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Hagen: Ärztin macht fatalen Fehler, Baby kommt mit Behinderung zur Welt

Das Amtsgericht hat die Ärztin verurteilt, zur einer Geldstrafe von 19 200 Euro, wegen fahrlässiger Körperverletzung. Laut der Zeitung „WAZ“ hatte Sie 2013 einer schwangeren Frau eine Infusion mit Gelafundin gegeben.

Das hatte dafür gesorgt, das die Frau unter einen allergischen Schock litt und reanimiert werden musste.

 

Die Mutter und das Baby waren in Lebensgefahr, wie sie keinen Sauerstoff bekam. Das Baby kam als Notgeburt zur Welt und hatte schwere Hirnschädeln, die ein Leben lang bleiben werden.

Im Prozess gab die Ärztin an: "Ich ärgere mich im Nachhinein darüber, denn eigentlich hatte ich damals schon seit zwei Stunden Feierabend. Mein eigenes Pflichtbewusstsein hat mich auf die Anklagebank gebracht. Sonst säße heute eine Kollegin hier.“

Weiterhin fordern die Eltern ein Schmerzensgeld, in höhe von 560 000 Euro vom Krankenhaus, dieses will bisher her nur 75 % von der geforderten Summe bezahlen. Das Medikament wird nicht mehr eingesetzt im Krankenhaus.

Quelle: waz.de

Cumbria britisch Newcastle: Junge mit zwei Prozent Gehirnmasse geht nun in die Schule

Der kleine Noah kam 2012 zur Welt, die Ärzte gaben ihm kaum Überlebenschancen. Doch es war eine große Überraschung, dass das Kind überhaupt lebend zu Welt kam. Die Mutter berichtet auf der Seite „Hugs for Noah“ vom Schicksal ihres Kindes.

Damals wurde im Mutterleib festgestellt, dass Noah eine Spina Bifida - ein offener Rücken - hat. Er sollte zudem von der Brust abwärts gelähmt sein und sein Gehirn war auch noch nicht vollständig entwickelt. Mehrfach wurde ihr von den Ärzten eine Abtreibung nahe gelehnt, doch sie lehnte ab.

 

Vor der Geburt sollte Sie mit der Planung, für die Beerdigung des Kindes beginnen. Im falle das der Junge stirbt, sollten keine Wiederbelebenden Maßnahmen eingeleitet werden. Es war ein wunder Noah atmete nach dem Kaiserschnitt selbstständig. 

Noah lebt, doch die Ärzte stellten nach der Geburt, bei einer weiteren Untersuchung fest, dass Sie sich bezüglich der Gehirnmasse geirrt hatten. Sie war deutlich geringer als angenommen und lag bei nur 2 Prozent.

Noah wurde mehrfach operiert. Sein offen Rücken konnten die Ärzte erfolgreich schließen und Sie haben ihm einen Shunt in den Kopf gelegt, der die überflüssige Hirnflüssigkeit ableiten sollte. Doch es lief zunächst schief. Erst nach weiteren Versuchen, gelang es ihnen langsam, die überschüssige Hirnflüssigkeit abzuleiten.

Die Ärzte hatten keine Hoffnung, das jemals die Gehirnmasse zulegen wird, doch es geschah ein Wunder. Das Gehirn von Noah fing an zu wachsen wie auch Vorher Nachher Aufnahmen zeigen. 

Nun ist Noah fünf Jahre alt und er geht in die Schule. Die Mutter Shelly berichtet der Zeitung „ Evening Chronicle „Noah geht es erstaunlich gut. Er kann schreiben, er kann seinen Namen buchstabieren, er kann eine Unterhaltung führen.

Quelle: derwesten.de


Anm. Redaktion: Solche Fälle zeigen immer wieder, dass das in Polen verabschiedete Gesetz zum Abtreibungsverbot ( wir berichteten) durchaus seine Berechtigung haben kann.

