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Baden-Württemberg: Ausbildung für Junge Menschen zum Altenpfleger/in

Die Gotthilf Vollert Schule in Tuttlingen und die die Berufsfachschule für Altenpflege in Geisingen kooperieren zusammen. Es werden Sieben Schülerinnen im Alter um die 15 bis 18 Jahren näher an dem Thema Pflege gebracht.

Das Projekt „Mutpol“ soll den Jugendlichen die Möglichkeit geben, den Pflegeberuf besser kennenzulernen, aber andererseits auch den Hauptschulabschluss zu erwerben. Die Jungen Menschen lernen alles rund um die Pflege. Beispielsweise: wie Pflegehilfsmittel richtig bedient werden Rollstuhl, Pflegebetten und der Rollator.

 

Genauso wird der richtige Umgang mit älteren Menschen gefördert. Blutdruckmessen, das Umsetzen von Bewohnern Beispielsweise vom Bett in den Rollstuhl gehört auch zum Unterrichtsprogramm. Die Betten beziehen, wie Pflegebedürftig geduscht werden und das Essen reichen.

Jeder kann nachdem er den Hauptschulabschluss erworben hat und das Projekt erfolgreich absolviert hat genau für sich entscheiden, ob er später den Beruf des Pflegers ergreifen möchte.

Bayern: Menschen mit Behinderung sind wertvoll

Die Amberger Kaolinwerke haben erkannt, dass Menschen mit Behinderung wertvoll sind und haben eine Quote an Beschäftigen mit Behinderung, um die 10,5 Prozent. Von den Aktuell mehr als 500 Mitarbeitern (stand 2017) in den Werken Schnaittenbach und Hirschau sind 53 schwerbehindert.

Sie sind angestellt im Büro sowie im Service und in der Produktion. Normalerweise liegt die Quote bei fünf Prozent, doch der Betrieb hat sich auf Menschen mit Handicap eingestellt. Die Belegschaft weis dies sehr zu schätzen, das auch wenn jemand gesundheitliche Probleme hat, einer nicht im Stich gelassen wird.

 

Auch Behindertengerechte Arbeitsplätze müssen geschaffen werden. Dieses ist zwar kostspielig doch es lohnt sich. Beispielsweise mit einem „Vakumlifter“ um schwere Gegenstände zu bewegen in einem AKW für eine Mischanlage für Coloritquarzsäcke, die um die 25 Kilogramm schwer sind.

Es ist heutzutage auch ein wichtiger Schritt in Richtung Inklusion am Arbeitsplatz und viele Betriebe müssen heutzutage noch dieses erkennen. Das wir in einer Gesellschaft leben, in der es umso mehr wichtig wird, dass auch die Menschen mit einem Handicap, nur weil sie vielleicht körperlich eingeschränkt sind nicht eingeschränkt werden dürfen. Das Potenzial muss gefördert werden und auch erkannt werden das jeder mitbringt.

Stuttgart: Zu wenig Heimplätze für Pflegebedürftige

Vor ein paar Jahren war der Mangel sehr hoch an Pflegeheimplätzen, so das einige Pflegebedürftige in den Schwarzwald gehen mussten um einen Heimplatz zu bekommen. Darum wurden viele neue Plätze geschaffen in letzter Zeit, um dieses zu verhindern.

Doch durch den neuen Pflegeplatzmangel droht es wieder dazu, dass es keine Heimplätze mehr gibt. Auch wird der Bedarf immer höher, denn es gibt immer mehr Pflegebedürftige Menschen, dadurch werden die Heimplätze immer mehr begehrt.

 

Zudem kommt auch der Wirtschaftliche Aspekt das dazu führt, dass die Patienten so früh wie möglich entlassen werden müssen, da die Plätze so gering sind. Das System ist nur begrenzt. Denn auch die Flächenknappheit in Stuttgart ist ein Problem.

Genehmigungen um zu Bauen sind nicht so leicht zu bekommen, es gibt viele Bürokratische Hürden die gemeistert werden müssen. In der Kommunalpolitik stört es keinen, obwohl der Mangel an Pflegeplätzen bekannt ist. Die Politik muss hier noch einiges ändern, um die Pflegeheimplätze wieder zu sichern.

Apps helfen Behinderten

Die Smartphone Apps helfen im Alltag Sie übersetzen, zeigen nützliche Informationen wie man zum nächsten Restaurant kommt oder ganz einfach wann der nächste Bus kommt.

Doch gibt es auch eine neue Richtung. Apps die das Leben von Menschen mit Behinderung erleichtern sollen. Zum Beispiel gibt es eine App mit dem Namen „Ariadne GPS“ (zurzeit nur fürs iPhone) eine Navigationshilfe. Die App erklärt einen alles was vor Ort ist, den Straßennamen, die Restaurants, Museen.

