle Pflegebereiche hinweg ist zu begrüßen, weil damit in noch höherem Maße die Möglichkeit eröffnet wird, auf wandelnde Pflegebedarfe zu reagieren“. Die Krankenkassen sehen auch die Befürchtungen verschiedener Akteure im Gesundheitswesen. „Vor dem Hintergrund der tiefgreifenden

Änderungen der Ausbildungsstruktur hatte sich bereits im Gesetzgebungsverfahren zum Pflegeberufegesetz gezeigt, dass die prognostizierten Auswirkungen der angestoßenen Reform unterschiedlich und kontrovers beurteilt werden“, so heißt es in der Stellungnahme. Der politische Kompromiss sei ein „pragmatischer Lösungsansatz“.

Allerdings macht dies aus der Sicht des GKV-Spitzenverbandes „zwingend auch eine wissenschaftliche Begleitforschung ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Ausbildung und deren Berücksichtigung bei weiteren Gesetzesanpassungen erforderlich“. Quelle: aerzteblatt.de

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Andreas Gassen der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztliche Bundesvereinigung ist nicht für Beitragssenkungen, sondern für die Versorgung

Bildinhalt: Ein rosa Sparschwein und jemand wirft eine Münze rein.

Von knapp drei Milliarden Euro im vergangenen Jahr wirft Andreas Gassen, den Krankenkassen vor: „Die Rücklagen der Kassen wachsen von Monat zu Monat, der Ge­sund­heits­mi­nis­ter plant deshalb ein Gesetz, das die Kassen zwingt, die Beiträge zu senken. Besser wäre aber, das Geld dafür zu verwenden, wofür es die Versicherten gezahlt haben – für die Versorgung“.

So fordert er den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die „Zechprellerei“ zu beenden. Laut Gassen sind derzeit die Rücklagen der Krankenkassen bei rund 31 Milliarden Euro. Der KBV-Chef sagte am 07 Mai 2018 auf der Vertreter Versammlung (VV) der KBV: „Die Krankenkassen bilden diese Rücklagen, weil sie seit vielen Jahren ihre Rechnung an uns schlichtweg nicht vollständig bezahlen beziehungsweise diese Teile der Zeche prellen. Trotzdem versorgen wir unsere Patienten hervorragend“.

2017 haben in einer Versichertenbefragung 91 Prozent angeben, das Sie zu ihren Ärzten vertrauen haben und 92 Prozent gaben an das Sie eine gute bis sehr gute Arbeit machen. Andreas Gassen erzählte von einem: „klammheimlich vollzogenen Paradigmenwechsel“ der Politik. Bisher ist es gesetzlich festgeschrieben, dass medizinische Leistungen wirtschaftlich und nur in medizinisch angemessenem Umfang erbracht werden sollen.

Anfang 1990 wurde deshalb die Budgetierung und Quotierung ärztlicher Leistungen eingeführt. Doch laut dem Koalitionsvertrag wollen die Parteien den Patienten mehr versprechen. Gassen sagte: „Jetzt lesen wir im Koalitionsvertrag, dass diese Beschränkung nicht mehr gewünscht ist. Im Gegenteil: Leistungsausweitung sei angesagt. Wir kommen weg vom Budgetsystem – einem eher planwirtschaftlichen Ansatz – hin zu einem eher nachfrageorientierten Konsumsystem“.

Gassen warnte die Politik, Versprechungen zu machen, die kaum zu halten sind nur „wenn wir Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten auf die Streckbank kommen“. „Sollte jemand glauben, so mit uns umspringen zu können, könnte das schneller als erwartet ein Rendezvous mit der Realität werden“, sagte er. „Wenn die Politik die Ärzte um mehr Versorgung bittet, dann kostet das Geld.

Unter den geltenden Budgetbedingungen wird auch nicht nur eine Stunde umsonst mehr angeboten. Wer mehr bestellt, muss auch mehr bezahlen“. Ansonsten mache „die Politik die Rechnung ohne den Lieferanten“. Die Politik favorisiert für die Notfallversorgung ein Konsummodell, doch dieses wird nicht so deutlich, wie etwa bei der 25-Stunden-Präsenzzeit. Gassen sagte: „Aber das Prinzip ist dasselbe: Unbegrenzte Inanspruchnahme von Leistungen im Bereitschaftsdienst, egal zu welcher Uhrzeit und aus welchem Anlass – auch das auf unsere Kosten, denn der ärztliche Bereitschafts- oder Notdienst wird aus der gedeckelten Gesamtvergütung bezahlt“.

