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Bremen: Postboten sollen Senioren betreuen

Bildinhalt: Postbote mit Fahrrad

Vor ein paar Jahren hatte das im Ruhrgebiet wenig Zuspruch erhalten, die Deutsche Post will dieses nun in Bremen versuchen. Die Briefträger sollen bei älteren oder behinderten Menschen nachdem Rechten schauen. Beispielsweise Sie über Hilfedienste informieren oder ihnen Bargeld vorbeibringen.

Das Ganze wird „Post persönlich“ genannt und soll ab Mitte Mai beginnen. Von der Stadtverwaltung kommt die Initiative.

Dieses ist ein größeres Verbunds Projekt mit den Namen „Herbsthelfer“ und gehört zum Post-Service. Die Stadt will die älteren Menschen und Behinderte unterstützen. Bremen hat sich deshalb mit Wohlfahrtsverbänden, der AOK-Krankenversicherung und der Sparkasse zusammengeschlossen. Außerdem kooperiert die Post bei dem geplanten Service mit den Johannitern.

 

Beispielsweise wenn ein Briefträger um Hilfe gebeten wird, er feststellt das nicht geöffnet wird und der Eindruck entsteht,  dass etwas nicht stimmt, dann können Hilfskräfte angerufen werden, die sich dann kümmern oder Verwandte informieren. Ein Angebot wird auch sein regelmäßige SMS-Mitteillungen an Angehörige.

Der von der Post angeboten Bargeldservice zusammen mit der Sparkasse ist kostenpflichtig. Per Telefon kann Bargeld bestellt werden, das die Postboten gegen eine Gebühr nach Hause bringen. Auch soll über die Dienstleistungsangebote der Bremer Wohlfahrtsorganisationen informiert werden. Beispielsweise kommen die freiwilligen Helfer um zu kochen, zu putzen oder einfach nur um sich zu unterhalten.

Viele wollen zu Hause leben um dieses zu ermöglichen ist der Service von der Post Ideal. Auch können über das Bürgertelefon Menschen, die über keinen Internetanschluss verfügen Formulare per Post bestellen. Zudem sollen in die Altenheime städtische Angestellte kommen, damit die Bewohner nicht mehr zur Behörde müssen.

Ein wichtiger Punkt ist auch ein Mediendienst. So sollen die Altenheime mit Tablet und E-Books ausgestattet werden. Die Stadt investiert für das Modellprojekt bis zum Jahresende 245 000 Euro. Es sind bereits 460 000 Euro bis Ende 2019 eingeplant. Es sind Ausgleichszahlungen der Stadt an die Post nicht beabsichtigt.

Die Preise für den Service sind bisher nicht bekannt. 2004 bei einem ersten Test in Essen, Müllheim und Umgebung hatte die Post 40 Euro im Monat verlangt. Doch wegen Mangelnden Interesse wurde das Projekt nach wenigen Monaten eingestellt. Doch der Bedarf wächst immer mehr. Deshalb die Idee mit der Post, da Sie jeden Tag vorbeikommt und so ein Blick auf die hilfsbedürftigen Menschen legen kann. Zurzeit kommen in Deutschland knapp 30 Rentner auf 100 Berufstätige.

Diese Zahl wird sich 2050, wenn man die aktuellen demographischen Hochrechnungen beachtet verdoppeln, auf mehr als 60. Zudem muss beachtet werden, dass die meisten älteren Menschen die alleine leben keine Angehörigen in der Nähe haben.

Auch anderen Länder haben, den Service das die Postboten nachdem Wohlergehen der älteren Menschen und Menschen mit Behinderung schauen. Beispielsweise die amerikanische Post hat seit 1982 ein Programm „Carrier Alert“ in Frankreich können auch die Postboten beauftragt werden für den Service.

Die Verdi unterstützt das Projekt, denn der Zusatzservice sichert Arbeitsplätze. Denn die Post verschickt immer weniger Briefe und kann durch die neue Einnahmequelle dem finanziellen Verlust zum teil entgegenwirken.