 

Das besondere ist es ist für Blinde und Sehbehinderte wie ein neues Wahrnehmen, da alles erzählt wird. Ohne, dass ein anderer nötig ist, der einen hilft. Die App bietet so eine ganz besondere Freiheit. Viele kennen das mit Rollstuhl will man sich mit jemanden treffen in einem Café, um ein Kaffee zu trinken. Dieses ist nicht so leicht, denn es muss Barrierefreiheit bieten.

Hier gibt es eine besondere App „Wheelmap“ (für Android, IPhone und Windows 10). Denn bei Wheelmap hilft jeder jeden. Das Prinzip ist einfach, aber genial. Jeder kann eintragen, ob die Location Rollstuhl freundlich ist, anhand einer Ampel.

Grün bedeutet ist ohne Einschränkung und Barrierefrei. Gelb bedeutet ist zum Teil barrierefrei mit höchstens einer Treppenstufe und Rot bedeutet ist nicht mit dem Rollstuhl erreichbar.

Das Smartphone gewinnt immer mehr an Bedeutung, auch der Sozialverband VdK sagt, das Apps heutzutage ein fester Bestandteil sind in unserer heutigen Gesellschaft. Die Barrierefreien Apps sind deshalb auch keine Spielerei, sondern Zukunft und werden immer wichtiger für die Gesellschaft.

Niedersachsen: Sozialstation Zetel versorgt auch an den Weihnachtsfeiertagen

Die Mitarbeiter kümmern sich auch an den Feiertagen um die Pflegebedürftigen Menschen. Wer zu Hause in der eigenen Wohnung auf Hilfe angewiesen ist, bekommt morgens und abends passende Unterstützung. Auch bietet die Sozialstation in Zetel im eigenen Haus Betreuung an. An den Weihnachtstagen ist es meist ruhiger, da viele Pflegebedürftige bei ihren Familien sind.

 

Doch es gibt auch einige der Patienten die nicht mit Familie feiern und allein sind. Die Mitarbeiter bereiten den Menschen eine schöne Zeit mit Gesprächen und Gemeinsamen beisammen sein, so das niemand alleine sein muss.

Die Sozialstation Zetel gibt es seit 1996 und hat um die 60 Mitarbeiter. Das Pflegerische Angebot ist sehr groß und es gibt insgesamt zurzeit 300 Patienten die versorgt werden. Die Mitarbeiter der Sozialstation rücken auch bei Schnee und Eis aus, damit die Menschen versorgt werden.

Die Landwirte unterstützen, räumen die Straßen und helfen das die Mitarbeiter der Sozialstation zu den Pflegebedürftigen kommen.

Stuttgart: Der Kindergarten der Lebenshilfe

Kinder mit Behinderung werden im Schulkindergarten in Henningen gezielt unterstützt um sich entfalten zu können. Der Kindergarten ist mit 32 Kindern voll und sehr begehrt. Die Kinder werden speziell gefördert in kleinen Gruppen.

Zuvor waren die meisten Kinder im Regelkindergarten, doch oft ist das Problem das die Kinder noch nicht soweit sind wie ihre Altersgenossen, um mit der ganzen Hektik zurechtzukommen.

 

Die Kinder die in den Schulkindergarten von der Lebenshilfe kommen sind meistens entweder sehr Lebhaft, so das sie im Regelkindergarten durch ihr Verhalten stören oder sehr still, so das sie untergehen würden im Regelkindergarten.

Die Kinder brauchen eine spezielle Förderung damit Sie sich entwickeln können. Beispielsweise gezielt Einzelförderung, Ergotherapie und Logopädie. Einmal die Woche kommt in den Kindergarten ein Therapiehund. Nur durch besondere gezielte Förderung können die Kinder sich entfalten.

Besonders Kinder brauchen in den ersten Lebensjahren Förderung. Auch bestimmte Spielsachen oder andere Gegenstände können wichtig sein. So etwa ist eine Handpuppe der Kommunikationskanal für Kinder mit Sprachschwierigkeiten. Die Kinder können sich leichter der Handpuppe öffnen und im spielerischen ihre Fähigkeiten Fördern.

Dieses ergibt die Möglichkeit durch das Spielen, an die Kinder heranzukommen die ansonsten schwer erreichbar sind. Deshalb ist es so wichtig, dass die Kinder auch spaß haben bei allem was sie tun.

Berlin: Mehr Personal für Nachtdienste in Pflegeheimen

Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe von der CDU will eine Personalaufstockung in Pflegeheimen. Er hat in der Zeitung des Redaktionsnetzwerks Deutschland gesagt:“Wir müssen dafür sorgen, etwa durch einen Sonderpersonalschlüssel bei Nachtdiensten, die Situation in der Pflege schnell zu verbessern". 