Der KBV-Chef Andreas Gassen fordert eine „monetären Patientenbeteiligung“. „Dieser Gedanke liegt auf der Hand und ist folgerichtig. Es traut sich nur niemand, das umzusetzen“. „Die ärztliche Selbstverwaltung muss sich also selber helfen“, so seine Folgerung. So sei es Richtig Bereitschaftsdienstpraxen an Krankenhäusern, Hospitälern zu konzentrieren. Gassen sagte: „Wir müssen sie vernünftig ausstatten, sie im 24/7-Betrieb mit einem einheitlichen Ersteinschätzungsverfahren laufen lassen, sie mit einem Tresen gemeinsam mit den Klinikkollegen betreiben und mit der 116117 koppeln“. Auch lobte Gassen den für die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses, wie die Zuschläge für die Notfallversorgung verteilt werden. „Das ist eine Festlegung, die eine Größenordnung von etwa 700 Kliniken zeigt.

Das ist realistisch, das kommt der Qualität der Versorgung zu Gute und das ist auch im Interesse der Patienten“. Gassen erzählt von Stimmen aus den Krankenhäusern, die für weniger Notfallzentren sich einsetzen. Weniger Zentren, die dann aber personell und technisch besser ausgestattet werden könnten umso die Versorgung der Patienten zu verbessern. Zudem hat er in der Rede gesprochen von der Situation der niedergelassenen Psychotherapeuten. So dass deren Vertreter daran arbeiten, die berufliche und wirtschaftliche Lage der Psychotherapie im ambulanten Bereich langfristig zu verbessern. Dafür sicherte Gassen die Unterstützung seiner Organisation zu.

Quelle: aerzteblatt.de

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Jeder zweite Deutsche hat große Angst vor Pflegebedürftigkeit

Bildinhalt: Ein ältere Mann läuft am Ufer des Wassers entlang.

Die R + V – Versicherung hat am 8 Mai 2018 nach einer Umfrage dies festgestellt. Dabei haben die Frauen eine deutlich größere furcht, als bei den Männern pflegebedürftig zu werden. Das R + V Infocenter befragt jährlich die Menschen schon seit 1992 nach ihren Ängsten.

Es wurden 2 400 Menschen befragt und dabei war die Angst vor Pflegebedürftigkeit ein „Dauerbrenner“. In den vergangenen 26 Jahren wurde Sie konstant von rund 50 Prozent der Befragten genannt. Brigitte Römstedt, die Leiterin des R+V-Infocenters sagte: „Diese Befürchtung hat einen sehr realen Hintergrund angesichts der rund 2,6 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland – Tendenz steigend“.

Laut der Umfrage haben 48 Prozent der Männer große Angst vor einer Pflegebedürftigkeit und bei den Frauen sind es sogar 57 Prozent. Als Begründung sagte Römstedt: „Pflege ist weiblich“. „Zum einen sind zwei Drittel der Pflegebedürftigen Frauen. Zum anderen kümmern sie sich in den meisten Fällen um die häusliche Pflege von Angehörigen.“ Mit wachsendem Alter steige stetig die Angst vor der eigenen Pflegebedürftigkeit, zeigt die Befragung.

Danach sind Jugendliche bis 19 Jahren „noch recht entspannt“. Die Jugendlichen gaben nur 23 Prozent solcher Ängste an. Junge Erwachsene ab 20 Jahren hätten schon 40 Prozent große Angst im Alter pflegebedürftig zu werden. Ab einem alter von 40 Jahren seien es schon 57 Prozent. Ab 60 Jahre haben laut Umfrage fast zwei Drittel 64 Prozent Angst davor ein Pflegefall zu werden.

Was sind die größten Ängste im Alter?

Die aller meisten haben in der Zukunft Angst vor der Unselbständigkeit. Dieses ergab eine Online-Umfrage vom Institut market im Auftag von Silver Living. Die Menschen im alter von 60 bis 69 Jahren haben, besonders Angst ein Pflegefall zu werden, das gaben 78 Prozent in den vorliegenden Altersgruppen an. Etwa 75 Prozent haben Angst schwer zu erkranken. Die Demenz macht auch vielen sorgen davor fürchten sich 62 Prozent, laut der Online Umfrage und 61 Prozent haben Angst nicht mehr alleine sich im Alter zurecht zu finden.