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Quelle: faz.net

Bayern will das Landespflegegeld einführen

Bildinhalt: Panorama Blick über München (Man sieht Frauenkirche und das Neues Rathaus und viele Häuser von München)

Bayern will in Zukunft 470 Millionen Euro, zusätzlich in die Pflege investiere. Pflegende Angehörige sollen finanziell mehr unterstützt werden. So hat das Kabinett in einer Sitzung beschlossen, die Einführung eines Landespflegegeldes von 1 000 pro Jahr.

Angehörige die einen Pflegebedürftigen mit mindestens Pflegegrad 2 pflegen und ihren ersten Wohnsitz in Bayern haben, können künftig das Landespflegegeld beantragen.

Dieses soll erstmals ab September 2018 ausgezahlt werden. Die Angehörigen sollen dadurch finanziell mehr entlastet werden. In Bayern werden 1 000 neue Pflegeplätze und 500 neue Kurzzeitpflegeplätze geschaffen. Zusätzlich sollen die Hospiz- und Palliativplätze verdoppelt werden.

 

Die Gesundheitsminister Huml will eine neue Betreuungsform von Hospizwohngemeinschaften für jünger Menschen oder Tageshospizmöglichkeiten. In den Altenheimen sollen noch mehr die Palliativgedanken getragen werden, erläuterte Huml. Um zu verhindern, dass die Menschen ihre letzten Tage in einem Krankenhaus verbringen müssen.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder von der CSU sagte: "Wir möchten, dass Menschen im höheren Alter - und das betrifft uns irgendwann alle - mit genau dem Respekt und der Würde diese Phase des Lebens beschreiten können, wie wir sie im normalen Berufsleben auch gestaltet haben."

Der Ministerpräsident Markus Söder möchte erst nächste Woche in seiner Regierungserklärung erläutern wohin das neue Landesamt für Pflege kommen soll. In Zukunft sollen Ausbildungen der Pflegekräfte im Landesamt eine Aufgabe sein und somit wirkt dieses auch gegen den Fachkräftemangel. Die Pflegeministerin Frau Huml nennt das Pflege-Paket einen großen Aufschlag. Die Pflegeministerin freue sich, das gleich in der zweiten Kabinettssitzung der Ministerpräsident das Thema Pflege auf die Tagesordnung gesetzt habe.

Nachdem Kabinett zur Sicherheit. Die Menschen wollen nicht nur die Sicherheit auf den Straßen, sondern auch Sicherheit im Alter, so die Pflegeministerin Huml. Söder erinnerte daran, dass es „uns alle einmal treffen wird".

Die Pflege sei lange unterschätzt worden. Söder sagte: „Das ist ein schwerer Fehler".

Die Gesundheitspolitische Sprecherin Ruth Waldmann von der SPD sagte: „Eine jährliche Einmalzahlung für Pflegebedürftige ist etwas mehr als ein Blumenstrauß, aber nicht das, was die häusliche Pflege wirklich weiterbringt." Die SPD fordert für pflegende Angehörige einen steuerfinanzierten Lohnausgleich. Quelle: t-online.de

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Quelle: br.de

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Berlin: Sehr lange Wartezeiten für Schwerbehindertenausweise

Bildinhalt: Berlin Panoramablick über die Stadt(Man sieht viele Berliner Häuser, den Fernseheturm, den Berliner Dom und ganz hinten im Horizont den Berliner Funkturm)

Die Menschen in Berlin mit Behinderung müssen immer länger auf ihren Schwerbehindertenausweis warten. Der Grund ist das die Berliner Verwaltung Probleme hat, fachlich kompetentes Nachwuchspersonal zu finden. Dieses belastet die Mitarbeiter, aber vor allem die Bürger, die auf die öffentlichen Dienstleistungen angewiesen sind.