 

„In der Altenpflege haben wir durch die Pflegereform bereits fast überall eine Verbesserung der Personalausstattung erreicht. In sieben Bundesländern kann das genau hochgerechnet werden, allein dort können 10 400 zusätzliche Vollzeitstellen geschaffen werden.“

Auch wird zurzeit an einem bundesweit einheitlichen Personalbemessungsverfahren gearbeitet.

Quelle: aerztezeitung.de

Ho Ho Ho .... ich habe das Christkind gesehen .....

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest

wünscht das Team von EU-Schwerbehinderung

 

Es klopfet lese an der Tür,
ja endlich ist es hier.

Still und leise, ich habe es nicht gesehen,
doch es ist trotzdem geschehen.

Still und leise, ich konnte es nicht fühlen,
doch jetzt höre ich die Glocken spielen.

Ob die Wärme da oder genommen,
das Christkind ist trotzdem gekommen.

Ob in Pflege oder daheim,
im Herzen, du bist nie allein.

Ob Mensch mit Behinderung oder nicht,
das Christkind unterscheidet es nicht.

Darum für alle Menschen auf der Welt,
egal ob reich oder ohne Geld,

in dieser wunderschönen Weihnachtszeit,
viel Liebe und Heiterkeit.

 

 

 

 

 

 

 

Mein Weihnachten

"Fröhliche Weihnachten" so ist es überall zu lesen. Die Familie freut sich mich endlich zu sich holen zu können um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Ich lebe nicht, wie jeder in einer Wohnung, sondern im Pflegeheim. Freue mich natürlich, endlich aus dem Heim raus zu können, meine eigenen Kinder und Enkel wieder zu sehen. Trotzdem, Weihnachten ist für mich ein Kraftakt, denn Krankheit fragt nicht nach Weihnachten. Sie ist da. Immer. 

Weihnachtsvorbereitungen, nicht für mich. Das schaffe ich nicht mehr. 

Auch wenn der Weihnachtsabend immer schön ist. Es wird gemeinsam gesungen, zuschauen wie die Kinder ihre Geschenke auspacken. Schönes Essen. Eigentlich sollte ich mich zurücklehnen und es genießen. Wenn da nicht die Krankheit wäre.

Die Tage nach Weihnachten zeigt mir dann meine Krankheit; "Das war zu viel" und rächt sich, in dem die Symptome schlimmer werden. Von außen ist meine Krankheit vielleicht nicht sichtbar, aber sie ist da. Nimmt kein Halt vor tollen Ereignissen. Im Gegenteil. "Du willst Spaß? - Dann leide" so kommt es mir oft vor.
Trotzdem bevorzuge ich die Weihnachten bei meinen Kindern. Das Pflegeheim gibt sich zwar immer viel Mühe es am Heiligenabend uns Bewohnern, besonders schön zu machen. Ein Musiker kommt, opfert sein eigenes Weihnachtsfest um uns mit Weihnachtsmusik den Abend schön zu machen. Alles ist toll geschmückt. Wer noch kann, macht sich besonders schick. Vielleicht wäre es für mich wirklich einfacher, im Pflegeheim das Weihnachtsfest zu verbringen. Doch irgendwie ist es immer wieder schön, auch mal die ganze Familie wieder um sich zu haben. .....

Allen Menschen auf der Welt ein besinnliches Weihnachtsfest. 

Testament Kinder mit Behinderung

Ein Testament zu erstellen ist nicht einfach. Es gibt viele Dinge die beachtet werden müssen. Deshalb empfiehlt sich immer einen Experten zur Rate zu ziehen. Wenn der Erbe eine geistige Behinderung hat und auf Betreuung sowie Unterbringung angewiesen ist. Muss beim Testament einiges beachtet werden.

Denn das Vermögen aus dem Nachlass, könnte sonst der Sozialhilfeträger oder der Landeswohlfahrtverband in Anspruch nehmen.

 

Um das Erbe zu Schützen benötigt es ein „Behindertentestament“, das Behinderte Kind wird als Erbe oder Vermächtnisnehmer eingesetzt. Der Vermögenswert wird dann mit Anordnung der Vor- und Nacherbfolge und mit einer Testamentsvollstreckung geschützt. Hier bei muss aber alles juristisch abgesichert sein.

Der Testamentsvollstrecker sollte Beispielsweise ein Familienmitglied oder eine andere Vertrauensperson sein, diese verwaltet dann das Erbe und kann entsprechend um den Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden, diese zu Verfügung stellen. Das „Behindertentestament“ sollte da es ein sehr komplexes Thema ist, nicht ohne fachlichen Rat angefertigt werden, sondern es sollte sich vorher darüber informiert werden Beispielsweise bei einem Fachanwalt.

Nähere Infos finden Sie hier: familienratgeber.de

 

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