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Bayrisches Psychatriegesetz soll nachgebessert werden.

Bildbeschreibung: Landtag CSU Bayern

Der Aufschrei in der Öffentlichkeit war groß, als die ersten Inhalte und deren möglichen Bedeutung des Bayrischen Psychiatriegesetzes bekannt wurden. Gestern wurde nun eine Petition an den Bayrischen Landtag übergeben, die mittlerweile über 92 Tausend Unterschriften hat. In Bayern verspricht man "nachzubessern", was auch immer das zu bedeuten hat.

Auch wir unterstützen diese Petition, denn die bisherigen schwammigen Formulierungen sind in der Tat etwas verunsichernd. Der Bayrische Landtag hatte uns zwar eine Art der Gegendarstellung (hier nachzulesen) zukommen lassen, die zwar die eigentlichen Absichten transparent machen, doch ob so etwas wirklich reicht, wenn ein Gesetz zu viele Interpretationsfreiräume lässt? Worum es in dem Gesetz ging, können Sie in unserem Artikel vom 17. April 2018, hier nachlesen: https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/politik/383-beitrag-20180417-01

Wenn auch sie die Petition unterstützen wollen: https://www.change.org/p/markus-soeder-stoppen-und-überarbeiten-sie-das-bayerische-psychiatriegesetz 

 

 

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Pflege: Viele Deutsche sehen eine Chance für Technische Unterstützung in der Pflege

Bildinhalt: Ein weißer Roboter  mit einen Namenschild pepper und auf seiner Brust hat er ein Tablet

In Deutschland steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen, die zurzeit etwa 3 Millionen sind. Dazu kommt das die Zahl der beruflich und privat pflegen rückläufig ist. Deshalb wird in Zukunft um die Pflege gewährleisten zu können bzw. sicherzustellen immer mehr die Nutzung von digitalen Technologien eine wichtige Rolle spielen.

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erfahren, eine repräsentative Befragung mit 1 000 Teilnehmern untersucht. Wie die Deutsche Bevölkerung digitale Anwendungen in der Pflege einschätzen. Laut der Umfrage sind viele offen für den Einsatz von digitaler Technik in der Pflege. Etwa 64 Prozent der Befragten sehen eher eine Chance in der Technik, wobei für 25 Prozent die Risiken überwiegen.

Außerdem halten 84 Prozent die digitalen Anwendungen für sinnvoll, um die Arbeit für die Pflegenden zu erleichtern und 74 Prozent glauben das durch die Techniken die Pflegebedürftigen ein selbst bestimmteres Leben führen können. Der Vorstandvorsitzende Dr. Ralf Suhr des ZQP sagt: „Technologische Potenziale, die zur Unterstützung und sogar Verbesserung des Pflege- und Versorgungsprozesses vorhanden sind, werden oft verkannt - in manchen Debatten auch irrationale Ängste dazu geschürt.

Dabei bietet Technik unter anderem die Chance, Pflegende von Routineaufgaben zu entlasten, Prozesse zu vereinfachen, um mehr Zeit für die pflegebedürftigen Menschen zu haben, und die Patientensicherheit zu erhöhen. Unsere Befragung zeigt, dass die meisten Menschen digitale Hilfsmittel in der Pflege nicht ablehnen".

Die Studie gibt auch Aufschluss wie die Einsatzmöglichkeiten von digitalen Anwendungen in der Pflege bewertet werden. Beispielsweise: „technische Anwendungen in der Wohnumgebung" hat eine Zustimmung von 74 Prozent für ein Kommunikationssystem das Videobasiert ist mit dem die Pflegebedürftigen ihre Helfer kontaktieren können und 93 Prozent sind für einen Rauchmelder mit Herdabschaltung. Auch sind 74 Prozent für Unterstützung von Pflegenden durch „Telepflege-Angebote".