Berlin: Berliner Hospiz Tauwerk e.V. lädt ein Vortrag zur Pflege von HIV-Patienten

Am 17 Januar 2017 stellt Hannelore Huesmann ihrer Arbeit vor. Unter der Veranstaltungsreihe „Forum Pflege: Pflege ist für alle da- Einblicke in einen Beruf mit Vielfalt“.

Die Veranstaltung ist in Dresden von 18 Uhr bis 20 Uhr im Seelsorgezentrum (Haus 50), des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in der Fetscherstaße 74.

Jeder ist Herzlich eingeladen. Ziel ist es ein Eindruck zu bekomme von der Pflege und die Arbeit mit den Menschen. Ein weiterer Abend ist geplant, für den 13 Juni mit dem Thema Pflege von Menschen mit Suchtkrankheiten und am 19. September ein Tag, zum Thema Pflege von Menschen mit Behinderung.

weiter Informationen bekommen Sie hier: dresden.de

Zum Veranstaltungsplan

Polen: Abtreibungsgesetz Verbot für Tötung behinderte Kinder

Am Donnerstag den 11 Januar 2018 haben bei einer Abstimmung im Parlament, 277 Abgeordnete für ein Gesetz gestimmt. Dieses verbietet die Tötung ungeborener Kinder, wegen Verdachts auf Behinderung.

Die Oppositionspolitiker warnten davor, dass Frauen genötigt werden zur Geburt von Kindern, die schwer missgebildet seien. Dagegen führende Politiker der nationalkonservativen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), sind seit Monaten dafür, dass die Abtreibung von missgebildeten Föten verbietet wird.

 

Der Staatspräsident Andrzej Duda sprach sich auch für eine Verschärfung des Gesetzes aus. Denn die bisherige Ausnahme würde „absolut missbraucht“ werden für behinderte Föten. Kinder mit Down-Syndrom dürften nicht abgetrieben werden.

Egal wie man dieses Thema bewerten möchte. Zu diesem Thema sollte man auch die Geschichte des kleine Tim lesen (wir berichteten in unserem Beitrag vom 22.09.2017 - Hilfe, Warum darf ich nicht leben)

Quelle: kathpress.at

Berlin: Große Kollation geeinigt Sofortprogramm für Pflege geplant

Am Freitag den 12 Januar 2018 haben sich die Parteien CDU, CSU und SPD nach mehr als 24 Stunden durchverhandeln geeinigt. Aus den Gesprächen ist ein 28 Seitiges Dokument entstanden, mit den wichtigsten Einigungen zur Koalitionsverhandlung bei den Sondierungsgesprächen.

Die Arbeitsbedingungen und die Bezahlungen in der Kranken- und Altenpflege sollen sich verbessern, sofort und spürbar, wie es in den Verhandlungspapieren drinnen steht. Auch ist eine Sofortmaßnahme für eine bessere Personalausstattung angekündigt. In dem mehr Stellen zielgerichtet gefördert werden.

Es ist auch geplant, laut dem Verhandlungspapier, das die Koalitionspartner dafür sorgen, dass flächendeckend Tarifverträge in der Altenpflege verwendet werden. Zudem sollen um die 8 000 neue Fachkraftstellen geschaffen werden, für die medizinische Behandlungspflege in Pflegeeinrichtungen.

Für die Pflegesituation in der Nacht sind Personalbemessungsinstrumente mit Personalvorgaben geplant. Auch sollen für alle bettenführenden Abteilungen, Personaluntergrenzen eingeführt werden. Bisher ist dieses nur für sogenannte pflegesensitive Bereiche. 

Zudem wurde auch festgelegt im Papier eine Ausbildungsoffensive und Wiedereinstiegsprogramm als Anreiz für eine bessere Arbeitsbedingung. Eine bessere Gesundheitsversorgung für die Beschäftigten ist geplant und eine Weiterqualifizierungsmaßnahme. Beispielsweise von Pflegehelfern zu Pflegefachkräften.

