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Pflegebedarf junger Menschen ist anders

Die Jungen Pflegebedürftigen nehmen anders am Lebenteil und brauchen deshalb eine andere Pflege. Beispielsweise ein 25-Jähriger braucht mehr Aktivitäten, als ein 80-Jähriger Pflegebedürftige.

Das Problem ist auch das es noch zu wenig Wohn- und Betreuungsangebote gibt, die Speziell auf Jüngere Pflegebedürftige angepasst sind. Für ein selbst bestimmtes Leben mit einem Partner oder in einer Wohngemeinschaft gibt es nur wenige Angebote.

Mit Freunden etwas Unternehmen oder ausgehen sind den jungen Pflegebedürftigen sehr wichtig, deshalb dürfen die Jungen Menschen nicht vergessen werden. Die Barmer möchte helfen und auf die Bedürfnisse eingehen, so dass jeder aktiver und selbst bestimmter leben kann.

Eine bundesweite Umfrage, für den Pflegereport der Barmer, ergab das 35 Prozent der 10- bis 29- Jährigen, gerne in eine Wohngruppe ziehen würden. Jeder zweite gab an, dass der Wechsel nicht stattfand, weil keine Plätze zu finden waren.

Quelle: https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reports/pflegereport/pflegereport-2017-134762

Ausstellung in Wolfsburg, Menschen mit Behinderung stellen Fotoprojekt vor

In der Ausstellung Hallo, ich bin’s, geht es darum das Menschen mit Behinderung, sich so zeigen wie sie sich selbst sehen, anhand von Fotografien.

Mithilfe einer Fotobox und einem Grafikdesigner wurden Fotos erstellt.

 

Es sind 19 Werke entstanden, die jeden durch besondere Farben, Piktogramme und Motiven darstellen und somit die Individualität jedes einzelnen widerspiegelt.

Mehr finden Sie dazu hier: waz-online.de

Das neue Entgelttransparenzgesetz

In der Pflege ist der Fachkräftemangel sehr hoch, dieses liegt auch an der Bezahlung. Es müsste Deutschlandweit ein gleiches Gehalt geben unter dem Aspekt: Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit.

Ab dem 6. Januar 2018 gibt es das neue Entgelttransparenzgesetz, dieses soll dazu dienen damit Frauen und Männer fair bezahlt werden und nicht aufgrund des Geschlechtes jemand benachteiligt wird.

Auch soll es gegen geschlechtsspezifische Verzerrung und Diskriminierung bei der Entgeltregelung vorbeugen, so dass keine Benachteiligung für den einzelnen entsteht.

Das Gesetzt gilt für Betriebe mit mehr als 200 Beschäftigten und kann dort in Anspruch genommen werden.

Mehr erfahren Sie dazu hier: Entgelttransparenzgesetz

Helfen Videospiele um der Demenz entgegenzuwirken?

In Kanada haben sich Forscher genau diese gefragt. Eine wissenschaftliche Studie soll genau dieses klären. Es stellte sich heraus das sechs Monate „Super Mario 64“ spielen, das Gehirn von Senioren stärker stimuliert als Klavierspielen.

Die Experten wählten das Spiel, da es ein 3D Spiel ist und eine komplexe Umgebung aufweist. Das 3D Spiel hat dazu geführt, dass eine Zunahme der grauen Gehirnmasse deutlich erkennbar war, die sich bei einer Demenz zurückbildet.

 

In der Studie nahmen 33 Probanden Teil im Alter zwischen 55 bis 75 Jahren, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Die erste Gruppe bestand aus Nicht-Gamern und Sie sollten sechs Monate „Super Mario 64“ spielen an fünf Tagen die Woche, eine halbe Stunde am Tag.

Die zweite Gruppe sollte im selben Zeitraum Klavierspielen und dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe. Das Ergebnis war das nur bei der ersten Gruppe die „Super Mario 64“ gespielt hat ein Gewebe-Wachstum stattfand im Hippocampus und in Gleichgewicht und Bewegung zuständigen Hirnregionen.