Darunter sind tendenzielle mögliche Schulungen von Angehörigen zur Pflege über eine Videoverbindung und um etwa eine Videokonferenz zur Einschätzung und Abstimmung der Pflegesituation. Viele sind zudem offen für die Verwendung von Pflege-Apps: So benutzen 17 Prozent bereits eine Gesundheits-App.

58 Prozent der Teilnehmer stimmen im Pflegekontext zu für Bewegungsförderung in der Pflege durch Smartphone- oder Tablet Anwendungen und 68 Prozent zur Schulung pflegender Angehöriger. Roboter zur Unterstützung Pflegebedürftiger wurde auch positiv bewertet und die daraus sich ergebenen Möglichkeiten.

Beispielsweise befürworten 76 Prozent einen Roboter der an die Einnahme von Medikamenten, Speisen und Getränke erinnert. 74 Prozent würden einen Roboter zusagen der Kommunikation nach außen oder bei körperlichem oder geistigen Training unterstützt. Auch würden 65 Prozent der Befragten es gut finden, wenn der Roboter im Falle eines Sturzes aufhelfen würde und 60 Prozent das der Roboter einen ins und aus dem Bett hilft.

Dennoch wurden Bedenken geäußert in Bezug auf der Datensicherheit. 43 Prozent sind „voll und ganz“ und weiter 32 Prozent „eher“ bedenklich bezüglich des Umgangs mit persönlichen bzw. sensiblen Daten. 54 Prozent haben Sorgen ob die Technik wirklich verlässlich ist.

Ralf Suhr von ZQP kann das gut nachvollziehen: “Datensicherheit ist natürlich eine zentrale Anforderung. Für die breite Akzeptanz digitaler Lösungen ist am Ende entscheidend, dass diese praktikabel und sicher sind."

Quelle: kma-online.de

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Die Sozialverbände sind schockiert über die AfD-Anfrage zu Menschen mit Behinderung

Bildinhalt: Reichstag in Berlin

Eine Anfrage der AfD am 23 März 2018 zu behinderten Menschen in Deutschland hat für Empörung gesorgt. Die 18 Organisationen aus Sozialwesen und Behindertenhilfe verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung, darunter die Caritas, VdK und Lebenshilfe, das Schreiben der AfD, das in „in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migranten" suggeriere.

Das Protestschreiben der AfD-Anfrage erinnert “an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden". Die AfD-Parlamentarier würden die Grundhaltung vermitteln, "Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel".

In der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ heißt es in der Anzeige in der die 18 Organisationen sich äußern zu der Anfrage der AfD „Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen”. Die AfD wollte in der Anfrage von der Bundesregierung wissen, wie sich die Zahl der Behinderten in Deutschland seit 2012 entwickelt hat.

Dabei insbesondere die 4 Frage in der AfD-Anfrage: „Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der Behinderten seit 2012 entwickelt, insbesondere die durch Heirat innerhalb der Familie entstandenen (bitte nach Jahren aufschlüsseln).?“ und die nächste Frage „5. Wie viele Fälle aus Frage 4 haben einen Migrationshintergrund?“.

Dies sorgte für großes entsetzen in der Politik und in der Gesellschaft. Behinderung mit Inzest und Zuwanderung zu verbinden. Die Anfrage der AfD hier zum Nachlesen.

Aus diesem Anlass haben die Sozialverbände nun einen Warnruf in die Zeitungsanzeige geschaltet, in der Sie sich über das Vorgehen der Partei geäußert haben. So heißt es in der Überschrift: „Es geht uns alle an: Wachsam für die Menschlichkeit” heißt es darin: „Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten.”