Wer zum ersten Mal einen Behindertenausweis beantragt in Berlin, muss im durschnitt mit vier Monaten Wartezeit rechnen, bis der Bescheid vorliegt.

 

Bei einer Neuaufstellung bzw. einen Änderungsantrag sind es viereinhalb Monate. Die Sozialsenatorin Elke Breitenbach von den Linken sagt in einem Bericht für das Abgeordnetenhaus: Seit zwei Jahren seien „wieder steigende Tendenzen zu erkennen“ So erklärt Sie dies mit der „zunehmend angespannten Personalsituation“.

Bei dem Fachreferat des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) und im Ärztlichen Dienst der Behörde. In der Verwaltung ist jeder sechste Mitarbeiter älter als 60 Jahre und von dieser Altersgruppe scheidet 2018 ein Drittel aus. Breitenbach teilt dem Parlament mit das die „Abwanderungstendenzen bei den jüngeren Beschäftigten nicht zu unterschätzen“ sein.

Die Verwaltung muss an mehr Attraktivität gewinnen, durch neue berufliche Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der LAGeSo. Viele Beschäftigte wechseln in andere Bereiche der Landesverwaltung, so suchen viele Behörden und Ämter dringend neue Angestellte. Ein weiteres Problem, das die schnellere Bearbeitung des Behindertenausweises erschwert ist, das jeder Antrag ärztlich überprüft werden muss. So fielen 2017 4 174 Gutachten und 112 121 Stellungnahmen „nach Aktenlage“ an.

Für diese werden meistens externe Fachärzte beauftragt, dieses erhalten für jede Stellungnahme ein Honorar von 21 Euro (Sachstand 2018). Im letzten Jahr 2017 waren es nur 15 Euro. Die Senatorin beklagt den geringen Finanziellen Anreiz für die externen Gutachter. Ebenfalls gibt es bei der LAGeSo personelle Engpässe bei der „Ärztlichen Begutachtung“.

Die umfangreichen Akten werden per Schneckenpost versendet, das noch zusätzlich erschwert. Die Sozialverwaltung hofft auf eine Verbesserung mit Hilfe der Elektronischen Aktenführung, die es bisher in Berlin nicht gibt.

Ein Punkt der Hoffnung gibt, die Software für die Behindertenanträge in der LAGeSo die aus den neunziger stammt wurde 2012 abgelöst. In Berlin sind 415 000 Menschen mit schwere Behinderung und fast 210 000 Menschen mit einer leichten Behinderung. Der Bericht von der Sozialsenatorin Frau Breitenbach enthält Vorschläge für eine bessere Bezahlung, flexiblerer Einsatz der Fachkräfte, berufliche Weiterbildung und mehr Gruppenarbeit.

Es soll Ziel sein das die Beschäftigten mindestens fünf bis zehn Jahre im Referat halten. Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter in das Fachgebiet dauert ein drei Viertel Jahr. Die LAGeSo muss jedes Jahr 72 000 Anträge auf einen neuen oder geänderten Schwerbehindertenausweis bearbeiten.

Immer mehr Antragssteller sind Migranten. Die Sozialsenatorin Frau Breitenbach möchte sich um die „Stärkung der interkulturellen Kompetenz“ kümmern. Deshalb ist der Sachbearbeiter ein Thema. Vor allem ist dieses besonders wichtig für das Kundencentrum im Versorgungsamt, in dem täglich über hundert Mitbürger eine Beratung aufsuchen. Die Fachleute die dort tätig sind, können auch außerhalb der Besuchszeiten über das Bürgertelefon 115 kontaktiert werden.

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Quelle: tagesspiegel.de

Mehr Rente wird gefordert für pflegende Angehörige von den Kassen

Bildinhalt: 4 kleine Geldsstapel bei denen die Münzen übereinander getürmt sind, in der Mitte bei jeden Geldstappel wächst eine kleine grüne Pflanze aus den Münzen. Neben den kleinen Münzstapeln steht ein größere Gefäß aus Glas mit voller Münzen und aus diesem wächst ebenfalls eine kleine Grüne Pflanze.