Bei den über 70-Jährigen haben 89 Prozent Angst ein Pflegefall zu werden und 75 Prozent schwer zu erkranken. Es gaben 62 Prozent an Angst vor einer Demenz zu haben und 59 Prozent haben Angst von anderen abhängig zu. Die Einsamkeit macht vielen sorgen. Jeder zweite in den Altersgruppen der 60- bis 69-Jährigen, hat Angst später nur noch wenige Freunde und Bekannte zu haben und jeder dritte hat sogar Angst partnerlos zu sein.

Eine wichtige Rolle spielt für alle, die spätere Wohnform. Fast jeder wünscht sich später im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung betreut zu werden. Jedoch will kaum jemand im Haushalt von den Kindern oder Enkelkindern betreut werden. Eine Alternative ist auch noch das Betreute Wohnen in speziellen Wohnanlagen. Niemand möchte später in ein Pflegeheim ziehen. Quelle: kurier.at

Quelle: aerzteblatt.de

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Der Bundegesundheitsminister stimmt ein auf Mehrkosten für Pflege-Verbesserungen

Bildinhalt: Ein Glaskugel und darin befindet sich ein 500 Euro Schein

Jens Spahn der Bundesgesundheitsminister hat gegen den Pflegemangel weitreichende Verbesserungen angekündigt und auf höhere Kosten eingestimmt. In diesen Wochen machen die Parteien und Verbände mit bundesweiten Aktionen auf Abhilfe gegen den Pflegenotstand aufmerksam. Franziska Giffey, die Bundesfamilienministerin hat für hunderttausende minderjährige pflegende Angehörige Hilfe versprochen.

Die ersten Pflegeeinrichtungen oder -stationen schließen laut Diakonie, da nicht mehr genug Personal finden. Laut Experte fehlen mindestens 38 000 Pflegekräfte in der Altenpflege, die Personalsituation hat die Politik bisher nicht verbessern können. Jens Spahn hat angekündigt das Koalitionsprojekt flächendeckender Tarifverträge in der Altenpflege angehen zu wollen.

Er sagte beim SWR Aktuell: „Da möchte ich mit dem Arbeitsminister Hubertus Heil möglichst schnell zu einer Allgemeinverbindlichkeit von Tariflöhnen kommen“. „Ich hoffe, wir schaffen das zum nächsten Jahr.“ Auch stimmte Der Bundesgesundheitsminister auf die steigenden Kosten für die geplanten Verbesserungen bei der Kranken- und Altenpflege ein. „Wenn es mehr neue Pflegestellen gibt als bisher geplant, dann wird es auch teurer“, sagte Spahn in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

So plant die Koalition als Sofortmaßnahme, 8000 zusätzliche Stellen in Heimen zu schaffen. „Wir müssen spürbar mehr tun, damit überall was ankommt“, so der Minister. „Das gilt auch für die Krankenhäuser.“ Das Ziel ist es, dass die Krankenkassen jede zusätzliche Pflegestelle zahle, sowie die Tariflohnsteigerungen für die Pflege.

Franziska Giffey kündigte mehr Hilfe für minderjährige pflegende Angehörige an. Sie sagte in Berlin: „Für über 230 000 Kinder und Jugendliche ist es Realität, dass sie Familienangehörige pflegen, beim Essen helfen, den Haushalt schmeißen, sich um jüngere Geschwister kümmern“. „Diese jungen Menschen verdienen unseren Respekt, aber sie brauchen auch unsere Hilfe.“ Betroffene könnten sich bei einem Projekt „Pausentaste“ und einem Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ Hilfe und Beratung holen (Internet: www.pausentaste.de; Hotline: 116 111; E-Mail über www.nummergegenkummer.de.

So fordert die Linke Milliarden-Investitionen und mehr als Hunderttausend zusätzliche Stellen in der Pflege von Kranken und Alten. Bernd Riexinger der Linke Chef sagte in Berlin: „Der Pflegenotstand wird nicht kleiner, sondern größer“. Auch sei der derzeitige Zustand eine „Schande“ für ein reiches Land wie Deutschland.

Die Grünen und Linken veranstalten in dieser Woche zahlreiche Aktionen zur Pflege. Der Deutsche Evangelische Verband für Altenpflege und Altenarbeit, sowie die Diakonie veranstalten seit Montag bis kommenden Sonntag Aktionen. Ihre Pflegedienste, -heime und -schulen werben mit Bewerber-Speeddatings, Berufekinos und Bewerbungstrainings um neue Altenpfleger. Anlass ist der Internationale Tag der Pflege am Samstag, der an den Geburtstag der britischen Pionierin der Krankenpflege, Florence Nightingale, 1820 erinnert.

Quelle: dpa-AFX

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