Quelle: msn.com

 

Hamburg: Firma Akquinet gilt als Vorbild der Inklusion

Das neue Rechenzentrum beschäftigt überdurchschnittlich viele mit einem Handicap. Es muss für jeden Mitarbeiter ein barrierefreier Zugang möglich sein. Es wurden extra, um mit einem Rollstuhl von der Tiefgarage zum Arbeitsplatz zu gelangen, umbau Maßnahmen durchgeführt.

Ungefähr jeder zehnte von den 800 Beschäftigten bei Akquinet hat eine Behinderung. Es werden verschiedene Stellen besetzt, wie etwa die Beratung am Telefon von Menschen mit einer Sehbehinderung.

Hierfür werden spezielle Technische Hilfsmittel eingesetzt, ein Spezielles Vergrößerungsgerät um die Schrift auf dem Monitor zu vergrößern. Der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung ist nicht sehr leicht. Wenn man bedenkt das in Hamburg, knapp fünf Prozent der Jobsuchenden schwerbehindert sind.

Die meisten die bei Akquinet mit einer Behinderung arbeiten sind beim Sicherheitspersonal in den Rechenzentren tätig. Akquinet betreibt vier Rechenzentren zwei sind in Hamburg, sowie eines in Itzehoe und eins in Norderstedt.

Auch sollte man bedenken, das eigentlich 11 000 Arbeitsplätze, die von Menschen mit Behinderung besetzt sein müssten. Lieber die Firmen einen Ausgleich zahlen.

Quelle: abendblatt.de

CSU möchte die Pflege verbessern

Am Donnerstag beginnt die Klausur und es stehen Gespräche mit der SPD und CDU über die Regierungsbildung, dabei will die CSU Verbesserungen zur Pflege angehen.

Es soll einen „runden Tisch“ geben von den Pflegekassen um Lösungen zu finden.

 

Die Patientenschützer stellen auch die Forderung für einen Mindestpersonalschlüssel für die Pflege.

Auch der Vorsitzende der Deutschen Stiftung der Patientenschutz Eugen Brysch hat bedenken, dass es realisierbar ist, denn das Gehalt muss angehoben werden, doch es kann nicht vom Staat angeordnet werden.

Quelle: welt.de

Thüringen: Pflege in Thüringen

Jeder zweite Angehörige kümmert sich im eigenen Haushalt um eine Pflegebedürftige Person. In Thüringen gibst es ungefähr 94.000 Pflegebedürftige Menschen.

Die Pflege ist Zuhause nur machbar durch die Angehörigen, denn ohne diese wäre es nicht möglich.

 

Deshalb werden die Angehörigen unterstützt Inform von Entlastungsbeträge. Doch das Problem ist, dass die Pflegekassen sich nicht darauf ausruhen dürfen, auf den Schultern der Angehörigen. Es müssten viel mehr auch die Pflegefachkräfte Unterstützung bekommen.

Sei es in einer besseren Ausbildung oder anderen Förderungen. Sowie mehr Personal um höhere Qualität zu gewährleisten, aber auch um individuell auf die Pflegebedürftigen eingehen zu können. Eine Bürgerversicherung wäre auch eine alternative um die Pflegekosten abzudecken und gleichzeitig sollte die Pflege besser ausgebaut werden.

Berufliche Hilfe für eine drohende Behinderung

Wer von einer Behinderung bedroht ist kann die Berufliche Wiedereingliederung in Anspruch nehmen. Die Leistung zur Teilhabe behinderte Menschen am Arbeitsleben (LTA).

Für was kann ich dieses in Anspruch nehmen? 

 

Beispielsweise für:

  • Weiterbildungen,
  • Umschulungen
  • oder um technische Hilfsmittel zu finanzieren.

Das Ziel ist es wer gesundheitlich eingeschränkt ist wieder in die Gesellschaft zu integrieren und das am besten der erlernte Beruf wieder ausgeübt werden kann.

Zum Beispiel: Jemand arbeitet als Gärtner und kann dieses nicht mehr ausüben durch eine Verletzung des Rückens. So findet eine Umschulung mit Hilfe der LTA statt, so dass dieser beispielsweise in einem Blumengeschäft als Einkäufer oder Verkäufer arbeitet. Auch bekommt der ehemalige Gärtner als Angestellter, wenn er den ganzen Tag nicht mehr im Büro sitzen kann Zuschüsse so, dass der Arbeitsplatz umgebaut wird. Damit wieder die täglichen Aufgaben erledigt werden können.