Die Mütterrente soll laut der großen Koalition ausgeweitet werden. Jetzt fordern die gesetzlichen Kassen für Pflegende Angehörige, eine bessere Absicherung durch mehr Rente. Der Vorstand des GKV Spitzenverbandes Gernot Kiefer sagt: „70 Prozent der Pflege in Deutschland wird von Familien geleistet. „Wir plädieren dafür, die Absicherung pflegender Angehörigen bei der Rente zu verbessern.“ Quelle: RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)

Um den Beruf und die Pflege besser zu vereinbaren gibt es den Pflegeurlaub oder auch das Darlehen, doch die Möglichkeiten werden bisher selten genutzt.

Kiefer sagte: „Das ist ein Hinweis, dass sie an der Lebenswirklichkeit vorbeigehen“. Der GKV-Vorstand sagte außerdem: „2017 haben die Pflegekassen 1,5 Milliarden Euro an die gesetzliche Rentenversicherung überwiesen – 500 Millionen Euro mehr als im Vorjahr“.

Die Pflegenden Angehörigen werden bei der der Rente immer noch schlechter behandelt als die Väter und Mütter bei den Erziehungszeiten. Die Pflege braucht mehr Anerkennung in der Gesellschaft. Beispielsweise erhalten Frauen die ab 1992 Kinder zur Welt gebracht haben, für die Erziehung in den ersten drei Lebensjahren pro Jahr und Kind einen Rentenpunkt.

Dieses entspricht aktuell (2018) 29 Euro im Osten und 31 Euro im Westen. Kiefer erklärte: „Wer gegenwärtig pro Woche mindestens zehn Stunden, verteilt auf mindestens zwei Tage, einen Angehörigen mit Pflegegrad 2 versorgt, der ausschließlich Pflegegeld erhält, bekommt für ein Jahr gerade einmal 0,26 Rentenpunkte. Dies entspricht etwas über 8 Euro im Westen und etwas weniger als 8 Euro im Osten“

Rentenansprüche in Zusammenhang mit der Pflege von Angehörigen, haben laut Versichertenstatistik 2016 der Deutschen Rentenversicherung 308 290 Menschen.

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Quelle: waz-online.de

Pflege: Pflegenotstand unterschätzt

Bildinhalt: Berliner Reichstagskuppel von innen(Man sieht die Wege die nach innen um die Kuppel bis ganz nach oben führen und ein einige Menschen laufen in der Kuppel es scheint die Sonne rein in die Kuppel)

In den Sondierungspapieren hat die SPD und Union eine bessere Pflege angekündigt, die Arbeitsbedingungen und die Personalausstattung zu verbessern. Die 8 000 versprochenen Pflegefachkräfte sind nur ein heißer tropfen auf dem Stein. Auch in den Krankenhäusern macht sich der Pflegenotstand bemerkbar.

Die Überlastung geht soweit, dass die Patientensicherheit gefährdet wird. Dieses sagte auch der Pflegewissenschaftler Michael Simon von der Hochschule Hannover. Der schwere Pflegepersonalmangel führt auch zur Medikationsfehlern, bis hin zur Dekubitus und Herzstillstand. 

So fehlen mehr als 100 000 Pflegfachkräfte in den Krankenhäusern. Im durschnitt bleibt eine Pflegestelle 167 Tage unbesetzt bis ein Nachfolger gefunden ist. Dieses hat massive Auswirkungen auf die Pflegesituation in Deutschland. So leiden auch die Bewohner in Pflegeheimen. 

 

Durch den Personalmangel haben die Pflegekräfte immer weniger Zeit, sich um die Bewohner zu kümmern. Der GKV-Spitzenverband will in Zukunft mehr digital den Pflegebedarf erfassen. Den Bedarf an der Zahl der Betten festzumachen ist nicht die Lösung.

