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Die Mode Marke Tommy Hilfiger hat eine neue Modekollektion für Menschen mit Behinderung

Die Mode Kollektion ist Beispielsweise mit Magnetischen Verschlüssen ausgestattet. Damit die Kleidungsstücke sich ganz leicht öffnen und anziehen lassen, sowie ausziehen lassen. Die neue Kollektion heißt „Tommy Adaptive“ dieses steht für Anpassungsfähig. Es wurde bei den Kleidungsstücken besonders Wert auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen gelegt, ohne dabei aber den Mode Aspekt zu vernachlässigen.

Spezielle Öffnungen für Prothesen bei den Hosen, die Reißverschlüsse und Knöpfe sind magnetisch. Dieses ermöglicht mit nur einer Hand die Knöpfe zu öffnen. Es kann ganz leicht ein Shirt angezogen werden, da die Schulteröffnungen vorne und hinten magnetisch sind und sich ganz leicht öffnen lassen.

Die Kollektion ist seit dem 18.Oktober 2017 im Handel und bietet für Männer und Frauen eine ganz abwechslungsreiche Mode. Die Mode für behinderte Kinder gibt es schon länger. Seit 2016 gibt es spezielle Kleidungsstücke für Kinder von Tommy Hilfiger. Bei diesen kann ganz einfach die Länge von Ärmeln und Hosenbeinen verändert werden.

Tommy Hilfiger wollte mit der neuen Kollektion für Erwachsene daran anknüpfen, denn man will niemanden ausschließen. Die Mode soll als modisches Sprachrohr dienen. Für die Kinder und Erwachsenen, so dass jeder sich Modisch ausdrücken kann.

Hier finden Sie mehr dazu: Tommy Hilfiger

Mindestlohn steigt für Pflegekräfte

Ab dem 1 November 2017 ist die dritte Pflegemindestlohn Verordnung in Kraft getreten. Demnach erhalten alle zum 1. Januar 2018 mehr Mindestlohn. Im Westen soll der Mindestlohn von derzeit 10,20 Euro auf 10,55 Euro pro Stunde steigen und im Osten von 9,50 Euro auf 10,05 Euro pro Stunde.

Bis zum Jahr 2020 wird der Lohn Schrittweise erhöht, so das dann im Westen 11,35 Euro pro Stunde und im Osten 10,85 Euro pro Stunde der Mindestlohn beträgt. Somit liegt der Pflegemindestlohn über dem gesetzlichen Mindestlohn. Davon profitieren werden um die 900 000 Pflegefachkräfte in den Pflegebetrieben. 

Quelle: https://www.bundesregierung.de/

 

 

Die Pflege könnte bis zu 685 Millionen mehr kosten

Der Fiskalrat mahnt im Jahr 2021 könnten die Ausgaben für die Pflege, über 685 Millionen Euro höhere sein. Im Ideal Fall liegt man in vier Jahren nur acht Millionen Euro drüber. Der Fiskalrat mach auch auf Aufmerksam, dass ohne gewisse gegen Vorkehrungen der Kostenzuwachs immer mehr ansteigt, im Pflegebereich und über dem Kostendämpfungspad liegen könnte.

Der Finanzausgleich für die Jahre 2017 bis 2021 erlaubt den Gemeinden und Ländern einen Anstieg der Bruttoausgaben von 3,6 Milliarden Euro 2016 auf 4,5 Milliarden Euro 2021. Der Fiskalrat deutet darauf hin, dass die Pflegekosten steigen auf bis zu 5,2 Milliarden Euro.

 

Im Vergleich zu 2015 dort Betrugen die Kosten 4,3 Milliarden Euro für die Altenpflege, das sind 1,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes(BIP). Für 2030 geht der Fiskalrat davon aus, dass die Kosten des BIP zwischen 1,4 bis 1,9 Prozent und 2060 zwischen 1,9 bis 3,6 Prozent liege werden.