Die Anfrage der AfD wurde von der Bundesregierung bereits beantwortet: „Daten zum Familienstand der Eltern von Kindern mit Behinderungen werden in der Statistik der Schwerbehinderten nicht erhoben”, sagte das Bundesinnenministerium und bei mehr als 94 Prozent der schwerbehinderten Menschen handelte es sich um Deutsche. Quelle: bz-berlin.de

Quelle: dpa

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Pflege: Arbeitgeber-Präsident warnt vor Überforderungen für Berufsanfängern durch die Neue Pflegeausbildung

Bildinhalt: Eine Junge Dame ist in einer Bücherrei sie steht in in der mitte eines ganges links und rechts sind Bücherregale. Sie umklammert mit ihren linken arm 8 Bücher und mit ihren rechten Hand hält sie ein Buch das offen ist und daraus ließt Sie.

Am Montag dem 23 April 2018 hat der Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer der „Bild“-Zeitung gesagt:“ Wir brauchen junge Menschen mit normalen Schulnoten aber viel Herzenswärme und Geduld gerade in der Altenpflege". Zudem hat er gewarnt vor einer Verschärfung des Pflegenotstandes, durch überzogene Ausbildungsanforderungen für Pflegekräfte.

Kramer sagte außerdem: „Wenn wir sie mit Anforderungen eines Studiums "Medizin light" abschrecken und überfordern, verschärfen wir den Pflegenotstand". 

Dazu verwies der Arbeitgeber-Präsident auf die nun vorgelegte Ausbildungsverordnung für den künftigen Beruf von Pflegefachkräften. Bis 2020 soll dieser, die bisher eigenständigen Berufe des Krankenpflegers, des Altenpflegers und des Kinderkrankpflegers ablösen.

In Zukunft sollen Pflegekräfte dem Bericht zufolge unter anderem „ein breites Verständnis von spezifischen Theorien und Modellen zur Pflegeprozessplanung“ verfügen. Dazu sollen sie „pflegebezogene Daten anhand von pflegewissen­schaftlichen Erkenntnissen erheben und interpretieren“. Die Arbeitgeberverbände warnen, die Anforderungen sein völlig überzogen.

In den Pflegeberufen haben mehr als die Hälfte, der Auszubildenden nur den Hauptschulabschluss. Im März dieses Jahres hatten die Bundesfamilienministern Franziska Giffey von der SPD und der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum neuen Pflegeberufsgesetz vorgelegt.

Anfang 2020 soll die neue Pflege Ausbildung starten, die künftig stärker gebündelt sein soll. In den ersten beiden Jahren sollen die bisher drei separaten Berufsausbildungen in der Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege zusammengeführt werden, bevor eine Möglichkeit zur weiteren Spezialisierung besteht. Quelle: afp/kna

Quelle: aerzteblatt.de

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Behinderte Menschen im Sozialamt Menschen dritter Klasse?

Bildbeschreibung: Bescheid Sozialamt mit Geld

Ein ganz normaler Mensch, SGB XII anspruchsberechtigt, aber nicht wegen Altersrente, sondern wegen einer Behinderung. Klingt harmlos, denn die Person hat schon seit Jahren diesen Anspruch.

Das Blatt wendete sich aber, als die Person vorübergehend einen anderen Aufenthaltsort wählte, um sich vorübergehend einer Gesundheitsbelastung zu entziehen. Dem Amt schien das nicht zu gefallen und so musste die Person ein Martyrium erleben.

Schriftliches Einreichen von Unterlagen reichte plötzlich nicht mehr aus, sondern es folgte eine Vorladung unter dem Deckmantel der Mitwirkungspflicht nach § 60 SGB I, obwohl die Grenzen nach § 65 SGB I erfüllt waren. Man droht sogar mit Entzug sämtlicher Leistungen.

Hinter diesem Fall steht noch wesentlich mehr. Darüber werden wir aber noch in späteren Artikeln berichten. Allerdings zeigt uns dieser Fall, dass offensichtlich der Faktor „Behinderung“ bei den Sozialämtern noch nicht ganz angekommen ist und gerade behinderte Menschen dadurch häufiger diskriminiert werden, auch wenn dieses völkerrechtlich bedenklich ist. 