Es muss die Gesamtheit erfasst werden um helfen zu können. Der Vorstandvorsitzende vom Bundesverbands Pflegemanagement Peter Bechtel, warnte in der Klinikverwaltung die Personaluntergrenzen, als die Obergrenze zu betrachten.

Er fordert einen „Masterplan Pflege“ von der Politik.

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Quelle: aerztezeitung.de

Pflege-Initiative gewinnt in Hamburg

Bildinhalt: Hamburger Speicherstadt

Die Volksinitiative Pflegenotstand in Hamburg hat innerhalb von 3 Wochen, dreimal soviel Unterschriften bekommen wie nötig sind. Sie haben fast 28 000 Unterschriften bekommen, statt den 10 000 die erforderlich sind.

Es wurde bereits dem Senat die Unterschriften überreicht vom „Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus“. 

 

Dieses war ein unerwarteter Erfolg, wie die Aktivisten sagten. Die Mit-Initiatorin Regina Jürgens sagte. Das fast alle die Angesprochen wurden von den Unterschriftensammlern positiv regiert haben und sogar begeistert waren für eine bessere Pflege und mehr Personal etwas tun zu können.

Die Initiative versucht gegen die von Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks von der SPD vorgebrachten Argumente zu widerlegen. Die Gesundheitssenatorin hatte auf die Gesetzgebungskompetenz des Bundes verwiesen. Die Initiative setzt aber auf die Möglichkeit, dass die Hansestadt von den zusätzlichen Qualitätsvorgaben Gebrauch macht.

Ansonsten soll zur zweiten Jahreshälfte, die zweite Stufe folgen. Dafür müssen die Initiatoren innerhalb von drei Wochen 60 000 Unterschriften sammeln.

Sollte dieses Erfolg haben, so folgt eine Diskussion- und Anhörungszeit und dann ein Volksentscheid, der zusammen 2020 im Februar zu Bürgerschaftswahl angesetzt werden könnte.

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Quelle: aerztezeitung.de

Sachsen: Höhere Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung

Bildinhalt: Mit beiden Händen werden mehrere Euroscheine festgehalten wie ein Fächer. Ein zehn Euro schein und drei zwanzig Euro Scheine.

Im August 2017 kam es zur Anhörung eines freigegebenen Referentenentwurfs, der mit ein paar kleinen Korrekturen als Gesetzentwurf an den Landtag übersandt wurde. Jedoch waren für die 8 800 Betroffenen Menschen mit Behinderung die darin enthaltenen Erhöhungen kaum gerecht. So nahm das CDU- und SPD-Regierungslager umfangreiche Äderungen vor, die jetzt letzten Monat im März-Plenum beschlossen wurden und immerhin rückwirkend zum Jahresbeginn sind.

Menschen mit einer hochgradigeren Sehschwäche bekommen statt 52 Euro monatlich jetzt 80 Euro. Davon sind ungefähr 4 000 Betroffen.

 

Auch die Gehörlosen etwa 2 650 Menschen bekommen nun 130 Euro. Schwerstbehinderte Kinder (um die 2 000) bekommen 100 Euro monatlich. Für Blinde und gleichzeitig gehörlose Menschen gibt es einen Extra-Ausgleich dieser soll 300 Euro im Monat betragen. Sachsen holt im bundesweiten Vergleich mit der Anpassung des Nachteilausgleiches auf.

Dieser soll den Menschen mit Behinderung eine bessere Teilhabe am öffentlichen Leben erlauben. Beispielsweise können gehörlose Menschen sich einen Dolmetscher engagieren der hilft bei einer Wohnungsbesichtigung oder bei Kulturen Veranstaltungen.

Oder wenn Sehbehinderte eine spezielle Brille benötigen um diese zu finanzieren. Die Teilhabe soll kein Luxus sein, sondern ein Menschenrecht. Sagte die SPD-Fraktionsvize Hanka Kliese. Zudem gab Sie sich überzeugt im Plenum, dass es viel mehr ist als eine Symbolpolitik.