Die Menschen werden im älter und diese macht sich auch in der Pflege immer mehr bemerkbar. 2015 waren es fünf Prozent der über 80-Jährigen die gepflegt werden. 2030 geht man davon aus das es bereits 6,6 Prozent sind und bis 2060 elf Prozent, der über 80-Jährigen die gepflegt werden.

Die genaue Studie: https://www.fiskalrat.at/

Wo ist mein Nachbar? Haushaltshilfe gesucht.

Bei einem kleinen Wetterrückblick auf die letzten Jahre fällt auf, dass das Wetter immer mehr zu Unwettern wird. Für viele Menschen bedeutet diese Wettersituation, dass die Zeit in der man sich außerhalb der eigenen Wohnung/Haus bewegt, sich reduziert. 
Für einige Menschen kann sich daraus allerdings sehr schnell eine problematische Situation entwickeln. Besonders die Personengruppen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit, oder solche die eben nicht mal eben mit dem Regenschirm nach draußen gehen können, wird es dadurch schwierig, gesellschaftliche Kontakte zu pflegen. Selbst der notwendige  Einkauf, der Gang zum Arzt, oder sonstige wichtige Besorgungen, bleiben dabei auf der Strecke. Man könnte denken, dass das nicht schlimm ist. Aber gerade wenn die Schlechtwettersituation anhält, kann es zu Versorgungsengpässen kommen. 

Der "rettende" und teils teure Lieferservice, kann das Problem nur selten kompensieren. Gerade ältere Menschen, wie Rentner, hilfsbedürftige Personen, sind von der Problematik schnell betroffen. Dabei gibt es für diese Problematik relativ einfache und gute Lösungsansätze. Oder anders gesagt: "Wo bleib der Nachbar?" Genau das kann die entscheidende Frage sein. Zwar ist niemand verpflichtet, seinen Nachbarn zu helfen, doch der Blick in die Nachbarschaft und die Intension hilfsbedürftigen Nachbarn zu helfen sollte die Intension eines jeden Menschen sein. Schließlich weiß niemand, ob man vielleicht einmal selbst in eine Situation gerät, bei der man auf Nachbarschaftshilfe angewiesen ist.

Natürlich gibt es auch Organisationen wie beispielsweise die Caritas, die Unterstützung anbieten. Ebenso kann schon das "Essen auf Rädern" eine gute Erleichterung darstellen. Viele Anbieter bieten dafür sogar "Essen auf Probe" an, damit man selbst feststellen kann, ob das Speiseangebot einen zusagt. Zumal die Essen oft gar nicht so teuer sind. Ist man wirklich auf Hilfe angewiesen, sollte die Option einer "Haushaltshilfe" in Betracht gezogen werden.

Wer, aufgrund von Operation oder Krankheit, temporär auf Hilfe angewiesen ist, sollte in jedem Fall mit seiner Krankenkasse in Kontakt treten, denn ggf. werden sogar die Kosten teilweise übernommen und der/die Betroffenen müssen dann nur einen geringen Kostenanteil selbst tragen. Haushaltshilfen lassen sich auch bei Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz oder die Johanniter finden. 

Liegt eine Pflegestufe vor, sollten pflegende Angehörige bedenken, dass auch hier der Anspruch einer Haushaltshilfe mit ca. 13 Stunden im Monat (16 Stunden im Jahr) bestehen kann. Viele Krankenkassen beraten hier gerne, oder der/die pflegenden Angehörigen lassen sich im Rahmen der halbjährigen Beratungsgespräche beraten. Eine der letzten Alternativen, ist dann noch der Umzug in betreute Wohnanlagen. Hier sollte aber genau auf die Qualität der "Betreuung" geachtet werden, denn viele Wohnanlagen bezeichnen ihre Anlage als "betreutes Wohnen", die eigentliche Betreuung findet dann aber eher nur auf dem Papier statt. Auch hier helfen die erwähnten Beratungsstellen einem weiter.

 

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