Weiter Informationen finden Sie hier: LTA (Antragspaket Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben)

Wir wünschen allen ein frohes Neues Jahr und wir hoffen ihr seit gut ins Neujahr gekommen. Euer Team EU-Schwerbehinderung

Pflege ist Marathon

Wir wünschen allen ein frohes Neues Jahr und wir hoffen ihr seit gut ins Neujahr gekommen. Euer Team EU-Schwerbehinderung

Für die Altenheime ist die Pflege ein lukratives Geschäft. Das Personal leider unter ständigen Druck, dass immer mehr Patienten in immer kürzere Zeit gepflegt werden müssen. Diese ist wie ein Marathon, doch hier gibt es kein Ziel das man erreichen kann, denn es ist ein ständiger Wettlauf gegen die Zeit.

Die einzigen Gewinner sind hier die Betreiber der Altenheime. Dazu ist die Bezahlung sehr gering und die Arbeitszeit sehr hoch im Durschnitt. Die Pflegeheime sind im Winter über durchschnittlich belegt und haben kaum freie Plätze zu Verfügung.

 

Wenn man bedenkt das auf eine Pflegekraft ungefähr 30-50 Patienten fällt ist dieses sehr Alarmierend. Es ist fünf vor zwölf in der Pflege. Es muss sich etwas ändern, damit wieder eine Ordentliche Pflege geleistet werden kann und es nicht ein ständiger Marathon ist ohne, dass jemals das Ziel erreicht werden kann.

Es ist eine Art Massenversorgung in dem man nur noch wenig Zeit für den einzelnen Patienten hat, es kaum noch Zeit bis gar keine Zeit für persönliche Momente gibt. Beispielsweise soll in 10 Minuten ein Patient gewaschen werden, doch diese ist kaum bis gar unmöglich in so kurzer Zeit. Nicht nur die Politik sollte jetzt unterstützten, sondern auch die Pflegedienste untereinander sollten unterstützen.

Ein einheitlicher Tarifvertrag wäre ein Anfang. Es fehlt an Struktur und auch die Anerkennung der einzelnen Pflegekräfte und deren Leistung für die Gesellschaft. Leider gehen diese Werte unter und es steht an oberster Stelle, wie es gewinnbringen für die Wirtschaft ist und nicht der einzelne Mensch dahinter.

Es geht um die Menschen die unsere Gesellschaft mit aufgebaut haben, sie leiden darunter. Es muss jetzt gerade um Menschlichkeit gehen, die wir auch wieder alle zu Weihnachten und Neujahr erfahren haben.

Köln: Jugendlicher schlägt Mann mit Behinderung im Bus

Die Polizei in Köln ermittelt in dem Fall und hat ein Überwachungsfoto aus dem Bus, dieses zeigt den Jugendlichen der auf 16 Jahre geschätzt wird. Anfang Oktober ist Ali B. 52 Jahre im Bus 132 zusammengeschlagen wurden.

Ali B. hat der Bild Zeitung gesagt: „Er und seine Freunde setzten sich in die letzte Reihe, waren sehr laut, schrien rum und machten ständig die Fenster auf. Zuerst hat eine Frau sie gebeten, leise zu sein. Doch sie machten weiter. 

 

Darauf hin hat Ali B. den jungen gebeten um Ruhe, doch er ging darauf nicht ein. Er hat Ali B. dann beleidigt zuerst und dann getreten mit dem Fuß gegen die Brust und dann anschließend gegen den Kopf. Es hat niemand im Bus geholfen.

Dann hielt der Bus an der nächsten Haltestelle an und der Junge hat nochmal auf Ali B. eingeschlagen, so dass er eine Platzwunde am Kopf hatte und die Hand und Zähne verletzt wurden. Danach ist der jugendliche mit seinen Freunden aus dem Bus ausgestiegen und geflüchtet.

Ali B. ist Frührentner aufgrund eines vierfachen Bandscheibenvorfalls und Schwerbehindert.

Die Polizei ermittelt nun in dem Fall und sucht den Täter.

Quelle: bild.de

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