Sie sagte außerdem: „Es sind Beträge, die eine echte Hilfe für die Betroffenen bedeuten." Zudem hofft Kliese den Anfang markiert zu haben für einen einen langen Weg in Sachsen.

Es wurde kritisiert das es an einer Dynamisierungsklausel fehle und eine automatische Anpassung an den steigenden Lebenshaltungskosten, so dass die Leistung dementsprechend angepasst wurden. Seit 1996 blieb in Sachsen die Höhe des Landesblindengelds unverändert bis zu Erhöhung 2017.

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Quelle: freiepresse.de

Pflege: Am Karfreitag tötet Sohn (52-Jahre) seine Pflegebedürftige Mutter (86-Jahre) und danach sich selber, weil er sich überfordert fühlte

Bildinhalt: Ältere Frau sitzt im Rollstuhl und schaut in den blauen Himmel der kleine weiße Wolken mit sich trägt (Von der Frau sieht man nur den Rücken)

Der Fall in Bremen macht deutlich wie sehr Angehörige sich überfordert fühlen. Sehr viele Pflegen ihre Angehörigen zu Hause, doch Sie sind meistens selber auf Hilfe angewiesen. Nach Angaben der Polizei hat der 52-Jährige seine 86-Jährige Mutter getötet, da er mit der Situation überfordert war.

Darauf hin deutet ein Abschiedsbrief des Sohnes, er nahm sich selber das Leben nach der Tat.

 

Die Frage stellen sich selbst Experten, wie oft Gewalt in der Pflege vorkommt, doch selbst darüber können Sie nur spekulieren. Aus Polizeistatistiken in Bremen lassen sich keine Zusammenhänge herauskristallisieren. Es gibt auch im Sozialministerium in Hannover keine Erkenntnisse.

So sagte Behördensprecher Uwe Hildebrandt „Wir haben dazu keine Zahlen, das Problem der Gewalt in der häuslichen Pflege wird aber natürlich aufmerksam beobachtet“. Dennoch ist es in vielen Haushalten normal in Deutschland, dass die Pflege durch einen Angehörigen übernommen wird.

So werden drei Viertel aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt und mit zusätzlicher Unterstützung des Pflegedienstes. Die wenigsten bringen Ihrer Verwandten in einem Pflegeheim. In Bremen versorgen 88 Prozent ihrer Pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause. Laut dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK).

Das Netzwerk Selbsthilfe erklärt sich den hohen Anteil der häuslichen Pflege, durch die hohen Anteile armer Haushalte in Bremen. Denn viele haben kaum Rücklagen und können keine finanzielle Belastung sich leisten. Auch möchte sich die Sozialsenatorin Anja Stahmann von den Grünen nicht zu der mutmaßlichen Verzweiflungstat in Bremen-Nord äußern.

Doch die Pflege in häuslichen Umfeld kann schnell zu einer Überforderung führen. Viele Angehörige unterschätzen zu erst die Situation und denken das Sie auch ohne professionelle Hilfe zurechtkommen. Viele nehmen dann zu spät die Hilfe in Anspruch von Pflegediensten. Sehr oft erst wenn Sie selber nicht mehr können.

Für viele ist es schwer den Mut aufzubringen und zu sagen das Sie Hilfe benötigen und alleine die Pflege nicht leisten können. Für Pflegende Angehörige sind die Pflegestützpunkte die erste Anlaufstelle, hier gibt es Beratungsgespräche und Professionelle Hilfe.

Diese gibt es Deutschland weit. Sie informieren Beispielsweise über Pflegedienste, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und Fortbildungen für pflegende Angehörige.