Für Angehörige sollen mehr Angebote in der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege und in der Tages- und Nachtpflege geben. Unter dem Aspekt „Konzertierte Aktion Pflege“ im Bezug auf die Altenpflege wie es in den Papieren steht.

Noch offen ist, ob nach den Sondierungsgesprächen es zu einer Großen Koalition kommt. Jedoch müssen sich am 21. Januar 2018 die SPD bei einem Sonderparteitag, entscheiden ob die Koalitionsverhandlungen beginnen.

Anm. d. Redaktion:
Gerne würden wir ihre Meinung zu dem Thema wissen, damit auch wir uns hier mehr politisch einbringen können. Kommentare unter diesem Artikel, können dabei hilfreich sein.



Quelle: bibliomed-pflege

 

Saarbrücken: Film-festival Max Ophüls Preis mit Angebote für Menschen mit Behinderung

Die Angebote sind für blinde Menschen, Menschen mit Rollstuhl und gehörlose Menschen.

Beispielsweise gibt es für Blinde um die 23 Filme mit Audio-deskription. Über Kopfhörer wird erzählt was im Film passiert. 

 

Es gibt Untertitel für gehörlose Menschen. So kann jedes gesprochene Wort mitgelesen werden. Für die Barrierefreiheit sind in zwei Kinos mehr Plätze, für Menschen mit Rollstuhl. Es müssen die Plätze vorher reserviert werden. Am besten über E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zum Film-festival kommen auch einige bekannte aus der Filmszene: der Schauspieler Mario Adorf, die Schauspielerin Maria Furtwängler und die Regisseurin Doris Dörrie.

Es werden um die 150 Filme vorgeführt vom 22 bis 28 Januar 2018.

Erfahren Sie hier mehr: max-ophuels-preis 

Berlin: Ein besseres Pflege Konzept wird gefordert

Die Krankenkassen fordern ein besseres Konzept, denn die Politik geht mit einer falschen Strategie vor für die Krankenhäuser, um den Notstand zu bekämpfen. Bei Union und der SPD wird auf ein besseres Gesamtkonzept hingewiesen, dieses soll für bessere Pflege am Krankenbett sorgen.

Die Krankenkassen warnen davor das Geld wird immer mehr mit der Gießkanne ausgeschüttet. Der Vize-Chef des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung, Johann-Magnus von Stackelberg, sagte auch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur „Wer meint, mit zusätzlichem Geld für eine angeblich nicht finanzierte Tarifsteigerung Personalprobleme bei der Pflege im Krankenhaus zu lösen, der irrt“. 

 

Stackelberg sagte auch: „Die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt den Krankenhäusern für ihre laufenden Kosten schon heute mehr, als für den kompletten Ausgleich der Tarifsteigerungen notwendig wäre.“ Die Krankenkassen wollen auch eine bessere Pflege im Krankenhaus.

Stackelberg fügte hinzu: „Wer tatsächlich etwas für Pflegekräfte im Krankenhaus tun will, muss innerhalb eines Gesamtkonzepts zusätzliches Geld an zielgerichtete Maßnahmen binden, wie beispielsweise konkrete Personaluntergrenzen“, sagte noch: „So ließe sich verhindern, dass nachts keine Krankenschwester mehr alleine auf einer Station Dienst tun muss.“ Auch ist eine Illusion der Klinikträger, wenn mehr Geld zum Ausgleich notwendig sei für die Kosten von Tarifsteigerungen.

Es würden so keine Probleme der Pflegekräfte gelöst.

Quelle: dpa

Quelle: handelsblatt.com

 

 

Berlin: Studie Gesundheitsversorgung kommt in häuslicher Pflege zu kurz

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat mehr Gesundheitsvorsorge für pflegende Angehörige gefordert. Dazu müssten die Angehörigen besser beraten werden und den bereits vorhandenen Leistungskatalog der Pflegeversicherung stärker nutzen.