Gerade wenn ein Mensch behindert ist, scheint es für die Sozialämter von mangelndem Interesse zu sein, in wie weit die Behinderung überhaupt den Behördenbesuch ermöglicht. Gerade psychische Erkrankungen stellen hier ein Problem da und es wird von den Leistungsberechtigten mehr abverlangt, als möglich ist. Aber auch für Menschen mit körperlichen Behinderungen, kann der Besuch beim Sozialamt nicht nur anstrengend und kostenintensiv sein. Zwar sollten solche Kosten seitens des Sozialamtes erstattet werden, aber nicht selten scheinen selbst Anfragen auf Kostenübernahme, seitens des Sozialamtes unbeantwortet zu bleiben.

Selbst jene Leistungsberechtigten, die „nur telefonisch“ agieren können, müssen sich am Telefon Fragen und Unterstellungen gefallen lassen, die inhaltlich nicht selten grenzwertig sind, wenn nicht sogar juristische Grenzen überschreiten.

 

Haben sie solche Situationen schon selber erlebt? Wir suchen betroffene, um hier beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales mehr Druck zu machen, damit behinderte Menschen nicht das Gefühl haben, beim Sozialamt wie Menschen dritter Klasse behandelt zu werden. Nutzen sie dafür unsere Kommentarfunktion, unser Kontaktformular oder schreiben uns eine E-Mail an redaktionsteam (at) eu-schwerbehinderung.eu . Alle eingegangenen Beiträge werden wie immer anonymisiert behandelt.

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Die FDP und die Grünen kritisieren Bundesgesundheitsminister Jens Spahns Pläne für Krankenkassen

Bildinhalt: Ein schwarze Portemonnaie das geöffnet ist und dort steckt eine Krankenkarte drinne. Bei der Gesundheitskarte sie man nur die Schrift Gesundheitskarte und auf der linken seite nur die obere hälfte der Abbildung des vitruvianischen Mensch

Die FDP und die Grünen haben aus unterschiedlichen Gründen, deutlich die Pläne für eine Milliarden-Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen kritisiert. Von den Grünen die Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink kritisiert das Vorhaben, dass Herr Spahn die Kassen zwingen will, ihre zum Teil hohen Rücklagen abzubauen.“ Sie sagte am Samstag „Spahn greift hier ohne Sinn und Verstand in die Wirtschaftsplanung der Kassen ein".

Das führe zu einem "Beitrags-Jojo", der für die Versicherten kaum etwas bringe. "Das Geld wird im kommenden Jahr dringend gebraucht, um die Kosten für die Verbesserungen bei der Pflege und auch bei der Versorgung im ländlichen Raum zu finanzieren."

Der Bundesgesundheitsminister möchte per Gesetz die Beitragszahler zu einem dadurch besserstellen, dieses ist im Koalitionsvertrag vorgesehen – die bisher allein von ihnen zu zahlenden Zusatzbeiträge ab Anfang 2019 zu gleichen Teilen von Arbeitsnehmern und Arbeitgebern getragen werden. Es sollen die Rentner und Kassenmitglieder um 6,9 Milliarden Euro entlastet werden, somit werden die Arbeitgeber und Rentenversicherung um 6,9 Milliarden Euro belastet.

Außerdem sollen Kassen mit hohen Finanzreserven zum Abbau verpflichtet werden. Nach Spahns Berechnungen ergibt sich daraus, ein Entlastungsvolumen von rund 4 Milliarden Euro. Michael Theurer der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende kritisiert das Vorhaben die Arbeitgeber zu belasten: Dies zeige: “dass die Union nichts verstanden hat." "Wenn die Sonne scheint, muss man das Dach flicken. Wir müssen heute die Voraussetzungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft schaffen.