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Quelle: weser-kurier.de

Urteil: Behinderte dürfen mit Ehepartner Behinderten-Pauschbetrag teilen

Bildinhalt: Justitia Göttin der Gerechtigkeit (in der linken Hand hält Sie eine Waage)

Menschen mit Behinderung haben Anspruch auf einen steuerlichen Freibetrag. Den Behinderten-Pauschbetrag können sich Ehepaare teilen. Beispielsweise kann ein Partner der keine Beeinträchtigung hat, so die Steuerbegünstigung in seiner Steuererklärung anteilig mit nutzen.

Auch ist es manchmal günstiger, wenn das Ehepaar sich getrennt zur Einkommensteuer veranlagen lässt. 

 

In einigen Fällen ist es günstiger als die Ehegattensplittung. Beispielsweise, wenn der Ehepartner in einem Jahr hohe Lohnersatzleistungen erhalten hat. Wie Eltern- oder Krankengeld oder eine Abfindung. Doch bisher wurde vom Finanzamt nur berücksichtig, der Behinderten-Pauschbetrag bei demjenigen der eine Behinderung hat.

Der Bundesfinanzhof entschied in einem Urteil (Az.: III R2/17). Das Paare nun entscheiden können wie die Einzelveranlagung aufgeteilt wird. In dem Urteil hatte der Ehemann die Einzelveranlagung beantragt. Diese war für das Paar vorteilhafter.

Er verlangte mit seiner Ehefrau die Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und der Steuerbonus für Handwerkerleistungen sollten aufgeteilt werden. Doch das Finanzamt lehnte diese ab, den Behinderten-Pauschbetrag bei ihm zur Hälfte zu berücksichtigen. Der Bundesfinanzhof urteilte jedoch anders, als das Finanzamt und ließ eine Aufteilung zu. Somit gibt es kein Aufteilungsverbot.

Wenn das Finanzamt die Aufteilung verweigert, sollen Betroffene Einspruch einlegen gegen den Steuerbescheid und auf das Urteil sich berufen.

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Quelle: wz.de

Pflegende Angehörige bekommen Pflege-Zeit in einigen Unternehmen

Bildinhalt: Ein Tafel auf der gezeichnet ist in Glühbirne und es steht dort links daneben Good Idea

In den letzten Jahren hat sich viel getan, wie die Elternzeit oder der Ausbau von der Kindergartenbetreuung, so dass der Beruf und die Familie besser vereinbar sind. Doch in der Pflege gibt es noch bedarf für die Angehörigen. Das Thema Kinder ist ein positiv besetztes, doch das Thema Pflege ist in unsere Gesellschaft ein Tabu Thema.

Viele die Aufgrund dessen ihre Arbeitszeit reduzieren, geben die Gründe nicht an aus Angst, dass Sie als doppelt belastet und somit nicht mehr leistungsfähig wahrgenommen werden.

 

Darum gehen die meisten Unternehmen dieses Thema oft nicht an. Viele Unternehmer sind ratlos und wissen nicht wie Sie helfen können den Angehörigen von Pflegebedürftigen. Die pflegenden brauchen wie die Elternzeit eine Lösung die Beispielsweise flexible Teilzeitlösungen sein können oder auch die Möglichkeit zu Hause zu arbeiten.

Einige Unternehmen haben die Probleme erkannt und wollen helfen. Das die Beschäftigten aufgrund ihrer Pflege das Unternehmen verlassen ist nicht die Lösung. Beispielsweise der Weltkonzern Bayer hilft. Auch unter dem Motto “lebensphasenorientiertes Arbeiten“ hat der Konzern, dessen Division Crop Science ein globales Hauptquartier in Monheim.

Seit 2013 wurde für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit der Pflege ein Instrumentarium geschaffen “ Uns war bewusst, dass gerade die Pflege einen breiten Rahmen braucht, weil jeder Fall anders liegt“. Von der Bayer AG sagte Jürgen Simon, der zuständige Experte.

Zudem steht es jedem Mitarbeiter frei ob er über das Thema reden möchte.

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Quelle: wz.de

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