Der Vorstandsvorsitzende des Zentrums, Ralf Suhr, sagte: "Pflege sollte nicht krank machen - aber viele Angehörige sind erschöpft und überlastet. Da müssen heute schon vorhandenen Leistungen der Pflegeversicherung besser genutzt werden, wie zum Beispiel die kostenlosen Beratungs- und Schulungsangebote."

 

Laut der Studie gaben 73 Prozent der Pflegenden Angehörigen an, das Sie keine Beratung zur Prävention in Fragen, der eigenen Gesundheit von einem Pflegedienst oder Pflegeberater erhalten haben. Zudem gaben die 23 Prozent die eine Beratung erhalten haben an, dass Sie sich nicht mehr an die wichtigsten Präventionsthemen aus den Gesprächen erinnern können.

Nur die Hälfte der 23 Prozent wurden im Beratungsgespräch auf Unterstützungsangebote, wie Beispielsweise Pflegeschulungen und Pflegekurse hingewiesen. Auch gaben 53 Prozent an die Beraten wurden, dass Sie die Präventionsvorschläge nicht so leicht umsetzen können wegen der eigenen Gesundheit.

Mit einer der wichtigsten Gründe die angegeben wurden, warum die Präventionsvorschläge nicht umgesetzt werden können, war die fehlende Zeit. Dies gaben 34 Prozent der befragten in dieser Gruppe an. Quelle: dpa

Quelle: fnp.de

Niedersachsen: „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ Kreativ-Wettbewerb

Damals haben wir über den „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ berichtet, über Hannah 14 Jahre aus Pinneberg Sie hatte keine Lust mehr auf ihren Schwerbehindertenausweis und hat ihn einfach umbenannt.

So dass jeder in Hamburg beim Versorgungsamt eine Plastik Hülle mit dem Aufdruck „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ bekommen kann.

 

In Niedersächsisches setzt die Landesregierung nun ein Zeichen für Inklusion und startet einen Kreativ-Wettbewerb für einen Neuen Namen für die Schwerbehindertenausweishülle.

Alle die in Niedersachsen lebenden Menschen mit Behinderung, haben nun die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen bis zum 31 Januar 2018.

Vorschläge können Sie hier einreichen: ms.niedersachsen.de

Sachsen: Epilepsiezentrum eröffnet für Menschen mit Behinderung

Das Epilepsiezentrum schließt nun eine wichtige medizinische Lücke, denn es ist die erste Einrichtung, in Sachsen die ein Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung hat. Durch eine Anpassung im Sozialgesetzbuch (§ 119c SGB V Medizinische Behandlungszentren) ist es nun möglich medizinische Zentren für Erwachsene mit Behinderung einzurichten.

Bereits seit vielen Jahren setzen sich auch Fachverbände dafür ein, dass die Zentren gebaut werden für Menschen mit Behinderung. Beispielsweise die Caritas, Lebenshilfe und der Bundesverband für körper- du mehrfachbehinderte Menschen. Zu den Zielgruppen gehören Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

 

Das MZEB des Sächsischen Epilepsiezentrums behandelt nicht nur epileptische Anfälle, sondern auch wenn Beispielsweise unklare Schmerzen, Verhaltensstörungen oder andere Fragen der Hilfsmittelversorgung auftauchen. Es wird bei komplexen Sachverhalten geholfen, die zumeist der Hausarzt nicht alleine lösen kann.

Durch die Schaffung des MZEB können nun erwachsene behinderte Menschen besser behandelt werden, die bisher im System nicht die optimale Behandlung erhalten haben. Das Epilepsiezentrum Kleinwachau hat mehr als 125 Jahre Erfahrung in der Betreuung behinderte Menschen.

Das Zentrum: MZEB - Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung

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