Die Beitragserhöhung für Arbeitgeber ist da ein fatales Signal." Die geplante Pflicht zur Abschmelzung der Rücklagen sei hingegen ein Schritt in die richtige Richtung, "denn Sozialkassen sind keine Sparkassen". Zudem kam auch Kritik von der Deutschen Stiftung Patientenschutz: “Bevor sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als Beitragssenker feiern lassen kann, muss er seine Hausaufgaben machen", äußerte sich der Vorsitzende Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur.

Schließlich explodierten gerade die Kosten der Pflegeheimbewohner, unter anderem weil sie die medizinische Behandlungspflege als Teil des jeweiligen Eigenanteils selbst zahlen müssten. Das seien für jeden der 780.000 betroffenen Pflegebedürftigen im Heim monatlich 300 Euro. "Diese insgesamt drei Milliarden Euro jährlich müssen jetzt von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden", verlangte Brysch.

Es könne nicht sein, dass Pflegebedürftige in Heimen schlechter gestellt werden als zuhause. Denn hier zahlt die gesetzliche Krankenversicherung die medizinische Behandlungspflege schon immer in vollem Umfang."

Bereits zuvor wurden die Entlastungspläne kritisiert vom Koalitionspartner SPD. Der Fraktionsvorsitzende der SPD Karl Lauterbach sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, für die Finanzierung der Pflege wird dringend das Geld gebraucht: „Wenn wir jetzt die Rücklagen der Kassen abschmelzen, haben wir auf Dauer nicht genug Mittel, um gegen den Pflegenotstand anzugehen." Spahns Vorschlag werde dazu führen, dass die Krankenkassenbeiträge schon in dieser Wahlperiode wieder steigen müssten. "Wir werden ihn so nicht mittragen", kündigte er an. Quelle: dpa

Quelle: aerztezeitung.de

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Behinderung: Politiker der AfD hetzt gegen Kinder mit Behinderung

Bildinhalt: Jugendliche Mädchen und Jungen bilden einen Kreis mit ihren Händen und Füßen auf einer grünen Wiese. Man sieht nur die Hände und Füße wie sie einen Kreis bilden. Der Kreis steht für zusammenhalt.

Am Mittwoch den 18 April 2018 hatte der AfD-Fraktionsvorsitzende Josef Dörr im saarländischen Landtag für Aufsehen gesorgt. Er hatte bei einer Debatte zum Thema Förderschulen zwischen „normalen“ und „kranken“ Kindern unterschieden. Er sagte: „Was aber unter keinen Umständen geht, ist, dass in dem gleichen Krankenhaus oder er gleichen Abteilung dann auch Menschen sind mit übertragbaren Krankheiten, schweren ansteckenden Krankheiten. 

Aber in der Schule haben wir die gleiche Situation.“ Durch die Inklusion würden an Schulen „Kinder mit Downsyndrom unterrichtet (...) mit anderen Kindern, die ganz normal, gesund sind“.

Der gemeinsame Unterricht könne auch mit „kranken“ Kindern funktionieren, sei bei Kindern mit sozial-emotionaler Beeinträchtigung aber nicht umsetzbar. Die Interessenverbände von Menschen mit Behinderung haben darauf mit entsetzen reagiert.

Auf die Äußerung des AfD-Politiker reagierten viele Parteien und Vertreter sofort. Der SPD-Abgeordnete Jürgen Renner erklärte laut Saarländischen Rundfunk. Das es gefährlich sei zu Urteilen was normal ist und was nicht, dabei die Schüler und Schülerinnen zu vergleichen mit ansteckenden Krankheiten.

Zudem sagte Renner: „Es kennzeichnet aber ihre Gedankenwelt. Insofern muss man Ihnen ja schon fast dankbar sein, dass Sie es hier gesagt haben, wie Sie ticken im Kopf und auf welche Vorläufer Sie sich berufen.”Der SPD Bildungsminister Ulrich Commerçon sagte: „Das einzige, was krank ist, ist das Menschenbild, das dahintersteckt.“

Der CDU-Abgeordnete Herrmann Scharf sagte: „Behinderungen von Kranken zu sprechen, das ist einfach unwürdig, diese Kinder sind uns genauso viel wert, wie die nicht behinderten Kinder.“ Bernhard Strube vom Bündnis für Inklusive Bildung findet, dass dies ein Prinzip von Rechtsextremen ist mit extremistischen Äußerung eine Reaktion auszulösen, um öffentliche Aufmerksamkeit zu erhalten.

Er sagte: „Aber solche bewusst ausgrenzende Sprache, wie die des Abgeordneten Dörr, muss immer wieder geächtet werden, sie darf sich nicht mehr etablieren“, dazu ergänzte er. „Forderungen zur Aussonderung von Kindern mit Förderbedarf in sozial-emotionalen – oder auch anderen – Bereichen widersprechen der Werteordnung unserer Gesellschaft.“ Quelle: saarbruecker-zeitung.de

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Pflege: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigt an die Pflegeversicherungsbeträge anzuheben

Bildinhalt: Ein Taschenrechner auf dem mehrere 50 Euroscheine liegen und über den Euroscheinen liegt eine Schwarze Lupe. Durch die schwarze Lupe sieht man die Geldscheine, aber auch den Taschenrechner.

Am Mittwochabend den 18 April 2018 in der ARD-Sendung „Maischberger“ hat der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bekannt geben, dass eine weitere Erhöhung der Beiträge für die Pflegeversicherung geplant sei. Er sagte: „Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, wir werden in den nächsten Jahren die Beiträge nochmals erhöhen müssen".

Außerdem ergänzte er das es nötig sei, um die ansteigende Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland zu finanzieren. 

Man müsste dafür „kein Riesen-Mathematiker sein. Zurzeit ist der Beitragssatz bei 2,55 Prozent und für Kinderlose bei 2,80 Prozent. Am 1 Januar 2017 wurde der Beitragssatz zuletzt erhöht um 0,2 Prozent. 2017 wurde auch die Pflegereform von drei Pflegestufen auf fünf Pflegegrade geändert.

Durch die Änderung habe mehr Menschen Anspruch auf Leistungen. Beispielsweise: Bei Demenzerkrankungen oder psychisch bedingter Pflegebedürftigkeit. Damals hatte der Gesundheitsminister Hermann Gröhe im Januar 2017 erklärt, das die Beitragssätze bis 2022 möglichst stabil bleiben sollen.

Jens Spahn möchte ein neues Kontrollsystem für Pflegeheime. Denn der „Pflege-TÜV“ sei im Moment „unbefriedigend, so wie er im Moment ist". Diesen würde er gerne aussetzen, "bis wir ein besseres System haben".

Schon damals mahnten die Patientenschützer im Oktober 2017 den „Pflege-TÜV“ an. Den Artikel können Sie hier lesen. Doch bisher scheitert es am Koalitionspartner SPD, der sein Vorhaben bereits in den Koalitionsverhandlungen blockiert hatte.

Zudem wird der Pflege-TÜV immer wieder als irreführend und intransparent kritisiert. Im Sommer 2009 wurde der Pflege-TÜV eingeführt um eine Transparenz zu schaffen über ambulante Pflegedienste und Pflegeheime.

Quelle: stern.de

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Pflege: Andreas Westerfellhaus für Vollkasko-Pflege

Bildinhalt: Reichstag in Berlin

Am Dienstag dem 17 April 2018 auf der Pressekonferenz in Berlin sprach der Staatssekretär Andreas Westefellhaus von der CDU, sich gegen Beitragssenkungen oder Beitragsrückerstattungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung aus. Auf der Pressekonferenz sagte Andreas Westerfellhaus: "Wir brauchen eine starke Stimme der professionellen Pflege in Deutschland".

Er werde sich um die Anliegen der Pflegebedürftigen und der Angehörigen kümmern.

"Ich will nicht mehr wissen, warum etwas nicht geht, sondern wie es geht", sagte Westerfellhaus. Es sollen die Pflegefachkräfte mehr gestärkt werden und die Kassen sollen das Geld einsetzen, um mehr Qualität für den Versicherten zu schaffen, das sagte Westerfellhaus bei seiner ersten Pressekonferenz in Berlin.

Außerdem sagte Westerfellhaus, das in der Gesellschaft darüber diskutiert werden solle, ob die Pflegeversicherung analog zur Krankenversicherung in eine Vollversicherung umgewandelt werden müsse. Die Pflegebedürftigen bekommen zurzeit die Altenpflegeleistungen nicht vollständig erstattet.

Hinzu kommt das in der stationären Altenpflege hohe Eigenleistungen in den Pflegeheimen Zulasten der Bewohner sind. Die Krankenkassen haben zurzeit Rücklagen von rund 18 Milliarden Euro. Wobei die Pflegekassen Ende 2017, fast sieben Milliarden Euro als Rücklagen gebildet haben.

Vor einem Jahr (2017) waren die Rücklagen noch um rund 2,4 Milliarden Euro höher. Seit 2015 wird jährlich mehr als eine Milliarde Euro nicht in die Versorgung, sondern in einem Vorsorgefonds investiert. Dadurch sollen ab dem Jahr 2015 der Anstieg der Beiträge, ab 2035 gedämpft werden.

Die 8 000 Pflegestellen die geschaffen werden nachdem GroKo Sofortprogramm. Sollen mit 400 Millionen Euro im Jahr, aus der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden. Am Montag dem 16 April 2018 hat die gesundheitspolitische Sprecherin von der SPD-Fraktion Sabine Dittmar mitgeteilt. Das noch unklar ist, ob direkt aus der GKV die Finanzierung erfolgen könnte, oder ob vorher das Geld, in der Pflegeversicherung umgewidmet werden muss.

Quelle: aerztezeitung.de

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Rassismus in deutschen Pflegeheimen?

Bildinhalt: Menschen unterschiedlicher Nationalität am Strand

Eigentlich sollte man denken, dass in unserer modernen offenen Welt, Rassismus kein Thema mehr ist. Doch ein Fall aus Bayern zeigt, dass die Realität anders aussieht.

In dem uns bekannten Fall, geht es um eine 21-jährige Mutter, die nach Bayern gezogen ist und dort ihre Ausbildung als Altenpflegerin fortsetzen wollte. Nach erfolgreicher Bewerbung wurde ihr ein Ausbildungsplatz angeboten.

Beim Probearbeiten kam dann die Ernüchterung. Es begannen Anfeindungen wie „Ich lasse mich von einer .. doch nicht waschen“. 

Damit aber nicht genug. Es folgte ein Gespräch bei der Heimleitung, in der man der Betroffenen Mutter mitteilte: " Frau XYZ leider können wir Ihnen die Stelle doch nicht mehr zur Verfügung stellen. Es kamen zu viele Beschwerden bzgl. ihrer Hautfarbe, die Bewohner wollen sich von Ihnen nicht pflegen lassen. Des Weiteren passt das mit ihrem Kind doch nicht mehr trotz Mutterdiensten....".

 

Zwar sollte das Deutsche Recht, vor genau solchen Vorgehensweisen schützen, doch die Realität sieht hier wohl noch etwas anders aus. Auch „Der Spiegel“ hatte 2013 in einem Beitrag berichtet. (Anm. sehr lesenswert).

Im „Register-Berlin“ ist ein anderer Kurzbeitrag zu lesen. Hier wurde ein Patient von einem Pfleger rassistisch behandelt.

Politisch wird man das Problem wohl kaum beseitigen können, denn Gesetze ändern nicht das Denken. Rassistische Anfeindungen ist immer noch ein rein gesellschaftliches Problem.

Ob der „Nationale Aktionsplan gegen Rassismus“ der Bundesregierung (hier nachzulesen) das Problem beseitigen kann, wird sich zeigen.

 

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